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  3. Adria intensiv mit Mein Schiff 6 vom 21. September bis 5. Oktober 2025

4 b Zadar

  • joachimmeertal
  • 4. Januar 2026 um 16:53
  • 470 Mal gelesen
  • 1 Kommentar

... Ein kleiner Mittagssnack und los ging´s in die Altstadt von Zadar.

Wir nahmen den Shuttle-Bus, fuhren zunächst durch unansehnliches Hafen- und Industriegelände, schließlich durch Wohn- und Geschäftsgegenden und erreichten den alten Hafen.

Ausflugsboote warteten auf Touristen; auf der anderen Seite des Wassers lagen z.T. nicht gerade kleine Bötchen in der Marina. Der Bus musste nur noch die Altstadtspitze umrunden und schon wurden wir an einem der schönsten Plätze Zadars, dem Platz Pozdrav Suncu, entlassen, wo sich Besucherbusse stauten. An der Südwestspitze der Altstadt. Dort, wo noch exklusive kleinere Kreuzfahrtschiffe anlegen können. Wie an diesem Tag die Silver Whisper, ein dem Konzern Royal Caribbean Group zuzuordnenden Schiff. An dieser „Ecke“ gab es tolle Ausblicke auf den Zadar Sund und auf vorgelagerte Inseln.

Nicht weniger attraktiv war das, was vor uns in den Boden eingebettet wurde. Eine Glasfläche mit einem Durchmesser von 22 m, bestehend aus 200 mehrschichtigen Glasplatten, in die Solarzellen integriert wurden. Es handelt sich um ein modernes Kunstwerk des kroatischen Architekten Nikola Bašić mit der Bezeichnung „Gruß an die Sonne“. Die Glasscheibe stellt die Sonne dar und symbolisiert die Verbindung zwischen Menschheit und Kosmos. Wenn abends die Sonne hinter den Inseln versinkt, erwacht der „Gruß an die Sonne“ mit einem langsam beginnenden, immer stärker werdenden Strahlen. Mit Sicherheit ein unglaublich faszinierendes Schauspiel … Schade, dass wir vor Beginn der Dunkelheit auf dem Schiff sein mussten.

Nur von einer Durchgangsstraße und einer Rasenfläche vom Gruß an die Sonne getrennt zieht sich etwas ganz Altes um die Altstadt – die Stadtmauer mit geringen Relikten aus der römischen Zeit.

Die ersten Arbeiten stammten aus den 12. und 13. Jahrhundert; die noch erkennbare Form stammt aus der venezianischen Zeit Mitte des 16. Jahrhunderts, als im Hinterland Kroatiens die Türken drohten, sich bis zur Adria breit zu machen. In dieser Zeit war Zadar die größte Festung Venedigs; sie hielt sämtlichen Angriffen stand. Wie in den Vor- und den kommenden Tagen standen wir vor einem UNESCO Weltkulturerbe – diese Stadtmauer wurde mit anderen venezianischen Verteidigungsanlagen in dessen Liste aufgenommen. Wer in den alten Zeiten die Stadt betreten wollte, musste eins der verschiedenen Tore nutzen. Wir an diesem Standort nicht – wir stiegen quasi über die Mauer und stießen in die Altstadt vor. Schon wieder: Wie in den Vor- und kommenden Tagen betraten wir ein regelrechtes Freilichtmuseum. Alte bewohnte Bauten mit einer außerordentlichen Lebendigkeit, wozu auch die vielen Touristen beitrugen. Vorwiegend nicht asphaltierte Straßen, Gassen und Plätze mit „Belag“ aus der guten alten Zeit. Im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte abgewetzte Steinplatten. Gut, dass sie nicht feucht waren …

Unseren ersten Halt machten wir auf dem St. Anastasia Platz.

Direkt vor dem größten Gotteshaus Dalmatiens, der romanisch geprägten Kathedrale oder auch als Kathedrale St. Anastasia bekannt. Unter ihr sind mit Sicherheit noch Reste einer Basilika aus dem 4. bzw. 5. Jahrhundert zu finden; ihre jetzige Form fand sie i.W. ab dem 12. Jahrhundert. Auf eine Innenbesichtigung verzichteten wir, da bis zur geplanten Rückkehr zum Schiff nicht genügend Zeit war. Allerdings verschwitzten wir, den 54 m hohen Turm zu besteigen; ganz von oben soll der Blick über die Altstadt besonders beeindruckend sein.

