1. Forum
    1. Themen der letzten 24 Stunden
    2. Vorstellungsbereich
    3. Feedback zum Forum
    4. Ankündigungen
    5. Allgemeine Infos
    6. Ticker
    7. Mitglieder
      1. Letzte Aktivitäten
      2. Benutzer online
      3. Mitgliedersuche
  2. Reedereien
    1. AIDA Cruises
    2. TUI Cruises
    3. MSC Kreuzfahrten
    4. COSTA Kreuzfahrten
    5. NCL
    6. PHOENIX
    7. A-ROSA
    8. NICKO Cruises
    9. VIVA Cruises
  3. Wer geht wann?
    1. AIDA Cruises
    2. TUI Cruises
    3. NCL
    4. PHOENIX
    5. MSC Kreuzfahrten
    6. COSTA Kreuzfahrten
    7. A-ROSA
    8. NICKO Cruises
    9. VIVA Cruises
  4. Magazin
    1. News
    2. Reiseberichte
    3. Galerie
  5. Über uns
  6. Hilfe
    1. Unser Forenhandbuch
    2. Forenregeln
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Forum
  • Galerie
  • Artikel
  • Seiten
  • Termine
  • Blog-Artikel
  • Erweiterte Suche
  1. AIDAFANS / AIDA-FANS Deine Clubschiff Community - Dein Wasserurlaub Netzwerk
  2. Mitglieder
  3. Roter Specht

Beiträge von Roter Specht

  • Reisebericht Artania - Norwegen mit Spitzbergen - Sommer 2016

    • Roter Specht
    • 6. Juli 2018 um 12:56

    Freitag, 05.08.2016 Leknes / Lofoten

    Wieder ein Frühaufsteh-Tag, der Wecker klingelt um 6.50 Uhr. Heute wollen wir zusammen mit einer anderen Familie, die wir schon vor der Reise über ein Kreuzfahrten-Forum „kennengelernt“ haben, einen Ausflug per Mietwagen unternehmen. Als wir gegen 9 Uhr an der Pier ankommen (wir mussten tendern, während die AIDAvita den Liegeplatz bekommen hat), stehen dort schon zwei Wagen des Vermieters lofotenuleiebiler. Kurz darauf erscheint auch die Vermieterin und wir erhalten für 800 NOK einen älteren Volvo. Wir starten bei bedecktem, teils sehr wolkigen Wetter. Unterwegs klart es jedoch sehr schnell auf und uns erwarten Postkartenmotive.

    Mit zwei Fotostopps fahren wir nach Reine. Dort spazieren wir etwas durch den Ort.

    Dann geht es weiter nach A.

    Auf dem Rückweg legen wir noch ein paar Fotostopps ein.

    Dann biegen wir ab zum Haukland Strand und verbringen dort noch eine Stunde. Ganz mutige Menschen schwimmen dort sogar – wir zählen allerdings nicht dazu.

    Nach einem Tankstopp in Leknes erreichen wir gegen 15.30 Uhr wieder die Pier. Den Wagen parken wir dort. Es war ein wunderschöner Ausflug durch eine fantastische Landschaft. Auf den Lofoten sollte man unbedingt einen Ausflug unternehmen – der Anleger selbst gibt nichts her. Außerdem hingen dort an unserem Besuchstag den ganzen Tag die dicken Wolken. Bei Fahrten mit dem Mietwagen sollte man bedenken, dass die Entfernungen nicht sehr groß sind (z.B. von Leknes bis A nur 64 km), man aufgrund der Straßensituation (kleine Landstraßen, Kurven, Tunnel) und der schönen Landschaft, die zu Fotostopps einlädt, aber recht lange dafür unterwegs ist (für die oben genannten 64 km gibt der Routenplaner selbst ohne Fotostopps schon eine Fahrzeit von 1 Stunde 14 Minuten an).

    Wie schon gestern am Svartisen-Gletscher erwarten uns auch hier Mitarbeiter der Artania mit Apfelsaft am Anleger. Dann ging es mit dem Tenderboot zurück und schnell noch zur Kaffee- und Teestunde ins Buffetrestaurant. Eigentlich bin ich schon so erledigt, dass ich gleich schlafen gehen könnte. Allerdings werden wir heute zwischen 23 und 24 Uhr ein Gebiet durchfahren, in dem häufig Wale gesichtet werden. Also heißt es durchhalten. Abendessen mit wunderschönem Ausblick auf die Lofoten, Show „Grand Prix d’Eurovision“ und dann geht es dick eingemummelt auf die Außendecks. Hier haben wir zwar noch schöne Ausblicke, aber in puncto Wale kein Glück. Gegen 23.45 Uhr wird durchgesagt, dass wir uns einer Nebelbank nähern und es heute wohl leider nichts mehr mit Walen wird. Also auf ins Bett.

  • Reisebericht Artania - Norwegen mit Spitzbergen - Sommer 2016

    • Roter Specht
    • 6. Juli 2018 um 12:49

    Donnerstag, 04.08.2016 Svartisen-Gletscher

    Endlich ausschlafen! Nach einem späten Frühstück geht es zur Polarkreistaufe. Da dies allerdings eine ziemlich eklige Angelegenheit ist (u.a. muss man einen echten toten Fisch küssen, Windbeutel mit Senffüllung essen und man wird mit buntem Schaum im Gesicht und z.T. auch in den Haaren eingeschmiert), verzichten wir auf die aktive Teilnahme (wir haben bei früheren Reisen auch schon zweimal den Polarkreis überquert) und beschränken uns auf das Zuschauen. Eine Urkunde erhalten wir später trotzdem.

    Gegen Mittag kommt der Lotse an Bord und es beginnt eine Fahrt durch wunderbare Landschaft – bei Wärme, blauem Himmel und Sonnenschein.

