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  1. AIDAFANS / AIDA-FANS Deine Clubschiff Community - Dein Wasserurlaub Netzwerk
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Beiträge von SvenErikKl

  • Restaurantreservierungen

    • SvenErikKl
    • 26. Februar 2026 um 14:07

    Sieht irgendwie aus, als würde das nun immer gruppiert werden. Das Gruppieren von Inhalten wird by myAIDA ja mehr und mehr praktiziert. Bei uns das Gleiche. Beim "Perfekten Start" gelangt man aber automatisch zum Frühstück im Rossini und beim Abendessen geht noch gar nichts.

  • AIDAblu: Adria & Mittelmeerinseln ab Korfu | 14 Nächte | 05.09.2026 bis 19.09.2026 (Samstag, 5. September 2026, 00:00-Samstag, 19. September 2026, 00:00)

    • SvenErikKl
    • 8. Februar 2026 um 22:06

    Hallo Himmelblau, dann hoffe ich mal, dass wir hier bald nicht mehr die einzigen sind. :jump:

    Trotz, dass es noch 200 Tage sind, freuen wir uns auf die Blu und die Reise.

  • Alles zur Mein Schiff

    • SvenErikKl
    • 28. Januar 2026 um 16:27

    Da Tui Cruises sich da immer recht treu ist, kann man mit dem Logbuch im März rechnen, eine Woche später dürfte dann wieder Buchungsstart der meisten Reisen sein.

  • Alles zu Getränkepaketen & Barkarten bei Aida / aktuelle Zusammenfassung im Thema AIDA Barkarten Übersicht

    • SvenErikKl
    • 22. Januar 2026 um 21:24
    Zitat von Bebe4018

    Ich habe überlegt das Getränkepaket dazuzubuchen, aber wenn ich jetzt hier lese, dass sowohl im Frenchkiss als auch im Casa Nova kein Rotwein mehr AI ist, macht das für uns wenig Sinn.


    Kann jemand zufällig von der Prima berichten?


    Lg

    Da hat AIDA doch längst zurück gerudert, das kannst du hier ein paar Seiten zurück auch nachlesen.

  • AIDA-Adventskalender 2025

    • SvenErikKl
    • 19. Januar 2026 um 12:52

    Man darf sich da nichts vormachen. Die Anzahl an Teilnehmern wird riesig sein. Es gibt Menschen, die sich da ein Hobby raus gemacht haben, an irgendwelchen, öffentlichen Gewinnspielen teilzunehmen. Der Adventszeit ist da für diejenigen "Hochkonjunktur".

    Es ist also durchaus realistisch, dass aus dem Kreis dieses Forums niemand gewonnen hat.

  • AIDA Katalog 2027/28 Routenfragmente

    • SvenErikKl
    • 8. Januar 2026 um 13:58

    Auch die Transreise(n) um Afrika herum sind buchbar. cuxpingpong

  • Amadea - Das "Traumschiff"

    • SvenErikKl
    • 26. Dezember 2025 um 22:12

    Mir hat es gefallen. :thumbup: Tolle Bilder der Destinationen. Und die Handlung? Für eine entspannte Abendunterhaltung nicht verkehrt. Was wird denn sonst auch erwartet? :gruebel: Der Tatort lief nebenan.

    Bei der heutigen Folge hatte ich zumindest oft die Erinnerung an den ein oder anderen Moment am Strand oder einfach am Hafen irgendeines schönen Ziels unserer vergangenen Reisen. :meinung:

  • Vergleich zwischen AIDA und TUI

    • SvenErikKl
    • 8. Dezember 2025 um 08:05
    Zitat von Relax0707

    Hallo an alle

    Kann mir vielleicht jemand sagen ob es bei mein Schiff am Abend in den bedienrestaurants Salat gibt ?

    Im Atlantik ist der Salat auf jeden Fall bei den täglich verfügbaren Speisen mit dabei, kann der Mann sich also zusätzlich bestellen, denn man muss sich ja nicht an die Vorgabe der fünf Gänge halten (das erwähne ich, da das immer noch viele denken).

  • Vergleich zwischen AIDA und TUI

    • SvenErikKl
    • 2. Dezember 2025 um 09:17

    Dann werde ich hier auch mal einen kleinen Vergleich anstellen, nachdem wir 2024 die Karibischen Inseln mit der AIDAperla und in diesem Jahr Mittelamerika mit der Mein Schiff 1 gefahren sind. Ist also streng genommen nur ein Vergleich von zwei Urlauben auf zwei verschiedenen Schiffen und ich will das nicht zu allgemein auf die gesamte Flotte beziehen.

    Man wird ja ständig gefragt, was besser ist, wenn sich herausstellt, dass man beide Reedereien fährt. ich sage dann immer: keins von Beidem ist besser, nur anders. Ganz Subjektiv habe ich festgestellt:

    - die Vorbereitung der Reise gefällt mir bei AIDA besser. Wir sind Frühbucher und irgendwie ist es ein schönes Gefühl, nach und nach immer mehr zusätzliche Angebote (Ausflüge, Gastronomie, etc.) reservieren und nachbuchen zu können. Dass wir uns für den Urlaub auf der Mein Schiff 1 zum Stichtag einen Termin erstellen mussten und dann von 0:00 - 02:30 Uhr ohnehin alles überlastet war und nichts funktionierte, fand ich nicht optimal.

    - das Pooldeck und insgesamt die großflächigen Außenbereiche der Mein Schiff 1 gewinnen für mich persönlich ganz klar im Gegensatz zur AIDAperla und ihrem überdachten Beachclub. Ich habe es genossen, in diesem Jahr einfach am Rand des Pools oder in der Auslaufzone des Pools zu sitzen und mich zu erfrischen. Es war immer Platz am und im Pool. Da überzeugt die Größe. Dass man auf Mein Schiff 1 - 7 noch vom Bug bis ans Heck laufen kann, ist für mich ebenfalls ein Vorteil.

    - beim Essen kann man sicher auch vergleichen, einen Sieger können wir dort nicht feststellen: beim Buffet liegt sicher AIDA ganz weit vorne, den Anckelmannsplatz auf der Mein Schiff haben wir möglichst gemieden. Da fehlt meiner Meinung nach nicht nur eine gemütliche Atmosphäre, sondern ein vernünftiges Konzept, welche Speisen an einer gemeinsamen Stelle gereicht werden. Schon jetzt freuen wir uns im nächsten Jahr sehr auf Marktrestaurant und Bella Donna, das ist einfach ein ganz anderes Erlebnis.
    Die Bedienrestaurants auf der Perla haben uns zwar überzeugt (gerade das French Kiss als inkludiertes Restaurant ist für AIDA ein Glücksgriff), man merkt aber, dass TUI Cruises darauf den Schwerpunkt legt. Bis auf eine Ausnahme waren wir im Atlantik immer zufrieden, die Arbeitsabläufe scheinen eingespielt zu sein, die Speisen kamen auf den Punkt.
    Vergleicht man nun das Gourmetpaket von TC mit drei inbegriffenen Restaurants im Diamanten mit dem 3 x 3 Paket von AIDA, dann gefällt uns das Angebot auf der MS 1 viel besser, denn es ist kein Menü vorgegeben und man kann zumindest auf der MS 1 vier Gänge zusammen stellen. Nachteil bei TC ist, dass ich für alle Getränke im Diamanten das Gourmetpaket plus benötige, wenn ich nicht zuzahlen möchte, bei AIDA habe ich mit Getränkepaket zumindest entsprechende Getränke bereits inbegriffen.
    Qualität und Geschmack der Speisen haben uns auf beiden Schiffen zugesagt, da gab es für uns bis auf Ausnahmen nichts zu kritisieren. Die Menüs im Diamanten waren aber - das muss man TC lassen - wirklich fantastisch, da kam auch beispielsweise das Buffalo Steakhouse auf der Perla nicht dran.

