Soooo, heute war es soweit: wir haben in Nordfjordeid angelegt und waren hochmotiviert, den Trollenyken zu erklimmen.
Hier kommen sie nun also: Lauras Lifehacks zum Trollenyken, exklusiv für das Wasserurlaub-Forum.
Zuerst läuft man ca. 15 Minuten zur Brücke Skipenesbru. Danach noch ca. 150 weiter, bis man hier angekommen ist:
Hinter den Verkehrszeichen geht es rechts rein zum Beginn des Wanderwegs. Dort steht dieses Schild:
Der Weg führt erstmal durch ein Schafsgatter und dann geht es links ab. Wir sind beim ersten Mal dran vorbei gelaufen, ich habe die Stelle mal fotografiert (jetzt kommen wir von der anderen Seite, wie gesagt, mussten nochmal zurück).
Das Schild ist sehr verwittert, aber da geht’s tatsächlich hoch.
Die Wege sehen fast durchgängig so aus:
Wir fanden diesen ersten Teil echt anstrengend, aber dann waren wir irgendwann bei der Hütte Skipenessetra angelangt.
Das Schild, das uns von dort aus den Weg wies, war wesentlich besser zu erkennen als das erste:
Dann kam die zweite Etappe. Der Weg war mit roten „T“s markiert, die allerdings teilweise nur schlecht zu erkennen waren. Auch hier war es recht steil, aber der Weg hat uns weitaus besser gefallen als der erste Teil. Wir fühlten uns wie auf einer Wanderung durch das Auenland.
Die Nova war von hier aus sehr niedlich anzuschauen:
Als uns die Kräfte langsam verließen, sahen wir dies hier:
Wir schöpften Mut - das sah irgendwie nach Ende aus. Was uns ein paar Meter weiter erwartete, hat uns dann völlig geflasht:
Fotos können die Schönheit dieses Anblicks nicht einmal ansatzweise wiedergeben. Auf einmal war die ganze Plackerei vergessen und wir haben die Stille und den Ausblick genossen.
Wir waren an diesem Tag weit und breit die einzigen Menschen oben auf dem Trollenyken. Die fast schon mystische Stille, die dort herrschte, kann man nicht beschreiben. Die muss man erleben.
Ich bin kein besonders romantischer oder euphorischer Mensch, aber dieses Erlebnis hat mich total beeindruckt.
Danach ging es wieder runter, was aufgrund des einsetzenden leichten Regens recht anspruchsvoll war (ich sag nur Matsch und nasse Steine).
Als wir wieder im Ort angekommen waren, strahlte die Sonne wieder.
Wir können diese Wanderung sehr empfehlen, allerdings sollte man beachten:
Man steigt ca. 900 Höhenmeter auf steilen Wegen. Eine gewisse Grundfitness sollte vorhanden sein. Außerdem sind Wanderschuhe, mindestens 1,5 l Wasser pro Person und Regenschutz ein Muss.
Wir waren insgesamt ab/bis Schiff gut 7 Stunden unterwegs, inklusive des anfänglichen Umwegs und vielen Foto- und Trinkpausen.
Das war ein Ausflug, den ich noch sehr lange in Erinnerung behalten werde.
Liebe Grüße von der Nova