Wir passierten die Kathedrale, hielten uns links und sahen einen riesigen Platz. Das Forum Romanum von Zadar. Am Anfang ein weiterer Kirchenbau.

Diese zweistöckige Rundkirche grenzt direkt an die Kathedrale. Die ehemals römisch-katholische Kirche des Heiligen Dontat, genannt nach dem Bischof Donatus, im vorromanischen Stil ist gewaltige 27 m hoch und wurde auf dem römischen Forum im 9. Jahrhundert errichtet. Einige Teile im Innen- und Außenbereich stammen von den Resten des Forums. Abgesehen davon ist dieses ehemalige, Ende des 18. Jahrhunderts entweihte Gotteshaus das kroatische Beispiel der byzantinischen Baukunst. Schon immer bestach diese Kirche mit ihrer außergewöhnlichen Akustik. Ein Grund, dass in ihr laufend Musikabende und auch sonstige kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

Auf dem Foto sind einige Säulenreste zu erkennen; Reste vom antiken Forum Romanum. Der Platz hatte eine Größe von 90 x 45 m. Angelegt wurde er ab der Regierungszeit von Kaiser Augustus und auf ihm standen Tempel und Säulenhallen mit Geschäften und Handwerksläden. Ein Mittelpunkt des damaligen römischen Lebens. Heute auch – aber er ist eher von Touristen gefüllt, die neben den Kirchengebäuden auch die Hinterlassenschaften der Römer besichtigen wollen. Säulenreste, Steinplatten, Mauerreste und Tröge (Särge?) sind um 2.000 Jahre alt.

Nicht nur den Römern gefiel dieser Platz. Auch den Klerikern, denn wo zwei Kirchen stehen, muss auch eine dritte gebaut werden.

Warum? Gefiel der exponierte Platz? Oder waren genügend Baumaterialien von den Gebäuden des Forums nach dem verheerenden Erdbeben Anfang des 6. Jahrhunderts vorhanden?

Diese St.-Marien-Kirche des Benediktinerklosters ist knapp 1.000 Jahre alt und wurde Anfang des 16. Jahrhunderts umgestaltet. Romanik und Renaissance ergänzen sich wunderbar und machen den Platz vor der Kirche zu einem Erlebnis. Dazu zählt auch der Bischofspalast, deren Treppenzugang, die alte römische Säule und im Hintergrund die spätbarocke Kirche St. Elias harmonisch zueinander passen.

Wer genügend Zeit und Interesse hat, kann sich über die Römerzeit und die hiesigen antiken Funde im Archäologischen Museum informieren; passend am Rande des Forum Romanum gelegen. Interesse war auf jeden Fall vorhanden, die nötige Zeit allerdings nicht. So stromerten wir weiter durch die Gassen

und stießen am Rande des Volksplatzes auf den Ghirardini-Palast am Rande des Volksplatzes, in dem Verwaltungsangelegenheiten geregelt werden können.

Interessant, wenn die Abwicklung zu lange dauert, kann man die Wartezeit in dem einladend aussehenden Restaurant verkürzen.

Wir orientierten uns in Richtung der Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Ausgangs zur Landseite. Und wie es sein musste – wir kamen an einer weiteren Kirche vorbei.

An der für die Zadarer sehr wichtigen Kirche St. Simeon aus dem 17. Jahrhundert. In ihr liegt in einem kostbaren Schrein der mumifizierte Körper eines Schutzheiligen von Zadar, vom Heiligen Simeon.

Von dort aus war es nicht mehr weit bis zum Platz der fünf Brunnen.