    - Einen weiteren Unterschied machen auch die Mitreisenden aus. Wir hatten in der Tat oftmals den Eindruck, dass die Paxe auf der Mein Schiff nicht so offen und extrovertiert sind, wie unsere Mitreisenden im vergangenen Jahr. Für Gesprächsansätze im Fahrstuhl erntete man manchmal nur verwirrende Blicke. Aufgefallen ist uns auch, dass während der Mittelamerika-Tour mit Mein Schiff 1 wirklich sehr viele Paare gespielt haben (Karten, etc.). Für mich macht das immer den Eindruck, als würde man den Kontakt zu anderen meiden wollen. Auch während der Ausflüge bemerkte man einen Unterschied. Es fehlte in diesem Jahr der lockere Umgang miteinander. Das merkte man auch an den Guides, deren Versuche, die Stimmung aufzulockern, vielfach scheiterte. Ich wurde auch noch nie so oft in einem Urlaub von anderen Reisenden gesiezt. Das ist keine Kritik, soll aber ein wenig die Stimmung bzw. den Umgang miteinander beschreiben.

    - Nicht unterschreiben kann ich, dass man auf der Mein Schiff keinen Spaß haben kann. Ob es der 11.11. war (eine Diskothek habe ich weder in Hotels, noch auf dem Schiff selten so voll und ausgelassen gesehen) oder die 80/90er Party auf dem Pooldeck war: Stimmung, Tanz, Spaß und Polonaise kann auch TUI Cruises. Ich glaube, das hängt viel auch damit zusammen, in welchem Fahrgebiet man unterwegs ist, wie die Passagiere gemischt sind und wer aktuell Kreuzfahrtdirektor/in oder Event-Manager/in ist.
    AIDA bietet sicher noch mehr Veranstaltungen (Partys im Brauhaus, im Beachclub, etc.). Die haben wir allerdings oftmals gemieden, weil sie im Innenraum stattfanden und wir uns im Warmen gerne draußen aufhalten, auch da gewinnt wieder das Pooldeck als Veranstaltungsfläche.

    - zu Guter Letzt zu den Getränken: es wird immer schnell gesagt, dass das Getränkekonzept bei TC besser ist als bei AIDA. Sehe ich gar nicht so ganz absolut. ich kann nur das Premium All Inclusive der MS 1 mit AIDA und dem großen Getränkepaket vergleichen. Natürlich bietet TC viel mehr inkludierte Getränke an. Wir haben gerne davon Gebrauch gemacht, auch mal Shots oder zum Abschluss eines Essens einen Absacker zu bestellen. Es ist auch von Vorteil, nicht jedes Mal die Karte vorholen und unterschreiben zu müssen. Dennoch ist nicht alles inklusive (z.B.: Lillet Wild Berry).
    Im Gegenzug gefielen mir aber die inkludierten Getränke selbst besser auf der Perla. Während man sich bei AIDA noch über Trockenfrüchte oder Frischobst als Deko streitet, gab es auf der MS 1 oftmals gar keine Deko an Cocktails. GIN-Tonic gab es nur aufpreispflichtig im Diamanten mit "Deko" und entsprechender Zugabe, ansonsten im 0815-Glas. Irgendwie hatte man den Eindruck, dass man sich bei AI-Getränken nicht immer große Mühe geben muss. Bei AIDA merkt man dann doch, dass die Getränke "eigentlich" gezahlt werden.
    Ich kann übrigens nicht bestätigen, dass es wirklich kompliziert ist, was bei AIDA mit entsprechendem Paket inbegriffen ist und was nicht.
    Es gibt sicher noch viele andere Dinge, die man vergleichen kann (Optik der Einrichtung, Aufbau der Schiffe, etc.). War für uns aber nicht so relevant, dass ich es hier erwähne.

    Und ganz zum Schluss: das hier ist eine subjektive Erfahrung. Ich muss mich nicht von anderen belehren lassen, was jetzt wirklich besser ist und welche Reederei ich in Zukunft fahren muss. Genau das fiel mir nämlich auf. Wenn wir mal in der Öffentlichkeit nach unserer Meinung gefragt wurden, mischte sich immer irgendjemand ein und behauptete "Nein, Mein Schiff ist ganz klar besser!". Gleiches wird wahrscheinlich umgekehrt passieren, wenn wir nächstes Jahr wieder mit AIDA unterwegs sind und genau das Gleiche erkennt man ja sehr oft hier im Forum: immer wieder wird versucht, die eigene Meinung anderen aufzubinden. Wir können doch alle froh sein, dass sich die Reisenden so auf die ganzen Reedereien verteilen. Wenn alle nur noch AIDA fahren würden, hääte nicht nur TUI ein Problem, sondern wir alle.

  • Costa Maya / Mexiko

    • SvenErikKl
    • 1. Dezember 2025 um 11:29
    Zitat von Jenska

    Hat jemand Erfahrungen mit privaten Anbietern gemacht und was sollte man dort gesehen haben?

    Schau mal in meinen Reisebericht. Hatten dort einen tollen Ausflug über get your Guide gebucht. Aber egal, ob über get Your Guide, Meine-Landausflüge, etc.: läuft alles über den einen Anbieter vor Ort.

    Thema

    Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025 (Montag, 10. November 2025, 00:00-Montag, 24. November 2025, 00:00)

    Philippe CLUBSCHIFF PROFIS hat einen neuen Termin erstellt:
    wasserurlaub.info/forum/wer-geht-wann/event/54292/

    […]

    Philippe seereisen.de
    6. Mai 2024 um 15:46
  • Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025 (Montag, 10. November 2025, 00:00-Montag, 24. November 2025, 00:00)

    • SvenErikKl
    • 25. November 2025 um 12:21

    Mein Schiff 1 – Best of Mittelamerika, Tag 15, 24.11.2025, Montego Bay -> Frankfurt

    Kaum zu glauben: Nach spannenden 14 Tagen haben wir am frühen Morgen tatsächlich Montego Bay erreicht. Die Stadt, die eigentlich schon unser Ziel der Anreise hätte sein sollen, scheint in der Tat mehr gezeichnet von Hurrikan Melissa als unser gestriges Tagesziel Ocho Rios. Schon vom Balkon sieht man geflickte oder noch abgedeckte Dächer, Palmen, deren Palmenwedel stark in eine Richtung geknickt sind oder die gar keine Blätter mehr tragen.

    Mit großem Respekt vor den Dingen, die das Land mit seinen Bürgern leistet, um den Tourismus wieder anzukurbeln und um uns einen sicheren Hafen zu ermöglichen, starten wir in diesen wirklich letzten Tag.

    Wir waren vor zwei Wochen die Letzten, die auf dem Schiff ankamen und waren nun geplant um 15 Uhr ebenfalls die Letzten, die abgeholt wurden. Wir hatten also noch eine lange Zeit zu überbrücken und suchten uns nach Verlassen der Kabine ein gemütliches Plätzchen am Pooldeck. Bei gemeldeten 32 Grad wollten wir nicht den ganzen Tag im Inneren des Schiffs verbringen.

    Überrascht wurden wir erneut von "unserem" Martin und einer ganz besonderen Version des Klassikers "Guten Morgen Sonnenschein".

    Ich wiederhole mich: Das Pooldeck der Mein Schiff ist schon eine Klasse für sich. Aber auch von dort mussten wir uns irgendwann verabschieden. Geduscht in den Umkleiden der Sauna und ein letztes Mal gestärkt im Tag & Nacht warteten wir in der TUI Bar bei einem letzten Aperol auf unseren "Rausschmiss".

    Punkt 14:15 Uhr, also eine Dreiviertelstunde vor Abholung, gingen wir ein letztes Mal von Bord und blickten gespannt dem Prozedere der Rückreise entgegen. Wir wussten ja bereits, dass der Check-in nicht im Cruise Terminal möglich ist und wir die Koffer selbst zum Bus tragen müssen.

    Und nun – anders als von mir gewohnt – das ganze, trockene Abreisegedöns: Bei der Immigration wurde zunächst der große Abschnitt der Formulare geprüft, die man zwei Tage zuvor auf die Kabine erhielt. An einem weiteren Schalter wurde noch der kleine Zettel kontrolliert. Der größere wurde einbehalten.

