
Erneut konnten wir ganz ruhig nächtigen.
Das Meer ist uns auch weiterhin sehr wohlgesonnen, die leichten Wellen wiegen uns total sanft in den Schlaf.
Beim morgendlichen Hinausschauen vom Balkon unserer Kabine machte sich auch gerade wieder die Sonne auf, um uns zu begrüßen und ihr freundliches Tagwerk zu beginnen.
Immer wieder ist es ein Naturschauspiel sondergleichen und man wird niemals satt, dem zuzuschauen.
Heute waren wir mal im Buffetrestaurant frühstücken.
Die Angebotsvielfalt alleine an Brot und Gebäck sowie an Eierspeisen, Obst, Cerealien etc. ist erfreulich und auch warme Speisen werden dargeboten.
Der Kaffee schmeckt uns tatsächlich auch, wobei wir aber jederzeit über unser Package diverse Kaffeespezialitäten ordern können.
Die Außentemperatur ist bereits merklich angenehmer, sodass wir heute einiges an warmer Garderobe aus dem Kleiderschrank gegen leichtere ausgetauscht und die wärmeren Sachen im Koffer deponiert haben.
Drei große Koffer können wir problemlos unter ein Bett schieben, somit finden auch locker weitere Gepäckstücke unter dem zweiten Bett ihren Platz.
Pünktlich um 12 Uhr meldete sich heute der Kapitän von der Brücke, um die nautischen Daten mitzuteilen.
Wir haben eine Wassertiefe von 5500 m und die aktuelle Temperatur wurde mit 25 Grad angegeben.
Das kam uns gut zu pass um, nach der
Chorprobe, welche von 12:15 Uhr bis 13:15 Uhr stattfand, uns schnurstracks die Badekleidung anzuziehen und es uns auf dem Balkon lesend gemütlich zu machen.
Die Chorprobe macht wirklich Freude und auch unser zweiter Song, Tom Jones „Delilah“, hörte sich stimmlich in der Chorversion gleich schon richtig gut an.
Der Vormittag verflog mal wieder rasant und nachdem wir gemütlich gegen 14 Uhr einen kleinen Mittagssnack zu uns genommen hatten und anschließend zurück auf Kabine kamen, fanden wir dort eine Überraschung in Form von Geschenken mit netten Grüßen unseres Kapitäns Pietro Sarcinella vor.
Der heutige Abend stand unter französischem Motto.
Um legere Kleidung, gerne in den Farben blau-weiß-rot, wurde dazu gebeten.
Insgesamt ist das Bordleben bzgl Garderobe recht legere angesiedelt, wobei wir aber auch feststellen, dass die Personen, die abends den Speisesaal aufsuchen, sich angemessen zu kleiden verstehen.
Im Buffetrestaurant waren wir abends noch nicht zum Essen unterwegs, von daher kann ich dazu nichts mitteilen.
Wir sitzen jetzt, nachdem wir das Abendessen genossen haben, noch etwas auf dem Kabinenbalkon und schauen hinaus auf den weiten Atlantik, hören dabei dem herrlichen Rauschen der Wellen zu.
Um 20:45 Uhr werden wir uns im Theater noch die Show anschauen, welche heute den Titel „The Show must go on“ trägt.
Anschließend treffen wir uns mit unseren 4 Tischbekannten in der Bar auf einen Schlummertrunk.
Eine Woche sind wir heute schon unterwegs. Es ist tatsächlich ein wahrgewordener Traum, den wir erleben dürfen. ![]()
Ich wünsche euch allen einen schönen Abend und später eine gute Nacht. ![]()
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