
Mit einer knappen Stunde Verspätung, aufgrund eines medizinischen Notfalls, der am gestrigen Abend einen Heli-Einsatz erforderte, kamen wir heute Morgen im Hafen von Wellington an.
Es war der erste Heli-Einsatz der Reise, zumindest wurde zuvor keiner offen kommuniziert.
Über die MSC for Me-App wurden wir dazu informiert und der Tagesaufenthalt vor Ort dementsprechend auch verlängert angepasst.
Unser gebuchter Ausflug „Stadtrundfahrt zu den Höhepunkten von Wellington“, fand pünktlich um 10:45 Uhr statt.
Zunächst ging die Fahrt aus dem Hafengelände heraus, der ein Industriehafen ist.
Der größte Umschlag wird von diesem Hafen aus mit Holz (abgeholzte Bäume) betrieben, welches exportiert wird.
Ein ganzes Stück an der Küstenstraße entlang führte unsere Fahrt nach Newtown, einem Stadtteil Wellingtons.
Von dort hinauf auf den 196 m hohen Mount Viktoria, der uns einen 360 Grad Rundumblick auf die Umgebung, den Flughafen, die Hafenzufahrt und die Stadt bot.
Leider nieselte es gerade und das Grau in Grau schränkte die Sicht merklich ein.
Wellingtons „Mount Viktoria“ ist vielen ein Begriff, da Teile des Films „Der Herr der Ringe“ da gedreht wurden.
Der Regisseur Peter Jackson, ist gebürtiger Neuseeländer und stammt aus der Nähe Wellington.
Im Theater der Stadt fand damals auch die Premiere des Films statt, so wurde es uns heute erklärt.
Diese dort oben zu sehende Māori Statue soll verschiedene Generationen symbolisieren und dient als kulturelles Wahrzeichen. Sie markiert den Māori Kulturerbepfad.
Ob das ein Hinweis für uns ist, auch weiterhin unsere Träume, einmal in die Antarktis zu fahren, zu verwirklichen?
Vom Mount Viktoria hinuntergefahren, ging es ins Zentrum von Wellington.
Dort besichtigten wir das Areal der Parlamentsgebäude, welches aus vier Gebäuden besteht.
Das linke wird „Beehive“ genannt, weil es einem Bienenstock ähnelt.
Hier sind die Büros des Premiersministers und der Minister untergebracht. Es gibt auch ein Besucherzentrum darin.
Das Parlamenthaus ist das größte.
Das Library Gebäude (rechts) ist das älteste.
Ein kurzer Fahrweg nur und wir konnten die „Old St. Paul’s Kathedrale“ besichtigen.
Die Kathedrale ist eine aus vollständig neuseeländisch heimischen Hölzern erbaute Kirche. Sie besitzt zudem wunderbare Glasmalereifenster.
Nun ging es zum letzten Sightseeingspunkt, dem Rosengarten.
Über den Ortsteil Kelburn, am Hauptcampus gleichnamiger Universität vorbei, fuhren wir zum „Lady Nordwoods Rosengarten“, der ein Teil des botanischen Gartens bildet.
Dieser kleine Wasserfall war auch nett anzusehen.
Wir liefen noch ein Stück hinauf zum Kräutergarten.
Von dort oben hatten wir auch wieder einen weitschweifenderen Blick auf Wellington.
Unsere Tagestour endete, auf Wunsch einiger Fahrgäste, erneut am Parlamentsgebäude, da man von dort gleich im Zentrum zum shoppen war und auch später von dort unabhängig mit einem kostenlosen Shuttlebus zurück zum Schiff fahren konnte.
Auch wir nutzten diese Möglichkeit und bummelten ein wenig durch Wellingtons-Einkausmeile, bestaunten dabei noch manch altes Gebäude und kauften zwei kleine Souvenirs ein.
Der Tag verging mal wieder so schnell.
Gerade legen wir ab und lassen Neuseeland schon wieder hinter uns.
Drei Tage werden wir auf dem Seeweg weiter voransegeln, um als nächstes Land Australien zu besuchen.
Euch nun einen schönen Tag, wir gehen jetzt noch ein wenig den Abend genießen
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