    Wir passieren die Kugel, die die Überquerung des Polarkreises symbolisiert (geografisch nicht ganz korrekt, der echte Polarkreis kommt etwas später).

    Gegen 17.30 Uhr gehen wir vor dem Svartisen-Gletscher vor Anker. Wir tendern an Land und laufen zum Gletschersee (für Gehbehinderte gibt es einen kostenpflichtigen Bus, wir haben 20 Minuten zu Fuß gebraucht, der Weg ist eben und unproblematisch) und von dort aus weiter Richtung Gletscher. Die Gletscherzunge selbst erreichen wir dann aber nicht, denn der Weg ist doch recht weit und man müsste ganz schön über Steine und Geröll nach oben klettern – das wird dann auch zeitlich zu knapp. So genießen wir den Abendspaziergang bei Wärme (noch mehr als 20 Grad) und einem schönen Licht.

    Bis wir wieder an Bord sind, ist das Abendessen bereits vorbei. Also nutzen wir den inkludierten Kabinenservice. Auf der Artania kann man sich nicht nur morgens ein ausgiebiges Frühstück inklusive Eierspeisen auf die Kabine bestellen, sondern auch zwischen 7 und 24 Uhr diverse Gerichte wie z.B. Wiener Schnitzel, Suppe, Räucherlachs, Burger etc. Wir bestellen zweimal Pizza Margarita und einen griechischen Bauernsalat. Um 21.40 Uhr legen wir ab. Die Zeit der Mitternachtssonne ist hier schon vorbei, d.h. die Sonne geht langsam unter und beschert uns zur Ausfahrt ein wunderschönes Licht.

    An der Phoenix Bar (Heckbereich draußen) findet eine Polarkreisparty statt. Das muss ich jetzt gar nicht haben, ich will die schöne Natur in Ruhe genießen und nicht mit lauter Musik und Party. Zum Glück hat die Artania so viele Freiflächen, dass ich problemlos eine ruhige Ecke zum Genießen und Fotografieren finde. Ich mag gar nicht schlafen gehen.

  • Reisebericht Artania - Norwegen mit Spitzbergen - Sommer 2016

    • Roter Specht
    • 6. Juli 2018 um 12:42

    Mittwoch, 03.08.2016 Andalsnes und Molde

    Bereits um 8.15 Uhr ist Treffpunkt für unseren Ausflug zum Trollstigen und zur Trollwand. Das schöne Wetter entschädigt für das frühe Aufstehen: strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Andalsnes gleicht den Postkartenmotiven.

    Zuerst geht es zum Trollstigen – eine Serpentinenstraße hoch in die Berge. Oben, am Besucherzentrum, kann man nach einem kurzen Fußweg zwei Aussichtsplattformen erreichen – eine ragt direkt in die Schlucht hinein. Wenn man einen guten Zoom oder ein Fernglas hat, kann man erkennen, dass ganz am Ende der Schlucht die Artania liegt.

    Weiter geht es zur Trollwand, der höchsten Steilwand Europas.

    Gegen 11.30 Uhr sind wir wieder am Schiff, wo wir noch ein bisschen fotografieren.

    Nach dem Mittagessen mache ich etwas, was ich auf Nordlandtouren bisher höchst selten machen konnte: ich lege mich auf dem Sonnendeck zum Lesen in die Sonne. Schade, dass sich gerade heute im großen Pool kein Wasser befindet, denn es ist so warm, dass man auch gut schwimmen gehen könnte. Gegen 14.30 Uhr legen wir ab und fahren rund zwei Stunden durch die wunderschöne Fjordlandschaft nach Molde.

    Dort wandern wir auf den Aussichtsberg Varden. Der Weg ist ca. 4 km lang und sehr gut ausgebaut. Dass man auf dieser Strecke allerdings gut 400 Höhenmeter überwinden muss, merkt man dann schon etwas in den Beinen. Wir benötigen für den Aufstieg etwa 90 Minuten, nach unten sind wir mit etwa 55 Minuten deutlich schneller (legen allerdings auch keine Verschnaufpausen und Fotostopps mehr ein). Die Aussicht von oben ist gigantisch – die Bilder können das gar nicht widergeben. Hohe Berge und Wasser, soweit das Auge blickt.

    Bis wir wieder auf dem Schiff eintreffen, ist es 20.10 Uhr. Im Buffetrestaurant finden wir innen keinen Platz mehr, aber bei dem schönen Wetter kann man auch draußen sitzen. Schnell einen Happen essen und dann geht es wieder ans Fotografieren, denn heute stehen noch Schiffsbegegnungen sowie schöne Aussichten an. Zuerst läuft neben uns die MS Lofoten (das älteste Schiff der Hurtigrutenflotte) ein.

    Später begegnen wir noch der MS Spitsbergen, dem Neuzugang in der Hurtigrutenflotte.

    Abends besuchen wir dann erstmalig eine Show („Die vier Jahreszeiten mal anders“, Lieder und Texte präsentiert von Melanie Bayer), bevor wir erschöpft nach diesem perfekten Tag voller neuer Eindrücke ins Bett fallen.

  • Reisebericht Artania - Norwegen mit Spitzbergen - Sommer 2016

    • Roter Specht
    • 6. Juli 2018 um 12:33

    Montag, 01.08.2016 Seetag

    Schon in der Nacht hatten wir etwas Seegang. Unsere Kabine stellt sich als sehr ruhig heraus (sehr leise Klimaanlage, auch bei stärkerem Seegang, der noch kommen wird, kein Knarzen o.ä., allerdings ist durch die Lage recht weit vorne der Seegang deutlich spürbar).

