
1. Juli 2025 – Isle of Portland, Wetter sonnig 19 Grad
Kurz vor 10 Uhr sehen wir die Küste Englands und sofort fällt mir ein, wie ein englisches Frühstück aussieht. Damals, als ich mit meiner Tochter in London war, gab es im Hotel gebackene Bohnen mit Tomatensoße zum Frühstück. Wir haben den Kopf geschüttelt und nahmen eine wabbelige Toastscheibe mit Marmelade. Ach, was haben wir es heute morgen doch gut. Das Frühstück bietet an Bord eine reichhaltige Auswahl und gestärkt können wir in den Tag starten.
Der erste wichtige Punkt ist heute, wir werden kontrolliert – sprich Pass einpacken und wir nehmen noch den Ausdruck unseres ETA-Visums mit. In der AIDA Bar sitzen freundliche Menschen, schauen uns an, den Pass und fertig sind wir. Unser Ausflug beginnt um 14 Uhr und so können wir noch ein wenig die Sonne an Deck genießen.
Der Hafen von Portland ist der größte künstliche Hafen der Welt – ganze 9 Quadratkilometer kann er vorweisen. Und er kann auf eine lange Bauzeit zurückblicken. 1849 wurde der Grundstein gelegt und 1872 setzte der Prince of Wales den letzten Stein dieses ersten Bauabschnitts. Es muss eine richtige Knochenarbeit gewesen sein, denn die Steine der Wellenbrecher wurden von Strafgefangenen aus Felsen raus gebrochen und 22 von ihnen verloren dabei ihr Leben.
So, nun zu unserem gebuchten Ausflug. Gemütlich im Bus sitzend fahren wir als erstes zum südlichen Teil von Portland. Im Hafen selbst ist die Geschichte gegenwärtig, man sieht es an den Kanonen und dem riesigen Anker. Unweit befindet sich das D-Day Center.
Der Bus hält und los geht der kleine Rundgang. Der Weg ist steinig, die Steinpflanzen blühen, alles sieht so friedlich aus. Uns zieht es vor zum Wasser, das gegen die Felsen schlägt.
Es geht weiter mit der Tour und natürlich ist der Besuch der Olympischen Ringe ein Muss hier.
Jetzt noch etwas Sonne tanken und beim Abendessen im East-Restaurant erleben wir das Auslaufen und bye bye Portland.
„Wonach ist dir jetzt noch?“ werde ich gefragt. Kurz überlegt, wir gehen noch in die AIDA Bar, Rock’n Roll Oldies hören und ein wenig mit den Mitgliedern der BandMates plaudern am Ende. Gesagt, getan und dann heißt es gute Nacht, denn morgen ist wieder Hafentag. Allerdings heißt es anstehen, denn es wird getendert – wir gehen auf eigene Faust los.
Bis dann ….