Ich hatte wirklich wieder eine sehr schöne Reise. Hier einige Dinge, die mir gut gefallen haben:
- Die Ankunft lief reibungslos, der CheckIn ging super schnell, es gab überhaupt keine Schlange - ich konnte quasi so durchlaufen.
- Ich hatte das erste Mal eine Innenkabine, die war gut - auch wenn ich nicht zur überzeugten Innenkabinenbucherin werde (Details sieht Kabinenthread 11418)
- Ich war überrascht vom ersten Abendessen: Ich war im Marktrestaurant und gehe immer direkt um 18 Uhr. Es war sehr entspannt und nicht viel los. Das kenne ich vom Anreisetag ganz anders. Das mag aber daran gelegen haben, dass ja kein vollständiger Passagierwechsel stattgefunden hat.
- Insgesamt blieb es während der gesamten Reise bis auf zwei oder drei Ausnahmen beim Frühstück in den Restaurants für mich entspannt. Ich habe immer einen Tisch gefunden. Das lag vermutlich auch am nächsten positiven Umstand:
- Es waren zwar alle Kabinen belegt, aber die max. Passagierzahl war bei weitem nicht erreicht. Es waren 1.000 Leute weniger als möglich an Bord (lt. Anzeige in Le Havre waren es 3.460)
- Das Essen hat mir dort, wo ich war, gut gefallen. Auch, wenn es im Markt fast immer das gleiche gibt, konnte man dort trotzdem häufiger hingehen, ohne immer das gleiche Essen zu müssen.
- Ich war 3x abends im Buffalo - das war wie immer hervorragend.
- Auch das Frühstück, dass ich dort 2x eingenommen habe, war sehr gut. Aufmerksam fand ich, dass die Restaurantmanagerin gefragt hat, ob man sich auskennt und ggf. dann den Ablauf nochmal erklärt hat. Neu war für mich, dass ein Servicemitarbeiter mit einem „Wagen“ rumkommt und man sich dort Brot/Brötchen aussucht.
- Ich hatte im Buffalo das erste Mal einen Limoncello Sprizz - sowas leckeres!
- Ich hatte von zu Hause 2x das French Kiss reserviert - 1x für 18 Uhr und 1x für 19 Uhr. Die Reservierung für 19 Uhr fehlte dann im Bordportal. Die Rezeption konnte es aber klären, so dass ich an dem Tag dort essen konnte und das auch schon um 18 Uhr. Das Essen im French Kiss hat mir auch sehr gut gefallen. Und ich habe keinen Platz „am Gang“ bekommen, sondern schön hinten an der Wand in der Ecke, wo ich alles gut im Blick hatte 😂
- Positiv aufgefallen ist mir, dass vor den Restaurants immer ein Mitarbeiter mit der Desinfektions-Sprühflasche stand - und das nicht nur die ersten 10 Minuten, sondern so wie ich das mitbekommen habe, während der gesamten Öffnungszeit.
- Ich habe sehr gern in der Lanai Bar gesessen. Und das deutlich häufiger als in der Ocean Bar auf den Sphinxen. Das mag daran liegen, dass ich sonst mit den Außendecks nicht so warm geworden bin (dazu aber mehr bei „Das hat mir nicht gefallen“).
- Der Außenbereich vom Buffalo erwies sich auch als schöner, ruhiger Ort zum sitzen und erfreute sich im Laufe der Reise immer größerer Beliebtheit.
- Die Kapitänsdurchsagen waren - auch in den Restaurants bei Geschirrgeklapper - sehr gut zu verstehen. Das habe ich schon schlechter erlebt.
- Der Kapitän hat vor der Transatlantik-Passage 2x darauf hingewiesen, dass jeder nochmal in sich gehen soll, ob man fit für die 7 Seetage ist und nahe gelegt, zur Not nochmal ins Bordhospital zu gehen, wenn man unsicher ist.
- Während der Reise (ich war 20 Tage an Bord) wurde 2x die Bettwäsche gewechselt. Das erste Mal nach nicht einmal einer Woche. Vielleicht ist das normal und ich habe es sonst nie gemerkt. Dieses Mal habe ich es gemerkt, weil jedes Mal - auch schon bei der Anreise - ein Zettel mit einer Entschuldigung auf dem Bett lag: die Bettwäsche konnte wg eines Defektes nicht wie gewohnt gebügelt werden und war etwas zerknittert (überhaupt nicht schlimm in meinen Augen).
- Es war ein tolles, großes Show-Ensemble an Bord mit 8 Tänzern, 6 Sängern und 3 Akrobaten/Artisten. Die Show „Come together“ kannte ich noch nicht, glaube ich zumindest. „Let‘s get loud“ war auch sehr gut.
- Der Lektor Robert Borchert war super. Mal etwas jünger, hat die Vorträge locker, interessant und humorvoll vorgetragen und hat vor allem sehr frei gesprochen.
- Es gab eine Nautische Stunde mit zwei weiblichen Offizierinnen. Ob männlich oder weiblich ist mir grundsätzlich egal, aber es ist mir hier positiv aufgefallen. Und die beiden haben es wirklich gut gemacht und auch die Fragen der Passagiere („Haben Sie sich schonmal verfahren?“) Charmant beantwortet.
- Die Rückenlehnen im Theatrium auf Deck 6 finde ich gut. Da setze ich mich dann auch eher mal hin als auf den Sphinxen (aber da wird ja nun nachgerüstet).
- Auf Antigua gab es nach den Ausflügen vor dem Schiff einen tollen Empfang mit Musik, Bratwurst, Getränk, Erfrischungstuch
- Mit Vigo wurde ein schöner Ersatzhafen für Porto angelaufen.
- Der Service in den Bars und Restaurieren war gut. Ich habe wieder ein paar sehr nette Servicemitarbeiter kennengelernt.
- Es wurde ein Fruit Carving-Workshop angeboten. Zwar gegen Aufpreis, aber das hat Spaß gemacht.
- Die Farewell Show war sehr gut und emotional mit Gesangseinlage von Eladio (Time to say goodbye) und Duett von Eladio und EM Dennie (From now on aus „The Greatest Showman“)
- EM Dennie….eins muss man ihm lassen: Er unterhält die Leute sehr gut, das kann er einfach und man merkt, dass er viel Erfahrung hat. Und es kommt wie bei dem ein oder anderen EM auch nicht alles so einstudiert rüber (er findet sich aber auch noch bei „Das hat mir nicht gefallen“ wieder 😉)
- Die Abreise war heute auch entspannt. Ich bin allerdings auch schon kurz vor 8 vom Schiff, da gab es weder Stau an den Fahrstühlen und auch in den Shuttlebus konnte ich direkt einsteigen.
So, ich glaube, das wars erstmal 😄