    In der nächsten Halle warteten dann die Koffer (aufgestellt nach Flugnummer, nicht sortiert nach Kabine). Hat man seine Koffer identifiziert, wurden sie zum Transferbus gebracht.

    Vor der Abfahrt zum Airport bereitete man uns bereits darauf vor, dass die Fahrt aufgrund des noch nicht wiederhergestellten Stromnetzes und teils defekter Ampeln zwischen 30 und 60 Minuten dauern kann. Wir fuhren um 14:35 Uhr los und waren noch vor 15 Uhr am Eingang des Flughafens. Genauso entspannt entwickelte sich auch der Rest. Richtig vorteilhaft war der Priority Check-in, den wir mit der Premium Economy beanspruchen durften, denn in der Check-in-Halle schien die Klimaanlage als Folge des Hurrikans noch nicht wieder in Betrieb genommen worden zu sein. Der Check-in selbst verlief also völlig unproblematisch.Da so viele gefragt haben: wie ein gewöhnlicher Check-in außerhalb der Karibik.

    Der Sicherheitskontrolle, durch die wir wirklich ganz versehentlich unsere an Bord gefüllten Wasserflaschen schmuggelten, folgte die gefühlt unendliche Wartezeit, ganze 4 1/2 Stunden bis zum Boarding, die nur durch zahlreiche Shops und ganz besonders durch unsere lieben Berliner Bekannten verkürzt wurde.

    Ganz uninteressant und gar nicht zu den spannenden Erlebnissen der vergangenen Tage passend verlief der Discover Flug 4Y2105 nach Frankfurt. Wie schon auf dem Hinflug wurden uns in der PE zwei Mahlzeiten gereicht, zum Abend eine Auswahl zwischen Pasta oder Hühnchen, vor der Landung noch ein warmes Frühstück.

    Mit der Landung in Frankfurt am Mittag geht dieser Bericht zu Ende. Wir werden erwartet.

    Mit meinen letzten Worten möchte ich mich bei allen bedanken, die diese Reise mitgestaltet haben: beim besten Reisebüro, bei TUI Cruises, bei der Crew der Mein Schiff 1 mit dem unverwechselbaren Kreuzfahrtdirektor, bei den ganzen Bekannten und lieben Menschen aus den sozialen Medien, aus Kreuzfahrtforen oder denen, die wir irgendwo kennenlernen durften.

    Danke auch für den großen Zuspruch, den ich durch die Kommentare und "Likes" erhalten habe. In erster Linie dienen diese Geschichten meiner persönlichen Erinnerung. Doch ich freue mich, damit vielleicht ein bisschen unterhalten und vielleicht auch geholfen zu haben.

    Wir werden nun die Tage Revue passieren lassen, Bilder sortieren, Geschichten erzählen. Mit neuen Erfahrungen auf See geht es dann im September weiter, dann aber wartet auf uns die AIDAblu mit einer Reise zu den Mittelmeerinseln und durch die Adria. Ahoi, bis bald, macht's gut!

  • Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025 (Montag, 10. November 2025, 00:00-Montag, 24. November 2025, 00:00)

    • SvenErikKl
    • 24. November 2025 um 12:53

    Pinguin2013 danke für dein Feedback.

    Für große Schnorchelgänge nutze ich gerne einen langen Stick. Ich mache aber in der Regel immer Videos und nehme dann einzelne Sequenzen als Bilder. Für Bilder per Auslöser ist die Unterwasserwelt manchmal zu schnell. :(

  • Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025 (Montag, 10. November 2025, 00:00-Montag, 24. November 2025, 00:00)

    • SvenErikKl
    • 24. November 2025 um 04:50

    Mein Schiff 1 – Best of Mittelamerika, Tag 14, 23.11.2025, Ocho Rios, Jamaika

    "Welcome back to Jamaica" riefen schon die Männer am Pier in Ocho Rios, während das Schiff sich seitlich der Pier näherte. Wahnsinn, wir haben es trotz Melissa noch hierher geschafft.

    Wir lagen so früh im Hafen, dass wir tatsächlich zum Frühstück auf den Anckelmannsplatz ausweichen mussten. Ging wohl auch dem Rest so und die Hälfte der Passagiere kämpft ohnehin noch mit dem Jetlag. Wir machten das Beste aus dem wuseligen Buffetrestaurant und bedienten uns einfach an Dingen, die es auf Deck 3 im Klassik so nicht täglich gibt.

    Wir hatten im Vorfeld so viel gehört, gesehen und gelesen von den Dunn's River Falls, dass wir möglichst mit die Ersten vor Ort sein wollten. Diesen Wettlauf mit der Zeit, das nehme ich vorweg, haben wir auch gewonnen. Um 7:30 Uhr verließen wir unser Zuhause auf Zeit. Raus aus dem Cruise Terminal ließen wir wie üblich die ersten Taxifahrer links liegen. Der erste Fahrer außerhalb verlangte unverschämte 10 USD pro Person und Strecke, dabei waren wir so gut vorbereitet, dass wir wussten, nur die Hälfte davon zahlen zu müssen.

    Genau diesen Preis vereinbarten wir ohne Diskussionen beim zweiten Fahrer. Noch weit vor Öffnung des Geländes der Wasserfälle waren wir auf dem Parkplatz vorm Eingang die ersten Gäste. Wir vereinbarten die Abholung für 10 Uhr, so dass wir insgesamt 90 Minuten Zeit im Park hatten. Die Tickets zu 25 USD pro Person werden direkt am Parkplatz von Mitarbeiterinnen verkauft, für Schließfächer im Park ist man nochmals 10 USD (Platz für zwei Taschen) oder 7 USD (Platz für eine Tasche) los. Wir rechneten heute aber nicht mehr zusammen, der letzte Tag sollte einfach genossen werden.

    Wer noch nie an den Dunn's River Falls war, ist erstmal überwältigt. Überwältigt von der Geräuschkulisse, von der Intensität des herabrauschenden Wassers und vom Ausblick auf die Wasserfälle, die wir noch erzwingen sollten.

    Vom tiefsten Punkt am Strand startet man den Aufstieg die Wasserfälle hoch. Gruppen werden oftmals von einem Guide begleitet und irgendwie hatte uns die erste TUI Gruppe mittlerweile überholt (die sind aber auch schon in Badesachen vom Bus über den Parkplatz halbnackt in Badekleidung zum Eingang geführt worden; Kreuzfahrt kann auch skurril sein). Wir wollten die besten Bilder von den Wasserfällen, so ganz ohne andere Menschenmassen, überholten die Gruppe kurzerhand über die "schwarze Piste" und stellten an der ersten sicheren Plattform fest, dass wir unseren Mut doch zügeln sollten. Nur ein Tipp: Wer sich der Sache nicht sicher ist, Angst vor rutschigen Stufen hat und keine Badeschuhe mit sich führt, sollte sich den Aufstieg und das Klettern lieber zweimal überlegen.

    Wir kletterten weiter, freuten uns über jedes ruhige Becken, in das man eintauchen konnte, aber auch über jeden neuen Abschnitt, der völlig ohne Hilfe erklommen werden musste. Wir können dieses Abenteuer jedem empfehlen, der Aktivität, Natur, Baden und Abenteuer verbinden möchte. Wir hätten einfach so viel verpasst, wenn wir Jamaika nicht erreicht hätten. Mit großer Vorfreude blickten wir auf den zweiten Teil des Tages.

    Nach der vereinbarten Rückfahrt (gezahlt wurde erst beim Absetzen am Terminal, natürlich nicht ohne den Versuch des erneuten Verhandelns) wagten wir einen kurzen Blick aufs Schiff, warteten einen lange nicht mehr thematisierten Anflug von Liquid Sunshine ab und starteten dann zum Ocho Rios Bay Beach. Liegt direkt am Schiff, bietet weißen Sand und die perfekte Aussicht auf das Schiff, mit dem wir so viele tolle Stunden erleben durften.

    Für Emotionen war aber noch keine Zeit. Für 10 USD Eintritt (nicht mehr 3 Dollar, Inflation gibt es auch in Jamaika) und zusätzliche 5 USD pro Liege sicherten wir uns einen gemütlichen Platz unter einem Mandelbaum.

