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  1. AIDAFANS / AIDA-FANS Deine Clubschiff Community - Dein Wasserurlaub Netzwerk
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Beiträge von Hans Schmidtbauer

  • 2 neue Schiffe für TUI Cruises!

    • Hans Schmidtbauer
    • 14. Juli 2018 um 11:38
    Zitat von Käfer Karl

    Hallo zusammen,
    was mich ins grübeln bringt ist wie wollen die Reedereien die Reisenden an die Pötte bringen?
    Die haben doch jetzt schon Schwierigkeiten mit den Fluggesellschaften.
    Das sehe ich gerade mit unserem Rückreiseflug Anfang November von den Kanaren.

    VG
    KK

    Du darfst Dich nicht von der aktuellen Situation in Deutschland leiten lassen.

    Die Pleite von air berlin, das einflotten der 140 ehemaligen AB Flugzeuge, die Übernahme und Integration der ehemaligen AB Mitarbeiter bei Eurowings, easyJet und Laudamotion, der gerade gestern entstandene Streit zwischen Lufthansa und Laudamotion - das alles wird noch einige Monate anhalten und sich kaum vor Ende 2018 wieder normalisieren.

    Noch nie ist vorher "von heute auf morgen" eine Airline in Europa mit 140 Flugzeugen plötzlich am Boden geblieben. Und auch heute noch - einige Monate nach der Insolvenz - stehen immer noch diverse ehemalige air berlin Flieger am Boden, weil des ganze Procedere (neuer Besitzer, Übernahme der Leasingverträge, Freigabe durch das LBA (Luftfahrt-Bundesamt) noch nicht abgeschlossen ist. Die derzeitigen Probleme entstehen, weil es immer noch zu wenig einsatzbereite Flieger in Deutschland gibt. Daher least man ja gerade Maschinen aus dem Ausland dazu.

    Wie gesagt, dass Kernproblem war und ist immer noch die air berlin Insolvenz. Wenn dann noch laufend Streiks in Frankreich dazu kommen, Streiks die Einfluss auf den gesamten Luftraum in Europa haben, tja dann hagelt es Verspätungen und Ausfälle.

    Das alles wird aber keine Reederei daran hindern, deswegen ihre Expansion zu ändern. Warum auch. Im übrigen ist der Anteil der Kreuzfahrt-Flugreisenden gemessen am Anteil aller Flugreisenden in Deutschland im unteren einstelligen Prozent-Bereich. Also "Peanuts".

  • 2 neue Schiffe für TUI Cruises!

    • Hans Schmidtbauer
    • 14. Juli 2018 um 10:43

    @nickel

    Was stört Dich denn daran und welche ganz persönlichen Nachteile musst Du ertragen, weil es diesen Boom gibt ?

  • 2 neue Schiffe für TUI Cruises!

    • Hans Schmidtbauer
    • 13. Juli 2018 um 16:49
    Zitat von werder

    hallo, evtl heisst das ja ca. 5ooo paxe oder mehr. dann sind wir bei diesen schiffen raus. schönes Wochenende. gruss

    Eine solche Vorverurteilung zu verfassen, wenn man auch nicht ansatzweise das Konzept der beiden Schiffe kennt, halt ich nicht für seriös. Vielmehr sollte man erst ein Urteil fällen, wenn Details bekannt sind.

    Und 5.000 Pax werden es verbindlich nicht. Das kann man mit einer einfachen Plausibilität nachrechnen, wenn man die Kapazität der rund 2.500 Passagiere der bisherigen MS 3 bis MS 6 (rund 100.000 BRZ) gegenüber stellt. ;)

  • 2 neue Schiffe für TUI Cruises!

    • Hans Schmidtbauer
    • 13. Juli 2018 um 11:38

    Alte Pötte zukaufen ist langfristig schwerer zu vermarkten. So wie die Politik die Autos mit Dieselantrieb jagt, wird man irgendwann auch die Schweröl Schiffe politisch "jagen".

  • 2 neue Schiffe für TUI Cruises!

