Zwischenstand: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/ar…-a-1004783.html
Anscheinend besteht sogar Hoffnung, dass ein Bieter auch gleich die Reederei übernimmt und nicht nur ein billiges Schiff sucht. Bin mal gespannt…
Gruß,
Dennis.
Zwischenstand: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/ar…-a-1004783.html
Anscheinend besteht sogar Hoffnung, dass ein Bieter auch gleich die Reederei übernimmt und nicht nur ein billiges Schiff sucht. Bin mal gespannt…
Gruß,
Dennis.
Man sollte diesen ganzen Bewertungsportalen doch mit einer gewissen Vorsicht begegnen, denn die Leute schreiben in der Anonymität des Internets ja gerne auch mal mit einem gewissen Hang zur Übertreibung. Viele Probleme von denen man dort so liest hätten sich vor Ort durch ein Gespräch mit den Verantwortlichen regeln lassen. Aber die Leute schreiben es dann ja lieber in irgendein Bewertungsportal, frei nach dem Motto "Jetzt zeig ich es denen mal…". Auffällig: Mangelnde Kenntnisse der Rechtschreibung und das Unvermögen, sich halbwegs kultiviert auszudrücken sind vor allem bei negativen Berichten an der Tagesordnung.
Ob Schiff oder Hotel: Die Leute verlangen leider immer mehr Leistung für immer weniger Geld.
Gruß,
Dennis.
Es gibt im Kreuzfahrtbereich keine einheitliche Sterne-Vergabe wie es bei deutschen Hotels bspw. die DEHOGA macht. Zwar wird der Berlitz Cruise Guide von Douglas Ward gerne mal als "Branchen-Bibel" bezeichnet, viele seiner Bewertungen sind aber nicht unumstritten. Koehlers Guide ist im Grunde dasselbe, nur auf deutsch und von deutschen Journalisten verfasst (den Berlitz gibt es ja seit dem Eklat mit Peter Deilmann nicht mehr in deutscher Fassung).
Die Vorgaben der DEHOGA lassen sich auch nicht 1:1 auf Schiffe übertragen, teilweise geht das konstruktionsbedingt gar nicht (insbesondere hinsichtlich der Vorgaben der Zimmergrößen). Wer sich dennoch für die detaillierten Kriterien für die Sternevergabe für Hotels interessiert, findet hier den Kriterienkatalog (ist eigentlch ganz interessant): http://www.hotelsterne.de/fileadmin/pdf/…g_2010-2014.pdf
Gruß,
Dennis.
Zur Mitteilung der Reederei sollte man noch hinzufügen, und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie heute noch. LG Bernd
Im Sinner der Mitarbeiter – die einen tollen Job machen – sollte man doch weiterhin erstmal positiv denken, oder? Auch wenn es zugegeben schwer fällt.
Das Konzept der Deutschland hat anfangs gut funktioniert – nur hat dann das Management einfach gepennt und das Produkt nicht weiter entwickelt. Und für eine Weiterentwicklung hätte man den Charakter des Schiffes gar nicht verändern müssen. Balkone, offene Tischzeit, Lockerung der Kleiderordnung usw. sind alles Dinge, die man schon vor Jahren hätte einführen müssen. Aber die blonden Schwestern waren ja lieber auf dem roten Teppich unterwegs anstatt sich ums Produkt zu kümmern. Und dann kamen die sog. "Investoren" …
Vermutlich hätte das Schiff so wie es ist in der Flotte von Phoenix eher eine Chance. Da gibt es ja durchaus Kunden, denen es nicht hauptsächlich auf die Kabinengröße und das Vorhandensein eines Balkons ankommt.
Gruß,
Dennis.
Aktuelle Mitteilung der Reederei:
- Verhandlungen mit potenziellen Investoren verlaufen positiv, man will am Start der Weltreise 18.12. noch festhalten
- Kurzreisen für Anfang Dezember sind abgesagt, da man die Zeit u.U. für den Werftaufenthalt braucht
Original-Mitteilung der Reederei: http://www.deilmann-kreuzfahrten.de/fileadmin/imag…Reisen_fin3.pdf
Gruß,
Dennis.
Ich habe bzgl. der Tui-Schiffe auch "höchstens" geschrieben … welch ein Aufschrei.
