Wir waren am 16.2.2018 dort. Die Eindrücke waren toll und abenteuerlich, alleine der Jeepkonvoi. Die Sandsteinformation gibt es auch nicht so oft auf der Welt zu bewundern, zweimal in Madagaskar, die rote, die Ihr sehen werdet und eine graue Landschaft weiter südlich, in der sich auch Lemuren aufhalten. Vielleicht ein wenig vergleichbar mit dem Brice Canyon in den USA in klein. Wir haben keine Tiere, ausser Nutztiere auf den Feldern gesehen und farbenfrohe Chamäelons, die die Fahrer am Wegesrand beim Vorbeifahren gesehen haben. Ein Rätsel, wie sie die entdeckt haben. Im Februar ist anscheinend Paarungszeit der Reptilien und da sind die ganz bunt. Wie gesagt, es hängt auch wirklich davon ab, in welchem Jeep man landet, da doch der Komfort bei einigen Fabrikaten ganz unterschiedlich war und wir glaube ich den klapprigsten Jeep erhalten haben. Sobald man die kleine Stadtgrenze verlässt, verändert sich die Strasse in eine abenteuerliche Buckelpiste, aber so was von buckelig. Auch wenn man die Feldbestellung und die Landwirtschaft sieht, denkt man, man hat sich auf eine Zeitreise begeben. Ich würde das nächste Mal vielleicht sogar einen kleinen Regenschirm mitnehmen. Im Hafengebiet schien die Sonne und weiter im Landesinnern regnete es. Den Schirm kann man auch als Sonnenschutz verwenden., da in der "Picknick"gegend kaum Schattenplätze waren. Die Fahrer haben Schutz in den Wägen gesucht.
Lasst Euch bitte nicht von mir beirren, vielleicht nützen ja meine kleine Tipps etwas und auch dass Ihr wisst, dass die Tour keine "gemütliche" Jeeptour ist. Ihr seid ja in Afrika und habt eine ganz tolle Reise vor Euch.
Noch ein Tipp zu Antsiranana und diejenigen, die sich für einen "privaten" Tuk Tuk Fahrer entscheiden sollten. Am besten nicht gleich nach dem Schifffsanlegen vorn Bord gehen. Da wimmelt der Hafenausgang noch von "Fängern", selbsternannten Führern, Taxis und Tuk Tuks, die Euch gerne fahren/führen möchten, natürlich zu anderen Preisen, wie anderswo direkt am Hafengelände auch. Am besten nach einem gemütlichem Frühstück sich die Lage beruhigen lassen und nach einem Spaziergang im Ort in der Shopping Gegend der Einheimischen wie z.B. dem Markt nach einem nettem Tuk Tuk Fahrer suchen.