    • Hans Schmidtbauer
    • 13. Juli 2018 um 11:13

    Die Presseinfo von TUI Cruises überrascht dahingehend nicht, dass TC weiter expandiert und damit die Flotte erweitert. Der Kreuzfahrtmarkt boomt, die Zukunfts-Prognosen sind sehr gut, also setzt man auf Wachstum

    Trotzdem beinhaltet die Info 3 Besonderheiten die doch relativ überraschend sind.

    1.) Die beiden neuen Schiffe haben etwa 50% mehr BRZ als die bisherigen Schiffe der Mein Schiff Flotte. Damit verlässt TC sein bisheriges Konzept. Warum ? Das zu bewerten, dazu ist es noch zu früh. Denn was die deutliche Erweiterung der Kapazität für Auswirkungen und Inhalte hat, weiß man erst dann, wenn die Schiffe vorgestellt werden. Entweder gibt es mehr Angebote und Leistungsinhalte oder das ganze rechnet sich noch besser, denn TC strebt ja eine Marge von 10% an.

    2.) TUI Cruises verabschiedet sich damit von der Werft in Finnland (Meyer Turku) und wechselt nach Italien. Warum ? Bauen die Italiener besser, schneller oder sind es deren Erfahrungen mit dem FNG ? Oder hat die Meyer Werft in Finnland einfach keine Kapazitäten mehr ?

    3.) Relativ überraschend auch der Antrieb mit FNG. Ein Trend der wohl demnächst alle neuen Schiffe zu Grunde liegen wird. Damit geraten dann ältere Schiffe mit herkömmlichen Schweröl (Schiffsdiesel) zunehmend immer mehr in die Kritik, da das Umweltbewusstsein weiter wächst. Und das nicht nur bei den "Grünen", sondern auch immer mehr auch bei Lieschen Müller und Anton Mustermann. Die klare Ausprägung zu umweltfreundlichen Antrieben hat nämlich auch den Nebeneffekt, dass man das prima vermarkten kann - "Wir tun was für die Umwelt".

    Alles andere ist Spekulation. Warten wir erst einmal ab, wenn TUI Cruises über konkretere Details informiert.

  • Amadea - Das "Traumschiff"

    • Hans Schmidtbauer
    • 12. Juli 2018 um 17:01

    Doch es gibt unverbrauchte Schauspieler. Das sind aber keine Frequenzbringer.

    Frequenzbringer bringen Quote.

  • Amadea - Das "Traumschiff"

    • Hans Schmidtbauer
    • 12. Juli 2018 um 16:32

    Die TV Szene spekuliert ob Christian Kohlund der neue Traumschiff Kapitän wird.

  • Preisverfall / AIDA

    • Hans Schmidtbauer
    • 12. Juli 2018 um 12:41

    Um das Thema noch etwas zu verschärfen, muss man auch das besondere Kaufverhalten der Deutschen berücksichtigen.

    * In kaum einem anderen Land auf der Welt, sind Discounter so weit verbreitet und so erfolgreich wie in Deutschland.

    * In kaum einem anderen Land reflektiert der Verbraucher so sehr auf Tiefstpreise, Rabatt, Sonderangebote wie in Deutschland.

    Der Handel hat in Deutschland den Kunden zum Preiskäufer erzogen. Vor vielen Jahren haben Aldi & Co damit begonnen und der gesamte Handel und ebenso die Dienstleister sind auf den "Sale-Train" aufgesprungen. Der grösste Einzelhändler der Welt - Wal Mart - der neben seinem Stammland USA auch weltweit sehr erfolgreich ist, hat Mitte der 90 er Jahre den Sprung nach Deutschland gemacht, weil Deutschland nun mal in Europa das Land mit dem grössten Potential ist. Nach gut 10 Jahren hat er 2006 in Deutschland aufgegeben und hier 3 Milliarden Euro Verlust abgeschrieben. Er hat die Segel gestrichen, weil er Deutschland als Rabatt, Geiz ist Geil und Tief-und Sonderpreis Welt erlebt hat und das nicht mitmachen wollte. Er hat gegen Aldi, Rewe, Edeka und Co verloren. Er hat damals sehr kritisch die Aussage gemacht, dass die Deutschen erst auf den Preis schauen und dann erst auf die Qualität. Eben ein Preis-und Verdrängungswettbewerb so wie er in dieser Dimension woanders nicht stattfindet. "20 % auf alles hat Praktika in die Pleite geritten, der Kaufhof steht kurz davor,

    Das alles hat sich nicht geändert. In Deutschland sind Discounter erfolgreich genau so wie Billig Low Cost Airlines. Saturn hat Geiz ist Geil erfolgreich durchgesetzt und ein "sonnenklarer" Reiseveranstalter ist inzwischen sehr erfolgreich.

