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  3. Ärmelkanal – Biskaya – Ärmelkanal im Juni/Juli 2025. Fast nur Ententeich und Traumwetter

5 a Grünes Land mit viel Leid in der Vergangenheit

  • joachimmeertal
  • 6. Oktober 2025 um 18:42
  • 402 Mal gelesen
  • 2 Kommentare

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8. Juli 2025

Galicien und Asturien hatten wir an den beiden Vortagen besucht; die Küste Kalabriens in der Nacht passiert. Nun wartete die vierte Region Nordspaniens auf uns – das Baskenland. Die AIDAsol näherte sich der Hafeneinfahrt.

Logisch, dass ich dabei war. Ganz, ganz oben.

Pünktlich gegen 7 Uhr. 21°, bewölkt, leichter Wind. Kleine Fischerboote schaukelten in der Bucht vor sich hin. Hofften die Bootsfahrer, ihr Sonntagsessen zu fangen?

Direkt nach unserem Frühstück begann unser Ausflug „An der Küste entlang von Bermeo nach Gernika“. Zunächst durchquerten wir Getxo, ein Vorort von Bilbao. Hier siedelten sich vor Jahrzehnten die Reichen an, die nicht in der industriellen „Schwefelstadt“ Bilbao leben wollten. Ein grüner Vorort mit imposanten älteren und neueren Villen. Hier war und ist das Leben mit Sicherheit schöner und einfacher als in Bilbao.

Wir ließen Getxo und auch Bilbao hinter uns, fuhren auf der Autobahn am Flughafen von Bilbao vorbei und tauchten in das grüne Spanien ein. Die Nähe zum Atlantik und ist für ein gemäßigtes Klima verantwortlich und damit unterscheidet sich der Norden Spaniens vom Süden. Wir durchquerten bergiges, fruchtbares Land;

aufgrund der unzähligen Kurven und auch Serpentinen war es eine eher gemächliche Ausflugsfahrt und wir konnten die Natur genießen. Sie – die Natur – hatte eine kurze Pause, als wir den Atlantik und den Fischerort Bakio erreichten. Schnell hindurch – so schön war das Städtchen nicht und schon lösten wir uns von der Atlantikküste und tauchten in das von der UNESCO zum Biosphärereservat ernannte Naturreservat Urdaibai ein. Ansprechend war es; die Pflanzenwelt bewundernswert; von der vorgegebenen vielfältigen Fauna war naturgemäß während der Busfahrt nichts zu sehen.

Endlich hieß es: Fotostopp, raus und Beine vertreten. Es waren nur wenige Meter bis zum Mirador - San Juan Gaztelugatxe – Behatokia. Aber das, was vor uns lag, hatte es in sich.

Zunächst der Blick über die Baumwipfel auf den Atlantik. Ententeich. Nahe der Küste ein Felsen mit einer Kirche. Genauer: eine etwa 270 Meter lange und maximal 80 Meter breite Insel. Ungefähr 200 m vom Ufer entfernt. Eine Steinbrücke verbindet sie mit dem Festland. An exponierter Stelle das Kirchlein San Juan de Gaztelugatxe, übersetzt in etwa Burg auf dem Felsen,

deren Ursprünge im 11. Jahrhundert lagen. In den Folgejahrhunderten hatte das kleine Gotteshaus illustre Gäste: den Templerorden, Sir Francis Drake, Hugenotten aus La Rochelle … und in unserem Jahrhundert den Filmtross von „Game of Thrones“. In dieser Serie wurde das Kirchlein in die Heimatburg der Targaryens, Dragonstone, einbezogen. Auf der Insel begegnete Jon Snow zum ersten Mal den Drachen von Daenerys. Aber das sollte es zu diesem Thema sein …

Nein, es stellt sich die Frage, ob es für San Juan de Gaztelugatxe positiv war, in die Serie eingebunden zu werden. Wie man´s nimmt … für den Tourismus bestimmt, denn nach dem Erscheinen der entsprechenden Staffel machten sich unzählige Anhänger auf den Weg, von der Brücke 241 Treppenstufen zu bewältigen, um Dragonstone betreten zu können. Für die Umwelt war es wohl weniger gut, denn für den Ansturm der Touristen wurde die dann notwendige Infrastruktur erweitert.

Auch wenn wir gerne die Insel betreten hätten, reichte uns der herrliche Blick auf Insel und Kirchlein, zumal die Zeitvorgabe mehr nicht gestattet hätte.

Also los … wenige Kilometer bis zu unserem nächsten Stopp, bis zu einem der wichtigsten Fischereihäfen an der Biskaya: Bormeo. Der Bus hielt vor dem Franziskanerkloster San Francisco de Bermeo. Auf dem vom Kloster begrenzten Platz wurden wir von einer Dame empfangen. Beim näheren Hinsehen fiel auf, dass sie keine Ähnlichkeiten mit Maria oder einer anderen Heiligen hatte.

Sie stand auf einem ca. 150 Jahre alten Brunnenpodest. Eine junge Frau mit leicht ausgeschnittenem Kleid, das sie mit einer Hand anhebt. Und das auf einem ursprünglich im Eigentum der Franziskaner stehenden Platz. Gut, der Kranz in der anderen Hand sollte als Siegeskranz gewürdigt werden. Aber die Basken sahen es anders. Sie nannten die Statue „La Taraska“. Eine Bezeichnung, die bei den Einwohnern so etwas wie sorglose und schlecht angesehene Frau bedeutet. Warum auch nicht? Gibt es nicht einen Bibel-Abschnitt mit Jesus und einer Hure?

Es ging los mit einer kleinen Stadtführung. Zunächst bis zum Lamera Park. Eine Gartenanlage mitten im kleinen Städtchen. Ein schattiger Lieblingsort der hiesigen Einwohner.

