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  3. Adria intensiv mit Mein Schiff 6 vom 21. September bis 5. Oktober 2025

Neu 10 Italien in Slowenien

  • joachimmeertal
  • 22. März 2026 um 12:06
  • 49 Mal gelesen
  • 1 Kommentar

4. Oktober 2025 – Koper

Schön – wie an den meisten Vortagen wieder purer Sonnenschein, als ich den Kaffeeautomaten in der Außenalster-Bar aufsuchte. Aber es war saukalt – 6,8° … steigerungsfähig.

Die ersten Blicke über die Stadt mit dem einzigen Seehafen Sloweniens.

Nicht gerade attraktiv. Oder versteckte sich der reizvolle Teil der Kleinstadt mit 26.000 Einwohnern hinter den neueren Bauten? Wir wollten es ergründen und rückten der Altstadt auf die Pelle. Zu unserem Glück war sie in wenigen Minuten fußläufig erreichbar. Für Lauffaule gab es einen Aufzug, um in die ein wenig erhöht liegende Innenstadt zu kommen. Wir beschlossen, an diesem Tag zunächst lauffaul zu sein. Und nach wenigen Metern betraten wir eine schnurgerade, nicht lange Straße, die zu einem Platz führte. Logisch – dort mussten wir hin.

Und schon befanden wir uns im Zentrum der Altstadt. Auf dem Tito-Platz. Richtig gelesen – Tito-Platz. In vielen anderen ehemals jugoslawischen Republiken wurde der Name Tito ausgemerzt. Speziell in Koper stellt man sich der Vergangenheit und hat es seit 1946 bei einer kurzen Unterbrechung mit der Würdigung des Partisanenführers und späteren Präsidenten belassen.

Dieser Platz ist ein echtes Schmuckstück. Quadratisch und von Palästen und – wie kann es anders sein – der Hauptkirche Koper umschlossen.

Die beiden links auf dem Foto abgebildeten Gebäude werden als Armeria und Foresteria bezeichnet. Unter den Venezianern war im erstgenannten Prachtbau das Waffenlager untergebracht; die Foresteria diente als Herberge für die erlauchten Gäste der Stadt.

Das Bauwerk mit den Arkaden existiert seit Mitte des 15. Jahrhunderts. Im venezianisch gotischen Stil wurde seinerzeit das Rathaus geplant; heute kann man im Schatten unter den Arkaden seinen Kaffee oder auch Besseres genießen.

Das unangefochtene Prachtstück auf dem Tito-Platz ist der Prätorianerpalast.

Venezianische Gotik und auch ein bisschen Renaissance machen ihn sehr ansehnlich und lassen ihn mit den vielen Zinnen harmonisch aussehen. Selbstverständlich wurde er als Verwaltungsmittelpunkt der Stadt immer wieder erweitert oder auch umgestaltet; seine Anfänge stammen aus dem 15. Jahrhundert. Man kann ihn besichtigen, vor allen Dingen die verschiedenen Hallen wie den Hochzeitssaal oder auch die alte Apotheke. An der Fassade erinnert der Löwe an die untergegangene Pracht Venedigs.

Den Kreis um den Platz schließt die Kathedrale der Himmelfahrt der Jungfrau Maria.

Neben dem einstigen Wehr- und jetzigen Glockenturm nach der Art der italienischen Campaniles scheint sie unterzugehen. Sie gibt 800 Jahrhunderte europäische Kultur wieder. Das äußert sich in den verschiedenen Stilen der unterschiedlichen Bauabschnitte: Romanik, Gotik, Renaissance, Barock. Aber alles passend. Wir wollten hinein; aber es fand gerade eine Messe statt und so zogen wir zunächst weiter. Durch den Torbogen des Prätorianerpalastes und weiter auf der Hauptgeschäftsstraße der Altstadt, der Čevljarska ulica. Ein Laden nach dem anderen. Und ein ganz besonderes Geschäft.

Nein, mit der von uns bevorzugten, leider nicht mehr unter der Bezeichnung AIDA fahrenden aura hatte er nichts zu tun. Vielmehr mit Hochprozentigem. Zu früh … also Schaufensterwechsel.

Hmh, ein Handtaschentelefon! Der Prototyp des Handys?

Bei unserem Bummel durch die Einkaufsstraße schauten wir auch links und rechts in die verschiedenen Gassen. Wo man es nicht ahnte, zeigten sich ab und zu einstige Palazzi. Wie hier:

Beeindruckend, der Palazzo Barbabianca. In den Zeiten der venezianischen Herrschaft war er das Hauptsteueramt. Heute nicht mehr - in ihm kann man ein gut ausgestattetes Appartement mieten. Aber man muss vorsichtig sein, wenn man zur Eingangstür geht. Auf dem Schild wurde übersetzt „Vorsicht vor herabfallendem Putz“ vermerkt …

Der Charme der italienisch inspirierten Gassen wurde von teilweise heruntergekommenen Gebäuden nicht übertüncht.