    Inzwischen verstehen immer mehr Handels-und Dienstleister mit Preisemarketing erfolgreich zu sein. Der Kunde fährt darauf ab und das alles ist billiger als aufwendig das Produkt vorzustellen.

    Geiz ist Geil sagte Mutti als sie vom Einkauf nach Hause kam und stolz davon berichtet, das sie 250,. Euro gespart hätte. Und was hast Du ausgegeben fragt Papa, och so gut 900,- Euro meinte Sie. Wer heute eine Küche kauft und nicht 50% Rabatt bekommt ist doof. ;):)

  • 20.10 bis 05.11.2018

    • Hans Schmidtbauer
    • 12. Juli 2018 um 11:52

    @Mac&Apple

    Sorry dieses Ziel habe ich nicht verfolgt. Ich habe nur die Realität beschrieben wie diese dort vorhanden ist.

    Zudem spricht nichts gegen einen Bootsausflug zum Schnorcheln. Und was das Essen betrifft, kann man sich ja wenn man ängstlich ist etwas zurückhalten. Wenn ich Sorge habe das der Fisch u.U. nicht frisch ist, reduziert man seinen Konsum eben mal auf das reichlich vorhandene Weiss-oder Fladenbrot. Wenn man morgens auf der MS 4 im Anckelmannsplatz oder im Atlantik Klassik gut gefrühstückt hat, wird das wohl möglich sein. Zumal man sicher am späten Nachmittag zurück ist.

    Immer eine Frage wie man mit solchen Situationen umgeht.

  • Reklamationsbearbeitung Aida

    • Hans Schmidtbauer
    • 11. Juli 2018 um 17:15

    @Wilson1984

    Die aufgezeigten Mängel des Ausflugs zweifel ich nicht an. Aber die Ausdrucksform und der Sprachgebrauch bei der schriftlich verfassten Reklamation, spricht gegen alle Regeln der Kommunikation und Rhetorik.

    Selbst wenn alle Mängel berechtigt sind, sollte die Sachlichkeit die höchste Priorität haben. Beschimpfungen bringen nichts ! Selbst wenn einiges schief gelaufen ist, ist der Vorwurf das es eine Frechheit sehr ungeschickt. Außerdem sollte man den erlebten Sachverhalt immer chronologisch darstellen. Und leider zum Abschluss keine klar formulierte Forderung. Als Empfänger würde ich die Frage stellen, was der Beschwerdeführer denn nun für eine Erwartungshaltung hat. Volle Rückerstattung oder Gutschrift oder was ?

    Zudem ist es immer ganz schlecht damit zu argumentieren, wie es anderen ergangen ist. Das sind für den Empfänger "weiche Faktoren" die er nicht prüfen kann, ergo nicht von Interesse. Man sollte immer für sich kämpfen. Was andere erlebt haben ist für eine solche Beschwerde sekundär.

    Je sachlicher man formuliert, je mehr man Fakten ohne Emotionen vorträgt, je schwerer ist es für den Empfänger dagegen zu halten. Vorwürfe erzeugen nur eine Negativ-Stimmung.

    Sorry, bitte nicht als Bevormundung verstehen, nur als Ratschlag falls nochmal eine schriftliche Beschwerde erforderlich ist.

    ps Im übrigen gilt in der Touristik immer noch die uralte Regel, erlebte Mängel immer so schnell wie es geht anzuzeigen und vorzutragen. Die Aussage wir haben nicht sofort reklamiert, weil die Schlange zu lang war ist nicht okay. Beim Empfänger kommt das immer so an: "Dann kann es ja nicht so schlimm gewesen sein".

  • Fasteloovend zesamme ...

    • Hans Schmidtbauer
    • 11. Juli 2018 um 13:23

    @Chief_Wiggum

    * Wenn man im Herzen kein Rheinländer ist - ist Karneval so ziemlich das schlimmste was man erleben kann.