Am Rande des Rondells einige Kunstwerke, die den Betrachtern den baskischen Kosmos näherbringen sollten (Bei mir hat´s nicht geklappt). An einer Seite begrenzt vom ehemaligen Casino de Bermeo. 1894 als Zockerbude erbaut, vor 42 Jahren nach Überschwemmungen eingestürzt und anschließend im alten Stil neu errichtet. Und nicht mehr als Zockerbude genutzt. Es sei denn, dass der ursprüngliche Zweck im kleinen Rahmen in einem Teil des Gebäudes weitergeführt wird. Im Irish Pub – Iren wetten gerne von morgens bis abends und somit ist der Gedanke nicht von der Hand zu weisen … Außerdem gibt es im Casino Räumlichkeiten für Ausstellungen und Konferenzen.

Der Park war nur durch eine Straße vom Hafen getrennt.

Malerisch sieht er aus. Das Herz der beinahe 800 Jahre alten Stadt. In ihr entwickelte sich ein sehr wichtiger Fischereihafen, was er heute noch ist, und in ihr war vor Jahren die größte Walfangflotte des Landes beheimatet. Deren Bedeutung sieht man im Wappen der Stadt.

An diesem Hafen konnte man sich fast nicht satt sehen. Die vielen Schiffchen, die im Moment noch in Ruhe an der Leine lagen.

Die bunten Häuser, die sich fast aufeinander stapelten. Mitten in dem attraktiven Häuserensemble der Torre de Ercilla, ein sechseckiger Steinbau mit dicken Wehrmauern aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Er diente bis Mitte des letzten Jahrhunderts zu Wohnzwecken und beherbergt seit einigen Jahren das Fischereimuseum von Bermeo.

Auch die andere Seite des Hafenbeckens zog immer wieder unsere Blicke an.

Einfach nur schöööööööön - die mehrfarbigen Häuser hinter der breiten Promenade, die genug Platz für Außenbereiche der Restaurants boten. Noch war es für die meisten Einheimischen und Besucher zu früh zu einem Schwätzchen bei Cortado oder „besseren“ Getränken; das sollte sich aber schnell ändern, wie wir beim Rückweg bemerkten. So weit war es aber für uns noch nicht. Wir erhielten von unserer Reiseleiterin einige Instruktionen und durften uns dann in der uns gewährten Freizeit auf den Weg machen. Hinein in das Gassengewirr. Langsam, aber sicher den bebauten Hügel hinauf. Bis uns am Torre de Ercilla ein Aussichtspunkt zu einer kurzen Pause einlud.

Nicht nur der Blick über die roten Ziegeldächer auf die bunten Häuser, Strandpromenade und die Kirche Santa Eufemia machte diesen Punkt interessant. Auch die Statue eines Fischers, der mit ausgestrecktem Arm andeutete, dass irgendetwas kommen sollte. Er gehört zu der Skulpturengruppe „Fischerdenkmal“,

das mit einem Mädchen und einer älteren Frau vervollständigt wurde. Die Haltung der Dreiergruppe gibt eindeutig wieder, mit welcher Sehnsucht die Rückkehrer erwartet wurden, die vor Monaten die Familie zum Fischen verlassen hatten. Ein Realismus in exzellenter Form – die Mimik der Personen zeigt die unterdrückte Hoffnung.

Wir gingen kreuz und quer durch dieses Viertel. Mal rauf, mal runter.

Waschtag war angesagt. Die saubere Wäsche trocknete an der frischen Luft und ich gönne Euch mit diesem Foto ein Selbstbildnis. Wir wunderten uns, dass wir während unseres Spaziergangs durch diese Gassen wenig Mitreisende sahen. Es war so anders als zu Hause.

Häuser in abwechslungsreicher Farbgestaltung, schmiedeeiserne Balkone, vereinzelt Pflanzen an Häuserwänden und auf Balkonen, Elektroleitungen kreuz und quer in der Luft. Am Ende der Straße eine Treppe, die scheinbar zum höchsten Punkt dieses Viertels führte. Dort mussten wie hin! Oben angekommen ein Blick zurück.

Ja, die nach oben führende Straße war doch recht steil. Aber zum Glück nicht zu lang, so dass der „Anstieg“ gut zu schaffen war. Wir umrundeten den Krankenhauskomplex, deren Mauern mit Bildern von der Entwicklung der Fischereiboote von den Anfängen bis zur Gegenwart geschmückt waren. Am Ende des Komplexes lud der Talako Park zum Verschnaufen ein. Schatten spendende Bäume, Sitz- und Picknickgelegenheiten, Blicke auf eine Bucht.

Es wurde Zeit für den Rückweg. Wir fanden eine enge Treppe, die uns nach unten führte. Unterwegs sahen wir zwischen Häuserzeilen sommerliche Blumenrabatte.

Man merkte es immer wieder, Nordspanien ist dank seines Regenreichtums sehr grün und bunt. Hier gedeiht fast alles.

Die Treppen und anschließend eine schmale und auch steile Straße führte uns direkt zum Hafen. Wir schlenderten auf der sich mehr und mehr füllenden Promenade an ihm vorbei und auf einmal ragte die Kirche Santa Eufemia vor uns empor.

Gotik in reiner Form aus dem 13. Jahrhundert mit einigen Umbauten in den Folgejahrhunderten. Sie ist die älteste Stadtkirche und weist eine Besonderheit auf: In ihr mussten die Herren von Bizkaja schwören, dass sie die speziellen Rechte der Basken einhielten.

… Fortsetzung folgt …

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Kommentare 2

Murmelmike
15. Oktober 2025 um 15:32

Ihr grünes Land - wir grünen Himmel

joachimmeertal
15. Oktober 2025 um 15:41
Autor

Nicht mehr

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