    Um 10.30 Uhr gibt es einen Kennenlern-Treff für die Kinder und Jugendlichen (ich schätze, es waren ca. 25 – 30 Kinder und Jugendliche an Bord, für die es keinen gesonderten Klub mit Vollzeit-Bespaßung wie bei anderen Reedereien gibt, es werden auf unserer Reise aber an den Seetagen immer wieder nette kleine Programmpunkte für sie angeboten). Mein Sohn ist zunächst skeptisch, lässt sich aber überreden, an dem Treffen teilzunehmen. Das stellt sich als sehr gut heraus, denn die Kinder machen eine Schiffsralley, haben viel Spaß dabei und erhalten am Ende einen Schlüsselanhänger und wahlweise eine Anstecknadel oder einen Stift von Phoenix. Für den Nachmittag verabredet sich mein Sohn mit einem anderen Jungen zum Tischtennis. Kicker, Tischtennis, Shuffleboard und Fitnessgeräte für draußen befinden sich überdacht und windgeschützt, aber im Freien auf den fantastischen Freiflächen der Artania im Heckbereich. Das wird sich auf der Reise noch als großer Vorteil herausstellen, denn während ich auf unserer Spitzbergentour 2013 mit der Costa Pacifica riesigen Ärger mit meinem Sohn hatte, weil er sich kein bisschen für die tolle Landschaft interessiert hat und ständig in die fensterlose Halle mit den kostenpflichtigen Videospielen wollte, hat mein Sohn sich auf der Artania sehr viel bei den genannten Spielmöglichkeiten im Heckbereich aufgehalten, vor allem beim Tischtennis. So hat er meistens andere Kinder getroffen, war draußen und hat auch ganz automatisch etwas von der Landschaft mitbekommen. Videospiele o.ä. hat er kein bisschen vermisst (so etwas gibt es auf der Artania gar nicht), der mitgebrachte Nintendo lag die gesamte Reise unbenutzt im Safe.

    Abends stehen die Begrüßung durch Kapitän und Kreuzfahrtdirektor an (in der Show-Lounge wird das gesamte Team vorgestellt, außerdem kann jeder, der möchte, sich persönlich von Kapitän und Kreuzfahrtdirektor begrüßen lassen – die Fotos davon muss ich später kaufen, weil mein Sohn natürlich unsere Bilder mit den „Fernsehstars“ haben möchte). Das Verfahren ist gut geregelt, es gibt zwei Begrüßungszeiten (Einteilung erfolgt nach Decks) und zwei Eingänge zur Showlounge – auf einer Seite für diejenigen, die eine persönliche Begrüßung durch Kapitän und Kreuzfahrtdirektor wünschen und auf der anderen Seite für diejenigen, die das nicht wünschen, aber trotzdem gerne die allgemeine Begrüßung und Teamvorstellung erleben möchten. Heute findet auch der erste Galaabend (von insgesamt drei auf dieser 15-Nächte-Reise) statt. Wir essen zusammen mit zwei Familien, die jeweils mit einem elfjährigen Jungen unterwegs sind. Ich habe den Eindruck, dass gerade dadurch, dass nicht hunderte von Kindern und Jugendlichen an Bord sind, sondern eine recht überschaubare Anzahl, sehr viel leichter Kontakt zwischen den Eltern bzw. Großeltern und auch zwischen den Kindern entsteht. Meine Befürchtungen vor der Reise, dass sich mein Sohn ohne Kinderprogramm womöglich langweilt oder ständig von mir bespaßt werden will, stellen sich schon nach dem ersten Seetag als grundlos heraus.

    Da wir recht spät gegessen haben und morgen aufgrund eines Ausflugs früh aufstehen müssen, geht es heute nach dem Galadinner recht bald ins Bett.

    Dienstag, 02.08.2016 Bergen

    Nach einer schaukeligen Nacht heißt es früh aufstehen. Treffpunkt für unseren Ausflug zum Hardangerfjord ist schon um 8.45 Uhr (wer sich über das Wörtchen „schon“ wundert – wir sind normalerweise im Urlaub Langschläfer und haben manchmal schon arge Schwierigkeiten damit, dass es auf der Artania „nur“ bis 10.30 Uhr Frühstück gibt). Das Wetter ist leider typisch für Bergen, die regenreichste Stadt Norwegens: es regnet, in der Luft hängen dicke Wolken und wir haben ca. 13 Grad. Beim Treffen für den Ausflug erfolgt schon eine Aufteilung der Teilnehmer auf die Busse. Da wir über Mittag unterwegs sein werden, gibt es kostenlos eine Lunchbox. Nach Beschreibung, was diese enthält (eine kleine Flasche stilles Mineralwasser, zwei Sandwiches – eines mit Wurst und Käse, eines vegetarisch belegt, ein unbelegtes Brötchen, ein großes Schnitzel, ein hartgekochtes Ei, ein Stück Kuchen, einen Apfel, eine Nektarine und einen Müsliriegel) nehmen wir zu zweit nur eine Lunchbox und essen an dem Inhalt noch die nächsten zwei Tage, denn auf unserem Ausflug schaffen wir das bei weitem nicht.

    Der Ausflug beginnt mit einer kurzen Stadtrundfahrt durch Bergen, dann geht es rein in die Landschaft Richtung Hardangerfjord. Schade, dass durch Regen und Wolken die Aussicht begrenzt ist. Wir halten am Wasserfall Steindalsfossen und machen eine halbe Stunde Pause, um diesen zu besichtigen (man kann auf einem Weg hinter den Wasserfall gehen). Zum Glück macht der Regen gerade eine kleine Pause.

    Später erreichen wir einen Obsthof am Hardangerfjord. Der Bauer erklärt uns die aufgrund der Hanglage schwierige Bewirtschaftung.

