Wir haben die Wanderung zum Vulkan „La Soufrière“ über AIDA gemacht, GUA10
Diese Wanderung wurde ausdrücklich als sehr anspruchsvolle Tour deklariert, die sehr gute Kondition, geeignete Ausrüstung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzt (Stufe 5). Wir hatten eine junge charmante Bergführerin aus Avignon und durften mit einer Sondergenehmigung die Route gehen, die abseits der Touristenpfade sehr steil und anspruchsvoll direkt zu den Kratern führt. Der unmittelbare Bereich um die Krater ist nämlich abgesperrt und für die Öffentlichkeit eigentlich unzugänglich, um gesundheitliche Schäden durch die nun vermehrt auftretenden giftigen Dämpfe zu vermeiden aber auch, um die empfindlichen Messsonden vor den herumtrampelnden Horden zu schützen. Wir durften mit unserer Gruppe jedoch direkt an die Kraterrände, da wir von unserer Bergführerin mit Atemschutzmasken ausgestattet wurden - diese mussten wir für ca. 30 Min. tragen. Zum Aufstieg benötigte man teilweise die Hände, da ein scharfer, kühler Wind das Halten des Gleichgewichts erschwerte. An 300 von 365 Tagen versteckt sich der Vulkan übrigens in den Wolken und es regnet. So auch bei uns, deshalb unbedingt eine Regenjacke mitnehmen.
Auf- und Abstieg dauern zusammen 4 Stunden. Diese Wanderung ist definitiv nur etwas für Wandererfahrende bzw. mit sehr guter Kondition ausgestattete Personen. Es war eine sehr schöne, erlebnisreiche, außergewöhnliche und exklusive Wanderung. Zum Abschluss gab es ein wundernbares Picknick incl. Getränke und Rum auf einem Picknickplatz im Regenwald. Sehr zu empfehlen!