
Vier kurzweilige Seetage am Stück haben wir schon wieder hinter uns gelassen.
Wenn man es möchte, dann kann man sich auf jedenfall sehr gut beschäftigen bzw. beschäftigen lassen, sodass keine Langeweile aufkommen muss.
Wir sind auf Hilo/Hawaii angekommen und das Einlaufen zum Hafen hin war … neblig feucht, um nicht zu sagen, es pladderte ordentlich „Liquid Sunshine“.
Das Wetter zeigt sich so, wie vorhergesagt und wie wir es auch zuvor recherchiert hatten, nämlich, dass Hilo mit zu eines der regenreichsten Regionen der Welt gehört.
Um 12:30 Uhr Ortszeit haben wir uns im Theater eingefunden, um, mit der zugeteilten Gruppe, unseren gebuchten Ausflug „die Schönheiten von Hilo“ anzutreten.
Die Organisation dazu hat auch diesmal wieder sehr gut funktioniert.
Wir erhielten ein kleines Päckchen in die Hand gedrückt, in dem sich ein dünnes Regencape befand, was auch von allen gerne angenommen wurde, wussten wir, es kommt zum Einsatz.
Wie gewohnt, wurden wir nach Busnummern aufgeteilt aus dem Theater heraus durch das Schiff zur heutigen Ausgang-Gangway geführt und von dort, husch husch im Regen, durch das kleine Terminal zum Bus geführt.
Wie schon in Los Angeles praktiziert, es gab keine erweiterten Einreiseformalitäten zu absolvieren und der Bus stand direkt zum Terminalein-/ausgang, sodass wir trockenen Fußes einsteigen konnten.
Eine kurze Fahrt und schon waren wir am japanischen Garten angekommen, unserem ersten Stopp.
Nun denn, bei dem ordentlichen Regenguss, der uns dort erwartete, bin auch ich nur ganz kurz ausgestiegen, um mich schützend unter dem dicken Baum zu stellen und von dort aus ein paar wenige Bilder zu knipsen.
Es hat für uns nicht sollen sein, dort einen längeren Spaziergang zu unternehmen. Andere Mitreisende ließen es sich nicht nehmen, die angebotene halbe Stunde im Regen dort herumzulaufen.
Vorbei ging unsere Fahrt an diesem Pegelstandanzeiger, der u.a. an den letzten und höchsten Stand vom Tsunami 1960 erinnert.
Unser nächster Halt führte uns, nach 25 Minuten Busfahrt, zum Akaka Falls State Park und zu den dortigen Wasserfällen.
Üppige Vegetation, wo das Auge hinschaut.
Riesiger Farn, Bambus und diese typischen Banyan Bäume, welche wohl vermehrt auf Hawaii zu sehen sind, so wurden sie uns vorgestellt.
Von dort fuhren wir anschließend wieder zurück in den Ort Hilo und weiter zum Wailuku River State Park, um uns den Rainbow Wasserfall anzusehen.
Auch hier rundum üppig sehenswerte Vegetation.
Unseren letzten Stopp, dieser Sightseeingfahrt, machten wir in der Big Island Candiemanufaktur.
Wow, wie lecker alle diese Proben waren, welche man uns dort reichten.
Wir widerstanden aber einem Einkauf dort, denn als Mitbringsel für zu Hause, waren uns Kekse und Schokolade nun doch noch zu früh sie einzukaufen.
Schade, dass wir wirklich den gesamten Tag so ein Regenwetter hatten, wie es für Hilo angeblich typisch sei.
Wir hätten nämlich gerne auch noch etwas in der Stadt gebummelt.
Die Möglichkeit dazu wurde uns angeboten, nicht mit dem Bus zum Schiff zurückfahren zu müssen, sondern in der Stadt noch zu verbleiben und selbstständig die Rückkehr anzutreten.
Aber unsere mitgenommenen Jacken und auch meine Haare waren bereits durchnässt und ich brauchte etwas Aufwärmung, also eine warme Dusche.