Lasst mich noch kurz von unserem gestrigen (unserem letzten) Aida Ausflug berichten:
Vorab: wir hatten einen englischsprachigen Guide und eine Begleitung von Aida, die übersetzt hat. Es gab also diesmal keine Beschwerden seitens der Mitreisenden, was wir als sehr wohltuend empfanden.
Der Guide hatte einen deutschsprachigen Audioguide mitgebracht, den er auf der Hinfahrt abspielte. So wurden wir mit vielen Informationen über Vietnam, Saigon, Land und Leute versorgt. Eine wirklich gute Idee, die auch von anderen übernommen werden sollte.
Nach einer Fahrzeit von circa 100 Minuten bis Saigon war unser erster Stopp am Museum mit Wasserpuppen Theater.
Dort hatten wir circa 60 Minuten Aufenthalt und konnten ein Wasserpuppenspiel miterleben und das Museum besichtigen.
Danach ging es mit dem Bus weiter zum Saigon Skywalk im 49. Stockwerk. Vermutlich waren alle Aida Gäste gestern dort. Einen wirklichen Skywalk gab es nicht, dafür aber eine schöne Aussicht über Saigon.
Wieder am Boden angekommen, verteilte unser Guide Speisekarten für das im Gebäude befindliche Restaurant und verkündete, man könne dort innerhalb von 40 Minuten ein Dreigängemenü zu sich nehmen, was uns von vornherein sehr unwahrscheinlich erschien.
Circa zehn Gäste nahmen dieses Angebot an. Wir anderen besichtigten die Umgebung und aßen in einem Streetfood Restaurant Chicken Curry, das hervorragend schmeckte. Nach unserer Rückkehr zum Treffpunkt fehlte (natürlich) die Gäste, die sich für das Dreigängemenü entschieden hatten. Als diese nach 20 Minuten immer noch nicht da waren, entschied sich unser Guide in dem Restaurant nach ihnen Ausschau zu halten und teilte uns danach mit, dass es noch circa 15 Minuten dauern werde. Tatsächlich haben wir dann 50 Minuten gewartet und konnten diese Zeit nicht nutzen, was ausgesprochen ärgerlich war. Dieses soll kein Vorwurf an die Gäste sein, die sich für das Essen entschieden hatten, denn sie berichteten uns, dass sie über 40 Minuten auf den ersten Gang warten mussten und dann alle drei Gänge innerhalb von 10 Minuten hinuntergeschlungen haben, um uns nicht länger warten zu lassen. Darüber waren auch diese Gäste sichtlich erbost.
Warum der Guide allerdings dieses Restaurant mit einer ersichtlich unrealistischen Zeitangabe den Mitreisenden empfohlen hatte, bleibt sein Geheimnis. Ich möchte auch nicht darüber spekulieren, welches Interesse er daran gehabt haben könnte. ![]()
Danach wurde dann natürlich die Zeit knapp und das Restprogramm in Windeseile abgespult.
Dazu zählte ein kurzer Fotostopp bei dem WiedervereinigungGebäude, Notre-Dame, dem alten Postamt, einer Künstlerwerkstatt nebst Shop und dem Markt, wo wir lediglich noch 35 Minuten Zeit dafür hatten, diesen zu besuchen, bevor wir die Rückfahrt zum Schiff antraten, die sich aufgrund diverser Staus verzögerte.
Mein Fazit: diesen Ausflug hätte man ohne Probleme auch individuell durchführen können und hätte sehr viel mehr Zeit dafür gehabt, an den Orten zu verweilen, die einem persönlich gefallen. Insbesondere aber hätte man nicht 50 Minuten sinnlos in einem nicht klimatisierten Gebäude auf die Mitreisenden warten müssen, was wirklich sehr ärgerlich war ![]()
Eines steht jedenfalls nach diesem Urlaub fest. In Zukunft werden wir unser Ausflüge wieder individuell planen und durchführen.
Damit beginnen wir gleich morgen in Singapur.