Das gehört zu der dieser Altstadt. Aber es ist nicht zu übersehen, dass man versucht, die uralte Bausubstanz zu erhalten und nicht einfach abzureißen und irgendeinen funktionellen Neubau hinzustellten. Ein weiteres Beispiel:

Das a gheffo – Haus aus dem 15. Jahrhundert. Eines der ältesten Häuser der Stadt. Es wäre schade, wenn der obere Teil mit den tollen Ornamenten auf einmal verschwinden würde. Die Restaurierung dauert nur ein wenig …

Sehr gepflegt und erhalten erschien uns der Palazzo Carli.

Einer der schönsten barocken Anwesen mit einem einladenden Innenhof, das im Besitz einer der ältesten und angesehensten Adelsfamilien von Koper stand.

So, wir hatten die Altstadt fast durchquert und standen auf dem bemerkenswerten Prešeren-Platz mit dem Brunnen Da Ponte.

An diesem Punkt endete schon vor Jahrhunderten eine „Leitung“, die Wasser in die Stadt führte. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der Endpunkt mit diesem barocken Brunnen verschönert, der bis 1898 die Bevölkerung mit Wasser versorgte.

Vom Brunnen waren es nur wenige Schritte bis zum Ende der Altstadt. Wir merkten es, nachdem wir durch das Muda Tor geschritten waren.

Etwas mehr als 500 Jahre alt, ist es das einzige noch verbliebene Tor von einst 12 Maueröffnungen. Wie damals üblich im Renaissance-Stil errichtet und mit dem Stadtwappen versehen – der Sonne, die man auf vielen Gebäuden Kopers sieht. Nicht umsonst wird Koper als Stadt der tausend Sonnen bezeichnet. Neben dem Tor sieht man einen fast kläglichen Rest der alten Stadtmauer.

Wir stießen in die Außenbezirke der Altstadt vor und kamen zufällig an einem der Mittelpunkte der Länder Südeuropas vorbei – an der Markthalle. Das, was wir bei uns in dieser Form seltener finden und besonders in Südeuropa gerne besuchen.

Gemüse, Obst, Fleisch- und Wurstprodukte, Käse und natürlich höherprozentige Produkte luden zum Kauf ein. Der Markt war gut von Einheimischen und Touristen besucht; auch von unserem Schiff waren viele Neugierige zwischen den Ständen unterwegs.

Wir verließen die Markthalle und hielten uns Richtung Hafen. Vorbei an dem Hlavaty Park mit vielen Büsten von Nationalhelden des Zweiten Weltkrieges schlenderten am Rande des Hafenbeckens. Auf der anderen Seite der Durchgangsstraße stand ein trutziges Objekt.

Die Taverna aus dem 16./17. Jahrhunderts, in dem der damalige Reichtum Kopers manifestiert wurde. Die Stadt erhielt bereits einige Jahrhunderte zuvor für diese Gegend das Salzeinfuhrmonopol und lagerte später das Salz in diesem Gebäude nach. Nachdem es nicht mehr für diesen Zweck benötigt wurde, wurde es u.a. als Fischgeschäft und Restaurant, aktuell als Kultur- und Veranstaltungszentrum genutzt.

Für das im Hintergrund zu erkennende Hochhaus gibt es eine kuriose Geschichte. Der frühere Präsident und der Kirche nicht zugetane Tito besuchte Koper; er kam mit dem Schiff im Hafen an. Um ihm bei der Ankunft nicht mit einem für ihn schmerzhaften Blick auf die Kathedrale zu verärgern, baute man blitzschnell das eher für die sozialistische Wirklichkeit passende Hochhaus. Tito war zufrieden und in Koper gab es zusätzliche Wohnungen.

Hinter der Taverna standen auf dem Carpassio-Platz auffallende Häuser.

Nicht nur bunt, sondern zumindest auch eins sehr alt. Hinter der Säule des Heiligen Justinus wurde im 14. Jahrhundert das Steingebäude hochgezogen. In ihm wohnte der bedeutende venezianische Maler Vittore Carpaccio, dessen Werke in der Gemäldegalerie Berlin, im Metropolitan Museum of Art, im Louvre, …, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Da wir am Vormittag die Kathedrale aufgrund der stattgefundenen Messe nicht besichtigen konnten, machten wir uns nochmals auf den Weg zu ihr. Es lohnte sich – ein von Licht durchfluteter barocker Innenraum,

der von den Ohren schmeichelnden Orgeltönen durchzogen war. Ein Orgelkonzert erster Klasse – Richard Strauss´ „Also sprach Zarathustra“ begeisterte uns. Wie auch weitere Orgeldarbietungen.

