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  3. Adria intensiv mit Mein Schiff 6 vom 21. September bis 5. Oktober 2025

Neu 4 a Auf Winnetous europäischen Pfaden

  • joachimmeertal
  • 27. Dezember 2025 um 19:56
  • 160 Mal gelesen

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26. September 2025 - Zadar

Bei frischen 13° begrüßte uns das hinter den kroatischen Bergen aufsteigende Morgenrot. Unser Riesenkanu näherte sich der Anlegestelle.

Ein zweites Riesenkanu, die Norwegian Pearl, übte sich gerade beim Einparken. Es schaffte es - wie auch unser Kanu - ohne Probleme. So, zunächst genug gesehen. Zeit für das Frühstück – an diesem Tag nicht das übliche Indianerfrühstück mit Eichel- und Maismehlbrot sowie Pemmican. Nein, wir probierten die morgendlichen Speisen des weißen Mannes. Sie schmeckten aber auch sehr gut.

Bereits sehr früh begann unser Ausflug „Auf Winnetous Spuren“. Mit vielen anderen Karl May – Fans bestiegen wir den inzwischen motorgetriebenen langen Planwagen und ließen uns dorthin kutschieren, wo einst die Apachen auf ihren Kriegspfaden schlichen. Wir kamen – auch ohne Pfeife – in Frieden.

So, warum taten wir uns einen Indianerausflug an? Ganz einfach – in den 50er und 60er Jahren waren wir Kinder und träumten von der großen weiten Welt und von Abenteuern. Es gab keine Gameboys, keine Pokémons, keine Spielsachenflut. Dafür in unserer Stadt eine Bücherei mit einer für uns damals erstaunenswerten Anzahl von Abenteuerbüchern. Was war in dieser Zeit für Kinder und Jugend in? Indianerspiel, Indianerbücher. Und damit die vielen Werke von Karl May, von denen wir bevorzugt die vom Wilden Westen handelnden Bücher regelrecht verschlangen. In den 60er Jahren wurden die ersten Winnetou-Filme gedreht. Nicht nur Kinder und Jugendliche, auch Erwachsene waren fasziniert von den Schauspielern, von der Handlung und den Landschaftaufnahmen. Dazu noch die romantische Filmmusik von Martin Böttcher. Viele Szenen der Karl May – Filme wurden in den Karstgebieten Dalmatiens gedreht – dort waren die Drehkosten relativ gering … Und nun waren wir in der Nähe der Originalschauplätze. Nicht nur wir beide – auch viele andere Junggebliebene, die die Kampfstätten ihrer einstigen Idole besuchen wollten. Hugh …

Und nun mal los. Los durch die Außenbezirke von Zadar. Die Umgebung sah zunächst nicht so toll aus. Industrie, alte sozialistische Prachtbauten. Aber dann – als wir die Stadt hinter uns ließen. Viel Gegend, vereinzelte Dörfer, landwirtschaftlich genutztes Gebiet. Vorwiegend plattes Land, die ca. 35 km tiefe Ebene vor dem Gebirgspanorama. In den Gärten vor allen Dingen Weinstöcke und teils knorrige Oliven- und Kirschbäume. Eine ganz besondere Kirschsorte, die aus Dalmatien stammende Maraschinokirsche, die Verwendung als eingelegte Cocktailkirsche oder als Grundlage für den gleichnamigen Likör findet. Allmählich wurde es hügelig. Die Vorboten des immer näher kommenden Velebit Gebirges, die Heimat der europäischen Apachen.

Aber so weit waren wir noch nicht. Und kamen auch erst später dorthin. Unser Busfahrer bog ab und wir fuhren einige Zeit oberhalb des Novigrader Meers, einer Bucht, die mit einer Meerenge mit der Adria verbunden ist. Eine wunderschöne Panoramafahrt, die zunächst bei Novigrad endete.

Ein Fjord, eine kleine Stadt, eine Burg auf dem Berg – strategisch hervorragend angelegt. Ihre Vorläuferin stammt aus der illyrischen Zeit, ist also 3 – 4 Jahrtausende alt. Vor ca. 700 Jahren wurde auf Ihren Resten die aktuelle Festung erbaut.

Es dauerte nicht lange bis wir den Bus in der Nähe der Anlegestelle verließen. Ein herrliches Bild –

der Fjord mit sanft schaukelnden Booten, sehr gut gepflegte Steinhäuser unterhalb des mit Pinien bewachsenen Hügels, im Hintergrund das felsige Velebit Gebirge. Und direkt vor uns ein für diese Gegend traditionelles hölzernes Segelboot – die MB Barbarinac. Dieses Großkanu war das ideale Fortbewegungsmittel, um die Stätten Winnetous zu besuchen. Wir eroberten auf dem Oberdeck Plätze direkt an der Reling. Kurz nach der Fjordausfahrt wurde uns der inkludierte Snack serviert. In flüssiger Form.

