1. Startseite
  2. Forum
    1. Themen der letzten 24 Stunden
    2. Ausflugstipps
    3. AIDA Cruises
    4. COSTA Kreuzfahrten
    5. MSC Kreuzfahrten
    6. NCL
    7. NICKO Cruises
    8. PHOENIX
    9. TUI Cruises
    10. A-ROSA
    11. VIVA Cruises
    12. Ticker
    13. Mitglieder
      1. Letzte Aktivitäten
      2. Benutzer online
      3. Mitgliedersuche
  3. Wer geht wann?
    1. AIDA Cruises
    2. TUI Cruises
    3. NCL
    4. PHOENIX
    5. MSC Kreuzfahrten
    6. COSTA Kreuzfahrten
    7. A-ROSA
    8. NICKO Cruises
    9. VIVA Cruises
  4. Kreuzfahrt suchen
  5. Magazin
    1. News
    2. Reiseberichte
    3. Galerie
  6. Partner
    1. Premiumpartner
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Blog-Artikel
  • Alles
  • Forum
  • Galerie
  • Artikel
  • Seiten
  • Termine
  • Blog-Artikel
  • Erweiterte Suche
slide1_t.jpg
  • 1
  • 2
  • 3
  1. AIDAFANS / AIDA-FANS Deine Clubschiff Community - Dein Wasserurlaub Netzwerk
  2. Blog
  3. Adria intensiv mit Mein Schiff 6 vom 21. September bis 5. Oktober 2025

Neu 6 a Zwischenstation in einer der Perlen der Adria

  • joachimmeertal
  • 25. Januar 2026 um 12:35
  • 263 Mal gelesen

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere Dich kostenlos und werde Teil unserer Community!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

28. September 2025 – Triest

Irgendwann in der Nacht legte Mein Schiff 6 in Triest an. Wir merkten davon nichts. Gut so … Und als wir wach wurden, sah die Welt nach dem starken Gewitter des Vorabends viel, viel besser aus. Blauer Himmel, Sonnenschein. Bei meinem Deckrundgang bemerkte ich, dass unser Kreuzfahrtschiff wieder nicht allein im Hafen lag. Uns gegenüber war die Marella Explorer 2 – quasi ein Schwesternschiff unserer Mein Schiff 6 - angetäut. Im Gegensatz zu den Vortagen war der Wind hoch oben auf dem Schiff sehr kräftig. Selbst schwerere, nicht direkt mit dem Schiff verbundene Gegenstände rutschten hin und her. Vorboten?

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den Weg, vorbei an der Marella Explorer 2.

Geplant war ein Stadtrundgang, den wir i.W. nach einem Vorschlag des Reiseführers „Reise Know-How“ in Angriff nahmen. Ausgangspunkt war wie vor einer Woche die Piazza Unità d'Italia.

Mit 12.000 m² ganz schön groß … Wenn man bedenkt, dass man hier in der Römerzeit nasse Füße bekommen hätte … Aber der Hafen versandete und vor ungefähr 300 Jahren wurde erneut erkannt, dass Triests Zukunft auf dem Meer lag. Das nunmehr trocken gelegte Gelände wurde für den Handel genutzt und vor ca. 200 Jahren beschloss man, es auch aufgrund der optimalen Lage zum Meer zu Repräsentationszwecken aufzumotzen. An drei Seiten zog man verschiedene imponierende vorwiegend neoklassizistische Bauten, teilweise mit Barock- und Renaissanceelementen, hoch – die Öffnung zum Meer mit Blick auf die tief ins Meer ragende Molo Audace blieb.

Wir trieben uns länger auf dem sich langsam mit Menschenmassen füllenden Hauptplatz Triests herum und bestaunten einige Prachtbauten. Wie den 150 Jahre alten Palazzo del Municipio, das für das nicht zu kleine Triest fast überdimensionale Rathaus am Ende des Platzes. Es erschien uns ganz schön beeindruckend mit dem mit passenden Proportionen in der Mitte des Gebäudes versehenen, alles überragenden Glockenturm.

Ins Auge fiel auch die Pracht des Palazzo del Lloyd Triestino.

Baubeginn 1880 nach Grundstückssuche ab 1878; Fertigstellung 1883 – damals schaffte man es, nach relativ kurzer Zeit ein sehr eindrucksvolles großes Objekt dem seinerzeitigen Auftraggeber Österreichisch-Ungarischer Lloyd einzugsbereit zu übergeben. Das Äußere wie bestimmt auch das Innere präsentiert sich nach den Gewohnheiten der damaligen Zeit nicht sachlich sondern künstlerisch verspielt, was auch an den beiden Ecken durch die in die Fassade integrierten Brunnen zum Ausdruck kommt. Die Mitarbeiter/-innen der in diesem Gebäude arbeitenden Regionalverwaltung fühlen sich dort bestimmt sehr wohl.

