
Heute legen wir erst gegen Mittag in Trondheim an. So entstehen die ersten Bilder vom Balkon.
Dass man nur sehr wohlwollend den Trondheimsfjord als nördliche Begrenzung des norwegischen Fjordlandes ansehen kann, bemerkt man an den niedriger werdenden Ufern. Trotzdem gibt es auch hier so manche Idylle, wie das historische Leuchtfeuer von Agdenes.
Am Sonntagmittag so gegen 13:00 Uhr verlassen wir für unsere jährliche Runde durch Trondheim das Schiff. Sie führt uns vorbei am Stiftsgården, einem barocken Stadthaus, das seit 1906 immer mal wieder von der königlichen Familie bewohnt wird, durch den Stadtkern mit seinen ausgestorbenen Fußgängerstraßen in Richtung Nidaros Dom, der norwegischen Krönungskirche.
Am Rande des Domplatzes verweilen wir auf einer Bank, um Zeuge von Kunststücken zu werden, die eine in einem großen Kreis aufgestellte und wohl 20-köpfige Hundeschule zum Besten gibt. Des Weiteren hat sich eine große Horde Spatzen in den Büschen hinter uns eingenistet und macht jetzt viel Radau.
Am Erkebispegården, der Residenz des Erzbischofs, vorbei spazieren wir auf der Elgeseter bru über die Nidelva, wo wir noch einmal einen Blick auf den Dom und auch auf die Festung „Kristiansten Fortress“.
Am Ufer der Nidelva orientieren wir uns dann in Richtung Bakklandet, einem früheren Arbeiterviertel und wo es heute viele Cafes gibt. Auch für uns und es war echt lecker.
Von der „Gamle Bybro“, der alten Stadtbrücke mit den roten Portalen, haben wir den besten Blick auf die alten Speicher links und rechts des Flusses.
Der Himmel über uns wir immer bedrohlicher, so dass wir langsam zum Schiff zurückkehren.
Vom Schiff herunter konnte ich gerade im rechten Moment das Bild von der Insel „Munkholmen“ machen. Rundherum nur schwarzer Himmel und dann ein Loch, durch das die Sonne wie ein Scheinwerfer das frühere Kloster und jetzige Festung anstrahlt.
Und auch die Abendstunden verzaubern uns noch einmal mit einem schönen Sonnenuntergang.
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