
Ein gesegnetes frohes Osterfest!
Es ist Ostersonntag.
Die Sonne strahlt, das Meer ist ruhig.
Ein weiterer Seetag beginnt und die MSC Magnifica wird somit in aller Ruhe durch das Meer gleiten können, um uns nach Singapur zu bringen.
Laut dem heutigen Daily Programm, wird es auch hier an Bord einige österliche Riten und Aktionen geben.
Am Nachmittag versucht man den Gottesdienst aus Rom, mit dem päpstlichen Segen Urbi et Orbi, in der großen Onyx Bar als Live-Übertragung anzubieten.
Die Teilnahme an einem konfessionsunabhängigem Ostergottesdienst, in englischer Sprache, wird heute Mittag zusätzlich im Theater angeboten.
Um 12 Uhr wird es ein „Easter Chocolate Eggs Buffet“ auf Deck 13 geben.
Die Aktion Ostereierbemalen bietet man vormittags und nachmittags an.
Für die heutige Abendshow im Theater ist ein Gospelchor angesagt.
Wir lassen uns also überraschen, wie multikulturell heute Ostern an Bord zelebriert wird.
Ich habe bereits gestern Abend den Pianisten in der Top Sail Lounge mit einem Paar von mir gestrickten Socken überrascht und habe heute noch zwei Paar Socken an Crewmitglieder verschenkt.
Das eine Paar war für den uns liebgewonnenen und immer sehr aufmerksamen indischen Barmitarbeiter in der Top Sail Lounge.
Er hatte Tränchen vor Freude in den Augen, denn er bekam bereits gestern mit, wie sich der Pianist über diese Überraschung freute.
Das andere Paar, hatte ich unserem Kabinensteward aufs Bett gelegt, der absolut gute Arbeit leistet.
Nun kehre ich heute noch einmal zurück zur Reise und damit abschließend zu Da Nang.
Nachdem wir in Da Nang die berühmte Drachenbrücke, den Han Markt, die Waterfront am Han Fluss mit den hübschen Skulpturen, das Bao Tang Da Nang Museum und auch den Strand vor der Halbinsel Son Tra besucht hatten, fuhr uns der Bus nach Bai But und auf den sogenannten „Monkey-Mountain“.
Dieser Name wurde den dort lebenden Affen gewidmet.
Bai But liegt auf der Halbinsel Son Tra, welche von drei Seiten vom Meer umgeben ist.
Der Name Bai But bedeutet „Buddha-Strand“ und einer Legende nach, wurde dort einst ein Buddha ähnliches Holzstück an Land gespült, woraufhin die ansässigen Fischer ein Heiligtum errichteten.
Daraufhin beruhigte sich demnach das Meer.
Auf 693 Höhenmeter über dem Meeresspiegel besuchten wir dort die berühmteste Linh Ung Pagode Zentralvietnams.
Auf dem großen Areal thront eine 67 Meter hohe strahlend weiße „Buddha-Lady-Statue“ auf einem Lotussockel und schaut hinaus aufs Meer.
In ihrem Inneren befinden sich mehrere Ebenen mit verschiedenen Buddha Statuen und Altare.
Sie ist eine sogenannte „Buddha im Buddha“ Statue.
Als „Göttin des Mitgefühls“ gilt sie als Beschützerin der Fischer vor Stürmen.
Die 12 Hektar große Anlage ist wunderschön und überall trifft man auf unterschiedliche Buddahfiguren, kleineren Pagoden sowie Drachen- und Löwenmotive, diese zumeist an Treppenanlagen.
Zu sehen sind außerdem 18 Arhat Figuren.
Sie repräsentieren erleuchtete Jünger Buddhas und symbolisieren, durch unterschiedliche Haltung und mit ihrem Gesichtsausdruck, verschiedene menschliche Emotionen.
Ein ganz besonderes Augenmerk wird in dieser Anlage auf die kunstvoll beschnittene Pflege der Bonsais gelegt.
Die Bonsais symbolisieren Harmonie und Langlebigkeit, welche die Bonsai-Tradition aufnimmt, die eine enge Verbindung mit der buddhistischen Kultur besitzt.
Sie fügen sich gut in diese spirituell ruhige Atmosphäre der Anlage hinein.
Dieser Ort ist wahrhaft weitläufig und wunderschön und wir hätten gerne viel mehr Zeit dort verbringen mögen.
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