Streik des Sicherheitspersonals im Januar 2019

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      Das wird sich zumindest in Frankfurt in Grenzen halten, da dort noch ca. 500 bis 600 Mitarbeiter der Sicherheitskontrollen arbeiten. Die werden denn wohl auch das Personal bedienen können aber vorwiegend im Transit eingesetzt werden. Wer in der Regel bei Streik konsequent alle Flüge streicht (also auch Hinflüge innerhalb Europas) sind KLM und Swiss.
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      Mist! Unser Flug mit LH am Dienstag nach Hongkong um 22.15 Uhr wurde gecancelt, obwohl nur bis 20 Uhr gestreikt wird. Da wäre doch genügend Zeit gewesen, das Flugzeug zu erreichen.

      Das Unfassbare: Alternativ, lt. Telefonauskunft, wurde uns angeboten um 18.15 Uhr mit LH von FRA nach München zu fliegen und von dort um 22.30 Uhr nach Hongkong. Diese Maschine ab FRA würde sicher fliegen. Dieses Angebot nach stundenlanger Warteschleife, weil am PC zwar "Alternativflug" anzuklicken war, aber kein Flug angeboten wurde.

      Auf der Homepage des Flughafens steht aber ausdrücklich, dass während des Streiks von morgens bis 20 Uhr alle Flüge ausfallen und man deshalb nicht zum Flughafen anreisen soll.

      Wenn wir also zu dem früheren Flug (mit neuer Bahnkarte) nach FRA gefahren wären, wären wir das Risiko eingegangen, dann dort festzusitzen.

      Nach langer Diskussion fliegen wir jetzt ab München. Allerdings war LH nicht bereit, uns kostenlos die Rail & Fly-tickets zum Flughafen München zur Verfügung zu stellen als Ausgleich für den Flug von FRA nach MUC. Diese mussten wir kostenpflichtig dazu buchen.

      Zusätzlich bleiben wir auf den Kosten für die DB-Tickets (Zuggebunden) zum Flughafen FRA von Ludwigsburg aus sitzen.

      Von LH hätte ich einen anderen Service erwartet.

      Hoffentlich kommt am Dienstag kein neues Schneechaos nach München.
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      tamara schrieb:

      Mist! Unser Flug mit LH am Dienstag nach Hongkong um 22.15 Uhr wurde gecancelt, obwohl nur bis 20 Uhr gestreikt wird. Da wäre doch genügend Zeit gewesen, das Flugzeug zu erreichen.

      Das Unfassbare: Alternativ, lt. Telefonauskunft, wurde uns angeboten um 18.15 Uhr mit LH von FRA nach München zu fliegen und von dort um 22.30 Uhr nach Hongkong. Diese Maschine ab FRA würde sicher fliegen. Dieses Angebot nach stundenlanger Warteschleife, weil am PC zwar "Alternativflug" anzuklicken war, aber kein Flug angeboten wurde.

      Auf der Homepage des Flughafens steht aber ausdrücklich, dass während des Streiks von morgens bis 20 Uhr alle Flüge ausfallen und man deshalb nicht zum Flughafen anreisen soll.

      Wenn wir also zu dem früheren Flug (mit neuer Bahnkarte) nach FRA gefahren wären, wären wir das Risiko eingegangen, dann dort festzusitzen.

      Nach langer Diskussion fliegen wir jetzt ab München. Allerdings war LH nicht bereit, uns kostenlos die Rail & Fly-tickets zum Flughafen München zur Verfügung zu stellen als Ausgleich für den Flug von FRA nach MUC. Diese mussten wir kostenpflichtig dazu buchen.

      Zusätzlich bleiben wir auf den Kosten für die DB-Tickets (Zuggebunden) zum Flughafen FRA von Ludwigsburg aus sitzen.

      Von LH hätte ich einen anderen Service erwartet.

      Hoffentlich kommt am Dienstag kein neues Schneechaos nach München.
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      Wieso hattest Du von LH einen anderen Service erwartet ? Lufthansa ist nicht der Verursacher des Streiks. Richte Deinen "Dankesbrief" an Verdi, die für dieses Chaos an den Flughäfen verantwortlich sind.
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      Hans Schmidtbauer schrieb:

      Wieso hattest Du von LH einen anderen Service erwartet ? Lufthansa ist nicht der Verursacher des Streiks. Richte Deinen "Dankesbrief" an Verdi, die für dieses Chaos an den Flughäfen verantwortlich sind
      1. Weil der Streik um 20 Uhr beendet ist und unser Flugzeug erst planmäßig um 22.15 startet. Deshalb ist für mich kein Grund zu canceln. Da ist genügend Zeit um einzuchecken.

