Nun, das Foto ist schon ca. 5 Jahre alt.
... und weil sie heute noch hübscher ist, muss man eben zweimal hinschauen ... ![]()
Nun, das Foto ist schon ca. 5 Jahre alt.
... und weil sie heute noch hübscher ist, muss man eben zweimal hinschauen ... ![]()
Da siehste mal, JayEmm, wie dringend ich Urlaub brauche. Schade das Ihr dann schon zu Bett seid, aber ich versteh das. Gedichte malen kostet ja alle Kraft. Meine Liege könnt Ihr haben, ich geh gleich an die Bar.
Übernächsten Samstag um die Zeit nähern wir uns der Ocean Bar, einige sind dann schon angekommen. Schöne Sache, das. Wir könnten so langsam mal über Ort und Zeit für ein Treffen nachdenken, meine ich. Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit "zur Farewell-Poolparty vor dem Aquarium [also dem Technik-Glaskasten neben der mobilen Bar am Eingang zur Pizzabude auf Deck 11]", sind aber auch für Alternativen offen.
Bis dahin ....
Kennt Ihr diesen hohen, endlos weiten Himmel? Postkartenblau, so blau, dass es fast weh tut, und unter diesem Himmel hängen weiße Wolken, wie aus Wattebäuschen? Ein leichter warmer Wind kommt aus diesem Himmel und weht über Deck 12. Die Luft duftet nach Meer und Salz, Du sitzt bequem an der Ocean Bar, kippelst mit dem Stuhl, die Füße auf dem Geländer und von einem eiskalten Carib tropft Kondenswasser auf deine nackten Beine. Jeder Schluck schmeckt köstlich erfrischend nach traumhafter Karibik.
Achtern aus kommt gerade der Katamaran wieder zurück, der vor Stunden aufgebrochen ist, um Touristen außer dem blauen Himmel auch das türkisfarbene warme Wasser der Karibik, verspielte Delfine und wundervolle Strände zu zeigen. Ein Rastaman holt die Segel ein, die fröhlich im Wind knattern, und Fetzen von Reggae dringen herüber zu Dir, Du wippst den Takt mit und das Lachen der Passagiere an Bord des Bootes klingt nach Rumpunsch.
An Steuerbord siehst Du die Wipfel einiger Palmen, und pastellfarbene Häuser leuchten freundlich in der Spätnachmittagssonne. Touristen mit sonnengeröteten Nasen strömen zum Schiff zurück, während eifrige braune Menschen um sie herumwuseln und ihnen Sonnenbrillen, Taxifahrten zu Traumstränden oder T-Shirts verkaufen wollen. Die Steelband auf der Pier spielt unermüdlich seit Stunden Songs von Belafonte, Marley und Tosh; und die Philippinos haben mal wieder das ganze Schiff geputzt und neu gestrichen.
An Backbord rauschen Fregattvögel vorbei, die sich mit Möwen um die Reste balgen, die ein Fischer von seinem Boot ins Meer wirft. Mit lautem Krächzen und Schreien jagen sich die Kunstflieger um den Mast, tauchen spritzend ein in das grüne Wasser, nur um gleich darauf wie Torpedos aufzutauchen und sich mit elegantem Schwung wieder in die Lüfte zu erheben. Einem Pelikan wird alles zu bunt, und mit wenigen Flügelschlägen gleitet er davon, knapp über der vom Wind gekräuselten Wasseroberfläche zieht er dahin und verschwindet am Horizont.
Zu Hause ist Herbst, grau, trüb und regnerisch. Es war wirklich Zeit, aufzubrechen. Aufzubrechen in wärmere Gefilde, in denen die Sonne hoch am Himmel steht, wo sie Kraft hat, wo sie Dir den Rücken wärmt. Zeit, aufzubrechen in die Karibik. Auf zu Inseln voller Lebensfreude und neuen Abenteuern. Warmes Wasser, weicher weißer Sand, kaltes Bier und freundliches Lachen in braunen Gesichtern. Dorthin, wo die Uhren anders gehen und man „Yah mon, no problem, mon“ , oder „easy mon“ sagt.