Dalmatinisches Feuerwasser aus Zwetschgen. Mit einigen Umdrehungen. Nicht schlecht – auch nicht, dass meine bessere Hälfte so gut wie keinen Alkohol zu sich nimmt. Aber als Kavalier erbarmt man sich gerne. Und man kommt so ein wenig schneller in Stimmung. Später gab es den zweiten Teil des Snacks. Auch wieder flüssig. Entweder so etwas wie gefärbtes süßes Wasser – igitt … oder einen Becher Landwein zur Abrundung des Geschmacks des Zwetschgenwassers. In Ordnung. Wer wollte, konnte sich für einen kleinen grauen Schein eine sehr gut gefüllte Pappbox mit Fritule geben lassen. In Puderzucker und mit Schokolade geküsste Teigbällchen. Ganz frisch und sehr, sehr lecker …

Während wir uns mit unseren Tischnachbarn gut über die dalmatinische Gegend und Karl May – Filme unterhielten (Auch sie waren Fans!), überquerten wir das Novigrader Meer und näherten uns langsam dem in ihm mündenden Rio Pecos.

Nun gut, in Wirklichkeit nicht der Rio Pecos sondern der Zrmanja, ein nur 69 km langer Fluss von außerordentlicher Schönheit. Glasklares Wasser, links und rechts eine einmalige Natur und teilweise steil ansteigende Klippen. Die Natur, die verantwortlich ist und war für viele deutsche Filmerfolge. Unser Großkanu tastete sich langsam vor – hinein in den Canyon, der Schauplatz war für u.a. Winnetou I und III, Schatz im Silbersee und Halbblut Apanatschi. Eine Traumgegend für uns alte Karl May – Fans.

Und schon passierten wir eine der für Winnetou I wichtigen Stätten.

Eine aus dem Rio Pecos ragende Klippe. Für Old Shatterhand der Endpunkt eines Kampfes auf Leben und Tod – es ging um ein Gottesurteil und damit um das Leben von Old Shatterhand und seinen an Marterpfählen gefesselten Freunden. Er wurde in seinem leckgeschlagenen Kanu vom Häuptling der Apachen, also von Winnetous Vater Intschu-Tschuna verfolgt und gestellt. Zum Ende eines im Wasser stattgefundenen Kampfes sorgte die Schmetterhand für den Sieg des Weißen. Old Shatterhand lagerte Intschu-Schuna auf der Klippe zwischen und forderte von den Apachen den Lohn des Gottesurteils ein. Sie nahmen allerdings an, dass ihr Häuptling nicht mehr lebte und stürzten sich auf Old Shatterhand, der sie aber zum nach und nach wieder zu Atem gekommenen Intschu-Schuna führte. Der Beginn einer außerordentlich dramatischen Freundschaft.

An diesem Tag zeigte sich uns der Rio Pecos in seiner kaum zu übertreffenden Pracht.

Blauer Himmel, steil aus dem tiefblauen, teils grünen Wasser ragenden Canyonbegrenzungen, außerordentlich tolle Wasserspiegelungen.

Die Kameras klickten ununterbrochen. Handys auch. Wir konnten uns trotz der Ablenkung durch das Fotografieren einfach nicht satt sehen.

Oben das Plateau, das in Filmszenen von wer weiß wie vielen Indianern gesäumt wurde und das wir später noch besuchen sollten. Im Hintergrund das zerklüftete Velebit Gebirge. Und schließlich ging es für uns nicht mehr weiter. Unser Ausflugsboot drehte und brachte uns langsam zur Mündung des Rio Pecos ins Novigrader Meer zurück. Schade … wir hätten gerne noch länger die abenteuerlichen Stätten der Idole unserer Jugend genossen.

Wir überquerten das Novigrader Meer und unser Boot fuhr in den Fjord mit dem malerischen Ort Novigrad. Hübsch, die vom Fjord nur durch die Uferstraße getrennten Häuser.

Sie vermitteln das in dieser Gegend vorhandene und von den Besuchern gewünschte mediterrane Flair. Wir konnten uns an ihm leider nur kurz erfreuen – während des Spaziergangs nach dem Verlassen des Großkanus bis zum Busparkplatz. Dabei bekamen wir mit, dass die im Kroatien-Krieg verursachten starken Schäden weitgehend beseitigt waren.