    Dann geht es ans Probieren: es gibt Apfelsaft aus eigener Herstellung, dazu Apfelkuchen und Kaffee/Tee. Um 13.30 Uhr startet die Rückfahrt. Gegen 15 Uhr sind wir wieder beim Schiff und haben aufgrund des immer noch schlechten Wetters keine Lust, noch durch Bergen zu bummeln (es ist unser vierter Besuch in Bergen, von daher verpassen wir durch unsere Faulheit nichts Wesentliches und hören später von Mitreisenden, dass sie in Bergen komplett nass geregnet wurden – für das mistige Wetter war unser Busausflug also genau das richtige, auch wenn die tolle Landschaft unterwegs heute nicht so richtig zur Geltung kam.).

    Pünktlich zum Ablegen klart es auf und wir genießen die schöne Ausfahrt.

    Da morgen schon wieder Frühaufstehen angesagt ist, verzichten wir auf die Willkommensshow und verschwinden nach dem Abendessen Richtung Kabine.

  • Reisebericht Artania - Norwegen mit Spitzbergen - Sommer 2016

    • Roter Specht
    • 6. Juli 2018 um 12:27

    Unsere Kreuzfahrt war gigantisch, die beste Reise, die wir je gemacht haben. Deshalb gibt es dazu jetzt den ausführlichsten Reisebericht, den ich je geschrieben habe.

    Sonntag, 31.07.2016 Bremerhaven

    Die Reise beginnt in Bremerhaven. Da an diesem Tag alle vier Phoenix-Schiffe in Bremerhaven liegen, rechne ich mit Chaos beim Check-in (mir stand noch deutlich unsere Erfahrung vom letzten Sommer vor Augen, wo der Check-in bei der MSC Splendida in Hamburg fast drei Stunden gedauert hatte). Wir sind mit der Bahn angereist und wählen für den Weg zum Terminal den Shuttlebus (Kosten 5 EUR pro Person, Kinder unter 15 Jahren kostenlos, wichtig für Begleitpersonen oder Schaulustige: das Ticket gilt als Tagesticket, kann also am selben Tag auch für die Rückfahrt verwendet werden). Der Shuttlebus stellt sich als eine gute Wahl heraus, denn erstens ist es ein Doppeldecker und wir bekommen Plätze oben in der ersten Reihe (Kommentar meines Sohnes: „Juchhu, der Urlaub beginnt ganz toll!“) und zweitens kommt es aufgrund der vielen Passagiere zu langen Staus vor dem Parkplatz des Terminals, weshalb die Fahrt an die 40 Minuten dauert. Meine Befürchtungen für den Check-in steigen. Im Terminal sehen wir kurz Kapitän Morten Hansen – die Begeisterung meines Sohns steigt, denn seit unserer Buchung der Reise haben wir angefangen, „Verrückt nach Meer“ zu schauen und mein Sohn ist völlig hingerissen, dass wir „die Fernsehstars“ nun live erleben. Laut meinen Reiseunterlagen soll der Check-in erst um 16 Uhr beginnen. Wir sind ca. eine halbe Stunde eher da, der Check-in hat aber schon begonnen und wir sind innerhalb von 10 Minuten an Bord, wo uns Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiß mit Handschlag begrüßt (die Begeisterung meines Sohnes steigt weiter, wieder einer der „Fernsehstars“). Ein Mitarbeiter führt uns zu unserer Kabine – was für ein netter Service. Kurz darauf kommen auch schon unsere Koffer. Wir stärken uns erst einmal im Lido-Buffetrestaurant (Kaffee- und Teestunde mit Kuchen, Obst und Sandwiches) sowie am Kopernikus-Pool (Willkommens-Snack mit Grillwürstchen, Suppe und Salat). Nur zur Klarstellung, auch für spätere Angaben zu Speis und Trank: ich beschreibe die Auswahl und habe nicht alles selbst probiert ;)
    Dann erkunden wir das uns bisher unbekannte Schiff, danach packe ich aus. Die für 18.15 Uhr angekündigte Seenotrettungsübung verzögert sich um ca. 20 Minuten, da noch nicht alle Passagiere an Bord sind. An diesem Tag haben die Schulferien in Bayern und Baden-Württemberg begonnen, es ist ein Wochenende der Mega-Staus (Mitreisende aus dem Raum Stuttgart berichten später, dass die Busanreise 12 Stunden gedauert habe). Während der sehr umfangreichen Rettungsübung (erst Treffen in der Atlantik-Showlounge mit noch nicht angelegter Rettungsweste, dann Erläuterung des Anlegens, Überprüfung, ob es jeder richtig geschafft hat und dann gemeinsamer Gang zu den Rettungsbooten) läuft bereits die Deutschland aus. Ich bin etwas genervt, dass wir noch bei der Rettungsübung sind, ich wollte doch das Auslaufen der Schwesternschiffe fotografieren. Bis zum Ende der Übung sind auch die Amadea und die Albatros ausgelaufen. Ich kann aber noch ein Bild machen.

    Mit ca. 25 Minuten Verspätung (geplant war 19 Uhr) legt nun auch die Artania ab. Wir beobachten das Ablegen (viel für’s Herz mit Auslaufmelodie und Verabschiedung durch Salutschüsse in Bremerhaven. Danach geht es zum Abendessen ins Restaurant Vier Jahreszeiten. Später am Abend (ab ca. 21 Uhr bis ca. 21.30 Uhr) fahren alle vier Schiffe noch ein Flottenmanöver. Das Fotografieren war ganz schön schwierig, denn es ist stürmisch geworden, der erste Seegang ist auch schon spürbar. Phoenix hat mitgeteilt, dass von diesem Flottenmanöver Bilder aus einem Helikopter aufgenommen werden – wenn diese vielleicht den nächsten Katalog zieren, wissen wir, dass wir dabei waren.