    * Ist man jedoch Rheinländer, ist diese so genannte 5 Jahreszeit, die wichtigste Zeit im Jahr.

    * Karneval hat nichts mit Geschmack zu tun, Karneval ist ein (Lebens) Gefühl. ;)

  • 20.10 bis 05.11.2018

    • Hans Schmidtbauer
    • 11. Juli 2018 um 13:14

    @Mac&Apple

    1.) Safaga verfügt über keinerlei touristische Infrastruktur. Oder etwas robuster formuliert, Safaga ist eine schmutzige und gänzlich unattraktive Provinz-Hafenstadt. Die Kreuzfahrt-Schiffe legen nur deswegen dort an, weil man von Safaga mit Bussen in etwa 3 bis 4 Stunden Luxor und die dortigen Tempelanlagen erreicht.

    2.) Es gibt im weiten Umfeld von Safaga keine schönen weißen Sandstrände, im klassischen Sinn, wie sie häufig von Veranstaltern versprochen werden. Fast überall sind am Ufer-Einstieg vorgelagerte Korallenbänke, was den Einstieg ins Meer nicht sehr angenehm macht. Für Kinder nicht geeignet. Wer ägyptische Strände kennt, weiß das. Daher verfügen fast alle Hotels über lange Stege die ins Meer führen und teilweise über Lagunen. Die gibt es aber nicht an einsamen nicht touristisch erschlossenen Stränden. Und wer glaubt auf Karibik-Sand und Karibik-Feeling zu treffen, wird schnell enttäuscht sein

    3.) Wirklich lohnenswert sind Tauch-und Schnorcheltouren mit dem Boot im Roten Meer. Der Fischreichtum ist kaum zu übertreffen und vielfach mit den Malediven vergleichbar. Das Meer ist warm bis in den Winter.

    4.) Ob man eine Delphin-Tour unterstützt, muss jeder für sich selber entscheiden. Vielfach werden die Tiere mit Futter angelockt und mit Booten umzingelt und am wegschwimmen gehindert - zum Spaß und Belustigung der Touristen.

    5.) Bei dem Verzehr des Essens auf diesen Ausflugsbooten, sollte man Vorsicht üben. Die hygienischen Verhältnisse entsprechen häufig nicht einem europäischen Standard. Das Catering kommt nicht von den ordentlichen internationalen Hotels, sondern von lokalen Anbietern. Ob von denen eine durchgängige Kühlkette immer eingehalten wird, überprüft keiner.

    Liebe Katrin, lieber Dirk. Es liegt mir fern Euch einen Bootsausflug in Safaga miss zu machen oder hier negativ darzustellen. Auch spricht nichts gegen Ägypten, solange man sich in den schönen Anlagen der internationalen Hotelketten bewegt. Bei (Boots) Ausflügen die von den großen Reiseveranstaltern durchgeführt werden, kommt häufig das Catering oder die Lunch-Boxen eben von diesen Hotels. Das ist aber bei lokalen Anbietern nicht der Fall. Dazu kommt der Aspekt mit zwei 7 jährigen Kindern.

    Ihr müsste es selber entscheiden und ich spreche auch ausdrücklich keine Warnung aus. Da ich allerdings die dortigen Verhältnisse in der Region Safaga recht gut kenne, habe ich nur dargestellt auf was Euch erwartet.

    Schönen Urlaub im Oktober 2018 auf der MS 4, auf der Route nach Dubai und viel Spaß am 25.10.2018 in Safaga

  • Fasteloovend zesamme ...

    • Hans Schmidtbauer
    • 11. Juli 2018 um 12:13

    @Morris

    Natürlich geht das gut.

    Die rheinische Zielgruppe zwischen Koblenz, Aachen, Bonn, Köln, (Düsseldorf) und dem Bergischen Land ist groß genug und affin für Karneval

    Gruppen wie die Höhner, die Bläck Fööss etc. treten das ganze Jahr erfolgreich auf und nicht nur im Karneval.

    Ich habe hier einen Satz des Anstoßes gelöscht. / Morris

    Ein dreifaches Kölle Alaaf !