Auf nach Antigua und an einem seiner 360 Strände faul im Wasser liegen, oder nach Tortola, wo auf Virgin Gorda die Götter von Atlantis ihre Bowlingkugeln vergessen haben. Wie wäre es mit französischem Flair auf Guadeloupe, oder lieber ein kaltes Piton im Schatten der gleichnamigen Berge auf St. Lucia? Ein Segeltörn auf Barbados, und auf Tobago besuchen wir die Carib-Girls, Pastellfarben wie auf einem Aquarell in Curacao, ein fauler Strandtag mit Frozen Daiquiris auf Isla Margerita. Es war Zeit für all das. Und für noch mehr.
Du stellst Deine leere Caribflasche auf den Tisch neben Dir, und mit einem entspannten Seufzer blinzelst Du in die langsam tiefer sinkende Sonne. Heute könnte es etwas werden mit einem Bilderbuch-Sonnenuntergang, denn der Horizont präsentiert sich dunstfrei und klar. Es bleibt noch Zeit, ein zweites Carib zu genießen, oder vielleicht eine Caipirinha, bevor dann die rote Sonne das Meer entzündet und der Nacht und den Sternen den Himmel überlässt.
Super, dann male ich Gedichte mit Euch, wenigstens bis Sunnie da ist.
Ab 14. werden wir als Gastkünstler Rafael de Alcala an Bord haben. Meister der Schrammelgitarre, König des schlechten Gitarrespiels. Wir hatten schon zweimal das Vergnügen. Ich muss aber zugeben, dass es den meisten Gästen gefallen hat. Es muss also an mir liegen. Sisserl war morgens immer mit ihm joggen. Das Schiff ist ja groß ...
LG
Morris
Endlich, Die Reiseunterlagen sind da. Ich hab noch eine wichtige FrageAn alle: Wie stehts denn mit nächtlichen Besuchen in der Anytime Bar? Muss ich den DJ alleine bespaßen, oder kommt wer mit? Auf einer Reise, die arm an Seetagen ist, besteht eine gewisse Gefahr der Leere.
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LG
Morris
görgi Klar wer soll sonst aufpassen, dass Du auf TA keinen Unsinn machst?
Jede Insel hat ihre eigene Währung, aber es reichen US-Dollar völlig aus. Nehmt kleinere Scheine, auch 1er mit, wegen Trinkgeld. Wechselgeld gibts manchmal in lokaler Währung, zb east Carib Dollars.
genau moris so macht man das,und ich meine die ,die erst einmal alles auf dem tisch ausbreiten,das hemd aufschlagen und das auch ja der letzte es sehen muss,mein vater war solch ein typ"ich bin krank ich darf das" und das meine ich mit nicht benehmen können.
Dann sind wir uns ja doch einig. Ich werde mich weder verstecken, aber auch nicht prostituieren. Die Wahrheit ist wohl, wie so oft, in der Mitte.
Danke.
Ich hoffe auf neue Inspiration auf der Reise.
Viele Grüße in Bergische
Morris
Die Menge Insulin, die ich zu jeder Mahlzeit brauche, ist abhängig vom gemessenen Blutzuckerwert zeitnah vor dem Essen, der Menge Kohlenhydrate die ich essen möchte, dem Umrechnungfaktor und der Korrektur. Den Blutzucker messe ich, soweit möglich, vorher, also z.B auf Kabine. Soweit möglich, nicht immer klappt das, vor allem außerhalb des Schiffes. Mein Insulin brauche ich zum Essen, nicht nachher, und auch nicht vorher (Die Gefahr der Unterzuckerung ist zu groß, falls es dann doch kein oder ein verspätetes Essen gibt. Dieses Erlebnis hatte ich schon.) Weil dies so ist, werde ich mir die notwendige Dosis schnell und weitestgehend unauffällig am Platz verabreichen. Das klappt mittlerweile sogar bei Geschäftsessen. Die meisten anderen bemerken das nicht Mal. Oder soll ich wie ein Junkie mit meinem Kwikpen auf dem Klo sitzen? Oder nicht mehr ausgehen? Aber genug der Rechtfertigungen, entweder tauschen sich Betroffene hier aus über Erfahrungen auf der Reise, oder es wird mal wieder ein Thread in dem man sich nur anfährt. Und das führt bekanntlich zu nichts.