Direkt gegenüber der nächste Prachtbau – der Palazzo della Luogotenenza austriaca.

Dieses Gebäude vervollständigte die ¾ Umarmung der Piazza dell’Unità d’Italia; es ist lediglich 120 Jahre alt und erfüllte gut seinen Zweck für die österreichisch-ungarische Statthalterei; nunmehr arbeiten in ihm Angestellte der Präfektur. Nicht schlecht in dieser Umgebung und bei dieser Aussicht – nur nicht ablenken lassen … Besonders beeindruckend fanden wir die Mosaiken an der Außenfassade,

die nach der Übernahme Triests durch die italienischen Truppen ein wenig modifiziert wurden. Habsburgische Elemente wurden durch savoyische Wappen ersetzt.

Wir verließen den Hauptplatz der Stadt und betraten nach wenigen Minuten einen weiteren der vielen Plätze Triests, die Piazza della Borsa. Merkwürdig, was sich auf diesem Platz befand.

Die Umrisse eines Flugzeugs? Nein, wenn sich Bologna eine Sonnenuhr leisten konnte, dann erst recht Triest. Aber so alt wie die von Bologna ist sie beileibe nicht. Sie hat gerade 200 Jahre auf dem Pflaster, ist 12 m lang und bis zu 73 cm breit. Und sie „geht“ nicht mehr genau … Absenkungen der Platzebene führten zu Fehlern …

Auf der Piazza della Borsa drängelten sich Menschenmassen. Sie interessierten sich hauptsächlich nicht für den Brunnen;

logisch – auch in Triest muss es ein Wasserspiel mit dem einen Dreizack tragenden Neptun geben. Dieser Brunnen wurde in früheren Zeiten ganz profan genutzt – in ihm wurde Wäsche gereinigt. Wenn das Neptun gewusst hätte …

Auch der auf einer Statue stehende Kaiser Leopold I wurde kaum von den Touristen beachtet. Er teilte von oben herab seine Aufmerksamkeit mit der Mehrheit der Passanten.

Sie schauten sich Chrom blitzende, bunte Karosserien an – eine Oldtimerausstellung. Nahezu 100 Jahre Automobilgeschichte mit Alfas, Fiats (incl. Fiat 500 mit Holztüren), Jaguars, Morgans, …, Mercedes´… auch der VW Bulli durfte nicht fehlen. Ein Glanzstück war das Ford Modell B (?),

rot glänzend und so gepflegt, als ob es gerade vom Band kam …

Nachdem wir die tollen Autos ausgiebig bewundert hatten, führten wir unsere Besichtigungstour fort. Zunächst auf der Shoppingmeile Triests, dem Corso Italia. Ein nicht gerade niedrigpreisiger Laden neben dem anderen – vorbei mit kurzen Blicken in die noch leeren Nebengassen,

bei denen die Sonne es aufgrund der Häuserschluchten schwer hat, bis nach unten vorzudringen.

Vom Corso Italia machten wir einen kleinen Abstecher, um die Kirche der Dreifaltigkeit und des Hl. Spyridon zu besuchen. Triest ist eine weltoffene Stadt; man erkennt es auch an den Gotteshäusern der verschiedensten Religionsgemeinschaften. Die Habsburger Monarchie ließ ihnen mit gewissen Einschränkungen große Freiheiten. Und so ist dieser, dem serbisch orthodoxen Glauben zugeordneter Kirchenkomplex entstanden.

Den neobyzantinischen Stil erkennt man an den fünf blauen Hauptkuppeln; kunstvolle Mosaike lockern den doch recht massiven Bau auf. Leider waren die Pforten geschlossen und so ging´s weiter. Weiter über eine Durchgangstraße bis wir in der Ferne ein Denkmal sahen. Dort mussten wir selbstverständlich hin, auch weil der zu Rate gezogene Stadtplan verriet, dass der auf dem Sockel stehende Domenico Rossetti der Wächter eines Parks war.

Graf Domenico Rossetti de Scander lebte um 1800, arbeitete als Politiker und Rechtsanwalt und war nebenbei ein Mäzen der italienischen Kunst und Kultur. In der hinter ihm liegenden grünen Lunge, dem Gardino Pubblico Muzio de Tommasini, wurden auch ihm zu Ehren Büsten von berühmten Bürgern Triests aufgestellt.

Nein, wir hatten sie nicht einzeln aufgesucht und gezählt. Wir haben viel lieber unsere Beine ausgeruht, damit sie in den nächsten Stunden während unserer Besichtigungstour nicht schlapp machten. Also nach einer gewissen Verschnaufpause weiter. Nahezu kreuz und quer durch die Stadt bis wir am Fuße des Stadthügels Colle di San Giusto die Straße im Hügel verschwinden sahen.