    Herrlich, solch einen Strand müsste es an jedem Kreuzfahrtanleger geben. Dank Charly wurden wir auch ausreichend verpflegt mit Bier, eins zu 4 USD, 4 Stück als Bucket für 15 USD. Ich bin mir sicher, wir hätten auch hier weit mehr rausholen können, aber wie oben schon geschrieben: heute kein Stress mehr. Bob Marley hätte genau so gedacht, und auf dessen Spuren wandelten wir irgendwie heute. Auch ein heftiger, karibischer Schauer konnte uns nicht mehr zusetzen, die Sachen wurden schnell in unseren wasserdichten Taschen verstaut, wir selbst blieben einfach liegen. Dieser warme Regen war noch immer besser als das, was uns in der kalten Heimat erwartet.

    Möglichkeiten, die letzten Dollar auszugeben, bietet natürlich auch dieser wunderbare, kleine Ort, den wir beinahe nicht angelaufen wären. Somit war es für uns auch kein Problem, noch ein paar Erinnerungen an Jamaika, an "Ya mon", an das Freiheitsgefühl oder an die schlichte Gelassenheit in Form von Shirts, Magneten und anderen Souvenirs mitzunehmen.

    Das nächste Abenteuer, den finalen Akt des Packens, erspare ich euch. Ich glaube, viel lustiger wäre es, uns dabei zuzusehen. Was kommt wohin? Was brauchen wir noch heute Abend, was morgen zum Frühstück? Schaffen wir es noch in den Pool (wir müssen schließlich bis um 15 Uhr auf den Transfer warten)? Was ziehen wir auf der Heimreise an? Wohin mit den Pflegeprodukten? Und zu guter Letzt: Warum bietet kein Hotel und keine Reederei einen Packservice für die Abreise an? Und wieso sollen die Koffer schon um 22 Uhr vor der Kabine stehen? Da läuft sogar noch die Abschiedsshow im Theater.

    Nach so viel Arbeit war es Zeit, den letzten Abend im Atlantik Mediterran zu verbringen. Also ganz genau an dem Ort, an dem wir uns die meiste Zeit zum Dinner heimisch und wohl umsorgt fühlten. Man glaubt gar nicht, wie die Reaktionen sind, wenn nach Ansprache des Kapitäns die Weitergabe an den Kreuzfahrtdirektor (Martin) ausbleibt. Puh, 2 Minuten später meldete er sich doch noch und entschuldigte sich für seine Angeschlagenheit. Ja, Martin, wir haben dich wohl in der Bar am Terminal gesehen, kaum zu unterscheiden von einem amerikanischen Touristen. Das sind sie, die Momente, in denen die Crew plötzlich doch nicht mehr aus einem anderen Universum kommt, sondern einfach wie wir Menschen sind.

    Toppen konnte das am heutigen Abend nur die für uns etwas reduzierte Dankeschön-Show mit Verlosung der Seekarten im Theater. Für die Karte hat es zwar nicht gereicht, dafür aber für die ein oder andere emotionale Erinnerung an 14 zurückliegende Tage, die anders starteten als erwartet, in denen das Wetter erst mal Fahrt aufnehmen musste und die mit unvergesslichen, spannenden, aufregenden und vielleicht nie wiederkehrenden Momenten diese Reise wertvoll machten. Ein Lob an unseren Kreuzfahrtdirektor: diese bzw. eine solche Verabschiedung und perfekte Zusammenfassung unserer Reise, sowas kann AIDA nicht. Wir hatten wirklich zu kämpfen mit unseren Emotionen.

    Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist, aber den letzten Bericht gibt es noch in 1 1/2 Tagen. Mal schauen, welche Abenteuer Montego Bay und die Abreise noch bieten.

    P. S.: die Crew am Strand mit AIDA-Handtüchern, maltesischer Fischsuppe und der Blick auf Taormina im Atlantik Mediterran: Ich glaube, nächstes Jahr geht es zu den Mittelmeerinseln mit AIDA.

  • Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025 (Montag, 10. November 2025, 00:00-Montag, 24. November 2025, 00:00)

    • SvenErikKl
    • 23. November 2025 um 03:02

    Mein Schiff 1 – Best of Mittelamerika, Tag 13, 22.11.2025, Seetag


    Seetag, der letzte. Und was für ein interessanter. Mich hat es am Vortag schon früh ins Bett gezogen, schließlich möchte ich die letzten Tage in Jamaika noch gesund und nicht im Mein Schiff Hustenlazarett verbringen. Umso früher war ich wach. Auch die erneute Zeitumstellung habe ich verpasst.
    Mit der anderen Zeitzone haben natürlich auch die "Neuen" zu kämpfen. Um mir das anzuschauen, startete ich meinen Tag heute am Rand des Pooldecks.
    Tatsächlich wird versucht, schon um halb 7 die Handtuchausgabe zu stürmen. Es waren noch keine Liegen verteilt. Das hält aber nicht davon ab, die restlichen, offenen Möbel schon auf dem Deck hin und her zu schieben. Man möchte es sich schließlich genau wie daheim gemütlich machen.

    Der Kampf ging schon nach dem Frühstück weiter bei der täglichen Portion Wassergymnastik. Der Kampf um die Poolnudeln (mal wieder in den Farben des Rostocker Konkurrenten) nahm schon seltsame Züge an. Na, wer war wirklich angemeldet und wer hat sich dazu gemogelt?

    Total entspannt und ohne jegliche Sorgen zog sich der Tag dann dahin. Immerhin ist es der fünfte Tag auf See. Wir fahren auf dem Weg nach Jamaika mit einem maximalen Tiefgang von knapp 4000 Metern der heiß-tropischen Luft entgegen. Das merkt man von Stunde zu Stunde mehr, an der Wärme und an der Auslastung des Pools. Doch das ist der perfekte Seetag an Bord der Mein Schiff 1: am Rand des Pools sitzen und die Sonne mit der Abkühlung durchs Wasser an den Beinen genießen. Zwischendurch ein Sprizz, ein Cocktail oder auch ein Eis von der Eisbar. Und ja, natürlich haben wir die eisigen Bilder aus der Heimat gesehen. Daher genießen wir den Tag umso mehr.

    Im Vorfeld hatte ich mal gelesen, es sei viel entspannter schon am vorletzten Tag mit dem Packen zu beginnen. Challenge accepted. Da wir ohnehin heute den Inhalt unseres Wäschesacks gereinigt und gebügelt zurückbekamen, starteten wir das Abenteuer.
    Das mit dem Wäschesack ist natürlich prima. Wohl um einiges teurer als noch vor ein paar Jahren, kann man einen Wäschesack voll packen und für nur 34,90 Euro waschen lassen. Mit der Rolltechnik (Kleidung nicht falten, sondern rollen) ist man da sofort auf der erfolgreichen Seite. Wir schafften 27 Kleidungsstücke, hätte uns zum Normalpreis 94 Euro gekostet.

    Die Arbeit des ersten Teils Kofferpacken belohnten wir uns mit einem zweiten Besuch im Esszimmer, einem der wirklich tollen zuzahlungspflichtigen Restaurants im Diamanten. Wir bekamen bereits weit im Voraus einen Gutschein für ein 4-Gänge-Menü, zwar ohne Getränke, aber alleine das Essen lohnt schon. Und irgendwas muss man sich auch mal gönnen.

    Noch bei Aufnahme der Bestellung überraschte uns Kreuzfahrtdirektor Martin mit der Info, dass der Check-in für den Rückflug nicht am Cruise Terminal, sondern nur direkt am Flughafen möglich ist. Weitere Informationen erhalten wir am kommenden Tag.Das scheint dann auch der Grund zu sein, weshalb uns "unsere" Kündigung noch nicht zugestellt wurde. Ich sehe uns schon die zwei Koffer pro Person durchs Schiff und bis zum Flughafen transportieren.

