Freitag, 05.08.2016 Leknes / Lofoten
Wieder ein Frühaufsteh-Tag, der Wecker klingelt um 6.50 Uhr. Heute wollen wir zusammen mit einer anderen Familie, die wir schon vor der Reise über ein Kreuzfahrten-Forum „kennengelernt“ haben, einen Ausflug per Mietwagen unternehmen. Als wir gegen 9 Uhr an der Pier ankommen (wir mussten tendern, während die AIDAvita den Liegeplatz bekommen hat), stehen dort schon zwei Wagen des Vermieters lofotenuleiebiler. Kurz darauf erscheint auch die Vermieterin und wir erhalten für 800 NOK einen älteren Volvo. Wir starten bei bedecktem, teils sehr wolkigen Wetter. Unterwegs klart es jedoch sehr schnell auf und uns erwarten Postkartenmotive.
Mit zwei Fotostopps fahren wir nach Reine. Dort spazieren wir etwas durch den Ort.
Dann geht es weiter nach A.
Auf dem Rückweg legen wir noch ein paar Fotostopps ein.
Dann biegen wir ab zum Haukland Strand und verbringen dort noch eine Stunde. Ganz mutige Menschen schwimmen dort sogar – wir zählen allerdings nicht dazu.
Nach einem Tankstopp in Leknes erreichen wir gegen 15.30 Uhr wieder die Pier. Den Wagen parken wir dort. Es war ein wunderschöner Ausflug durch eine fantastische Landschaft. Auf den Lofoten sollte man unbedingt einen Ausflug unternehmen – der Anleger selbst gibt nichts her. Außerdem hingen dort an unserem Besuchstag den ganzen Tag die dicken Wolken. Bei Fahrten mit dem Mietwagen sollte man bedenken, dass die Entfernungen nicht sehr groß sind (z.B. von Leknes bis A nur 64 km), man aufgrund der Straßensituation (kleine Landstraßen, Kurven, Tunnel) und der schönen Landschaft, die zu Fotostopps einlädt, aber recht lange dafür unterwegs ist (für die oben genannten 64 km gibt der Routenplaner selbst ohne Fotostopps schon eine Fahrzeit von 1 Stunde 14 Minuten an).
Wie schon gestern am Svartisen-Gletscher erwarten uns auch hier Mitarbeiter der Artania mit Apfelsaft am Anleger. Dann ging es mit dem Tenderboot zurück und schnell noch zur Kaffee- und Teestunde ins Buffetrestaurant. Eigentlich bin ich schon so erledigt, dass ich gleich schlafen gehen könnte. Allerdings werden wir heute zwischen 23 und 24 Uhr ein Gebiet durchfahren, in dem häufig Wale gesichtet werden. Also heißt es durchhalten. Abendessen mit wunderschönem Ausblick auf die Lofoten, Show „Grand Prix d’Eurovision“ und dann geht es dick eingemummelt auf die Außendecks. Hier haben wir zwar noch schöne Ausblicke, aber in puncto Wale kein Glück. Gegen 23.45 Uhr wird durchgesagt, dass wir uns einer Nebelbank nähern und es heute wohl leider nichts mehr mit Walen wird. Also auf ins Bett.