
Heute Morgen erreichten wir bereits kurz vor 7 Uhr Ortszeit San Diego und die Einfahrt mit dem Schiff ließen wir uns nicht entgehen, auch wenn es recht frisch auf dem Kabinenbalkon war.
Man fährt recht nah am Flughafen vorbei und hält den Atem an, wenn von Landseite, aus dem Häusermeer, im Landeanflug plötzlich riesige Flugzeuge auftauchen.
Heute stand ja, da es unser erster US-Hafen der Reise ist, das große Procedere des Facechecks und der Fingerprints an, bei der Einreise.
Unser Timeslot dazu lag zwischen 10 - 10:30 Uhr, bzw., wir waren der Gruppe 9 zugeordnet.
So gegen 9:45 Uhr setzten wir uns in die große Tigerbar und warteten auf den Gruppenaufruf, der auch kurz nach 10 Uhr erfolgte.
Jede aufgerufene Gruppe wurde kompakt erst im Theater zunächst zusammengesetzt und wenn die Freigabe für die jeweilige Gruppe zum Auschecken von Bord erfolgte, wurde man kompakt zum Terminal geleitet, um den behördlichen Ablauf dort einzeln abzuwickeln.
Organisatorisch war das auch dort gut gelöst und funktionierte auch recht gut.
Insgesamt fanden wir auch die zeitliche Abwicklung für uns, mit 1,5 Stunden bis wir komplett mit allem durch waren, ok.
Wenn man bedenkt, dass am Vormittag alle Reisenden dieses Procedere durchlaufen mussten und lediglich 7 Schalter bei der Immigrationsbehörde dazu in Betrieb waren, da bedurfte es schon etwas Disziplin und Geduld.
Wir sind ca 11:15 Uhr dann vom Hafengelände aus losgelaufen und zwar zunächst Richtung Gaslamp-Quarter.
Von dort im weiten Bogen den Park-Boulevard hinauf zum Balboa-Park.
Was ein schöner Park mit super schönen Gebäuden, welche meist ein Museum beherbergt.
Der japanische Garten
und der botanische Garten, bzw. das tolle Gewächshaus an sich ist bereits ein Kunstwerk.
Wir überlegten uns den Zoo anzuschauen, der sehr sehenswert sein soll.
Jedoch war die Warteschlange, um Eintrittskarten zu kaufen, recht lange und die Uhr zeigte uns auch schon nach 14 Uhr an, sodass wir schweren Herzens dann darauf verzichteten und so langsam den müden Beinen wieder etwas Motivation zusprachen, uns zurück zum Schiff zu bringen.
Diesmal wählten wir einen anderen Weg und liefen letztendlich die First-Avenue quer hinüber, um zurück zum Broadway-Boulevard zu gelangen und von dort zum Schiff.
Was eine gute Wahl, in der First-Avenue konnte ich mich an so manch hübschem Häuschen nämlich gar nicht satt sehen.
Wir bleiben overnight hier, somit haben wir für morgen über MSC auch noch einen zusätzlichen Ausflug gebucht.
Für heute bin ich genug gelaufen und meine Beine sagen mir, dass sie müde sind.
Wir haben es immerhin auf über 13 km geschafft.