
9. Juli 2025 – Cherbourg, Wetter sonnig 19 Grad
Laufen ist ganz gut, macht aber auch durstig und so suchen wir uns in einem Bistro einen Platz, genießen das Ambiente. „Hier könnte ich noch Stunden sitzen“, flüstere ich leise. Aber die Zeit ruft.
Jetzt müssen wir aber einen Schritt flotter laufen, es ist kurz vor 17 Uhr und so können wir das Meeresmuseum nicht mehr besuchen.
Mein Mann stupst mich am, „die haben aber eine Unordnung hier, direkt am Eingang“. Ich schaue, da liegen Kartons und Putzutensilien.
Damit wir am Ende des Events noch wissen, was es alles gab, bekommen wir einen Lagerlaufzettel.
Zwischen den Gängen schauen wir auf den Hafen, als die Sol sich auf den Weg macht. Die Hafenmauern sind immens und wir fahren am mittleren Fort auf der Reede, dem Fort Central vorbei und dann sehen wir das Fort de L’Ouest mit dem Leuchtturm. Aurevoir Cherbourg, wir kommen wieder.
In einem Raum steht eine lange „Tafel“ aus Paletten zusammengebaut und mit weißen Tischdecken verhüllt. Die Sitzgelegenheit ist auch erwähnenswert. Ihr kennt doch alle die Papierhandtuchbehälter. Drinnen sind Rollen und die stehen fein säuberlich in Folie eingeschweißt bereit, damit wir Platz nehmen können. Oh, es gibt hier noch was zu essen, zu trinken und zum Abschluss eine tolle Dessertauswahl. Wir durften fotografieren, aber nur für den eigenen Bedarf – also muss eine Beschreibung ausreichen. Schade ..
„Boahhh, wie satt ich bin“, platzt es aus mir raus. Jetzt müssen wir uns noch etwas bewegen. Also ab ins Theatrium, dort läuft die Show „Musical Dreams“. Die AIDAstars stehen bereit und plötzlich bin ich mitten drin. Hoppla, ich bin ein Star! Sollte ich mit tanzen, müsste ich noch schnell auf meiner Kabine die Schuhe wechseln.
Ich bin ganz erschossen, als wir zurück auf unsere Kabine kommen. Was für ein schöner Tag mit Stadtbesichtigung, Show und Gitarre spielen. Ein Glück, morgen können wir ausschlafen, es wird kein Hafen angefahren – Seetag bis Hamburg. 13 Tage dauert die Reise und es gibt 3 Seetage. Da kann jeder ausrechnen, was für ein strammes Programm ich habe bis zum Ende der Reise. Ich meckere nicht, denn ich liebe es, Städte zu besuchen und Länder zu entdecken. Ein wenig Action an den Seetagen ist gut und schlafen kann ich auch zu Hause. Mein Mann sagt: „Mach das Licht aus!“