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  3. Nordische Inseln mit Island 2 // Aida Bella // 22.05. bis 03.06.2022

Nordische Inseln mit Island (6. Teil) // Akureyri (1) // Thermalbad, ein Wasserfall für Götter und die Folgen der Hitzewelle // Der "etwas andere" Reisebericht // Die Reiseerlebnisse von Teddy Kaufhof & dem Ty

  • Dejotka
  • 29. Juli 2022 um 09:24
  • 2.153 Mal gelesen

Akureyri

Noch haben wir heute Morgen auf dem Meer keine verdächtigen Bewegungen ausmachen können. Wie sollten wir auch, wenn man gar nicht erst auf den Balkon kommt, weil die schon wieder zum Frühstück schlendern.

Mittlerweile aber auch schon fast egal, wir haben ja gestern schon unseren Spaß gehabt. Die einen mehr, der andere halt weniger... Gesehen haben wir jedenfalls schon einiges von diesem Wal-Getier, -mehr als wir erwartet haben. Und das ist doch auch mal schön, wenn man das schon an dieser Stelle sagen kann und die Fahrt noch gar nicht vorbei ist.

Es gibt so viele andere schöne Sachen, die man hier erleben und sehen kann. Oft auch allein schon beim Blick aus dem Fenster.


Aber jetzt erstmal beim Blick aus dem Busfenster.


Start zum Ausflug

AKU05 „Baden in den Myvatn-Naturbädern und Godafoss-Wasserfall“.

Unsere Leute wollen im Ersteren baden gehen, im Letzteren hoffentlich nicht.

Direkt oberhalb der Stadt wieder ein Tunnel der das Fortkommen erheblich beschleunigt. Auch dieser ist relativ neu und die zu meiner Erleichterung deutsch sprechende Reiseleiterin weist bei der Einfahrt links davon auf einen teils dampfenden Bachlauf hin. Ja, damals gingen die Bohrungen für die Tunnelröhre zunächst flott voran, bis man plötzlich eine heiße Quelle angebohrt hat. Da musste man wegen diesem unerwarteten Fund erstmal umplanen und sich was überlegen. Hat man dann irgendwie rausgeleitet und wenigstens für einen Teil davon schon mal Verwendung gefunden. Rechts unterhalb der Röhre ist jetzt ein Thermalbad entstanden. Womit aber nicht etwa dieser kleine Wasserfall gemeint ist. Das "richtige" Thermalbad ist weiter rechts.

Da hätten wir ja auch fast hin laufen können. Warum jetzt noch woanders hin? Das wird aber dann spätestens nach dem Tunnel klar. Wieder eine ganz andere Landschaft als gestern noch, dieses Myvatn-Gebiet. Nur halbwegs vorinformiert, hatten wir eigentlich gedacht, dass einzig dieses Thermalbad so heißt. Tatsächlich ist es aber die ganze Gegend um den 7, 5 km langen großen See, hier im Vulkansystem Krafla.

Und war es für die Tunnelbauer bei Akureyri ja noch recht überraschend, dort eine heiße Quelle zu finden, hier, in diesem geothermalen Gebiet, sind die eher schon normal.

Aber natürlich nicht jeder See, ob groß oder klein, ist in dieser beliebten Urlaubsgegend ein Thermalbad oder eben geothermal gespeister See. Der Myvatn-See aber schon. Ist aber deshalb jetzt kein blubbernder dampfender Kessel. Der hier wird nur dezent erwärmt und friert daher auch im Winter kaum zu.

Den Namen hat er von den Mücken. Übersetzt heißt Myvatn eben „Mückensee“. Und der interessierte weltgewandte Teddy hat sich da mal informiert, warum die Mücken solch einen Spaß an diesem See und der Umgebung haben. Spaß haben die tatsächlich an dem hier und da austretenden Kohlendioxid. Und es gibt Zeiten, da sieht man Stellen wo richtige schwarze Säulen aufsteigen. Das sind dann Mücken, ganz konzentriert an einer Stelle. Wie gerade jetzt. An einigen solcher Stellen fahren wir vorbei. Und an den vielen Mücken haben auch z. B. die Fische und Enten Spaß. Daher ist die Gegend so dermaßen artenreich, mit allein 15, z. T. seltenen Entenarten. Spaß haben jetzt auch wir an der ganzen tollen Gegend hier und so schließt sich der Kreislauf. Geschützt durch die Busscheiben, können uns die Mücken diesen Spaß auch nicht verderben. Obwohl es aber zumeist ohnehin eine harmlose Art, die „Staubmücke“ ist. Aber wohl nicht immer… Und deshalb machen wir uns jetzt aus dem Staub.


