
Es ist fünf Uhr früh am Morgen und ein monotones Brummen von Außen weckt meine Aufmerksamkeit, obwohl ich noch viel zu müde bin und unterbewusst lieber weiterschlafen möchte.
Blitzschnell bin ich jedoch wach, denn ich spüre, wir haben unseren nächsten Hafen erreicht und ja, das Anlegen in Sydney war für heute Morgen auch recht früh angesetzt.
Ein kurzer Blick durch die nicht komplett zugezogenen Vorhänge und ich erkenne, wer dieses monotone Brummgeräusch verursacht.
Es ist ein Schlepper, der quasi unter unserem Kabinenbalkon in gleichem Tempo neben dem Schiff herfährt und uns bei der Hafeneinfahrt begleitet.
Ein kurzer Blick vom Balkon und dann rasch in die Kleidung gestiegen, Handy und Fotokamera mitgenommen und mit dem Aufzug hinauf auf Deck 14 gefahren.
Wenn schon wach, dann möchte ich auch die spektakuläre Einfahrt in den Hafen vom oberen Deck mit Rundumblick richtig miterleben.
Die Skyline wird sichtbar und die Harbour Bridge kann ich schon bald erkennen.
Auch das Opera House ist bald erreicht.
Traumhaft, wie nah wir an diesem Wahrzeichen Sydneys vorbeifahren.
Ich hatte es versäumt vorab zu checken, von welcher Bordseite wir bei der Einfahrt daran vorbeifahren werden.
Nun stand ich oben Backbordseite und, ja, vom Kabinenbalkon aus hätte ich es auch aus nächster Nähe miterlebt.
Von Steuerbordseite konnte ich den historischen Stadtteil „The Rocks“ erkennen.
Ganz so früh, wie wir nunmal munter waren, mussten wir aber noch nicht munter bleiben und so haben wir uns noch einmal anderthalb Stunden zu Bett begeben und noch ein kurzes Schläfchen abgehalten.
Unser Timeslot fürs Immigration war auch erst für 9:30 - 10:00 Uhr angesetzt, also konnten wir bis dahin in Ruhe frühstücken.
Gegen 8:45 Uhr ertönte bereits eine allgemeine Durchsage, dass alle folgenden Timeslots aufgehoben seien und man jederzeit nunmehr zur Immigration und von Bord könne.
Das nahmen wir dann vorzeitig auch wahr und, ich hatte es bereits im Visa-Thread angemerkt, die Einreisemodalitäten wurden sehr zügig durch die Behörden vor Ort abgewickelt, sodass es keine fünf Minuten benötigte, bis wir mit der mittelmäßigen Passagierschlange von Bord durch die Kontrolle waren.
Wie wir unseren 1. Tag in Sydney verbrachten, werde ich dann morgen beschreiben.
Für heute wird es mir zeitlich nicht mehr reichen, denn wir machen uns nun für unseren Abend im Opera House Sydney und für die Opernaufführung fertig.
Ich wünsche allen mit uns dorthingehenden Mitreisenden ganz viel Freude und uns allen einen wunderschönen genussvollen Abend.
Habt ihr Mitlesenden nunmehr einen schönen Tag. ![]()