Links und rechts von der Tunnelöffnung gingen Treppen nach oben zum Park der Erinnerung, den wir eine Woche vorher beim Besuch der Burg gestreift hatten. Die nach oben führende Anlage trägt die prosaische Bezeichnung Scala dei Giganti. Gut war, dass wir uns wieder auf einem diesmal kleinen Platz mit Sitzmöglichkeiten befanden. Wir ließen uns von der Sonne bescheinen und staunten, dass auch außerhalb des alten Stadtzentrums Häuser mit herrlichen Fresken versehen waren.

Dass Triest römischen Ursprungs war, sahen wir an einem an einem Wohnblock angebrachten Fresko.

Romulus und Remus holten sich ihre Mahlzeit bei der kapitolinischen Wölfin. Àpropos Mahlzeit – bei uns kündigte sich nach bisherigen tausenden Schritten so etwas wie ein Hungergefühl an. Wir gehorchten und orientierten uns Richtung Kreuzfahrthafen. Dabei kamen wir beim Teatro Romano di Trieste vorbei.

Ab Ende des 1. Jahrhunderts hatten bis zu 6.000 Einwohner der Stadt an den in diesem römischen Theater gebotenen Aufführungen beigewohnt. Damals lag der Standort außerhalb der Stadt, die sich im Laufe der Jahrhunderte vergrößerte. Das Theater wurde nach und nach überbaut; erst als unter Mussolinis Herrschaft Teile der Altstadt Triests abgerissen wurden, kam es wieder zu Vorschein.

Von dort aus suchten wir unseren Weg vorwiegend durch enge, für Autos wenig geeignete Gassen.

Wir bekamen dabei mit, dass Triest ein bevorzugtes Touristenziel darstellt. In Wassernähe gab es eine Unmenge von Restaurants, bei denen sich bei geeignetem Wetter alles an der frischen Luft abspielt. Einfach wunderbar, wie sich die Tavernen den erhofften Gästen präsentierten.

Auch wenn es lockte – Alkohol am Mittag hätte unser Vorhaben, noch mehr von der Stadt zu sehen, durchkreuzt. Also weiter in Richtung unseres Schiffes. Aber wie so oft mit einem Umweg. Wieder einmal über die Molo Audace.

Sie hatte Mitte des 18. Jahrhunderts ihre Ursprünge und wurde mit der Verstärkung der Handelsschifffahrt stark verlängert. Wie ein Finger erstreckt sie sich in die Adria hinein. In den heutigen Zeiten legen an der Mole nur Ausflugsboote an – Kreuzfahrt- sowie Handelsschiffe müssen andere Kais aufsuchen. Beliebt ist die Molo Audace besonders zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs und auch ansonsten bei gutem Wetter als Flaniermeile. Die Aussicht in Richtung Stadt kann auch nicht attraktiver sein – die Blicke auf die Piazza Unità d'Italia werden nicht durch Bauten, maximal durch Flanierer beeinträchtigt. Von der Mole aus konnten wir mein Schiff mit voller Breitseite erkennen. Und die „Örtlichkeit“, die wir kurz nach Betreten des Schiffes aufsuchen wollten.

Fortsetzung folgt …

  • Teilen
  • Vorheriger Artikel 5 b Bologna – die Rote, die Gelehrte und die Fette
  • Nächster Artikel 6 b Zwischenstation in einer der Perlen der Adria

Kategorien

  • Mein Schiff 6
  • Adria

Archiv

  1. 2026 (6)
    1. Februar (1)
    2. Januar (5)
      • 6 b Zwischenstation in einer der Perlen der Adria
      • 6 a Zwischenstation in einer der Perlen der Adria
      • 5 b Bologna – die Rote, die Gelehrte und die Fette
      • 5 a Bologna – die Rote, die Gelehrte und die Fette
      • 4 b Zadar
  2. 2025 (7)
    1. Dezember (4)
    2. November (3)

Tags

  • Adria

Brandaktuelle Kreuzfahrtdeals

  • 🏳️‍🌈 Mein Schiff Rainbow Cruise ab sofort buchbar!

    Katharina CLUBSCHIFF PROFIS 6. Februar 2026 um 11:52
  • AIDA Angebote der Woche ab € 579,- p.P.

    Tino CLUBSCHIFF PROFIS 6. Februar 2026 um 06:30
  • AIDA Pink Valentine Angebote ab € 499,- p.P.

    Tino CLUBSCHIFF PROFIS 5. Februar 2026 um 17:42
AIDA Forum

Größte deutschsprachige, reedereiunabhängige Kreuzfahrt Community mit über 77.000 Mitgliedern bei über 155.000 Nutzern (Mitglieder und Gäste).

© wasserurlaub.info 2005 - 2024

Links

  • Über uns
  • Werbung
  • Reisebüropartner
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Cookie-Einstellungen

Service

Kreuzfahrt buchen

 

wasserurlaub.info auf Facebook
wasserurlaub.info auf Instagram

#wasserurlaubinfo #wasserurlaub

Community-Software: WoltLab Suite™