Alles sah so friedlich aus – wenn nicht die übertünchten Geschosseinschläge am Giebel des linken Hauses gewesen wären.

Hinein in den Bus und Weiterfahrt durch die dalmatinische Karstlandschaft. Wir passierten das Kariner Meer (nur nebenbei: dieses „Meer“ wie auch das Novigrader Meer sind nach unserem Verständnis mehr oder weniger große Seen), fuhren anschließend wieder durch das hügelige grüne Binnenland bis wir auf einmal auf einen unbefestigten, zu einem Schotterparkplatz führenden holprigen Weg abbogen. Raus aus dem Bus und vorsichtig dem Reiseführer auf dem steinigen Weg gefolgt. Es lohnte sich – die zweite Station der Winnetou – Retroperspektive war nicht weit.

Wir waren oben – oberhalb des Rio Pecos auf dem eigentlich unwirtlichen Felsplateau Paržievačka glavica, auf dem sich vor ca. 60 Jahren Winnetous Dorf Pueblo breit machte. Davon war nichts mehr zu sehen. Kein Pueblo, keine Indianer. Dafür ein berauschender Blick auf die Sehnsuchtslandschaft unserer Jugend. Der Wilde Westen, wie wir ihn damals vor unseren Augen hatten. So, als hätten wir die Filme erst gestern gesehen.

Dort unten wurde Old Shatterhand von Intschu-Schuna verfolgt. Dort unten und auch hier oben wurde die Freundschaft, noch mehr – die Blutsbrüderschaft zwischen Winnetou und Old Shatterhand - begründet.

Wir waren zunächst irritiert, dann aber hocherfreut, dass auf dem Pueblo-Plateau keine wie sonst übliche Touristen-Gedenkstätte errichtet worden war. Keine Andenkenläden, keine Erfrischungsstempel – nein, die Gegend war so, wie wir sie in den Karl May – Filmen miterlebt hatten. Logisch, dass wieder ein Foto das andere jagte. Und weil es so schön war, noch eins:

Schon wieder leider – leider mussten wir weiter. Zum dritten und für diesen Ausflug letzten Winnetou - Erinnerungsort. Nach Starigrad, dem Hauptort der Riviera von Paklenica. Hier wartete in einem ehemaligen Motel ein privates Winnetou – Museum auf uns. Was gab´s dort zu sehen? Jede Menge Requisiten aus den gedrehten Filmen wie Kanus, Kleidung, …, und auf dem Außengelände u.a. der 1949 konstruierte Kamerakran, der nunmehr vor sich hin rostet.

In diesem Motel waren während der Drehzeit Schauspieler und Filmcrew untergebracht. In den Räumen der Stars wie Lex Barker, Pierre Brice, Marie Versini, u.a. konnten wir die Originaleinrichtung bestaunen. Ja, richtig: bestaunen. Ein einfaches Bett, ein kleiner Holztisch, ein Stuhl, ein Schrank ohne Türen (dafür ein Vorhang), ein 08/15 – Waschbecken. Badewanne oder Dusche im Zimmer: Fehlanzeige! Heutzutage eine Einrichtung weit unterhalb des Jugendherbergsstandards. Und die damals bejubelten Stars gaben sich damit – vermutlich wohl zähneknirschend – zufrieden. Stellt Euch vor, man würde aktuellen Filmsternchen diese Räumlichkeiten vorsetzen …

Selbstverständlich hingen auch Fotos von den Filmaufnahmen an den Wänden. Und auch handsignierte Filmplakate.

Wer weiß wie viel gab es im Filmmuseum nicht zu sehen. Aber wir waren mit dem zufrieden, was uns präsentiert wurde. Zufrieden, wie auch die damaligen Stars mit den vorgefundenen Verhältnissen zwangsläufig zufrieden waren.

Die Rückfahrt begann. Direkt an der Adriaküste entlang mit herrlichen Ausblicken auf Küste und Meer. Wir überquerten wieder die die Adria und das Novigrader Meer verbindende Meerenge auf der 60 m hohen und 300 m langen Maslenica-Brücke. Die Ausblicke auf die Meerenge, das Novigrader Meer und das Velebit Gebirge waren nicht ohne …

Nach noch nicht einmal einer Stunde Busfahrt erreichten wir den Hafen von Zagreb und unser Schiff. Ein kleiner Mittagssnack und los ging´s in die Altstadt von Zadar.

Fortsetzung folgt …

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