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  3. Adria intensiv mit Mein Schiff 6 vom 21. September bis 5. Oktober 2025

8 a Gebäude, die nicht leben, verfallen

  • joachimmeertal
  • 23. Februar 2026 um 12:56
  • 330 Mal gelesen

1. Oktober 2025 - Dubrovnik

Von der Vorbereitung des Anlegens kurz vor 7 Uhr bekamen wir nichts mit. Beim Aufwachen befand sich unser Schiff nur wenige Meter vom Kai entfernt und es legte ganz behutsam an. Wohl um die noch Schlafenden nicht zu wecken?! Der obligatorische Rundgang vor dem Frühstück fiel nicht aus. Es war frisch und wolkig mit Sonnenlücken. In Richtung der Altstadt bauten sich mächtige Wolkenberge auf. Die ca. 3 km von der Altstadt entfernte Hafenbucht, in der wir lagen, war von Hügeln begrenzt. Auf der einen Seite vermehrt ältere Häuser zwischen Bäumen; auf der anderen Seite neuere Bauten und auch Hochhäuser. Alles insgesamt sehr hübsch. Ausgangs der Bucht schob sich hinter einer kleinen Insel die Celibrity Constellation an uns heran. Zum Glück kein Hochhaus.

So, nach dem Frühstück stürmten wir den Bus, um unseren über Mein Schiff gebuchten Ausflug „Auf eigene Faust: Seilbahn, Hausberg Srdj & Shuttle“ zu starten. Wir verließen den voll besetzten Bus an dem mit zig anderen Bussen belegten Haltepunkt vor dem Pile-Tor. Und schon kam die große Enttäuschung: Bora veranlasste, dass die Seilbahn nicht fuhr. Also Programmänderung – nicht direkt zur Talstation der Seilbahn sondern zunächst Stadtbesichtigung in der Hoffnung, dass Bora Mitleid mit uns bekommen sollte. Nun aber los – hin zum Pile-Tor, seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe wie viele der Stätten, die wir während dieser 14tägigen Kreuzfahrt besucht hatten.

Ganz schön dick – die Stadtmauer. An der Landseite zwischen 4 bis 6 Meter, vor dem Wasser „nur“ 1 ½ bis 3 Meter. Ganz schön hoch – bis zu 25 m. Und mit ihrer Länge von ungefähr 2 km pfercht sie die Häuser der Altstadt regelrecht ein. Versehen ist die Mauer mit fünf teilweise integrierten Festungen, Zinnen, Türmen und vier Toren. Ab dem 8. Jahrhundert wurde gebaut – die heutige Form stammt aus den Zeiten um 1600/1700. Ein Prachtstück und so gut wie nie bezwungen: Sarazenen, Mongolen sowie verschiedene europäische Mächte bissen sich an ihr die Zähne aus.

Wir durchschritten das Pile-Tor und befanden uns nach wenigen Meter auf einem der Hauptplätze Dubrovniks.

Vor dem Onofrio-Brunnen, der Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden war als einer der Hauptversorgungspunkte der Stadt mit Frischwasser. Das Wasser stammt aus einem 13 km entfernten Fluss und um 16 Wasserspender drängten sich früher die Dürstenden.

Hinter dem Brunnen war die Erlöserkirche zu erkennen, rechts davon der Beginn des Franziskanerklosters. Links von der Kirche kann man die Stadtmauer „besteigen“ und umrunden; Kosten zu diesem Zeitpunkt stolze € 35,-- p.P. Wir verzichteten darauf – die im Moment nicht fahrende Seilbahn reichte uns.

Vom Pile-Tor führt die Hauptschlagader der Stadt schnurstracks zur anderen Seite der Stadtmauer – zum Ploče-Tor neben dem Uhrenturm.

Diese Prachtstraße, Stradun genannt, ist zwar nicht ganz so alt wie die Stadtmauer – ihr jetziges Bild zeigt sie im Prinzip allerdings auch schon stolze 350 Jahre. Das Erdbeben Mitte des 17. Jahrhunderts hatte ganze Arbeit geleistet – der anschließende Wiederaufbau kam recht schnell. Schon damals gab es so etwas wie die Planwirtschaft. Die seinerzeitigen Stadtoberen schrieben vor, dass auf beiden Seiten der Straße barocke Einheitsbauten hingestellt werden sollten. Übereinstimmende Höhe, gleichartige Fassaden, im Erdgeschoss Möglichkeit für Läden. Ganz schön durchtrieben, die Ratsvorsteher. Läden bedeuteten Geschäft, Geschäfte führten zu Geld und dieses floss auch in die Stadtkasse. Die Vorschrift, Platz für Läden zu reservieren, galt selbstverständlich nicht für klerikale Bauten.