Natürlich hätte es uns schon interessiert, die Gegend mit ihren Tieren mal weiter zu erforschen, aber unsere Leute und der Rest vom Bus wollen ja zum Schwimmen.

Und umgeben von z. T. kargen Bergen und Gestein, immer wieder mit dampfenden Rauchsäulen,

ist dann diese künstliche thermal beheizte Lagune, dieses Schwimmbad, dass gar nicht Myvatn, sondern „Jardbödin“ heißt.

Gut, dass unserem Forscherdrang am See nicht nachgegeben wurde, denn so sind wir heute hier wohl ziemlich die ersten Besucher. Total leer noch die beiden Becken in Lagunenform.

Und leer auch noch die Stühle drum herum, sodass auch der Rucksack mit uns seinen Platz in exponierter Stellung bekommt. Nachmittags soll das mit dem Besucherandrang hier wohl anders sein.

Vor den Gang ins Becken aber hat man wie üblich nicht nur das Umkleiden, sondern auch das Duschen gesetzt. Und ein unbedingtes Muss hier in Island: Es muss nackert geduscht werden, also nicht nur in die Buchse greifen und flüchtig feucht durchwischen, wie es im Damenbereich dann teilweise wohl doch praktiziert wird. Duschzeug, Shampoo steht übrigens in Spendern zur Verfügung. „Spender“ ist bei einem Eintrittspreis von wohl über 40 € eher nicht wörtlich zu nehmen, also keine Spende sondern eher inklusive, -weil mitbezahlt.

Teddymädchen plus Tiger befinden sich nun also im Männerbereich. Interessierte Forscherblicke auf das nackerte Treiben bleiben uns weltoffenen Typen aber leider durch demonstratives zur Wand drehen des Rucksacks verwehrt.

Milchig blau ist das Wasser in den Becken, welche mit Beton in und an den Fels modelliert sind.

Überall können wohl auch kleinere Badende bequem stehen, zumal die noch kleineren Teddys bei diesem Badevergnügen bauartbedingt ja ohnehin mal wieder außen vor bleiben.

Tatsächlich gibt es im 35 bis 40 Grad warmen Wasser wohl merklich heißere, wie „kühlere“ Stellen, manchmal nur einen Meter voneinander entfernt. Bei 35 bis 40 Grad müssen die aber weder Angst vor Frösteln, noch vor Verbrennungen auslösen. Was zunächst eher irritiert, dass ist dieser Geruch der mineralien- und schwefelgeschwängerten aufsteigenden Dämpfe. Aber soll ja wohl gesund und ein wahrer Jungbrunnen sein. Vorweg nehme ich mal, dass ich das später nicht so direkt erkennen kann, eigentlich gar nicht… Gefallen hat es denen aber auf jeden Fall. Und auch nur 3 winzigste schwarze Mücken haben die gesehen. Wenn wir irgendwann nochmal nach Island kommen, dann wollen sie daher mal die „Blaue Lagune“ testen.

Wem die 40 Grad übrigens noch nicht genug sind, der kann sich auch in einer der Saunen aufwärmen. Aber weder ist denen kalt, noch haben die gehetzten Kreuzfahrer die Zeit dazu.

Draußen auf dem Parkplatz schauen wir uns nochmal um. Ja, das haben wir auch vom Stuhl und die vom Becken aus gesehen. Diesen Blick nach unten ins Tal und nach oben auf die rauchenden Berge.

Warum es hier so heißes Wasser gibt erklärt sich bei dem Anblick nochmal von selbst. Aber auch die Wärme des Bodens wird genutzt, auch für die Landwirtschaft. Die Kartoffeln z. B. gedeihen hier prima, aber der Anbau ist hinsichtlich der Ernte risikobehaftet. Recht unterschiedlich ist die aufsteigende Naturwärme und es gibt halt keinen Regler. Und so hat man hier tatsächlich auch schon mal gekochte Kartoffeln aus dem Boden geholt… wenn die Reiseleiterin da nicht übertrieben und uns also etwa angelogen hat.