    :stossen::tanzgott:

  • Alles zu: ANREISE NEW YORK (Pauschal)

    • Hans Schmidtbauer
    • 10. Juli 2018 um 16:16

    @paddington

    Nein, ich kann über keine Erfahrung mit einem Aida Anreisepaket via Madrid berichten. Allerdings über einen Flug mit Air Europa

    Sagen wir es mal so. Stell Dich darauf ein, dass Air Europa das Zauberwort > "Serviceorientierung" < sehr klein schreibt. Reduziere bei dieser Airline Deine Ansprüche bezüglich Sitzkomfort und bezogen auf das kulinarische Angebot auf ein Minimum. Air Europa ist auch auf der Langstrecke eine Low Cost - No Frills Airline.

    Stell Dich weiter darauf ein, dass Du mit einer Flugzeit von gut 13 Stunden rechnen muss, z.B. auf dem Routing Frankfurt - Madrid - New York, inklusive der Umsteigezeit in Madrid.

    Welche Alternativen hast Du ?

    1.) Verzichte wenn möglich auf dieses Aida Anreisepaket. Das kannst Du woanders individuell günstiger bekommen. Vor allem non stop, mit mehr Leistung und nicht mit dem zeitraubenden Umstieg in Madrid. Die Auswahl der Airlines die New York anfliegen ist sehr groß. Und wenn es schon eine Umsteigeverbindung sein soll, prüfe z.B. Air Lingus (ordentliche Airline in Irland, BA Tochter) mit Umstieg in Dublin. Immer noch deutlich besser als Air Europa.

    2.) Wenn es doch zwingend das Aida Anreisepaket sein soll, lass Dir die Konditionen für diesen Flug in der Business Class anbieten. Die Business Class von Air Europa hat zwar längst nicht die Qualität wie die Business Class einer renommierten Netzwerk-Airline, ist aber dafür sehr günstig. Dafür ist der Comfort besser als in der Economy der Air Europa.

  • Preisverfall / AIDA

    • Hans Schmidtbauer
    • 9. Juli 2018 um 15:25
    Zitat von Melinamar

    Letzte Woche beim Traumstart um 12 (aktuell auch immer noch zu buchen) ist z.b. die Orient-Tour in den Ferien und über Weihnachten drin.

    Siehe HIER

    Ja ? Auch über Silvester ?

  • Preisverfall / AIDA

    • Hans Schmidtbauer
    • 9. Juli 2018 um 11:33
    Zitat von PepperN

    Was denkt ihr, passiert bei der Preisentwicklung für die Orienttour im Winter ‘19? Geht da noch was runter?

    Lg

    Ich sage mal nein - aber das ist natürlich spekulativ.

    Begründung:

    * Die Nachfrage nach den Reisen über Weihnachten und Silvester ist erfahrungsgemäß sehr gut.

    * Die 11 tägige Orient-Silvesterreise 2018/2019 der TUI Mein Schiff 4 kostet aktuell für 2 Personen je nach Kabine mindestens 600,- Euro mehr, als noch vor einem 1/2 Jahr.

    Die Auslastung dieser Reise liegt z.Z. bei deutlich über 80%. Ergo ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das die bisher noch nicht verkauften Kabinen noch gut verkauft werden. Daher ist ein Preisverfall bei dieser Reise und auf Grund der Gegebenheiten eher unwahrscheinlich.

    Es kommt halt immer auf diverse Gegebenheiten an, die eine Preisveränderung auslösen können.

  • Preisverfall / AIDA

    • Hans Schmidtbauer
    • 8. Juli 2018 um 11:38
    Zitat von Biker1

    @ Hans Schmidtbauer

    Naja mit den Billigairlines wird ja eher geflogen weil man bei den Reedereien erkannt hat das man mit Billig Airlines und Vollcharter enorm viel Geld verdienen kann, an der eigentlichen Reise vorbei.
    Und man muss ja sagen dass die Reedereien selbst Schuld sind an dem Überangebot, denn sie haben ja die ganzen Schiffe gebaut.

    Es kann aber auch nicht sein das man Reisen zum Anfang für teures Geld verkauft, zum Schluss die Kabinen verramscht um den Kahn voll zu bekommen und dann aber alles auf das Niveau von dem Ramschpreis runter gezogen wird.
    Denn natürlich kann man für 499€ für Metropolentour nicht viel verlangen, aber leider bekommen die Leute die den 2-3 fachen Preis bezahlt haben das gleiche geboten und das ist nicht fair.