Direkt am Anfang der Stradun machte sich das Franziskanerkloster breit und lang. Ohne Läden, dafür die Kirche mit einem offenen Portal. Nix wie rein!

Baubeginn des Klosters war Anfang des 14. Jahrhunderts. Auch vor dem Gotteshaus machte das 1667er Erdbeben nicht Halt – die Kirche wurde zerstört und – da mit Sicherheit genug Geld vorhanden war – wieder aufgebaut. Bestimmt noch schöner als vorher – uns gefiel die barocke Ausgestaltung.

Wir schlenderten weiter in Richtung des Uhrenturms. Unterwegs schauten wir in die eine oder andere rechtwinkelig abgehende Gasse.

Eng, noch enger durch die Außenbereiche der Restaurants. Dann steil über Treppen nach oben. Zu sehen war die Bergstation der Seilbahn. Noch keine Bewegung ganz oben. Also flanierten wir weiter bis zum Ende der Stradun, die in den Luža-Platz mündete. Der ultimative Platz in der Altstadt mit einer Zusammenballung von historischen Gebäuden. U.a. der Sponza Palast, das Ploče-Tor, der Uhrenturm und die Kirche St. Blasius. Vor diesem für die Einwohner Dubrovniks wichtigen Gotteshaus standen wir.

Wie wichtig, zeigt sich auch daran, dass man zunächst eine Freitreppe erklimmen muss, bevor man das Kircheninnere betritt. Die Kirche war vor 300 Jahren nach einem Brand im venezianisch barocken Stil neu gestaltet worden. Locker und verspielt sieht sie aus, was sich auch im Innenraum fortsetzt.

In ihm hat der Heilige Blasius einen herausragenden Platz – ganz in Silber und auch das Gold darf an der Statue nicht fehlen. Schließlich ist er der Schutzpatron der Stadt.

Wer bei St. Blasius um die Ecke schaut, sieht die Kathedrale.

Halt – nicht so schnell! Vorher musste der dem Weg zur Kathedrale flankierende Rektorenpalast bewundert werden.

Wunderschöne Arkaden kennzeichnen diesen von Spätgotik und Frührenaissance geprägten Palast, der der Regierungssitz des bis 1808 existierenden Stadtstaates und der Seerepublik Ragusa war. Heute nicht mehr – an Kulturhistorie Interessierte können im Rektorenpalast Exponate aus der kulturellen Vergangenheit der Stadt bestaunen. Game of Thrones – Begeisterte, aufgepasst! In der zweiten Staffel bittet Daenerys Targaryen den Gewürzkönig um Schiffe. Als Hintergrund dieser Szene dient der Palast.

Nun aber zur und in die Kathedrale. Zurückhaltend, wie wir nun mal waren und sind, durch den Seiteneingang.

Nicht schlecht, wie das Gotteshaus ausgeschmückt ist. Barock lässt grüßen. Und einen Eindruck des Reichtums um und in dieser Kirche und besonders beim nicht offen sichtbaren Domschatz erwecken. Der Vorgängerbau war ein romanischer Dom aus den Zeiten von Richard Löwenherz, der einen nicht unerheblichen Finanzierungsteil zum Bau beisteuerte. Das 1667 er Erdbeben zerstörte den Dom – ein neuer musste her und er war gelungen … Noch größer, noch prächtiger, noch …

Weiter – für eine kurze Zeit ließen wir die zahlreichen Kirchen links liegen und steuerten den alten Stadthafen an.

Es war an der Zeit, sich eine Bank zu suchen (und zu finden), um die ein wenig ermüdeten Füße auszuruhen und den Blick auf Stadtmauer sowie profane und klerikale Bauten zu genießen. Es lohnte sich – wir ließen die Pracht auf uns wirken. Das Fischmarkt-Tor, das Arsenal, das gesamte Häusergewimmel, der Kirchturm des Franziskanerklosters, der alles überragenden Hausberg Srd mit der Bergstation der Seilbahn und … tatsächlich – sie fuhr wieder! Ein Grund, sich mit Umwegen durch den ältesten Teil der Altstadt

auf den Weg zum anderen Ende der Stadt zu machen. Wir kamen an einer langen, aufwärts führenden Barocktreppe vorbei. Halt, dort gingen viele Leute hinauf! Dort oben musste etwas Interessantes zu sehen sein. Also hinterher – auf der im Volksmund genannten Jesuitentreppe. Oben angekommen konnten wir nur über das Bauensemble staunen:

Zunächst die Jesuitenkirche des Heiligen Ignatius, ein Beispiel des edelsten Barocks dieser Stadt. Der Baubeginn erfolgte nach dem großen Erdbeben; vorher sorgten die Bauherren vor, indem sie auf dem Kirchplatz tabula rasa machen ließen – sie ließen zur Ehre Gottes unzählige Häuser niederreißen, um Platz für die Prunkbauten zu schaffen. Hätten sie einige Jahre gewartet, wären die Abrissarbeiten schneller und billiger erfolgt ... Allein von außen besticht das Gotteshaus – in der Literatur findet man immer wieder den Hinweis, dass St. Ignatius als schönste Barockkirche Dubrovniks angesehen wird. Ach ja, ich erspare mir ein Foto vom Altarbereich. Wunderbar – so wie damals zur Ehre Gottes nicht gespart wurde. Aber ich stoße bei meinen Reiseberichtsteilen an die Grenzen der erlaubten Anzahl von Fotos.

Das an die Kirche angrenzende Gebäude beinhaltete vor einigen Jahrhunderten das Collegium Rhagusinum, das ehemalige Jesuitenkolleg. Mit Auflösung der Jesuitengemeinschaft wurde es geschlossen; später als Schule, dann als Militärkrankenhaus, weiterhin als katholisches Priesterseminar und letztendlich als Edelgymnasium der Stadt verwendet. Immerhin müssen Schüler/-innen sportlich etwas drauf haben – an jedem Schultag müssen sie vor Schulbeginn die Jesuitentreppe hochhetzen …

Wir gingen sie langsam hinunter und gelangten zu einem der immer wieder während unseres Stadtspaziergangs auftauchenden Plätzen – nunmehr zum Gunduliceva Platz. Mittendrin steht auf einem Sockel Ivan Gundulić, der bedeutendste kroatische Dichter der Barockzeit. Er wacht darüber, dass alles mit rechten Dingen abläuft. Besonders an Markttagen, wenn heimisches Obst und Gemüse, Olivenöl und Gewürzpflanzen angeboten wird. Wir beobachteten ein herrliches Treiben Einheimischer und Touristen um die Stände herum und stellten fest, dass man Angebote auch auf Touristen abgestellt hat:

Nein, nicht auf den Schnappes achten (Böse Zungen behaupten, dass es auf dem Schiff mehr als genug Hochprozentiges gibt ...), eher auf die aus Olivenholz geschnitzten Souvenirs.

Wir kamen langsam in Richtung des Pile Tores voran. In einer engen Parallelstraße zur Stradun. Viele Geschäfte, teilweise gerammelt voll. Babylonisches Stimmengewirr. Wir erkannten: Dubrovnik ist eine weltoffene Stadt. An diesem Tag schob sich mit uns gefühlt die halbe Welt durch die bevorzugten Touristengegenden Dubrovniks. Recht still wurde es aber vor der Verkündigungskirche. Lag es daran, dass wir uns vom Mittelpunkt der Altstadt entfernten?

Im nächsten Jahr feiert diese dem serbisch-orthodoxen Glauben angehörige Kirche ihr 150jähriges Bestehen. Es lohnt sich hineinzuschauen.

In der weitgehend „unmöblierten“ Kirche sticht im Altarbereich ein Gemälde des letzten Abendmahls hervor. Angeschlossen ist ein Museum mit vielen Ikonen.

Wir hielten uns nicht zu lange im Gotteshaus auf – schließlich wollten wir Dubrovnik von oben sehen. Also vorbei am Onofrio-Brunnen, durch das Pile – Tor und vorbei an der Stadtmauer.

Gut, dass es nicht zu warm war – es ging langsam, aber sicher bergauf. Bis zur Talstation der Seilbahn, die gut besucht war. Besucherstau … aber damit hatten wir gerechnet. Während der Wartezeit konnten wir über Dubrovnik hinwegsehen und aus anderer Perspektive zurückblicken, wo wir uns in den vergangenen Stunden aufgehalten hatten.

Der alte Hafen, der Turm der Kathedrale. Im Vordergrund der Turm Gronji Ugao, in dem sich ein Museum befindet. Die bewaldete Insel Lokrum, auf der Richard Löwenherz Ende des 12. Jahrhunderts Zuflucht vor einem Sturm fand und später als Dank Mittel zur Finanzierung der Kathedrale locker machte. Und auf der ein Game of Thrones – Museum existiert.

Fortsetzung folgt ….

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