Er existiert seit 1574, als die osmanischen Truppen die Stadt belagert hatten. An diesem Ort wurde zur Trinkwasserversorgung der Stadt eine Zisterne angelegt, über die sich die Bewohner mit den in einer Linie stehenden fünf Brunnen versorgen konnten. Am Rande des Platzes ragt als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung der Kapitänsturm in die Höhe, in dem heutzutage Werke des kroatischen Künstlerverbandes besichtigt werden können. Direkt um die Ecke konnten wir auf den Hauptzugang der Altstadt hinunterschauen. Auf das Landtor im Renaissancestil

als eins der einstigen vier Zugänge. Eigentlich sind es drei Tore – eine hohe und breite Öffnung für Gespanne und links und rechts davon schmalere für Fußgänger. Dass wie bei so vielen anderen Bauten Mitte des 16. Jahrhunderts Venedig die Hände im Spiel hatte, erkennt man nicht nur an den Löwen von San Marco.

Fast unmittelbar neben dem Landtor erstrecke sich ein größerer Park, der in der Zeit nach der napoleonischen Besatzung angelegt wurde. Mitverantwortlich für die Gestaltung war der österreichische Hobbybiologe Ludwig Freiherr von Welden. Zadars Bewohner waren ihm dafür derart dankbar, dass sie ihm einen Gedenkstein im Park widmeten.

Vom weitläufigen Park wechselten wir in die engen Gassen.

Es war ein Genuss, dort zu spazieren. Zwischen sehr alten Gebäuden; quasi im Freilichtmuseum. Alles äußerst gepflegt, alles sehr sauber. Auch wenn einige von uns gewohnte Bestimmungen und Vorgaben nicht eingehalten wurden, fühlten wir uns sehr wohl. Unser weiterer Weg führte uns an die Stadtmauer am Rande des Hafens. Hier oben konnte gut spazieren bei sehr schönen Ausblicken. Vor uns erschienen einige repräsentative Gebäude.

In ihr werden mehr als 5.000 antike Glasgegenstände gezeigt; in der Museumswerkstatt kann man zuschauen, wie diese heutzutage entstehen.

Wir flanierten weiter auf der Stadtmauer bis eine Treppe nach unten führte. Zu einem Stadttor.

Wieder mit dem Hinweis, dass vor Jahrhunderten Venezianer am Werk waren. Reste des Löwen von San Marco wachten darüber, wenn im Torbogen verschwand. Auch wir – wir wollten lieber durch die Gassen spazieren als auf der Durchgangsstraße außerhalb der von der Mauer geschützten Altstadt. Nach einigen Metern erhielten wir eine ausgezeichnete Sicht von oben auf die Altstadt. Ein Modell, mit dem wir uns wunderbar orientieren konnten.

Und schon wussten wir, in welcher Richtung wir weiter marschieren sollten. Zunächst vorbei an einem weiteren größeren, aber sehr schlicht gehaltenen Bau.

Schon wieder ein Überbleibsel aus der Zeit Venedigs. Das im 16. Jahrhundert entstandene Arsenal, Lagerhaus und Produktionsstätte der venezianischen Marine, die heute nichts mehr zu sagen hat. Insofern wird das Arsenal friedvoller genutzt. In einem 1.800 m² großen Multifunktionssaal finden kulturelle Ereignisse statt; man kann ihn auch z.B. für Hochzeiten mieten. Wir nicht – wir wählten lieber den „Gruß an die Sonne“, bei dem ein Bus auf uns wartete, der uns nach dem Zadar-Kurzprogramm zurück auf unser Schiff brachte.

Am frühen Abend zeigte sich ein besonderes Wetterphänomen:

Über den die Küste schützenden Inseln baute sich eine Ambosswolke auf. Gewaltig – ein Gewitter brach dort irgendwann los. Zum Glück nicht bei uns. Das Oktoberfest konnte auf dem Pooldeck stattfinden.

Es wollte einfach nicht enden …

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Kommentare 1

Kreuzfahrergerd
5. Januar 2026 um 16:06

Als wir mal in den 70er Jahren des letzten Jahrhundertsin Zadar waren, gab's die große Solarplatte im Hafen natürlich noch nicht.
Aber damals wurde mir eine große Kittelschürze für den Besuch einer Kirche geliehen, denn mit nackten Beinen durfte man diese nicht betreten. :)
Habe aber nicht verraten, dass wir in Punta Skala eine Ferienwohnung gemietet hatten...:!:

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