    Im Esszimmer lief es heute irgendwie anders. Mit dem Gutschein als Kabinenpräsent waren die Herren kurz überfordert, konnten die Situation dann aber doch schnell klären. Und im Gegensatz zu unserem ersten Besuch können wir es nicht (mehr) zum Ende der Reise empfehlen. Man ist ohnehin schon so gesättigt, dass nicht nur wir, sondern auch unsere Nachbarn an den anderen Tischen eines der Desserts stornieren oder direkt nur kleine Portionen bestellten. Also entweder den ganzen Tag nichts essen oder das Esszimmer zu Beginn der Reise wählen.

    Zurück auf der Kabine lag dann doch unsere Abreiseinformation auf dem Bett. Wenn es nach der Farbe der Gepäckbanderole geht, müssen wir nun nach Düsseldorf statt Frankfurt, aber auch da wird irgendein kompetenter Mitarbeiter an der Rezeption die passende Antwort haben. Der letzte Teil des Abends besteht also aus dem Ausfüllen des Einreiseformulars, ordentlich und detailliert beschrieben auf einer zusätzlichen Information von TUI Cruises.

    Morgen geht's ein letztes Mal richtig rund. Wir haben schon nicht mehr daran geglaubt und werden nun doch die Dunns River Falls in Ochos Rios besteigen. Jamaika, wir kommen!


  • Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025 (Montag, 10. November 2025, 00:00-Montag, 24. November 2025, 00:00)

    • SvenErikKl
    • 22. November 2025 um 02:49

    Mein Schiff 1 – Best of Mittelamerika, Tag 12, 21.11.2025, La Romana, Dominikanische Republik

    Heute ist Tag des Abschieds und „Neubeginns“: nicht für uns, aber wir verabschiedeten heute diejenigen, die für uns zu Beginn eine extra Runde DomRep in Kauf genommen haben und begrüßen diejenigen, die mit uns nach Jamaika starten werden.

    An alle Abreisenden sei geschrieben, dass wir hoffen, dass ihr einen stressfreien Rückflug hattet und gut zu Hause ankommt bzw. angekommen seid.

    Allen dazugestiegenen ein „Herzliches Willkommen“ und genießt die nächsten 14 Tage auf der Mein Schiff 1.

    Wir erleben gerade ein Déjà-vu, waren wir schließlich vor knapp einem Jahr, am 05.12.2024, mit der AIDAperla auf einer ebenso grandiosen Reise hier. Damals stand ich allerdings auf und war plötzlich 40, also ein noch besonderer Tag. 5 Tage später entschieden wir uns für diese Reise und als erster Ausflug stand direkt die Fahrt mit dem Schnellboot zur Isla Saona fest. Wir vertrauten erneut RH Tours, die nicht speziell auf Kreuzfahrer ausgerichtet sind, sondern auch Touren für Hotelgäste anbieten und sich daher mit aufdringlicher Werbung und eigenen Gruppen in den ganzen soz. Medien zurückhalten.

    Wir waren diesen Ausflug ja schon erprobt und steuerten daher um 08:45 Uhr auf den Ausgang des Hafengeländes zu, an dem unser heutiger Reiseleiter Christian, der Chef persönlich, bereits auf uns wartete. Mit 14 weiteren Teilnehmern (8 Hotelurlaubern) machten wir uns in einem Kleinbus auf den Weg nach Bayahibe. Gut, dass wir wussten, was uns dort erwartet. Genau wie im letzten Jahr werden dort erst mal alle Ausflugsgruppen abgesetzt. Dementsprechend voll ist es an diesem eigentlich kleinen, karibischen Hafen. Die ganzen Menschen, Verkäufer und die Mitarbeiter der Touren erschlagen einen aber zunächst.

    Schnell war das Getümmel aber vergessen, denn kurz darauf durften wir unser Boot des Tages, die Francesco, besteigen. Damit ging es auch direkt los, Schwimmwesten übergezogen und mit 600 PS (dieses Jahr glücklicherweise gepolstert) Vollgas Richtung Isla Saona und zum ersten Traumstrand. 1 1/2 Stunden durften wir dort die Seele baumeln lassen, zwar nicht so alleine wie im vergangenen Jahr, aber auch nicht mit zu vielen anderen Menschen. Nach der ersten Runde fester und flüssiger Vitamine (Obst und Rum-Cola) erkundeten wir den Strand. Man kann auch dort schon viel Geld ausgeben, Strandverkäufer preisen Ananas mit Rumpunsch zu 10 USD, Kokosnüsse mit Rum zu 5 USD an.

    Wer es versuchen möchte, darf dort auch sein Schnorchelequipment benutzen. Bis auf Muscheln, Seegras und einer Weintraube gab's jedoch keine Ausbeute.

    Nach der verabredeten Zeit stiegen wir wieder auf unser exklusives Wassertaxi und erlebten die nächste Runde mit Vollgas, diesmal zum Dorf Mano Juan mit seinem karibischen Charme und der Schildkröten-Rettungsstation.Da wir das Fischerdorf schon aus dem letzten Jahr kannten, genossen wir die Zeit bei einem gemütlichen Spaziergang am Strand und an den typischen Shops entlang. Die gibt es nämlich wirklich überall, wo sich Touristen hin verirren. Wer Karibik erleben möchte, sollte unbedingt zur Isla Saona. Aber schaut euch einfach die Bilder an und bewertet selbst.

    Wer die letzten Berichte gelesen hat, der weiß, dass unser Schnorchelabenteuer in Belize sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist. Heute wurden wir ein wenig dafür entlohnt: An der ehemaligen Militärstation mit dem vom Hurrikan zerstörten Betonsteg entsteht mittlerweile eine tolle Unterwasserwelt, sodass wir doch noch unseren geliebten "Kugli" aka Igelfisch und den nicht so sehr geliebten Feuerfisch beobachten konnten.

    Den perfekten Abschluss bildet immer der Besuch des Piscina Natural, einer riesengroßen Sandbank, auf der man hüfthoch im Wasser stehen, Seesterne finden und, ganz wichtig, ausreichend flüssige Vitamine aus Rum mit einem Spritzer Cola oder Sprite zu sich nehmen kann.

    Um 17:30 Uhr waren wir pünktlich am Cruise Terminal zurück, um die mittlerweile neu angereisten Weißhäute zu begrüßen. Wir können uns dieses Jahr nur wiederholen: Christian und das Team von RH Tours organisieren einen wirklich tollen Ausflug zur Isla Saona, bei dem wirklich alle Versprechen gehalten werden: keine zu großen Gruppen, entgegengesetzte Strandbesuche, ein Buffet für die Gruppe alleine und ein richtig erholsamer, sommerlicher Urlaubstag in der Dominikanischen Republik.

    Nach einem entspannten Bummel durch die Läden des Sugar Breeze Terminals standen wir erst mal in der Schlange vorm Schiff. Das ist der erste Minuspunkt für unsere "Neuen", kostete uns die Wartezeit doch sicherlich mindestens einen Drink.

    War heute aber gar nicht schlimm. Denn die Welcome Party schwänzten wir und gingen nach dem Dinner in unserem Favoriten, dem Atlantik Mediterran, direkt auf die Kabine.

    Auch mich versucht das Lazarett des Hustens in seinen Bann zu ziehen. Also werden heute nur noch die Unterwasseraufnahmen gesichtet, Geschichten zu Ende geschrieben und dann zum Ende von neuen Geschichten geträumt.

    Ahoi an alle, morgen steht uns der letzte Seetag bevor. Ob wir es überhaupt irgendwann von der Liege schaffen? Ob wir noch neue Ecken auf dem Schiff entdecken? Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit der Mein Schiff 1.

    P. S.: die Erlaubnis liegt vor, dass wir uns selbst posten ;)

  • Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025 (Montag, 10. November 2025, 00:00-Montag, 24. November 2025, 00:00)

    • SvenErikKl
    • 21. November 2025 um 03:41

    Mein Schiff 1 – Best of Mittelamerika, Tag 11, 20.11.2025, Seetag

    Ein Seetag zwischen Abreisevorbereitungen und Lazarett. Für einen Großteil unserer Mitreisenden begann mit einem herrlichen Sonnenaufgang auf der Steuerbordseite der letzte vollständige Tag. Bei anderen hingegen beginnt er wohl mit einer Tasse Tee und einem Löffel Hustensaft. Überall um uns herum röchelt oder schnieft jemand, typische Anzeichen dafür, dass die Reise sich langsam dem Ende zuneigt.
    Wir klopfen auf Holz (also nicht auf die Kunststoffreling), denn bis jetzt hat uns weder ein Virus erwischt, noch müssen wir morgen die Reise beenden.