    Nach dem Flottenmanöver gehen wir zur Kabine und fallen voll von vielen Eindrücken in unsere Betten.

  • Artania

    • Roter Specht
    • 5. Juli 2018 um 09:55

    @Mytilus

    Herzlichen Glückwunsch zur Buchung!

    Bei Deck 5 hängt das Rettungsboot oberhalb des Fensters, Du guckst also unter dem Boot durch. Wir hatten einen Außenkabine auf Deck 6 vorne. Sie war sehr ruhig, in Tenderhäfen wurde nie eines der vorderen Tenderboote benutzt, so dass wir auch dort keine Lärmbelästigung hatten. Nur seefest sollte man sein, im vorderen Bereich kann es bei starkem Seegang schon etwas schaukeliger werden.

    Viele Grüße
    Stefanie

  • Artania

    • Roter Specht
    • 3. Juli 2018 um 15:09
    Zitat von Laba42

    @Roter Specht
    Vielleicht solltes Du Deinen oben aufgeführtenn Reisebricht besser in die zugehörigen Rubrik verschieben, dann könntes Du eventuell auch noch was gewinnen. Siehe Gewinnspiel Juli 2018
    Kannst den dort ja neu anlegen (copy&paste) und in Deinem Beitrag hier oben nur ein Link dorthin setzten.

    Georg

    Hallo Georg,

    danke für den Hinweis, das ist nett. Meinen Beitrag hier betrachte ich nicht als Reisebericht, sondern als Kurzbericht über das Bordleben. Einen ausführlichen Reisebericht zu unserer Reise gibt es auch, ggf. stelle ich den hier noch ein.

    @muck49

    Auch wir waren letztes Jahr auf der Grönland-Tour mit der Cara (wahrscheinlich auf der Tour vor Euch). Nach der Reise mit der Artania 2016 war es mir auf der Cara bei Landschaftspassagen (z.B. Prinz-Christian-Sund) zu eng und überfüllt. Da merkte man den Unterschied in den Freiflächen deutlich. Vom Essen her fand ich die Tour mit der Cara auch nicht so toll (Auswahl gut, aber wenig Besonderes, Fleischqualität bei Steaks in den Buffetrestaurants eher schlecht, Fischgerichte allerdings sehr gut), es fehlten die Highlights. Sport und Sauna fand ich auf der Cara deutlich besser als auf der Artania (größere Flächen, umfangreichere Angebote, schöneres Ambiente). Auch wir würden bei einer schönen Route durchaus noch einmal AIDA fahren, es ist aber nicht mehr meine allererste Wahl. Gut finde ich, dass AIDA gerade mit den kleinen Schiffen neue Routen ausprobiert und nicht nur die Standardtouren fährt.

    Viele Grüße
    Stefanie

  • Artania

    • Roter Specht
    • 3. Juli 2018 um 12:28

    @Mytilus

    Mein Sohn und ich waren im Sommer 2016 auf einer Norwegen-Spitzbergen Kreuzfahrt auf der Artania. Uns hat es sehr gefallen, von allen bisher gemachten Kreuzfahrten (mit AIDA, MSC, Costa und Royal Caribbean) war es bisher unsere schönste Reise.

    Die Kabinengröße (wir hatten auf der Artania eine Außenkabine mit Sichtbehinderung, Größe soll ca. 16 qm sein) fanden wir völlig in Ordnung (auf der letzten Reise mit AIDA hatten wir bei dieser Kabinenkategorie nur eine Kabinengröße von 13,5 qm auf der Cara). Das Bad war schon renoviert, d.h. mit Dusche und sehr groß. Der Schrankplatz ist auf der Artania allerdings sehr gering, da die Schränke nicht tief sind. Die vielen dicken, warmen Sachen für 15 Nächte Nordland haben wir aber in den Schränken untergebracht, wenn auch gerade so mit ach und krach. Bei längeren Reisen lässt man vielleicht am besten einen Teil der Sachen (vorzugsweise die, die man sowieso nur selten braucht) im Koffer unter dem Bett.

    Die getrennten Betten empfanden wir als breit genug und auch als bequem - da ich mit einem Jung-Teenager reise, sind getrennte Betten bei uns inzwischen ein Muss. Die Klimaanlage war in unserer Kabine verstellbar. Ich bin wirklich ein "Frostködel", aber ich habe die Klimaanlage von den Temperaturen als angenehm und auch sehr ruhig in Erinnerung.

    Zum Essen kann sich jeder sehr leicht eine Meinung bilden, denn Phoenix veröffentlicht ja auf seiner Homepage täglich nicht nur das Tagesprogramm, sondern auch Mittags- und Abendmenü auf den einzelnen Schiffen. Da sieht man zumindest, welche Gerichte angeboten werden. Bei unserer Reise fand ich das Essen sehr gut, auch frisches Obst (z.B. auch Papayas) gab es häufiger zum Frühstück. Die Auswahl zum Mittag- und Abendessen ist nicht so groß wie bei AIDA. Die Kaffeezeit mit Kuchen empfand ich allerdings von der Auswahl als mindestens so gut, wenn nicht sogar besser als bei AIDA. Insbesondere die besonderen Kaffeezeiten auf der Artania (einmal "Alles Schokolade", einmal "Wiener Kaffeehaus") waren optisch und vom Genuss her ein echtes Highlight. Falls man beim normalen Mittags- oder Abendmenü einmal gar nichts findet oder die Essenszeiten nicht in die eigene Zeitplanung passen, kann man sich kostenlos einige Gerichte (Karte liegt auf der Kabine, ich erinnere mich an Pizza, Bauernsalat, Schnitzel etc.) auf die Kabine oder an eine Bar bestellen. Zum Frühstück gibt es nicht nur Buffet, sondern man kann sich z.B. kostenlos warme Eierspeisen bestellen. Man kann sich auch kostenlos Frühstück auf die Kabine liefern lassen. Abends gibt es noch einen Late-Night-Snack.