Interessant, dass immer auf dem Thema "plüschig" rumgehackt wird. Ist man auf diesem Schiff erstmal unterwegs und taucht in die Gesamt-Atmosphäre ein merkt man schnell, wie stimmig das ganze entwickelt wurde. Das Konzept von Peter Deilmann war eben ein schwimmendes Grand Hotel der 20er zu bauen, und das haben sie perfekt hinbekommen. Zumal es sich bei der Ausstattung nicht um Papp-Kulissen handelt, sondern um hochwertige Arbeit. Wer das nicht mal live gesehen hat, wird das schlecht beurteilen können.
Niemand muss "plüsch-süchtig" sein, damit einem das Gesamtkonzept für eine Urlaubsreise zusagt. Wir sind zuhause auch nicht so eingerichtet, wenn man aber als Gast Teil deer "Gesamtinszenierung" wird, ist das gar nicht so schlecht. Und es wirkt real bei weitem nicht so kitschig wie es vielleicht im Fernsehen oder auf Fotos rüberkommt. Und wenn man mal bedenkt, wie geschmacklos manche Menschen zuhause eingerichtet sind … ist die MS Deutschland oftmals eine Verbesserung ![]()
Gruß,
Dennis.
Also an deutschsprachigen 4*-Plus-Schiffen fallen mir "höchstens" die Tui-Schiffe ein und ggfs. noch die Amadea von Phoenix. Die AIDA-Flotte würde ja nun niemand ernsthaft in diese Kategorie einordnen wollen… Da die Tui-Schiffe aber alle recht groß sind und immer nur Standardrouten fahren wäre ein weiteres kleines Schiff mit interessanten Routen hier vielleicht sogar erfolgreich.
Und wenn es darum geht, ob man so ein Schiff wie die Deutschland "braucht", sage ich eindeutig JA. Und zwar am besten exakt so, wie es ist. So klein und so plüschig-schrullig wie sie ist. Denn der Markt ist schon voll genug mit anonymen Massen-Dampfern die im Konvoi durch die Karibik und durchs westliche Mittelmeer tuckern. Es wäre sehr bedauerlich, wenn ein weiteres Nischenprodukt vom Markt verschwinden würde
Und ich würde sie sogar buchen, wenn durch ein verändertes Konzept das ganze etwas legerer werden würde. Wir haben in 2013 auf der Deutschland den Balkon (den wir sonst immer haben) nicht vermisst, denn das Schiff bietet aufgrund seiner geringen Gästezahl wunderbar viel Platz, um einen passenden Ort an Deck zu finden, an dem man seine Ruhe hat. Es gibt nämlich noch Leute die eine Seereise machen wollen und zum Autoscooter-Fahren auf die Kirmes gehen ![]()
Gruß,
Dennis.
Neues zum Kaufinteresse des bisherigen Anteilseigners "Callista": http://www.finance-magazin.de/strategie-effi…sta-bietet-mit/
Das Konzept, das Schiff als 4*-plus Produkt fahren zu lassen, finde ich ganz vernünftig. Wenngleich ein Kauf durch Callista für die Gläubiger ein Schlag ins Gesicht wäre.
Gruß,
Dennis.
Hier finden sich dazu übrigens die jeweils offiziellen Pressemitteilungen: http://www.msdeutschland-gmbh.de/
Gruß,
Dennis.
Hier ein Bericht, der auch über die leichteren Möglichkeiten zur "lastenfreien" Versteigerung in Gibraltar informiert:
http://www.schiffe-und-kreuzfahrten.de/ms-deutschland…-versteigerung/
Gruß,
Dennis.
...es kan nur mit FTI weitergehn, immerhin hat(te) man schon eine gemeinsame Buchungsabwicklung...
Zumindest was den deutschen Markt angeht, sehe ich das genauso.
Die könnten auf der Deutschland doch ein ordentliches 4* (Superior)-Produkt umsetzen, vielleicht klappt das besser als die doch eher hochgestochenen Ambitionen von Deilmann. Die Phoenix-Schiffe haben ja auch unterschiedliche Standards und das Produkt funktioniert.
Gruß,
Dennis.
Auf einschlägigen Branchenseiten wir gemunkelt, dass Schiff könne in Gibraltar schneller und einfacher versteigert werden – hängt vermutlich mit der dortigen Rechtslage zusammen, keine Ahnung.