    Nach der gestrigen Stippvisite im Esszimmer ging es heute für uns wieder ins Atlantik Klassik. Wir halten uns eisern an unsere Vorgabe, den Anckelmannsplatz zu meiden. Es ist so herrlich ruhig unten auf Deck 3 und die Auswahl für ein Frühstück mehr als ausreichend.
    Garniert wurde die Auswahl noch mit dem turnusmäßigen Kaviartbuffet, bei dem uns allerdings ein kurzer Blick reichte. Irgendwie einfach nichts für uns.

    Wir schreiben den vierten Seetag. Mittlerweile sind wir den Entspannungserscheinungen so weit erlegen, dass wir es kaum noch von der Liege am Pool hoch schaffen. Es musste also ein Plan her, dem schlechten Gewissen einen Strich durch die Rechnung zu machen. Zur Mittagszeit steuerte ich daher Deck 15 an. 30 Minuten auf dem Crosstrainer sollten reichen, um Platz für weitere Getränke, Döner vom Bosporus oder Eis von der Eisbar zu schaffen.
    Es wird einem aber auch immer schwerer gemacht, sich gesund zu ernähren. Alkoholfreies Radler Weizen ist aus, Nachschub kommt vermutlich erst wieder morgen, also doch die alkoholische Variante. Für spontane Planänderungen ist im karibischen Chillmodus einfach keine Kraft mehr.

    Die heutige Seetag-Premiere bestand aus einem Eisbecher. Eigentlich viel zu spät haben wir uns dieser Versuchung gebeugt. Zuhause kaum noch zu finanzieren, erhält man hier das beste Bruno Gelati Eis mit ordentlich Früchten, Keksen oder Schokolade als Verzierung. Ich könnte es verstehen, wenn nun der ein oder andere aus Angst vor den bösen Kalorien die anstehende Reise an uns abgeben möchte. Wir würden uns gezwungenermaßen darauf einlassen.

    Je später der Tag, desto mehr verwandelte sich das Pooldeck zur Intensivstation. Husten überall. Ich bin mal ganz direkt: Manch einer gehört auf die Kabine und sollte seine Viren nicht noch verteilen. Wir werden vorerst die Fahrstühle meiden und als Medizin Ouzo trinken. Das ist gleich die richtige Vorbereitung für kommendes Jahr.

    Den Abend verbrachten wir beim dritten Teil unseres Gourmetpakets Plus. Zur Erinnerung: Für 149 Euro dürfen wir jeweils in den drei zuzahlungspflichtigen Restaurants ein 4-Gänge-Menü genießen und aus der Karte der Diamant Bar Getränke wählen. Bis auf prickelnde Getränke ist alles inklusive, auch der 30-jährige Portwein. Wir ließen es uns wahrlich gut gehen bei Carpaccio, Rinderfilet im Ciabattamantel oder einer ganz besonderen Pizza.Auch der Grappa aus der großen Pipette darf nicht vergessen werden.

    Emotional wurde es, als unser Martin, unser Kreuzfahrtdirektor, die Gäste verabschiedete und vor allem der grandiosen Crew dieses Schiffes für eine unvergessliche Reise dankte. Wenn dann das ganze Schiff in allen Bereichen gleichzeitig Applaus spendet, ist eines klar: Trotz aller Widrigkeiten, trotz Hurrikan und Umroutung, trotz 24 h Regen in Belize bleibt diese Reise allen in bester Erinnerung. Mit einem weinenden und einem lächelnden Auge blicken wir zurück, denn: Wir haben ja noch was vor uns: La Romana mit der erneuten Fahrt zur Isla Saona und dann das nicht mehr für möglich gehaltene Jamaika.

    Die Verabschiedung unserer Mitreisenden begleiteten wir bei der offiziellen Show auf dem Pooldeck. Es wird seltsam, wenn uns morgen die Frischlinge für den Rest unserer Reise begleiten, aber auch denen wünschen wir genauso unvergessliche Stunden.

    Dennoch erlebten wir erst einmal einen der emotionalsten Momente. Wenn eine Auswahl der Crew, bestehend aus 1056 Besatzungsmitgliedern aus 46 verschiedenen Nationen, Dankeschön sagt, wenn ein grandioser Kreuzfahrtdirektor Worte zum Abschied findet, die allen eine Träne bereiten, dann ist es trotz weiterer letzter Tage Zeit, auch ein Dankeschön zurückzugeben. Danke an eine perfekte Crew, die versucht, den Wunsch an den Lippen abzulesen und es schafft, den Alltag und die Krisen der Welt vergessen zu lassen. VIELEN DANK UND THANK YOU!

    Für uns geht es jetzt aber weiter: morgen mit der Wiederholung in La Romana und einem tollen Tag mit RH Tours auf der Isla Saona.

  • Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025 (Montag, 10. November 2025, 00:00-Montag, 24. November 2025, 00:00)

    • SvenErikKl
    • 20. November 2025 um 05:49

    Mein Schiff 1 – Best of Mittelamerika, Tag 10, 19.11.2025, Cartagena, Kolumbien

    Im Vorfeld wussten wir: heute wird es richtig heiß. Aber genauso „groß“ wie die Temperaturen war auch die Vorfreude. Vorfreude auf die Hafeneinfahrt, auf den zoologischen Bereich am Cruise Terminal und auf eine fantastische Altstadt. Ob Cartagena wirklich die Perle der Karibik ist?!

    Unvergesslich war bereits die Einfahrt nach Cartagena. Ab 8 Uhr wurde es voll auf dem Pooldeck. Schon am Vortag kündigte unser Kapitän zu dieser frühen Zeit die Sichtung der ersten Wolkenkratzer an. Wenn man zuvor Orte wie Roatán oder Puerto Limón besucht hat, dann ist der Ausblick auf die Skyline von Cartagena atemberaubend.
    Noch vorher ließen wir es uns aber erst mal gut gehen bei einem entspannten Frühstück im Esszimmer mit Blick auf die Heckwelle. Es ist noch ein kleiner Geheimtipp: Ohne die Ganz große Freiheit darf man sich dort für 8,50 € pro Person bedienen lassen. Zur Auswahl stehen dann neben frisch gepresstem Orangensaft einige Süß- und Eierspeisen. Die Waffeln, Crêpes und auch Eggs Benedict sind hier sehr zu empfehlen.

    Pünktlich nach Freigabe des Schiffs gingen wir von Bord. Schon um 09:11 Uhr zeigte das Thermometer 32 Grad Außentemperatur.

    Plant ein bisschen Zeit ein, um das Hafengelände zu verlassen. Es ist nicht einfach nur ein weiter Weg raus aus dem Industriehafen, sondern eine Straße ohne Schatten, aber mit bester Sicht aufs Schiff bei blauem Himmel.
    Das Cruise Terminal selbst ist das schönste, das wir bisher betreten durften. Es gleicht nämlich einem Tierpark mit unzähligen freilebenden Papageien, Pfauen und Flamingos. Aber auch andere exotische Tiere, unter anderem Ameisenbären, Tukane und natürlich Schildkröten warten in dem sehr gepflegten Gelände.

    Der Trubel der Stadt erwartet einen erst am Ausgang (zumindest, wenn man nicht den bequemen Weg des Reederei-Ausflugs bucht). Bis man überhaupt den Ausgang gefunden hat, rennt man schon einigen Fahrern und Anbietern von Touren in die Arme. Wir ließen uns aber nicht beirren und fanden sehr schnell mit Unterstützung unserer fließend Spanisch sprechenden Mitfahrerinnen (heute nennen wir sie mal Martha) ein Taxi in die Altstadt. 5 Dollar pro Person und Fahrt ist üblich und auch wir wichen davon nicht ab. Sonst hätten wir auch den Fahrservice von TC für das Vielfache nutzen können.
    Bei den Spanischkenntnissen unserer Begleitung gab der Fahrer schnell die Versuche auf, uns doch für eine dreistündige Rundfahrt zu überreden. Für 5 USD pro Person erlebten wir also eine spannende, glücklicherweise klimatisierte Direktfahrt zum Old Town Cartagenas.