    Ich sage es mal so. Marktwirtschaft verfolgt nicht das Ziel fair zu sein. Das optimalste ist maximal ein "Win-Win" Ergebnis.

    * Der Anbieter möchte einen ordentlichen und höchstmöglichsten Profit erzielen. Der Kunde/Gast möchte für den Preis die höchstmöglichsten Leistungen erhalten. Das passt beides nicht zusammen. Ergo müssen beide Kompromisse eingehen. Und wenn der Veranstalter nicht ausreichend Kabinen auf einem Schiff oder Zimmer in seinem Hotel absetzen kann, was soll er denn machen ?

    Ihm bleibt nur die Akquise mit dem Sonderpreis. Besser nur 75% des kalkulierten Erlös erzielen, als zu 100% auf den Erlös verzichten. Preismarketing ist zwar ein simples Verkaufsinstrument, aber es funktioniert. Es funktioniert ganz besonders bei den Deutschen. In kaum einem anderen Land der westlichen Industrienationen, reflektieren die Konsumenten so extrem auf den Preis wie in Deutschland. Egal ob beim Kauf von Kleidung, Lebensmittel oder einer Reisebuchung. Während die Verbraucher in den meisten Wirtschaftsnationen der westlichen Welt zuerst auf die Leistung und die Qualität schauen, schaut der Deutsche erst auf den Preis. Daher sind Discounter, Billig-Anbieter und (angebliche) Tiefstpreise in kaum einem Land so erfolgreich wie in Deutschland. In keinem Land auf der Welt gibt es so viele Discounter in der Relation zu den Einwohnern wie in Deutschland. Warum expandiert ein Billig-Textilhändler wie Primark so intensiv in Deutschland ? Weil man den Deutschen ganz schnell über den Preis erreicht. Schneller als Franzosen, Briten, Italiener, US-Bürger oder Japaner. Warum sind einige Reiseveranstalter so ( x ) erfolgreich. Geiz ist eben immer noch Geil.

    * Natürlich kann man hinterher immer sagen, "warum baut ihr denn so viele Schiff".

    Wenn man heute einen Neubau in Auftrag gibt, dauert es einige Jahre bis das Schiff im Markt "schwimmt". Selbst die besten Marktprognosen können explizit nicht genau vorhersagen, wie sich der Markt (Nachfrage) in 10 Jahren darstellt. Expansion bedeutet vielfach Erfolg, aber auch Risiken eingehen.

  • Schiffe der TUIflotte

    • Hans Schmidtbauer
    • 8. Juli 2018 um 10:41
    Zitat von Heizergruss

    Hallo,

    anschließend zu den Beiträgen Nr.294 und Nr.295 und Nr.296 und Nr.297 und Nr.298 und Nr.299 und Nr.301 gibt es jetzt noch weitere Bilder vom Buffetrestaurant "Anckelmannsplatz" auf der Mein Schiff 1

    Leckeres "Käsebuffet" im Buffetrestaurant "Anckelmannsplatz"

    wasserurlaub.info/forum/wcf/attachment/7785/

    wasserurlaub.info/forum/wcf/attachment/7787/

    wasserurlaub.info/forum/wcf/attachment/7786/

    Schöne Grüße

    Heizergruss

    Alles anzeigen

    Bei den guten Bildern vom Käse-Buffet richt man fast den Käse aus dem Monitor heraus.. :daumen:

  • Preisverfall / AIDA

    • Hans Schmidtbauer
    • 7. Juli 2018 um 11:22
    Zitat von Leatoria

    Je mehr Schiffe eine Reederei im Einsatz hat und je mehr Konkurrenz es gibt, desto günstiger werden die Reisen zur " Saure Gurken Zeit " oder zu nicht ganz so beliebten Destinationen werden.
    Finde ich gut, wir brauchen jetzt nicht mehr auf die Ferien Rücksicht nehmen und können endlich auch mal bei den Schnappern zuschlagen!

