1. Startseite
  2. Forum
    1. Themen der letzten 24 Stunden
    2. Ausflugstipps
    3. AIDA Cruises
    4. COSTA Kreuzfahrten
    5. MSC Kreuzfahrten
    6. NCL
    7. NICKO Cruises
    8. PHOENIX
    9. TUI Cruises
    10. A-ROSA
    11. VIVA Cruises
    12. Ticker
    13. Mitglieder
      1. Letzte Aktivitäten
      2. Benutzer online
      3. Mitgliedersuche
  3. Wer geht wann?
    1. AIDA Cruises
    2. TUI Cruises
    3. NCL
    4. PHOENIX
    5. MSC Kreuzfahrten
    6. COSTA Kreuzfahrten
    7. A-ROSA
    8. NICKO Cruises
    9. VIVA Cruises
  4. Kreuzfahrt suchen
  5. Magazin
    1. News
    2. Reiseberichte
    3. Galerie
  6. Partner
    1. Premiumpartner
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Blog-Artikel
  • Alles
  • Forum
  • Galerie
  • Artikel
  • Seiten
  • Termine
  • Blog-Artikel
  • Erweiterte Suche
slide_Visual_hier-buchen_Strohhut (Groß).jpg
  • 1
  • 2
  • 3
  1. AIDAFANS / AIDA-FANS Deine Clubschiff Community - Dein Wasserurlaub Netzwerk
  2. Blog
  3. Adria intensiv mit Mein Schiff 6 vom 21. September bis 5. Oktober 2025

Neu 5 a Bologna – die Rote, die Gelehrte und die Fette

  • joachimmeertal
  • 11. Januar 2026 um 20:32
  • 52 Mal gelesen

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere Dich kostenlos und werde Teil unserer Community!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

27. September 2025 - Ravenna

Konnte der Tag schöner beginnen? Beim Einlaufen in den Hafen von Ravenna begrüßte uns die Sonne.

Sie schien uns zu signalisieren: Das wird Euer Tag! Mal sehen … Nach dem Frühstück nahm unser Bus die auf den Ausflug „Stadtbesichtigung Bologna“ wartenden Passagiere auf; 1 ¼ Stunden sollte die Fahrt bis zu unserem Ziel dauern. Los ging´s in der Nähe des langen Strandes. Direkt hinter dem Strand begann ein grüner Gürtel mit einzelnen, nicht zu verachtenden Häuschen. Es folgte zunächst der Nationalpark Punte Alberete, an dem sich fast lückenlos das Naturschutzgebiet Pinete di Classe anschloss. Beide Naturräume sind Auswirkungen des Podeltas – ein Brackwassersee nach dem anderen, verbunden durch Kanäle. Alles grün – Pinienwälder und Graslandschaften als Heimat vieler Vogel- und Reptilienarten. Vor kurzem hatten sich sogar später nistende Flamingos angesiedelt.

An den Kanälen und Seen tauchten immer wieder kleine Häuschen auf. Vermutlich Wochenendhäuschen mit Selbstversorgung.

Vor nahezu allen Häuschen wurden Fischfangvorrichtungen installiert. Riesige Netze, die über Windenvorrichtungen ins Wasser getaucht und nach einiger Zeit wieder hoch gezogen werden. Fische, die nicht schnell genug sind, haben Pech … und der Fischer Glück.

Die Nationalparks gingen in die Kulturlandschaft über. Obstbäume in schnurgeraden Linien; mehrheitlich Äpfel- und Birnenbäume; neuerdings hat man großen Erfolg mit Kiwis. Neben dem für Italien unvermeidlichen Weinanbau verdient man mit Getreide und Zuckerrüben die nötigen Euros.

Als im Hinterland die Berge der Apenninen auftauchten, war Bologna nicht mehr weit. Wir durchfuhren den Industriegürtel, dem sich Verwaltungs- und Bankgebäude anschlossen. Unser Bus hielt am Rande der fast autofreien Altstadt; direkt vis à vis von der Basilica di San Francesco.

Von ihr erhielten wir die ersten Eindrücke, was uns in Bologna erwartete. Jede Menge sehr gut gepflegte, Jahrhunderte alte Sakral- und Profanbauten. Nun zunächst die Basilika, deren Grundstein im 13. Jahrhundert gelegt wurde. Auch für Italien außergewöhnlich sind die sich am Rande des Grundstücks befindlichen drei Grabmonumente mit pyramidenförmigen Dächern, in denen die sterblichen Überreste von vor knapp 800 Jahren verstorbenen Professoren der bolognesischen Universität ruhen.