    Sehr überzeugt hat uns auf unserer Reise nicht nur das gute Platz-Passagier-Verhältnis (kein Gedränge, immer genug Platz in den Restaurants und auf den Außendecks), sondern vor allem die gute Informationspolitik und das "sich kümmern" durch Phoenix. Die Hafeninformationen, die man am Vorabend auf die Kabine bekam, waren hervorragend (vom Stadtplan über Vorschläge für Wanderungen bis hin zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen z.B. von Museen). Die Durchsagen während der Reise waren umfangreich und informativ (zu schönen Passagen, Wal- und Eisbärsichtungen etc.). Die Brücke durfte besichtigt werden. Die Ausflüge waren gut organisiert. Als auf einem Ausflug unser Bus eine Panne hatte und wir erst mit Verspätung das Schiff erreichten, fanden wir auf der Kabine ein Entschuldigungsschreiben von Phoenix nebst einer Flasche Sekt vor, obwohl Phoenix im Grunde ja gar nichts für die Panne konnte.

    Bei den meisten anderen Reedereien nimmt in meinen Augen die Tendenz zu, noch möglichst viel Umsatz an Bord durch kostenpflichtige Angebote zu generieren. Bei Phoenix ist der Reisepreis höher (und unveränderlich, so dass man sich nicht über "Preisverfall" ärgern muss), aber die Nebenkosten sind eher gering. Auch hier kann man sich vorab informieren, denn Ausflugspreise, Barkarte, Kosten für Fotos, Spa-Leistungen etc. sind alle auf der Phoenix-Homepage veröffentlicht. Alle Sportangebote an Bord, Besuche "hinter den Kulissen" (Brücke, manchmal sind auch Küchen- oder Theaterführungen möglich), besondere Essensangebote wie Frühschoppen, spezielle Kaffeezeiten oder auf unserer Reise z.B. abends noch ein Nordlandbuffet sind inklusive.

    Das Publikum ist im Durchschnitt sicherlich älter als bei anderen Reedereien. Das hat uns (zum Reisezeitpunkt war mein Sohn noch 11 Jahre alt und ich Anfang 40) aber gar nicht gestört. Erstens gab es viele sehr sympathische ältere Mitreisende. Zweitens hatte ich das Gefühl, dass die jüngeren Mitreisenden und insbesondere die wenigen Familien mit Kindern sehr schnell Kontakt zueinander fanden, gerade weil es nicht so viele waren. Bei der relativ überschaubaren Passagierzahl trifft man sich auch leicht mal wieder.

    Vom Unterhaltungsprogramm war ich auf unserer Reise eher positiv überrascht. Schlager etc. sind so gar nicht mein Ding, aber dem konnte man gut aus dem Weg gehen. Das Showprogramm, das ich vor der Reise gedanklich eher "abgeschrieben" hatte, war gar nicht so schlecht: von wegen nur Schlager, sondern vom Zauberer über Gesang, Musik und Tanz bis zum Tanzpaar einiges dabei, was wir uns anschauen (und anhören) mochten. Einen Lektor hatten wir auch an Bord, das Sportprogramm war natürlich deutlich abgespeckter als bei AIDA, aber auch hier gar es Angebote, an denen ich gerne teilgenommen habe.

    Die Raucherpolitik ist aus meiner Sicht das einzige wirkliche Manko. Draußen gab es so viele Freiflächen (und so viel Wind hoch im Norden), dass mich Raucher gar nicht gestört haben. In den Innenräumen fand ich es aber schade, dass die schöne Pazifik Lounge für mich als Nichtraucher praktisch nicht nutzbar war, weil sich der Rauch in Innenräumen natürlich nicht an die Raumteilung "halb Raucher, halb Nichtraucher" hält.

    Insgesamt kann ich für uns sagen, dass das Preis-Leistungsverhältnis auf unserer Reise gestimmt hat. Bei Landschaftsfahrten jede Menge Freiflächen und Platz zu haben, um ohne Verglasung und ohne Gedränge durch Mitreisende die Landschaft genießen und fotografieren zu können, war ein tolles Erlebnis. Uns hat es so überzeugt, dass wir nächsten Sommer mit der Amadea nach Norwegen fahren.

    Viele Grüße
    Stefanie

  • Phoenix-Neubau?

    • Roter Specht
    • 3. Juli 2018 um 11:35

    Die Prinsendam soll bei Phoenix "Amera" heißen, als 5. Schiff zur Phoenix-Hochseeflotte kommen (also zumindest kein vorheriger Verkauf der Albatros) und ab August 2019 für Phoenix fahren https://www.phoenixreisen.com/pressenotiz-vo…prinsendam.html

    Viele Grüße
    Stefanie

  • Bremerhaven - An-/Abreise

    • Roter Specht
    • 26. Juni 2018 um 09:13

    Empfehlen kann ich leider keine Hotels, wir wohnen nah genug an Bremerhaven, um entspannt an einem Tag an- bzw. abzureisen.

    Viele Grüße
    Stefanie

  • Bremerhaven - An-/Abreise

    • Roter Specht
    • 25. Juni 2018 um 13:04

    @Die Liebenden

    Zum Thema Parken am Terminal siehe https://www.columbuscruisecenter.com/parking-2/

    Falls Ihr vor der Kreuzfahrt schon eine Nacht in Bremerhaven verbringt, gibt es auch diverse Hotels, die einen Park & Cruise-Service bieten.