Die haben in manchen Gegenden Islands so viel von dieser Geothermik, dass es manchmal sogar beheizte Straßen geben soll. Eigentlich ja ganz praktisch im Winter… Wenn man andererseits auf insbesondere den Bergstraßen so viel Schnee hat, dass die Begrenzungspfosten nach oben verjüngt sind, damit man notfalls noch einen weiteren Pfosten draufsetzen kann.

30% des Energiebedarfs gewinnen die hier aus dieser Geothermik und den Rest aus Wasserkraft. Die Gegebenheiten für diese umweltfreundliche Produktion und dafür genügt ein Rundblick, sind halt offenkundig ein wenig anders als bei uns daheim

Mit durch das gute Wasser verjüngten Passagieren rollt der Bus nun durch dieses Myvatn im Kratergebiet Krafla.


Überall Schafe und immer wieder Seen und Sumpf. Scheint da draußen ne feuchte Angelegenheit zu sein auf unserem Weg zum Godafoss-Wasserfall. Und weil es da draußen nicht nur jetzt feucht ist, sondern auch schon lange vorher so war, gibt es diese Pseudokrater,

aus welchen niemals direkt Magma ausgetreten ist. Die sind einzig dadurch entstanden, dass aus dem Boden austretendes Magma das Wasser eingeschlossen hat und der entstandene Wasserdampf sich mit einer Explosion den Weg nach oben gebahnt hat. Solche Pseudokrater soll es wohl auch auf dem Mars geben, und auch deshalb geht man davon aus, dass es auch dort mal Wasser gegeben hat.

Wir aber sind jetzt unterwegs zu noch fließendem Wasser und da gibt es ordentlich was von, beim Godafoss-Wasserfall. Ganz vorne sitze ich heute im Bus und so sehe ich ihn schon in der Ferne. Der ist jetzt anders als der Fall von gestern, eher breit als hoch.

Tief eingegraben hat er sich in die Felsen,

dieser Fluss mit dem komplizierten Namen, den ich aber sowieso nicht behalten brauche. Denn den Namen hat die Sache hier von einem angeblichen Ereignis. Frisch zum Christentum bekehrt, soll ein Häuptling oder sonst so ein Stammesboss, Bilder und Statuen seines früheren Glaubens in das aufgewühlte Wasser geschmissen haben. Ob das nun stimmt oder nicht, Beweise jedenfalls kann ich im Wasser nicht liegen sehen, heißt das hier daher „Goda“ für Götter und „Foss“ für Wasserfall, also „Götterwasserfall“.

Von einem Parkplatz aus läuft man jetzt ein Stück oberhalb des aufgewühlten Flusses entlang auf den eigentlichen Wasserfall zu. Zwar hätte man alternativ auch an der anderen Uferseite langgehen können, denn eine stählerne Brücke überquert den Fluss. Aber wir bleiben mal lieber hier, wo alle von der Gruppe langgehen. Trotzdem trennen sich nun kurz die Wege vom Großteil, denn man kann auch einen Weg nach unten, direkt zum Wasser gehen und sieht dann den Wasserfall aus tieferer Perspektive. So wie der Teddy, der macht das nämlich gerade.


Danach dann nochmal von oben drauf geschaut und es geht wieder retour. Am Parkplatz sind Toilette, Kaffee, Klimbimbude und unser Bus, mit dem es jetzt heim nach Akureyri geht.


Am Hafen

springen gerade ein paar sicher einheimische Nordmänner, oder eher „Nordjugendliche“, obwohl es doch eigentlich - mit diesem nur für uns Mitteleuropäer scheinbar überflüssigem Schild- verboten ist,

provokant ins wohl nur 10 Grad kalte Fjordwasser. Da wird man direkt wieder dran erinnert, was man doch für ein Warmduscher ist, insbesondere wenn man gerade von einem solchen Ausflug zurückkommt. Und es stellt sich die Frage, ob die Thermalbäder etwa doch nur so ne Touristenbelustigung sind… weil ich ja auch keine Wirkung sehe…

-- Fortsetzung folgt --


Im 7. Teil überreden wir die Träger noch zu einem Fußmarsch durch die Stadt, bis hoch zum Botanischen Garten. Und später erleben wir vor dem örtlichen Polizeirevier noch eine Verhaftung


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