Wir haben uns im Januar ebenfalls einen wirklich schönen Tag in Livorno gemacht. Der Ort ist nicht so spektakulär wie Florenz oder Lucca, hat aber ein nettes italienisches Flair.
Wir haben den Shuttlebus in die Stadt genommen. Von der Haltestelle geht es ein paar Meter zurück zur Hauptstraße Via Grande. Auf der anderen Straßenseite steht die Cattedrale di San Francesco, die man sich ansehen kann. Danach sind wir zum Gebäude des Mercado Centrale gelaufen. Diesen findet man leicht, wenn man sich hinter der Kathedrale leicht links hält. Dieser Markt ist nicht touristisch. Wir haben nur Einheimische gesehen. Bei einem leckeren Cappuccino für 1,20 Euro haben wir das Marktgeschehen beobachtet und noch das eine oder andere kulinarische Mitbringsel erstanden.
An dem Tag, an dem wir in Livorno waren, gab es rund um das Marktgebäude auch noch einen interessanten Straßenmarkt, über den wir geschlendert sind.
Der Mercado Centrale liegt direkt an einem der Kanäle, die Livorno durchziehen. Wir hatten Glück mit dem Wetter und sind bei strahlendem Sonnenschein entlang des Kanals Richtung Meer gelaufen.
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Während der Saison gibt es auch Bootsfahrten auf den Kanälen.
Wer möchte kann auch noch zur Terrazza Mascani laufen und dort die Aussicht auf das Meer genießen. Dort befindet sich auch das Aquarium. Das war uns aber zu weit und wir sind lieber in eines der Lokale eingekehrt, in dem ansonsten nur Einheimische waren.
Livorno nennt sich ja Kleinvenedig. Dies ist meiner Meinung nach sehr übertrieben. Wer jedoch einfach nur authentisches italienisches Flair genießen möchte, kann sich in Livorno ein paar schöne Stunden machen.