Bei German Wings im Mai gabs keine Probleme, ich hatte alles im Handgepäck, mit allen Bescheinigungen, für die sich aber niemand interessierte. Spannend werden könnte der Rückflug von LRM, die sind da immer so pingelig. Da wärs mir aber noch egal.
Das sehe ich etwas anders.
Mein Diabetes gehört seit über 25
Jahren zu mir und ich denke nicht, dass ich mich verstecken muss wenn ich einen
Zuckertest mache. Ich setze ja auch meine Lesebrille am Tisch auf wenn ich die
Karte nicht mehr lesen kann, weil meine Augen nicht mehr so gut funktionieren. [Blockierte Grafik: http://www.SmilieCenter.de/smilies/sonstige/sonstige_smilies_0013.gif]
Oder soll ich mit der auch auf Klo gehen und sie da aufsetzen?Meinen Müll nehme ich auch wieder mit nach Hause. Die Teststreifen habe ich immer in eine Tüte bei meinem Messgerät. Die Katheternadel kann ich so zusammen klappen das ich sie sogar im Hausmüll entsorgen könnte.
Bei der Essenauswahl habe ich auch noch nie Probleme gehabt etwas passendes zu finden. Wenn ich mich mal verschätzt habe dann kann man das ja korigieren. Wenn man regelmäßig testet.
Ich bin zwar erst seit 7 Monaten "dabei", sehe es aber wie Rieke. Aber auch das muss jeder, wie so vieles bei dieser merkwürdigen Krankheit, für sich entscheiden. Zum Müll entsorgen unterwegs nutze ich leere Teststreifendöschen, klappt recht gut und handlich.
Bei jedem ist die Krankheit anders, olbi, und jeder geht anders damit um, man kann ja viel selber entscheiden. Danke für die Info, ich bin immer neugierig, wies bei anderen läuft.
In vier Wochen ist es soweit, da sitzen wir um diese Zeit (Ortszeit), an der Ocean Bar beim ersten oder zweiten Drink. Bis dahin .....
Neulich fuhr ich aus dem Büro nach Hause, es war nochmals ein überraschend warmer Tag, und ich hatte das Dach aufgeklappt. Es war schon fast dunkel und die ersten Sterne waren zu sehen. Ganz im Westen leuchtete der Abendhimmel noch hellblau bis zartrosa, noch war die Sonne nicht ganz versunken. Der Fahrtwind blies mir um die Ohren, und aus der Stereoanlage erklangen die Gitarrenläufe der Jungs von „Tierra Negra“, Leo und Raughi spielten die Mediterranean Guitar Lounge, irgendwie zum Abend passend.
Der Augenblick kam mir bekannt vor; Wind, Nacht und Sterne. Langsam kam die Erinnerung wieder, und Ihr alle kennt das bestimmt auch. Wenn man ganz vorne auf Deck 11 nach einem langen heißen karibischen Seetag am Bug steht, die Sonne ist gerade untergegangen und das Schiff dampft hinaus in die leere Nacht. Achtern aus kannst Du noch gerade so erahnen, wo die Sonne vor wenigen Minuten feurig im Meer versunken ist, und voraus ist nicht als schwarze Leere. Die ersten Sterne sind zu sehen, der Sternenhimmel aber ist Dir fremd und er scheint irgendwie auf dem Kopf zu stehen.
