
Die Seetage vergehen immer wie im Flug, zumal wenn das Wetter passt und man sich gut an Bord aufhalten kann, bzw., was wir bevorzugen, in aller Ruhe und ohne aufgezwungene musikalische Beschallung oder lautstarker Konversation anderer, den Balkon lesend, ich ab und zu auch handarbeitend, aufs Wasser schauend genießen darf.
Die Unterhaltungsangebote an sportlicher und wettkampf-/spielerischen Aktionen sind auch über Tag gerade an den Seetagen reichlich und werden, so beobachten wir es beim Begehen und uns dabei etwas bewegen an Deck, auch gut angenommen.
Und weil man ja, bei soviel zusätzlichen spielerischen und sportlichen Aktionen auch zusätzliche Kalorien verbrennt, sorgen die guten Geister im Hintergrund dafür, dass die Kalorienzufuhr der Passagiere nicht ins Stocken gerät.
Jetzt rede ich einfach nicht länger sprichwörtlich „um den heißen Brei herum“, sondern teile euch mit, es war gestern Mittag mal wieder soweit, dass man ab 12 Uhr, unter musikalischer Begleitung, das Pasta Festival eröffnete und ein Buffet auf dem Pooldeck 13 Mitte präsentierte.
Ich hatte es im Daily gelesen und bin fix hoch auf Deck 13 gefahren, um das Buffet noch vor der Eröffnung und Übergabe an die Passagiere, fotografieren zu können.
Ich war wohl etwas zu früh oben, der Aufbau war noch nicht abgeschlossen und somit ist das große Nachtischangebot, u.a. kuchenblechweise an Torten, hier nicht sichtbar, die ich aber später im Buffetrestaurant, als wir zum Mittagsimbiss uns dort einfanden, am Nachtischbuffet zu sehen bekam (da hatte ich aber das Handy auf Kabine).
Ich staune immer wieder, mit wieviel Aufwand und sehr viel Kreativität an Ideen, man uns diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt.
Denn auch solch zusätzliche Arrangements, überraschen uns Gäste jedesmal aufs Neue und bereiten uns Kurzweil und Freude.
Im Theater gab es am Abend, bei zwei Vorstellungen (19:00 und 20:45 Uhr), wieder ein Klassikkonzert „Oper mon Amour“.
Aufgeführt von den Künstler und Musikern „Musica in Maschera“.
Klasse, klasse!
Wie diese hervorragenden Stimmen und das stimmige Orchester jedesmal uns Zuhörer in ihren Bann ziehen und der anerkennend anhaltende Applaus kaum sein Ende findet.
Der gestrige Abend stand ansonsten allgemein unter dem Motto: „2000er Vibes“.
Damit wurde ein Garderobenvorschlag mit „2000er Vibes“ zum Abend im Daily allgemein kundgetan.
Auf Deck 5 bis hinauf zu Deck 7, wurde ab 19:45 Uhr eine 2000er Pre-Party Revivel gefeiert.
Diese flammte ab 22:30 Uhr bis 23:30 Uhr dort noch einmal richtig auf.
Aber wir waren beim Mitfeiern raus.
Wir gingen, nachdem wir noch ein nettes und auch informatives Gespräch mit einem Mitarbeiter vom Ausflugscounter oben in der Top-Sail-Lounge hatten, lieber schon zu Bett, denn in der Nacht wurde die Bordzeit mal wieder angepasst und das bedeutete, die Uhren für den heutigen Tag um eine Stunde vor zu stellen.
Und so war auch der erste von zwei Seetagen, auf unserem Weg nach Auckland, wieder ein gut ausgefüllter Tag, mit einigen schönen Highlights.
Auf Auckland (wir werden Overnight dort sein) sind wir nun schon sehr gespannt, denn der Liegeplatz soll, wie schon in San Diego/USA, sehr zentral in der Stadt sein und man kann fußläufig einiges auf eigene Faust unternehmen und entdecken, genau unsers!
Von daher haben wir den inkludierten Ausflug, zu dem wir morgen eingeteilt gewesen wären, vorhin storniert.
Für den zweiten Tag haben wir einen seperaten Ausflug nach Devenport bereits schon zu Hause über MSC vorausgebucht.
Die Temperaturen haben sich merklich abgekühlt und es weht auch ein frisches Lüftchen, am heutigen Seetag.
In einer halben Stunde werde ich zur Chorprobe für unser erneut anstehendes „Schola Cantorum“ Konzert gehen, was in der Regel an Seetagen angesetzt ist.
Ich bin schon gespannt, welchen Song wir heute durchproben werden.
Bei den letzten beiden Proben haben wir die neuen Songs „HOW DEEP IS YOUR LOVE“ und „QUE SERA‘ SERA‘ “ durchgesungen.
Wie schon oben erwähnt, die Seetage vergehen wie im Flug!
Grüße vom Südpazifik ![]()