Gruß,
Dennis.
Es ist ja von zwei Interessenten die Rede, die sich nun das Schiff anschauen wollen. Den symbolischen Euro von FTI hat man wohl schon vorher abgelehnt. Ich tipp ja darauf, dass das Schiff nach Asien verkauft wird und dort als Casino-Schiff Verwendung finden wird. Dürfte vom Ambiente auch gut passen, sodass die asiatische Klientel das wohl ganz gut finden wird.
Gruß,
Dennis.
Heute war die zweite Gläubigerversammlung. Das Schiff befindet sich jetzt auf dem Weg nach Cadiz, wo potenzielle Käufer warten. Der Werftaufenthalt ist abgesagt bzw. werden eventuell nur die nötigen Klassifizierungsarbeiten durchgeführt.
http://www.wiwo.de/unternehmen/di…e/10970660.html
Gruß,
Dennis.
...wo ist das Schwesterschiff abgeblieben? Davon hört man auch nichts mehr - traurig!
Die ehemalige Astoria (ehemalige Namen: Arkona, Astor, Astoria, Quest for Adventure) fährt heute als Saga Pearl II für Saga Cruises. Diese Reederei betreibt übrigens auch die alte Europa.
Gruß,
Dennis.
Wie wärs mit FTI und dann wie die Berlin, alt,billig aber gut. LG Bernd
Also mit Baujahr 1998 ist sie ja gerade im Vergleich zur Berlin noch jung … die AIDAcara oder Mein Schiff 1 sind sogar noch zwei Jahre älter. Zumal die Deutschland sich zumindest bei unserer Reise im letzten Jahr wirklich in einem tadellosen Zustand befand (da wirkte die Mein Schiff 1 auf uns diesen Sommer deutlich angejahrter).
Aber vielleicht schafft es FTI ja, das Schiff mit einem etwas weniger anspruchsvollen Bordprodukt wieder in Fahrt zu bringen. Einfach etwas weniger Luxus, moderatere Preise und man erreicht damit vielleicht ein paar Leute mehr. Vielleicht war auch die ZDF-Serie in den letzten Jahren mehr Fluch als Segen, zeigt sie doch das Bordleben weitaus steifer und formeller, als es in Wirklichkeit ist – sowas wirkt sich u.U. abschreckend auf mögliche Neukunden aus.
Gruß,
Dennis.
Schlechte Zeiten für kleine Einzel-Schiffe: Bedauerlicherweise hat nun wohl auch der Betreiber der MS Astor Insolvenz anmelden müssen:
http://www.schiffsjournal.de/insolvent-eign…n-insolvenz-an/
Gruß,
Dennis
Die Temperatur war auf unserer Reise durchweg angenehm – zumindest für unser Gefühl, das empfindet ja jeder etwas anders. Es war aber nicht die Tiefkühltruhe, die man manchmal auf internationalen Schiffen erlebt. Ich habe es mit Anzug UND Weste sehr gut ausgehalten.
Gruß,
Dennis.
Glaubt man dieser Meldung (bitte das Blabla der Promis überlesen), steht es um die Deutschland sogar noch schlechter als vermutet – so stand sogar die aktuelle Fahrt auf der Kippe… http://www.welt.de/print/welt_kom…raumschiff.html
Übrigens scheint sich bei der beliebten MS Astor ebenfalls eine Insolvent anzubahnen… schlechte Zeiten für kleine Einzel-Schiffe ![]()
Gruß,
Dennis.
@powermac
Feste Tischzeiten, das gilt für das Bedienrestaurant ? Muss man dahin gehen oder kann man auch in einem Buffetrestaurant essen ?Ich wurde gern mal Cunard ausprobieren, aber mich schrecken mehrgängige Menüs ab, wo man so lange sitzen muss.....
Die mehrgängigen Abendessen im Hauptrestaurant sind mitsamt der Kleiderordnung und den fest zugewiesenen Tischen ein wesentlicher Bestandteil des Cunard-Konzepts und damit auch des Reiseerlebnisses. Wer eine Kreuzfahrt mit einer der Queens "richtig" erleben will, sollte sich auf diese Dinge einlassen. Ansonsten ist man auf legereren Schiffen sicherlich besser aufgehoben. Nur mein Tipp, um Enttäuschungen zu vermeiden.
Gruß,
Dennis.
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