Es ist warm, und der Wind pfeift Dir durchs Hemd, doch es macht Dir nichts aus. Im Gegenteil, es kommt Dir vor als, als wolle der Wind mit Dir sprechen und Dir von der unendlichen Weite und der Freiheit hier draußen auf dem Meer erzählen. Eine verirrte Möwe zischt vorbei und macht sich auf den Heimweg, zurück zu einer Insel irgendwo da draußen. Es wird dunkler und dunkler, immer mehr Sterne erscheinen über Dir, es ist inzwischen ein fast unwirkliches Funkeln zu sehen. Der Horizont ist nicht mehr zu erkennen, die dunkle Nacht ist mit der Schwärze des Ozeans völlig verschmolzen.
Du blickst auf das weite Meer hinaus, und rundherum ist nichts als Leere. Du kommst Dir klein vor, in dieser Unendlichkeit, aber auch frei und unbeschwert. Dann geht der Mond auf, und sein volles Licht scheint hell und klar, doch auch abweisend kalt über das Meer. Das dunkle Wasser reflektiert das Mondlicht, und hin und wieder funkelt weiß die Gicht auf den Wellen. Du blickst hinunter auf den Bug, und das Schiff scheint lautlos durch einen stahlgrauen Himmel zu schweben, einem Raumschiff gleich, schwerelos und anmutig. Die Luft schmeckt salzig und frisch, denn der auffrischende Wind zerrt an den Wellenkämmen und er beißt immer wieder ein Stück Ozean ab, um es silbrig glänzend mit sich fortzutragen, bis hinauf zu Dir.
Über Dir erkennst Du einige Wolken, die fahl grau im Mondlicht schimmern, und die vom Nachtwind lautlos über den nun stahlglänzenden Himmel getrieben werden. Das Rauschen des Windes in Deinen Ohren ist das einzige Geräusch. An Steuerbord tauchen einige Lichter auf, die sich langsam nähern und die eine helle Insel bilden. Ein Containerschiff, auf dem Weg zu seinem nächsten Hafen begleitet uns ein Stück durch die einsame Nacht. Der stille Gruß seiner Positionslichter hat etwas Tröstliches, wir sind nicht alleine. Trotzdem kommt Dir der Lichtschein auch störend vor, wie ein Eindringling, der sich lautlos angeschlichen hat um Dir den kostbaren Moment in der Dunkelheit zu stehlen.
Du bist dem Zauber dieser Nacht auf dem Meer schon lange erlegen, verweilst zeitlos und ruhig in diesem friedlichen Augenblick, bist allein mit Dir und in Deinen Gedanken im Gespräch mit dem Nachtwind.
Ich nutze die hier. Gibt es bei verschiedenen Versandapotheken. Habe ich auf der Venedig-Tour schon benutzt und für gut befunden.
Ich habe ein bis zwei Lanzetten und mind. eine Pennadel am Tag, plus mind. vier Teststreifen, ein Teil davon fällt halt auch in der Kabine an.
@ martin : mit dem typen der sich morris nennt kannste kein spaß haben ,der geht ja immer früh ins bett.
Görgi hingegen tanzt die Nächte durch, und lässt auch sonst nichts anbrennen.
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@ Martin : kümmere dich bitte nicht um uns ( Sisserl und ich),eine Gräfin hat immer Vorrang (Was schreib ich eigentlich hier schon wieder fürn Käse)
Stimmt. Alles. Aber was ist mit dem Kaiser?
Spaß? Bloß nicht! Ich will meine Ruhe, wehe Ihr seid laut!
Die Entsorgungsbox habe ich mir vorab per Mail an AC schon bestellt, die sollte schon auf Kabine sein wenn wir ankommen. Anmelden muss man sich nicht, das Hospital weiß aber gerne Bescheid, so wurde mir gesagt, für den Notfall eben. Ich erwähne es kurz bim Einchecken.
Mount Faber ist schon echt eine Herausforderung, aber die einzige auf dieser Tour. René hat recht, auch ich habe den Guide verflucht (es war René
)aber wenn man oben ist, sieht man, dass es sich lohnt. Der Rest ist Kindergeburtstag und einfach nur toll.
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