Hallo zusammen,
was mich ins grübeln bringt ist wie wollen die Reedereien die Reisenden an die Pötte bringen?
Die haben doch jetzt schon Schwierigkeiten mit den Fluggesellschaften.
Das sehe ich gerade mit unserem Rückreiseflug Anfang November von den Kanaren.VG
KK
Du darfst Dich nicht von der aktuellen Situation in Deutschland leiten lassen.
Die Pleite von air berlin, das einflotten der 140 ehemaligen AB Flugzeuge, die Übernahme und Integration der ehemaligen AB Mitarbeiter bei Eurowings, easyJet und Laudamotion, der gerade gestern entstandene Streit zwischen Lufthansa und Laudamotion - das alles wird noch einige Monate anhalten und sich kaum vor Ende 2018 wieder normalisieren.
Noch nie ist vorher "von heute auf morgen" eine Airline in Europa mit 140 Flugzeugen plötzlich am Boden geblieben. Und auch heute noch - einige Monate nach der Insolvenz - stehen immer noch diverse ehemalige air berlin Flieger am Boden, weil des ganze Procedere (neuer Besitzer, Übernahme der Leasingverträge, Freigabe durch das LBA (Luftfahrt-Bundesamt) noch nicht abgeschlossen ist. Die derzeitigen Probleme entstehen, weil es immer noch zu wenig einsatzbereite Flieger in Deutschland gibt. Daher least man ja gerade Maschinen aus dem Ausland dazu.
Wie gesagt, dass Kernproblem war und ist immer noch die air berlin Insolvenz. Wenn dann noch laufend Streiks in Frankreich dazu kommen, Streiks die Einfluss auf den gesamten Luftraum in Europa haben, tja dann hagelt es Verspätungen und Ausfälle.
Das alles wird aber keine Reederei daran hindern, deswegen ihre Expansion zu ändern. Warum auch. Im übrigen ist der Anteil der Kreuzfahrt-Flugreisenden gemessen am Anteil aller Flugreisenden in Deutschland im unteren einstelligen Prozent-Bereich. Also "Peanuts".