    Unser erstes Ziel war das Künstlerviertel Getsemani. Wir sind wirklich Kunstbanausen und fragen uns jedes Mal, wer bitte in der Galerie auf dem Schiff zuschlägt. Das, was man aber in Cartagena sieht, begeistert sofort. Ob bunt oder schlicht, ob Großformat oder Kleinstkunst. Mit dem nötigen Kleingeld und einem weiteren Koffer hätten wir an jeder Ecke zuschlagen können. Auch ohne den Erwerb von Gemälden & Co. lohnt sich dieser Teil der Stadt mit seinen bunt geschmückten Gassen. Als sei man ganzjährig im visuellen Karneval.

    Der Centenario Park mit seiner Vielfalt an Tieren, den kolumbianischen Tänzerinnen und einem Platz zum Abkühlen wird aktuell saniert und war daher abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Wir schlenderten daher direkt weiter durch das Monumento Torre del Reloj in das historische Zentrum.
    Spätestens jetzt war uns klar, dass das wirklich die Perle der Karibik ist. Unvorstellbar schöne Häuser mit schmückenden Balkonen reihten sich aneinander.

    Nur die Temperaturen drückten mächtig.Da traf es sich gut, plötzlich vor der Kirche Santo Domingo zu stehen. Abkühlen sollte man sich dort wohl können, und als guter Kreuzfahrer scheint der Besuch von Glaubensstätten irgendwie dazuzugehören. Mit schlechtem Gewissen müssen wir an dieser Stelle berichten, dass wir heute zum ersten Mal eine Kirche während des Urlaubs betraten.

    Die traditionellen Magnete fanden wir auf unserer Tour in der "Shoppingmeile" Cartagenas (zumindest für die üblichen, touristischen Dinge, ganz sicher not made in Columbia). Früher diente das Las Bóvedas nicht den öffentlich zugänglichen Shops, sondern ganz im Gegenteil als Kerker. Fotos zu machen ist dort unmöglich, stehen nun mal auch zahlreiche Ausflugsbusse der Reederei davor.
    Zu empfehlen ist dort aber einer der ersten Läden; bietet dieser doch erfrischenden Eiskaffee für nur 3 USD an. Um der Hitze (mittlerweile lief es uns den Rücken runter) weiter entgegenzuwirken, suchten wir die
    Señor Titís Gastro Bar auf. Dass Kolumbianer nahezu kein Englisch und wir kein Spanisch beherrschen, bekamen wir dort bei der Rechnung zu spüren. Irgendwie schafften wir es mit Händen und Füßen, einen wirklich fantastischen und vor allem erfrischenden Cocktail zu bestellen (bzw. durch das Personal bestellen zu lassen). Unsere Reisekasse war danach aber um 40 Dollar ärmer. Ob der Cocktail nur uns zu diesem Preis berechnet wurde? Keine Ahnung, aber im Urlaub darf man sich auch mal was gönnen. Zudem gab es Klimaanlage und saubere Sanitäranlagen noch dazu.

    Eine weitere Runde durch die historische Altstadt mit ihren zahlreichen Boutiquen für sie und ihn erleichterte uns erneut um ein paar Dollar. Diese Stadt mit ihren Shops und Bars ist einfach zu verführerisch. Egal, ob mitten in der Altstadt, auf der alten Stadtmauer, im Künstlerviertel und sicher auch auf dem Klosterberg und der Festung begegnet man toller Architektur und freundlichen Menschen.

    Zurück am Hafen (wir ließen uns erst gar nicht auf höhere Preise für die Rückfahrt ein) wurden wir von den bereits erwähnten Tieren erwartet und beobachtet. Richtig gelesen, es sind so viele, dass man sich als Tourist schon in der Unterzahl glaubt. Da wundert es nicht, dass einige Vögel gar nicht mehr loslassen oder den gereichten Arm verlassen wollten.
    Seit heute kann ich verstehen, dass viele das Schiff nach einem Ausflug in Cartagena schon zum frühen Nachmittag wieder betreten. Nach fast 5 Stunden war auch für uns der Pool die Rettung vorm Überhitzen und die Unverzichtbar die Rettung vorm Austrocknen. Wohlfühlflotte lässt grüßen.

    Vielleicht sehen wir Cartagena und die beiden zurückliegenden Destinationen in zwei Jahren wieder. Wenn es mit Plan A und der Tour in Ostasien nichts wird, hat die Konkurrenz aus Rostock eine schöne Kombination aus Mittelamerika und Karibischen Inseln.Wenn plötzlich das ganze Schiff den Dresscode beachtet, wenn dunkle Schokolade zur Gefahr wird, Rotwein-Trinkern ausgewichen wird, das Theater leer bleibt und dafür das Pooldeck überlaufen wird, dann ist es Zeit für die legendäre White Party.
    In seiner charmant-witzigen Art eröffnete unser Kreuzfahrtdirektor den Abend. Etwas Weißes im Schrank hatte er gerade nicht. Also lieh er sich kurzerhand einen Overall des Maschinenraums.

    Zugegebenermaßen kommt die White Night nicht an die Poolparty vor wenigen Tagen heran, liegt aber daran, dass wir in Roatán endlich wieder die Sonne begrüßen durften. Heute denkt der Großteil der Meute zudem ans Packen der sieben Sachen und die kolumbianische Hitze muss nun mit erneut einer Stunde weniger ausgeschlafen werden.

    Daher geht es morgen weiter. Mit nicht ganz so vielen spannenden Geschichten, dafür mit der Realität von Bord, vom Seetag nach La Romana.


  • Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025 (Montag, 10. November 2025, 00:00-Montag, 24. November 2025, 00:00)

    • SvenErikKl
    • 19. November 2025 um 12:29

    In Ochos Rios sind wir am letzten Tag, dort legen auch schon seit einigen Tagen wieder Schiffe an.

    Abreisen werden wir wie geplant von Montego Bay. Der Airport ist mittlerweile auch wieder zu 100 Prozent operativ in Betrieb, auch für touristische Zwecke.

  • Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025 (Montag, 10. November 2025, 00:00-Montag, 24. November 2025, 00:00)

    • SvenErikKl
    • 19. November 2025 um 04:51

    Mein Schiff 1 - Best of Mittelamerika, Tag 9, 18.11.2025, Colón, Panama

    Wichtig: seit heute steht fest, dass wir auch Jamaika anlaufen werden.

    Die Wettervorhersage versprach zunächst einen kleinen Albtraum. Regen. Es sei vorweggenommen, dass der Wettergott durchweg auf unserer Seite war.

    Ansonsten begann der Tag früh, sehr früh! Oh, wie schön ist Panama? Der Wecker klingelte um 5 Uhr, der Anckelmannsplatz öffnete bereits eine halbe Stunde eher und die ersten Ausflügler verließen weit vor 6 Uhr das Schiff. Irgendwie verkehrte Welt im Urlaub, aber auch toll zu beobachten, wie der ein oder andere versuchte, wach zu werden. 💤

    Dass ich mal um kurz nach 6 das Schiff verlasse(n muss), hätte ich vor dieser Reise nicht gedacht, aber mit unserem heutigen, örtlichen Anbieter "Bisbald Tours" möchten wir einiges sehen. Mit Nico geht es auf den Gatunsee zur Affeninsel. Genau wie gestern hoffen wir nochmal auf viele Tiere. Nach einer kurzen Wanderung durch den Regenwald soll laut Beschreibung das Aushängeschild schlechthin, der Panama Kanal mit den Agua Clara Schleusen den Abschluss dieses Tages bilden.

    Bisbald Tours scheinen organisatorisch perfekt aufgestellt zu sein. Die Kommunikation im Vorfeld und der Empfang vor dem Cruise Terminal waren schon vielversprechend.