    Viele Grüße
    Stefanie

  • Bremerhaven - An-/Abreise

    • Roter Specht
    • 25. Juni 2018 um 10:48

    @Volker...

    Wir sind im Sommer 2016 mit der Artania ab/bis Bremerhaven gefahren. Der Shuttle vom ÖPNV war nur für Kinder kostenlos, für Erwachsene kostete er damals nach meiner Erinnerung 5 EUR, heute sind es wohl schon 7 EUR https://www.columbuscruisecenter.com/faq/ (dort dann unter "Anfahrt mit der Deutschen Bahn").

    Viele Grüße
    Stefanie

  • St. Petersburg / Russland

    • Roter Specht
    • 22. Juni 2018 um 08:55
    Zitat von andinrw2001

    Schon aber es wird so wie ich es verstanden hab mit mehr Leuten auch nicht günstiger. 95 Eur pro Person ohne Eintritte und ohne verpflegung sind schon eine Ansage. Wobei ich nicht weiss wie da ein Kind berechnet wird

    Bei Sergej wird ein Kind voll berechnet, nur bei den Eintritten zu den Sehenswürdigkeiten gibt es Ermäßigungen (ich reise auch mit Kind und hatte mich entsprechend erkundigt).

    Viele Grüße
    Stefanie

  • Geiranger Fjord / Norwegen

    • Roter Specht
    • 21. Juni 2018 um 15:50

    Wir waren das erste Mal in Geiranger, als mein Sohn 7 Jahre alt war. Ich hatte den Ausflug "Dalsnibba & Adlerkehre" gebucht (der Ausflug ist in meinen Augen für Kinder durchaus geeignet, denn wir hatten auf dem Dalsnibba selbst Ende Juli noch Schnee - Schneeballschlacht im Sommer fand mein Sohn durchaus witzig, er fährt auch sehr gerne Bus). Als ich ihn am Ende des Tages gefragt habe, was ihm am besten gefallen habe, hat mein Sohn geantwortet: "Tenderboot fahren!" Man muss also nicht unbedingt einen Ausflug buchen, denn allein die Fahrt mit dem Kreuzfahrtschiff durch den Fjord ist schon ein tolles Erlebnis. Tendern ist für Kinder oft ebenfalls ein tolles Erlebnis (ich glaube, mein Sohn wäre am glücklichsten gewesen, wenn wir mehrmals mit dem Tenderboot hin- und her gefahren wären). Man kann am Campingplatz die Treppen am Wasserfall hinaufsteigen und hat dabei auch schon eine schöne Aussicht. Bei gutem Wetter ist es auch einfach schön, nachmittags zur Kaffeezeit auf dem Schiff zu sein und draußen, mit Blick auf den Fjord, seinen Kuchen zu genießen (wir hatten damals auf unserer Reise, die unsere erste Hochseekreuzfahrt war, einen gigantisch schönen Tag in Geiranger mit blauem Himmel und 24 Grad - spätestens da hat mich der Kreuzfahrtvirus gepackt :zwinker: ).Fazit: man muss nicht unbedingt einen Ausflug machen, um in Geiranger einen schönen Tag mit (kleinen) Kindern zu verbringen.

    Viele Grüße und allen, die jetzt bald nach Geiranger fahren, eine gute Reise
    Stefanie

  • Auf welchen Schiffen ist die Bordsprache hauptsächlich deutsch?

    • Roter Specht
    • 7. Juni 2018 um 10:56

    Hallo Sifysa,

    neben den schon genannten Reedereien gilt Bordsprache deutsch noch an Bord der Hamburg von Plantours sowie an Bord der Ocean Majesty von Hansatouristik.

    Bei MSC und Costa sind bei Nordlandreisen ab/bis Deutschland meist 60 - 90% deutschsprachige Gäste an Bord. Die Durchsagen erfolgen aber mehrsprachig und ob es im Kinderclub eine deutschsprachige Betreuung gibt, ist Glückssache (MSC hat sogar mal für Abfahrten ab Deutschland in den Sommerferien damit geworben - gegeben hat es das auf unserer Islandreise 2015 aber leider nicht, wobei mein Sohn auch außerhalb der offiziellen Kinderbetreuung genug deutschsprachige Kinder kennengelernt hat).

    Wie alt sind denn Eure Kinder und wie sehr benötigen sie (oder Ihr als Eltern)umfangreiche Kinderbetreuung? Mein Sohn (damals noch 11 Jahre alt) und ich waren 2016 mit der Artania von Phoenix-Reisen in Norwegen und Spitzbergen. Wir beide haben es als die bisher beste Kreuzfahrt unseres Lebens empfunden. Phoenix hatte damals sogar ein wenig Kinderprogramm angeboten (wenn in den Sommerferien "viele" Kinder an Bord sind, gibt es auch bei Phoenix ein wenig Kinder- und Jugendprogramm, wobei "viele" bei der Artania so etwa "20 - 30" bedeutete - es handelt sich aber nicht um eine ganztägige Betreuung, sondern um einzelne Aktivitäten, meist 1-2 Stunden pro Tag, wie z.B. Brückenbesichtigung, Pizzaessen, Kinofilm schauen, Gesellschaftsspiele spielen etc.). Gerade weil bei Phoenix wenige Kinder an Bord sind, hatte ich das Gefühl, dass diese Kinder (und deren Eltern/Großeltern) sehr schnell miteinander in Kontakt kommen. Phoenix finde ich von den Routen, die bei Nordlandreisen gefahren werden, sehr attraktiv, weil nicht nur die "Standardhäfen", sondern auch andere Ecken angelaufen werden und tolle Passagen gefahren werden. Klar ist man dort als Familie mit Kindern in der Minderheit, aber das muss kein Nachteil sein.