Wir hielten uns nicht lange an diesem Fleck auf. Auf unserem Weg in die Altstadt erfuhren wir, dass so gut wie kein Einwohner der Stadt einen Schirm besaß.

Seit Beginn des 12. Jahrhunderts wurden die Bauten mit diesen Arkaden ausgestattet. So richtig einig ist man sich nicht über die Gesamtlänge der Säulengänge von Bologna. Mal gibt man 40 km an, mal 60 km. Aber egal – wer in der Stadt von A nach B will, kann bei Regenwetter i.d.R. ohne sehr nass zu werden die Arkaden nutzen. Wir nutzten sie an diesem Tag nicht gegen Regen sondern als Schattenspender. Übrigens befindet sich in Bologna mit 4 km die längste Arkade der Welt; kein Wunder, dass bei diesem Umfeld die Arkaden vor einigen Jahren zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören.

Schon hier – nach wenigen Metern – erkannten wir den Grund, dass Bologna als „die Rote“ bezeichnet wird. Die Mehrzahl der Häuser zeigte sich in Terrakottafarben; die politische Entwicklung lassen wir außer Acht.

Durch Arkaden und enge Gassen gehend erreichten wir das erste Schmuckstück Bolognas – den Piazza Maggiore,

das absolute Herzstück der Stadt. Vor rd. 800 Jahren entstand er als Marktplatz, wurde aber erst im Verlauf der nächsten Jahrhunderte zu dem, was heute zu sehen ist. Begrenzt wird er von vier stattlichen Gebäuden. Beginnen wir im Uhrzeigersinn mit dem Palazzo d’Accursio.

Namensgeber ist der um 1.200 lebende Rechtsgelehrte Accursius, der an diesem Platz seine Unterkunft hatte. Im Laufe der Zeit gab es Erweiterungsbauten, sie sich aber wunderbar ergänzten. Seit vielen Jahrhunderten ist das Gebäude Sitz der öffentlichen Verwaltung; außerdem beherbergt es u.a. das Bürgermuseum für städtische Kunstsammlungen. Bemerkenswert ist die Bronzestatue über dem Hauptportal. Sie zeigt Papst Gregor XIII, dem wir den gregorianischen Kalender verdanken. Im rechten Winkel zum Palazzo d’Accursio sahen wir den nächsten Palast,

den Palazzo del Podestà. Da zwei Paläste nicht ausreichen, befindet sich hinter dem zuletzt genannten ein weiteres Herrenhaus, der Palazzo Re Enzo. Vom Turm dieses Gebäudes bis zum Turm des d’Accursio war ein Seil gespannt. Auf ihm vergnügten sich hoch oben Balancierer, deren Bewunderer darauf achten mussten, keine Genickstarre zu bekommen. Nun aber einige Worte zum Palazzo del Podestà. Er wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut, gilt als das älteste Verwaltungsgebäude Italiens und war zunächst Sitz des Podestà, in etwa Gouverneur bzw. höchster Stadtbeamter, und seiner Mitarbeiter. In den Folgejahrhunderten wurde er als Theater genutzt; aktuell finden in ihm diverse kulturelle Veranstaltungen statt.

So, weiter mit den Palazzi. Die östliche Seite des Piazza Maggiore wird durch den Palazzo dei Banchi begrenzt.

Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut und Mitte des 16. Jahrhunderts im Renaissance-Stil erweitert, waren in ihm Banken und Wechselstuben untergebracht. Ursprünglich sollte er vor allen Dingen die hinter dem Palast verlaufenden Gassen des Geschäftsviertels verdecken. Heute sind hinter den Arkaden im Erdgeschoss Cafés und Einzelhandelsgeschäfte untergebracht. Welche Pracht sich außerhalb dieses Hauptplatzes verbirgt, erkennt man an der den Palazzo dei Banchi überragenden Kirche Santa Maria della Vita und auf dem Foto nicht ganz so schiefen Turm Asinelli.

„Geschlossen“ wird der Platz von der Basilika San Petronio.