    Die lustige Reisegruppe 13 wartete im Bus auf die Abfahrt. Müde und verrückt wurde Kurzerhand hergeleitet, dass der Name der Stadt "Colón" von Kolonie, also Köln stammt, wir uns also im panamesischen Köln befinden. Wir lassen das mal so stehen.

    Die Fahrt verkürzte unser Guide Nico mit spannenden Erzählungen: trotz der größten Freihandelszone nach Hong Kong ist das Zentrum von Colón geprägt von Armut. Die Stadt ähnelt auf dem ersten Blick einem Kriegsgebiet. Fast schon auffällig sticht der beginnende Neubau des Stadions von Colón aus den umliegenden Gebäuden hervor, denn die Panamenos lieben Baseball.

    Niemand geringeres als Kolumbus hat auf seiner vierten Reise diesen Teil Mittelamerikas entdeckt. Wir können hier wirklich behaupten, in der Mitte Amerikas gewesen zu sein. Daher findet man hier auf dem Verbindungsstück zwischen Nord- und Südamerika eine der größten Biodiversitäten.

    Wir verließen die Autobahn nach rechts ins "Paraiso" und befanden uns wirklich auf einer paradiesischen Straße, die mitten durch den Regenwald führte.

    Den ersten großen Programmpunkt bildete eine knapp halbstündige Wanderung durch den Dschungel Panamas. Wir liefen entlang eines Bachlaufs und konnten mitunter die schon bekannten Blattschneide Ameisen, Frösche und für einen kurzen Moment einen Tapir beobachten. Bekannt für diesen Teil Panamas sind zudem die gar nicht so scheuen Nieces bzw. Agutis.

    Für Verpflegung war auch gesorgt. Noch vor der Weiterfahrt gab es ein kleines Frühstück mit herzhaften und süßen Teigtaschen.

    Ein seltener Kolibri wartete, bis die Meute unserer Gruppe wieder brav im Bus saß und zeigte sich erst bei Abfahrt am Straßenrand. Dafür hielten wir wenige Meter später erneut. In einem kleinen Tümpel lebten zwei Krokodile zusammen mit Schildkröten und wurden bewacht von einem Faultier hoch oben in der Baumkrone.

    Der nächste Programmpunkt bestand aus der angekündigten Bootsfahrt. Klingt langweilig, ist es aber so gar nicht. Die Affeninseln sind kleine Landerhebungen, die aus dem einst überfluteten Gebiet und jetzigen Gatunsee heraus ragen. Entlang des Kanalufers und auf den Inseln leben natürlich auch unheimlich viele verschiedene Tiere.

    Perückenaffen mit ihren flauschigen und süßen Köpfen und circa 15 cm Größe kamen dank leckerer Papaya bis auf den Bootsrand und sorgten für staunende Blicke und glückliche Kreuzfahrer. Ebenfalls aufs Boot schlich sich eine kleine Echse, die für einen ganz schreckhaften Moment sorgte.

    Ein paar hundert Meter weiter tauchte plötzlich die Dong-A Metis, ein großer Autofrachter auf, nicht so süß wie die kleinen Affen, aber mindestens genauso zu bestaunen. Dieses Schiff war nur der Vorbote für etwas größeres, kreuzte sie doch gleich darauf das Hamburger Containerschiff "Frankfurt Express". Zwischendurch war es wie auf einer Autobahn, nur halt für die besonders großen Kähne. Auch das Expeditionsschiff der Hapag Lloyd Cruise Line, ein für uns unbezahlbarer Traum kam uns kurz vorm Ende dieser erlebnisreichen Bootsfahrt entgegen.

    Das Finale unseres Tags in Panama bestand aus dem Besucherzentrum der Agua Clara Schleusen. Einige der Schiffe, denen wir zuvor auf dem Gatunsee begegnet sind, wurden und werden in den Schleusen auf das Meeresniveau gelassen, um von dort die Weiterfahrt über das Karibische Meer und den Atlantik zu beginnen. Natürlich war der Panamakanal für uns im Vorfeld ein ausgemaltes Highlight der Reise und tatsächlich war der Besuch der Schleusen beeindruckend und wird auf jeden Fall in guter Erinnerung bleiben. Oh, wie schön ist Panama!

    Reiseleiter Nico bemühte für uns sein "schlaues Buch": Die Durchfahrt für ein Container Schiff der Neo Panamax Klasse wird mit circa 600.000 - 800.000 USD berechnet. Klingt immens, heruntergerechnet auf die Fracht sind es dann aber doch nur Centbeträge. Auch die alten Schleusen sind noch in Betrieb, sogar für Fahrten in beide Richtungen gleichzeitig. Einen Blick auf beide Schleusen zusammen erhielten bei der Überfahrt über die Atlantikbrücke, die erst seit wenigen Jahren die Ufer miteinander verbindet.

    Pünktlich wurden wir am Terminal abgesetzt, müde vom Tag aber mit unzähligen schönen Erlebnissen und wunderbaren Erinnerungen, die wir dank einer tollen Tour mit Nicolas und Bisbald Tours für immer mitnehmen werden.

    Wer die Zeit findet und gerne mit vollen Tüten nach Hause geht, sollte auf jeden Fall die verbleibende Zeit im Cruise Terminal mit den zahlreichen Shops verbringen. Gut, dass wir Dank Premium Economy (Danke noch mal ans Reisebüro für die ganzen Umbuchungen) 2 Koffer pro Person dabei haben. Denn mir gehört nun ein weiteres Paar Skechers.

    Zeit, das ganze Revue passieren zu lassen war schon zum frühesten Ablegen der Reise um 16:30 Uhr. Man kennt unseren Kapitän mittlerweile als überpünktlich. Heute aber starteten wir tatsächlich nur 6 Minuten eher. Vielleicht kommt auch ein Kreuzfahrtkapitän irgendwann in der karibischen Gemütlichkeit an.

    Nach 30 Minuten Programm auf Deck 15 (zur Erinnerung: die MS 1 galt mal als Sport- und Fitnessschiff) ließen wir uns heute kulinarisch verwöhnen im Atlantik Mediterran. Es ist sicher Geschmackssache, aber uns gefällt die Aufmachung und Atmosphäre dort besser als im Klassik mit seinen Tischdecken. Warum entscheidet man sich eigentlich irgendwann für eins der beiden?!

    Heute beendeten wir den Abend mit einem weiteren, besonderen Programmpunkt. Was darf bei einer Cruise nicht fehlen? Getränke und etwas Festes für den Gaumen. Da liegen doch Wein und Schokolade nahe. Wie beides am besten kombiniert werden kann, erfuhren wir heute von der Wein Sommelière an Bord. Nur ein Beispiel: Spätburgunder und Mousse au chocolat, d'as ist die perfekte, schwere Kommunikation für schwere Tage im Winter nach einem sch*** Tag unter der Decke.

    5 Weine und 5 Pralinen später waren wir uns alle einig, fünf tolle Weine verkostet zu haben. Über die Kombinationen lässt sich streiten, aber wie so oft wäre es doch langweilig, wenn wir alle den gleichen Geschmack hätten.

    Und damit ist eine weitere Geschichte dieser Reise geschrieben. Morgen wartet einer der absoluten Höhepunkt auf uns, die Einfahrt nach Cartagena, auf den Spuren von Pablo Escobar.

  • Mein Schiff 1: 14 Nächte - Best of Mittelamerika - ab/bis Montego Bay | 14 Nächte | 10.11.2025 bis 24.11.2025 (Montag, 10. November 2025, 00:00-Montag, 24. November 2025, 00:00)

    • SvenErikKl
    • 18. November 2025 um 22:02
    Zitat von Pinguin2013

    Vielen Dank mal wieder für die authentischen Berichte.

    Ich hätte noch eine Frage - was ist das Arena Cycling? Eine normale Indoor-Cycling-Stunde?

    Sorry, jetzt erst gesehen. Ja, es ist eine übliche Cycling Stunde in der Arena. Nichts besonderes eigentlich.

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