    Viele Grüße
    Stefanie

  • St. Petersburg / Russland

    • Roter Specht
    • 25. Mai 2018 um 09:59

    Ich habe für diesen Sommer bei Sergej gebucht. Eine Anzahlung war nicht erforderlich.

    Viele Grüße
    Stefanie

  • Longyearbyen / Spitzbergen / Norwegen

    • Roter Specht
    • 11. Mai 2018 um 11:27

    @Mar-Lene

    Wenn es Dir speziell um Spitzbergen geht, würde ich Dir empfehlen, eine Reederei zu wählen, die mehr als nur Longyearbyen anbietet. Ich war bisher zweimal in Spitzbergen (2013 mit der Costa Pacifica - damals wurde neben Longyearbyen noch der Magdalenenfjord und Ny Alesund angelaufen - und 2016 mit der Artania von Phoenix Reisen - hier wurde nur in Longyearbyen angelegt, es erfolgten aber lange Passagen vorbei an alten Bergbausiedlungen (mit ausführlichen Erläuterungen), durch verschiedene Fjorde, wir haben nachts mitten in einem Fjord geankert und mit Blick auf einen Gletscher übernachtet und hatten in einem anderen Fjord sogar einen Eisbären gesehen - das war die beste Reise meines Lebens). Longyearbyen habe ich jeweils als enttäuschend empfunden, denn es ist im Vergleich zu kleinen norwegischen Orten wie Geiranger relativ groß (über 2.000 Einwohner), nach meinem Geschmack nicht sonderlich idyllisch und für die wenigen Straßenkilometer, die es überhaupt auf Spitzbergen gibt, herrschte dort ein recht reger Autoverkehr. Das hatte ich mir vorher deutlich anders vorgestellt. Wenn dann auch noch bis zu mehreren Tausend Passagieren über solch einen Ort "herfallen", hat das mit Naturerlebnis aus meiner Sicht nicht mehr viel zu tun. Das interessante an Spitzbergen sind aus meiner Sicht nicht die Orte, sondern die Landschaften mit Gletschern und Fjorden. Wenn man dann noch einen Eisbären sieht, ist das natürlich das i-Tüpfelchen.

    Viele Grüße
    Stefanie

  • Longyearbyen / Spitzbergen / Norwegen

    • Roter Specht
    • 11. Mai 2018 um 08:51

    Ob getendert wird, kommt darauf an, wie viele Schiffe vor Ort sind. Es gibt nur einen Anleger - wenn mehr als ein Kreuzfahrtschiff vor Ort ist, dann müssen die Passagiere des Schiffes, das nicht am Anleger liegt, tendern. Meistens ist aber nur ein Schiff vor Ort, so dass normal angelegt wird.

    Viele Grüße
    Stefanie

  • A-ROSA Flusskreuzfahrten veröffentlicht Katalog 2019

    • Roter Specht
    • 8. Mai 2018 um 11:09

    Am 4. Mai hat A-ROSA den Katalog für Flusskreuzfahrten in 2019 veröffentlicht. https://www.a-rosa.de/katalog-2019.html

    Im Katalog noch nicht enthalten, aber - wie alle anderen Touren auch - bereits buchbar sind die Reisen auf dem Douro.

    Achtung Familien: die Preispolitik "Kinder bis 15 Jahre reisen kostenlos" gilt nicht für Reisen auf dem Douro.

    Viele Grüße
    Stefanie

  • Invergordon / Schottland

    • Roter Specht
    • 3. Mai 2018 um 15:11

    Wir waren letzten Sommer auf der Grönlandreise der Cara ab Invergordon mit John unterwegs und haben Tour 4 durch die Highlands bis zur Westküste gemacht. http://www.seethehighlands.com/tours.htm

    Landschaftlich war es fantastisch, man sollte aber einigermaßen Englisch sprechen, da John kein Deutsch spricht. Bei der relativ weiten Strecke, die zum Teil über single-track-roads führte, war es sehr angenehm, einen erfahrenen schottischen Fahrer zu haben. Ich kann John und speziell die Tour durch die Highlands sehr empfehlen.

    Viele Grüße
    Stefanie

Unsere Top 5 Kreuzfahrt Empfehlungen für Euch

    1. Thema
    2. Antworten
    3. Letzte Antwort
    1. Jetzt spontan aufs Schiff

      • Katharina seereisen.de
      • 14. Juli 2026 um 14:48
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 14. Juli 2026 um 14:48
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      1,2k
    1. 🎁 MSC Upgrade Special: Jetzt Balkonkabine zum Preis der Meerblickkabine sichern

      • Katharina seereisen.de
      • 3. Juli 2026 um 16:04
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 3. Juli 2026 um 16:04
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      1,6k
    1. Nur für kurze Zeit: AIDA All Inclusive zum Vorteilspreis

      • Katharina seereisen.de
      • 2. Juli 2026 um 18:44
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 2. Juli 2026 um 18:44
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      1,1k
    1. Noch 6 Monate bis Weihnachten!

      • Katharina seereisen.de
      • 25. Juni 2026 um 12:42
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 25. Juni 2026 um 12:42
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      1,2k
    1. Neue Specials: AIDA tanzt & Crime & Sea

      • Katharina seereisen.de
      • 19. Juni 2026 um 14:02
      • Angebote seereisen.de
      • Katharina seereisen.de
      • 19. Juni 2026 um 14:02
    2. Antworten
      0
      Zugriffe
      1,2k
AIDA Forum

Größte deutschsprachige, reedereiunabhängige Kreuzfahrt Community mit über 79.500 Mitgliedern und über 2 Millionen Beiträgen.

© wasserurlaub.info 2005 - 2026

Links

  • Über uns
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Cookie-Einstellungen
Community-Software: WoltLab Suite™