Auffallend sind die Farbabstufungen. Oben dunkel, unten weiß. Etwas mehr als 700 Jahre alt und immer noch nicht fertig (Da soll jemand über den Berliner Flughafen oder den Stuttgarter HBF meckern!). Gut, bei einem Bau dieser Größe dauert alles eben ein bisschen länger … 132 m lang, 60 m breit, 45 m hoch – damit ist sie die fünftgrößte Kirche der Welt. Und: Bei einem umbauten Raum von 258.000 m³ ist sie die größte Backsteinkirche der Welt. Eigentlich sollte die Basilika noch größer werden. Als der damalige Papst Anfang des 16. Jahrhunderts von den Erweiterungsplänen hörte und nach anstrengendem und akribischem Rechnen merkte, dass die Bologneser Basilika größer werden sollte als der damalige Petersdom, reagierte er mit einem eindeutigen und kräftigen zweisprachigen „NO“ – dem Papst war der Wahlspruch aus dem heiligen katholischen Köln „Mer muss och jünne künne“ nicht bekannt. Aber als zweifaches Oberhaupt der Weltkirche und des Kirchenstaates, zu dem seinerzeit Bologna gehörte, konnte es sich das „NO“ locker aus den Ärmeln schütteln. Einige Jahre später wurde der damalige Außenbau mit Marmor verschönert. Aber nur so lange, bis die Finanzen klamm wurden bzw. eine Macht (welt- und/oder kirchlich) beschloss, dass diese Maßnahme beendet werden sollte. So blieb es bei dem weiß-dunkel-Kontrast.

Aber sei es drum – im dreischiffigen Innenraum konnten wir Besucher nichts als Staunen.

Eine Pracht, wie wir sie bisher selten gesehen hatten. Ein Kunstschatz neben dem anderen. Unsere Blicke schweiften nach oben. Ganz oben im Deckengewölbe sahen wir so etwas wie ein Auge,

durch das ein Sonnenstrahl auf den Boden der Basilika fiel. Auf einen knapp 68 m langen Metallstrahl.

Wenn man den Treffpunkt Sonnen-/Metallstrahl findet, weiß man mit Hilfe von neben der Metalllinie befindlicher marmorner Hinweise, was die Stunde geschlagen hat. Eine aus dem Jahr 1655 stammende Sonnenuhr – detailliert und genau, es sei denn, die Sonne schickt ihren Gruß nicht durch das Auge.

In dem Bauwerk gibt es genügend Platz für 22 in den Seitenschiffen eingebauten, selbstverständlich auch prächtigen Kapellen.

Weltbekannt wurde vor einigen Jahren die ca. 600 Jahre alte Kapelle Bolognini (oder auch die der Heiligen Könige).

Ein reicher Seidenhändler ließ sie für sich einbauen. Die Fresken der rechten Wand zeigen „normale“ christliche Abbildungen; die linke Wand ist mit Abbildungen von Dantes Göttlicher Komödie dekoriert, u.a. wie Religionsstifter Mohammed in der Hölle von Dämonen gequält wird - für den Islam ein blasphemisches Abbild; aus diesem Grunde planten Al Kaida – Kämpfer einen Anschlag auf die Basilika, der glücklicherweise vorher aufgedeckt wurde. Seitdem unterliegt dieses Gotteshaus einer stärkeren Überwachung.

Vom Glanz fast erschlagen verließen wir das Gotteshaus durch den für die Basilika verlassenden Gäste obligatorischen Hinterausgang und befanden uns auf dem Piazza Galvani. Wen und was sahen wir dort?

Den steif auf einem Sockel stehenden und die noch nicht so zahlreichen Touristen beobachtenden Luigi Aloisio Galvani, den berühmten italienischen Naturforscher. Und als Wissenschaftler schaut er munter auf den Palazzo dell'Archiginnasio. Warum? Wegen der Auslagen in den Geschäften? Nein, dieser Palazzo war bis 1803 der historische Sitz der Bologneser Universität. Man sagt, dass in Bologna die erste Universität der Welt gegründet wurde; und zwar um 1.100 – deshalb Bologna „die Gelehrte“. Dieser Palazzo kam erst in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in den Genuss der Studenten, zu denen Größen wie diverse Päpste, Kopernikus, Paracelsus, Galvani, Marconi, Erasmus von Rotterdam, … gehörten.

Wenn man den von Säulen und damit Arkaden umgebenen Innenhof betritt,

kommt das große Staunen. Nichts Nüchternes wie bei den modernen Universitäten gewohnt sondern Erhabenes und Ausladendes.

Die Arkadendecken sind bemalt; an den Wänden der Gänge befinden sich Wappen der in den Jahrhunderten an dieser Universität lehrenden Professoren. Im Inneren ist neben der Stadtbibliothek das sogenannte anatomische Theater untergebracht – ein Hörsaal mit runder tribünenartiger Anordnung für die Studenten rund um den historischen Seziertisch.

Ganz schön beeindruckend, dachten wir, als wir den Innenhof verließen.

Wir überquerten den Piazza Maggiore, der sich immer mehr füllte. Neben den üblichen Touristen machten sich jede Menge Besucher des Franziskaner Festivals mit mehr als 100 Tagungen, Initiativen, Buchpräsentationen und Bühnenveranstaltungen breit. Wir kämpften uns durch – quer über den Platz bis zum Neptunbrunnen.