    Sorry, das ist etwas sehr kurzfristig gedacht. Reedereien müssen Geld verdienen und die kalkulierten Margen erwirtschaften. Die Kalkulation beinhaltet natürlich auch, dass ein Prozentsatz XYZ der Reisen mit einer geringeren Marge verkauft werden, also Sonderangebote, Last Minute Reisen usw. Dafür werden dann eben Reisen die sich erfahrungsgemäß gut verkaufen, höher kalkuliert.

    Wenn sich das allerdings auf Grund der Wettbewerbssituation häuft - also mehr Reisen zu Sonderkonditionen als kalkuliert verkauft werden - muss man Maßnahmen ergreifen, um die lange vorher geplante Kalkulation zu erfüllen. Dafür gibt es dann diverse Möglichkeiten. Personal Reduzierung, Reduzierung von Leistungen etc. Bei der An-und Abreise wird dann auf Low Cost-No Frills Airlines zurück gegriffen. Und viele andere Maßnahmen.

    Mit anderen Worten ist es ein Irrtum zu glauben, das durch Verstärkung des Wettbewerbs die Preise unbedingt fallen, bzw Niedrigpreise unbedingt ein Vorteil sind. Es kann auch zu Leistungs-Reduzierungen kommen. Exakt das erleben wir seit einigen Jahren bei den Airlines. Immer mehr Airlines reduzieren ihre Preise, aber auch gleichzeitig ihre ehemals inkludierten Leistungen und erbringen diese nur noch gegen Zusatzgebühren. Oder gehen sogar daran pleite - siehe air berlin.

    Wir sollten uns daher nicht wünschen, dass immer mehr "Schnäppchen" im Markt erscheinen, denn solche Maßnahmen erweisen sich bereits mittelfristig als Nachteil für den Touristen.

    Nur Veranstalter/Reedereien die viel und ordentliches Geld verdienen können eine faire Leistungen anbieten, können expandieren und Kontinuität zeigen. Wer unter Druck steht und wer plötzlich geringere Erlöse erzielt, ist nicht unbedingt der verlässlichste Reiseanbieter.

    Billig-Billig-Billig buchen kann auch bedeuten - eine "Billige Leistung" zu bekommen.

  • Preisverfall / AIDA

    • Hans Schmidtbauer
    • 7. Juli 2018 um 10:48

    Thema Preisverfall - Thema Sonderangebote

    Bei sehr günstigen Kreuzfahrt-Angeboten, sollte man zunächst sehr sorgfältig die inkludierten Leistungen prüfen. Sind diese wirklich zu 100% identisch, gegenüber dem "Normalpreis" ?

    Dazu ein ganz aktuelles Beispiel.

    Eine Reederei bietet aktuell eine Transreise sehr günstig an.

    * Termine Ende August 2018

    * Route: Mallorca, Gibraltar, Cadiz, Lissabon, Azoren, Sydney (Canada), Halifax, Bayonne (New York)

    Im Preis enthalten die Flug An-und Abreise. Also Deutschland-Mallorca + New York-Deutschland. Bei genauer Prüfung stellt sich folgendes heraus.

    Hinflug: Diverse Abflugmöglichkeiten von Deutschland nach Mallorca. Soweit okay.

    Rückflug: Rückflüge nur nach Hamburg, Hannover und Zürich. Damit nicht genug. Die Rückflüge finden mit Air Lingus statt. Gegen diese ordentliche irische Airline spricht zunächst nichts, zumal sie inzwischen eine Britisch Airways Tochter ist. Alle Flüge von New York gehen allerdings über Dublin. Dort Umstieg und dann Weiterflug nach Deutschland, ebenfalls mit Air Lingus.

    Selbst bis dahin könnte man sagen, okay der Preis ist wirklich günstig, da nehme ich den Umstieg in Dublin in Kauf.

    Aber jetzt kommt der eigentliche Haken. Die Reederei behält sich vor, den Zielflughafen beim Rückflug. (Hamburg, Hannover oder Zürich) selber zu bestimmen. Das kann dann im Ergebnis bedeuten, dass die Reise doch nicht so ganz günstig ist.

    Mit anderen Worten, Sonderpreise kommen nicht nur zustande, weil die Auslastung zu gering ist. Es gibt auch andere Gründe. Zum Beispiel Kapazitäten bei den Airlines.

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