
Ein freundliches „Guten Morgen“, zwinkerte uns heute die Sonne im Hafen von Barcelona kurz nach halb acht zu.
Barcelona ist in der Tat immer eine Reise wert und diesmal waren wir auch gut auf unseren zweiten Besuch in dieser Stadt vorbereitet.
Den Tag wollten wir vorrangig zu einem ausgiebigen Besuch der unglaublich sehenswerten Kathedrale „Sagrada Familia“ nutzen und so hatten wir bereits vor zwei Monaten unsere Eintrittskarten auf deren Buchungsseite online vorausgebucht.
Aufgrund meines Schwerbehindertenstatus, erhielt ich für mich komplett kostenfreie Tickets und für meinen Mann wurde lediglich 10 € für die Turmauffahrt berechnet.
Nach dem Frühstück an Bord machten wir uns auch bald schon auf dem Weg und fuhren zunächst mit dem Cruise-Shuttelbus (genannt Blauer Bus) zum Hafenausgang bzw. bis zum Busplatz „World Trade Center“.
Zum Cruise-Shuttelbus ist zu sagen, dass er gut um die Hälfte preiswerter ist, als der angebotene Shuttle durch die Reederei.
Vom Bushalteplatz aus sind wir am Kolumbusdenkmal vorbei zur/über die berühmte „La Rambla“ gelaufen, um von dort hinein in die Stadt und auch weiter zur Kathedrale zu kommen.
Auf dem Weg über die La Rambla (man merkt es ist keine Saison, nur wenige Menschen waren unterwegs) bogen wir kurz links ein in den Mercato, die Markthalle.
So früh am Vormittag war das eine gute Idee, denn sie war noch recht besucherleer und wir konnten die köstlichen Auslagen ganz in Ruhe betrachten.
Ohne Eile liefen wir anschließend weiter durch die Straßen, bis hin zur Kathedrale.
Dort kamen wir bereits 40 Minuten vor unserem gebuchtem Timeslot an und wir durften tatsächlich gleich schon hinein.
Ich kann meine Eindrücke und meine Emotionen beim Betreten dieses gigantischen Bauwerks nicht in angemessene Worte fassen.
Ich kann nur jedem empfehlen, sofern er die Sagrade Familia überhaupt bzw von innen persönlich noch nicht auf sich hat wirken lassen können, es einmal zu tun und sie anzuschauen.
Nicht nur das Bauwerk innen wie außen zog mich heute in den Bann, sondern das unglaubliche Lichtspiel, welches sich durch die Sonneneinstrahlung durch die vielen farbenfrohen Buntglasfenster ergab, war einfach nur ein „Wow-Moment“ und für mich sehr faszinierend.
Ein kurzes Orgelkonzert in der Kathedrale komplettierte noch unseren Gesamtbesuch.
Aver schaut selber, wie faszinierend es für uns im Inneren der Karhedrake war.
Wir besuchten im Anschluss auch noch das integrierte Museum im Untergeschoss.
Leider fiel der Aufzug just zu dem Zeitpunkt aus, als wir den Timeslot dazu hatten und somit konnten wir die Turmauffahrt nicht erleben.
In dem Fall bedeutet es für uns natürlich, bei einem nächsten Barcelona-Stopp unbedingt noch einmal die Sagrade Familza zu besuchen.
Zu Fuß sind wir anschließend auch wieder zurück zum Cruise-Bushalteplatz gegangen und nahmen für uns unterwegs auch viele architektonisch hübsche Geböude wahr.
Auf „Gaudis“ weiteren Entdeckungsspuren haben wir uns diesmal nicht mehr begeben, diverse Häuserfronten hatten wir uns bei unserem ersten Barcelonabesuch bereits angesehen.
Über 12 km sind wir heute gelaufen und dementsprechend sind wir natürlich auch müde genug gewesen, als wir zum Schiff zurückkehrten.
Aber das catalanische Menu zum Abendessen hat unsere Lebensgeister wieder mobilisiert und so haben wir uns im Theater die dargebotene Flamengoshow „Luces De Bohemia“ angeschaut.
TOLL!
So eine Darbietung bekommt man nicht alle Tage zu sehen und mit Recht zollte das Publikum mit einem Standing Ovation den vier Tänzern ihre Anerkennung.
Nun wünsche ich eine gute Nacht für heute.
Wir dürfen uns jetzt zwei Tage den heutigen Eindrücken im Nachgang widmen, es folgen nun zwei Seetage. ![]()