Hier hatte sich der damals die Macht ausübende Papst auf Veranlassung seines Legaten Mitte des 16. Jahrhunderts ein Denkmal gesetzt. Nun gut – auf dem Sockel steht der 3,35 m hohe bronzene Neptun, von den Bolognesen liebevoll „Il Gigante“ genannt. Er war der Herrscher der Meere – der Papst sah sich als Herrscher der Welt, dokumentiert durch die im Brunnenbereich eingearbeiteten Putten, die seinerzeit die größten Flüsse der damals bekannten Kontinente repräsentierten – Donau, Amazonas, Ganges und Nil.

Weiter ging´s durch die Via Rizzoli,

einer Straße, die es schon zu römischen Zeiten gab. Genannt wurde sie nach Signore Rizzoli; er war ein Ende des 19. Jahrhunderts lebender Orthopäde und glühender Verfechter der italienischen Einheit, dem mit dieser Geschäftsstraße ein Denkmal gesetzt wurde. Wir befanden uns im Banken- und Geschäftsviertel, dem natürliche zahlreiche Cafés und Restaurants angeschlossen waren.

Fortsetzung folgt …

  • Teilen
  • Vorheriger Artikel 4 b Zadar

Unsere Top 5 Kreuzfahrt Empfehlungen für Euch

    1. Thema
    2. Antworten
    3. Letzte Antwort
    1. 🪐AIDAcosma ab € 899,- p.P. inkl. Flug

      • Katharina CLUBSCHIFF PROFIS
      • 11. Januar 2026 um 10:00
      • AIDA Top & Exklusivangebote
      • Katharina CLUBSCHIFF PROFIS
      • 11. Januar 2026 um 10:00
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      417
    1. Mein Schiff Angebot des Wochenendes

      • Katharina CLUBSCHIFF PROFIS
      • 9. Januar 2026 um 13:29
      • TUI Cruises Topangebote
      • Katharina CLUBSCHIFF PROFIS
      • 9. Januar 2026 um 13:29
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      507
    1. ☀️ Eine Woche All Inclusive in die Sonne ab € 1.529,- p.P.

      • Katharina CLUBSCHIFF PROFIS
      • 8. Januar 2026 um 13:45
      • TUI Cruises Topangebote
      • Katharina CLUBSCHIFF PROFIS
      • 8. Januar 2026 um 13:45
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      433
    1. Limitierte AIDA Highlights für Sie 🌍

      • Katharina CLUBSCHIFF PROFIS
      • 8. Januar 2026 um 13:02
      • AIDA Top & Exklusivangebote
      • Katharina CLUBSCHIFF PROFIS
      • 8. Januar 2026 um 13:02
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      468
    1. Kanaren ab € 899 inkl. Flug – nur kurz!

      • Katharina CLUBSCHIFF PROFIS
      • 7. Januar 2026 um 13:17
      • AIDA Top & Exklusivangebote
      • Katharina CLUBSCHIFF PROFIS
      • 7. Januar 2026 um 13:17
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      702

Kategorien

  • Mein Schiff 6
  • Adria

Archiv

  1. 2026 (2)
    1. Januar (2)
      • 5 a Bologna – die Rote, die Gelehrte und die Fette
      • 4 b Zadar
  2. 2025 (7)
    1. Dezember (4)
    2. November (3)

Tags

  • Adria

Brandaktuelle Kreuzfahrtdeals

  • 🪐AIDAcosma ab € 899,- p.P. inkl. Flug

    Katharina CLUBSCHIFF PROFIS 11. Januar 2026 um 10:00
  • Mein Schiff Angebot des Wochenendes

    Katharina CLUBSCHIFF PROFIS 9. Januar 2026 um 13:29
  • ☀️ Eine Woche All Inclusive in die Sonne ab € 1.529,- p.P.

    Katharina CLUBSCHIFF PROFIS 8. Januar 2026 um 13:45
AIDA Forum

Größte deutschsprachige, reedereiunabhängige Kreuzfahrt Community mit über 77.000 Mitgliedern bei über 155.000 Nutzern (Mitglieder und Gäste).

© wasserurlaub.info 2005 - 2024

Links

  • Über uns
  • Werbung
  • Reisebüropartner
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Cookie-Einstellungen

Service

Kreuzfahrt buchen

 

wasserurlaub.info auf Facebook
wasserurlaub.info auf Instagram

#wasserurlaubinfo #wasserurlaub

Community-Software: WoltLab Suite™