Tag 5 - St. Petersburg

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Kabinenkategorie
Balkonkabine
Kabinennummer
12.110
Reisedatum von
9. September 2019
Reisedatum bis
19. September 2019

Tag 5 – Freitag, 13.09.2019: St. Petersburg


Auch heute hatten wir einen Ausflug bei Irina von „st-petersburg-reise.com“ gebucht. Er startete nach einem ruhigen Frühstück erst nach den AIDA-Ausflügen wieder um 10 Uhr. Wir hatten keinerlei Wartezeit beim Facecheck und starteten überpünktlich mit unserer Reiseleiterin Anna zum Katharinenpalast, der ehemaligen Zarenresidenz, außerhalb der Stadt in Puschkin. Gegen 11.15 Uhr kamen wir am Palast an und waren schon beim ersten Anblick fasziniert vom Prunk des Schlosses. Der Himmel zeigte sich bei 15°C bedeckt. Während Anna unsere Eintrittskarten besorgte, bewunderten wir vom Hof aus die Fassade des Palastes, die mit Skulpturen, Ornamenten und Gold hervorstach:





Kurze Zeit später hatte Anna die Karten und begann mit ihrer Führung durch die Innenräume. Es war alles faszinierend, überall Gold, am meisten beeindruckte uns der Ballsaal und natürlich das Bernsteinzimmer.





Als wir etwa eine Stunde später nach der Führung den Palast wieder verließen, überraschte uns heftiger Regen. Daher ließen wir Parkanlagen aus und fuhren weiter nach St. Petersburg. Hier regnete es nicht mehr. Auf dem Weg in die Innenstadt besichtigten wir den ältesten Bahnhof von St. Petersburg aus dem Jahr 1837, dem Witebsker Bahnhof. Die Strecke St. Petersburg-Puschkin war die allererste Bahnstrecke Russlands. Der Bahnhof ist heute noch in Betrieb, die Bahnhofshalle ist sehr beeindruckend. Dann ging’s zur Prachtstraße, dem Newski Prospekt. Die Sonne zeigte sich, und wir genossen den Bummel unter blauem Himmel auf der Prachtstraße vorbei am Singer Haus und der Kasaner Kathedrale bis hin zur Blutskirche.





Die Blutskirche besichtigten wir dann auch von innen. Auch hier gilt wieder: Prunk, Prunk, Prunk. Schon von außen ein Augenschmauß mit der großen goldenen Kuppel und den vielen bunten Zwiebeltürmchen, so ist sie von innen mit den schönsten Mosaiken geschmückt ein wahrer Hingucker.



Nach kurzem Verweilen ging es weiter, St. Petersburg bietet ja viele Sehenswürdigkeiten. Wir wanderten über den Schlossplatz mit der riesigen Alexandersäule, bewunderten die Fassaden der Eremitage und des Generalstabsgebäudes und fuhren schließlich zum größten Kirchenbau der Stadt, der Isaakskathedrale, die wir ebenfalls von innen besichtigten. Die Kathedrale ist heute ein Museum, wobei an hohen Feiertagen noch russisch-orthodoxe Gottesdienste zelebriert werden. Sie ist riesengroß, natürlich mit viel Prunk und Gold.



Gegen 17 Uhr traten wir die Rückfahrt zum Hafen an, welchen wir eine ¾-Stunde später erreichten. Nachdem wir in den Hafenshops noch das ein oder andere Souvenir ergattert hatten, kehrten wir ohne Wartezeit beim Facecheck um 18 Uhr auf das Schiff zurück. Alle Mann an Bord war um 18.30 Uhr und um 19 Uhr legten wir in St. Petersburg – bei Regen - ab. Auch die Kronstadtpassage erlebten wir in Dunkelheit bei Regen – sahen also nicht viel. Dafür fand vor dem Abendessen die „Sweet White Night“ im Theatrium statt. Hier wurden wir mit Krim-Sekt und Kaiserschmarrn mit Apfelkompott verwöhnt. Trotzdem hatten wir beim Abendessen im Marktrestaurant noch Appetit auf leckere Speisen.


Es war ein langer, schöner und erlebnisreicher Tag, an dem wir direkt nach der Tanz- und Artistenshow „Augenblicke“ müde ins Bett fielen.

Kommentare 1

  • Ja, das Besichtigungsprogramm in St. Petersburg kann straff sein. Aber es lohnt sich. Die Stadt ist wirklich toll.


    Danke auch dieses Mal fürs Mitnehmen. Nun geht´s für euch nach Helsinki.


    Liebe Grüße, Meerelfe