Bevor wir zurück auf das Schiff gingen, schauten wir uns hinter der Kathedrale um. Ein Platz (Trg Brolo) mit einem angrenzenden Park sowie mehreren Palazzi. So z.B. der eingezäunte Bischofspalast.

Oder der Palača Vissich – Nardi, der etwas mehr als 300 Jahre auf dem Buckel hat und aktuell von öffentlichen Behörden belegt ist. Daneben das noch rd. 300 Jahre ältere reich verzierte ehemalige Getreidelager Fontico. Noch besser konnte man den Platz von oben erkennen.

Wir gingen am Nachmittag nochmals in die Altstadt. Wichtigstes Ziel war neben einem Spaziergang durch die italienisch anmutenden Gassen der 54 m hohe Glockenturm, in dem man die Besucherplattform in 43 m Höhe erklimmen kann. Wer einigermaßen zu Fuß ist (Fahrstuhl existiert nicht.), sollte es machen. Die Aussicht von oben ist einfach wunderbar. Wie die über das Dach der Kathedrale auf den Trg Brolo mit den verschiedenen Palazzi.

Das war´s dann leider mit den Landbesuchen dieser Kreuzfahrt. Nachdem ich bei einem ersten morgendlichen Überblick nicht die beste Meinung von Koper hatte, waren wir bei unserem Bummel durch die Altstadt angenehm überrascht. Klein, verwinkelt, italienisch anmutend aufgrund der Jahrhunderte langen Verbindungen zu Venedig, sehr alte, teils heruntergekommen Bausubstanz, aber äußerst sauber. Insofern für eine nicht zu lange Runde sehr empfehlenswert.

Der restliche Nachmittag gehörte dem Kofferpacken und einem letzten Sonnenbaden. Beim Abendessen im Atlantik hatten wir angenehme Gespräche mit Mitreisenden und achteten nicht auf die Zeit. Irgendwann schauten wir auf die Uhr und beschlossen, noch eine Abschiedsrunde auf dem Oberdeck zu drehen.

Ohne Typhon legte Mein Schiff 6 pünktlich um 22 Uhr mit der „Großen Freiheit“ ab. Eine unheimlich lange Fahrt lag vor uns. Luftlinie 13 km … Im Schleichgang ging es nun vorwärts …

5. Oktober 2025 – Triest

Es regnete nicht, es schüttete nicht – gefühlt kamen Wasserfälle vom Himmel.

Der Wind war nicht nur stark – es stürmte. In Irland spricht man erst dann vom Regen, wenn er waagerecht auf einen zukommt. Wir hatten ihn in Triest - den irischen Regen … Kein Wunder, dass Passagiere ohne für dieses Wetter passende Kleidung durchnässt im Shuttle Bus ankamen und zur Belohnung auf dem Weg vom Bus zum Terminal noch eine kräftige Dusche genießen durften. Wer noch nicht erkältet war, hatte nunmehr jede Chance …

Tja, der Terminal Triest … Die Förderbänder mochten uns scheinbar nicht. Sie funktionierten, aber nur ab und zu. Ein verspäteter Abflug war vorprogrammiert. Immerhin – wir bekamen die Information über Probleme bei der Gepäckverladung! Als wir angeschnallt im Flugzeug saßen …

Wir starteten mit einer Verspätung von einer Stunde. Und zwar direkt in sehr starke Turbulenzen. Das Flugzeug und die Insassen wurden richtig schön durchgeschüttelt. Doch wir entflohen der Bora und der restliche Flug verlief ruhig. Vermutlich mit Rückenwind oder mit zusätzlichem Turbo. Fünfzehn Minuten wurden aufgeholt und wir wurden problemlos in Düsseldorf empfangen. Womit? Selbstverständlich mit Regen, den wir in den letzten Tagen nicht vermisst hatten …

Übrigens war die Adria – Kreuzfahrt erste Sahne. Wir arbeiten daran, sie im nächsten Jahr zu wiederholen.

Bilder

  • 14 b Carpaccio House.jpg
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Kommentare 1

joachimmeertal
22. März 2026 um 12:11
Autor

Schade, dass keine Berichtigungsfunktion mehr existiert. Ich habe leider ein Foto doppelt eingestellt; dafür das an der entsprechenden Stelle vorgesehene Bild nicht. Es hängt unter dem Bericht ... entschuldigt bitte.

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