      2. Wenn aber doch gecancelt wird, dann wenigstens als Ersatz für den angebotenen Flug von FRA nach München (fraglich ist, ob der überhaupt stattfindet) die Anfahrt mit DB zum Flughafen MUC. Hätten wir eine neue Fahrkarte nach FRA gekauft und der Zubringerflug um 18.15 Uhr nach MUC wäre doch ausgefallen hätten wir Mehrkosten gehabt, wären dann in Frankfurt festgesessen und hätten wieder keinen Flug nach Hongkong gehabt. Dafür hätten wir dann wirklich keinen Anspruch auf Entschädigung gehabt, da dieser Flug ja in der Streikzeit ist. Deshalb finde ich dieses Angebot von LH unmöglich.
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      tamara schrieb:

      Hans Schmidtbauer schrieb:

      Wieso hattest Du von LH einen anderen Service erwartet ? Lufthansa ist nicht der Verursacher des Streiks. Richte Deinen "Dankesbrief" an Verdi, die für dieses Chaos an den Flughäfen verantwortlich sind
      1. Weil der Streik um 20 Uhr beendet ist und unser Flugzeug erst planmäßig um 22.15 startet. Deshalb ist für mich kein Grund zu canceln. Da ist genügend Zeit um einzuchecken.
      2. Wenn aber doch gecancelt wird, dann wenigstens als Ersatz für den angebotenen Flug von FRA nach München (fraglich ist, ob der überhaupt stattfindet) die Anfahrt mit DB zum Flughafen MUC. Hätten wir eine neue Fahrkarte nach FRA gekauft und der Zubringerflug um 18.15 Uhr nach MUC wäre doch ausgefallen hätten wir Mehrkosten gehabt, wären dann in Frankfurt festgesessen und hätten wieder keinen Flug nach Hongkong gehabt. Dafür hätten wir dann wirklich keinen Anspruch auf Entschädigung gehabt, da dieser Flug ja in der Streikzeit ist. Deshalb finde ich dieses Angebot von LH unmöglich.
      Dazu nur ein kurzer sachlicher Hinweis.

      Wenn Verdi den Streik bis 20:00 Uhr ausruft, tritt natürlich nicht unmittelbar danach eine Normalisierung im Flugbetrieb ein. Die Auswirkungen solcher Streiks bauen sich im Regelfall erst langsam ab, bis hin zum Folgetag. Der Grund sind die Umlaufpläne der Flieger, die durch solche Streiks völlig auseinander gerissen werden. Da macht es fallweise durchaus Sinn einen Flug auch mal zu streichen, um damit wieder in die Taktung des Umlaufplans zu gelangen.

      Natürlich würden gerne alle Airlines nach Ende des Streiks gerne sofort wieder sofort ihre Flieger starten lassen. Nur geht das leider nicht.
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      Von Lufthansa hätte ich ehrlich gesagt einen besseren Service erwartet, denn Fakt ist: Auch bei Streik ist die Airline dazu verpflichtet schnellstmöglich ans Ziel zu befördern. Das schließt auch die Fahrt / Flug nach München ein.

      Dass Verdi hier den Bogen etwas überspannt hat und der Streik des Sicherheitspersonals Verursacher ist und nicht die Lufthansa steht dabei außer Frage.
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      Ganz verstehen kann ich das nicht. bis 20:Uhr kann keiner in Frankfurt durch die Sicherheitskontrolle, steht so auf der Seite des Airports. Also den Flug 18:15 hättet ihr nicht bekommen. Normalerweise kann man in diesem Fall nach München mit der Bahn fahren, dabei gelten die Flugtickets als Bahnkarte. War so z. B. beim Berliner Streik ud auch bei Eurowings ist das so, kann man auf der Seite nachlesen.

      Ich würde einfach noch einmal bei LH nachfragen, ich nehme an, dass das bei euch auch so ist. An der Hotline sind sie häufig nicht voll informiert.

      Nach und von Berlin fliegt und kommt am Dienstag jeder zweite LH-flug von/nach Frankfurt.. Das sind die Gäste, die aus dem Transit der Langstrecke kommt. Macht auch Sinn. Berlin hat ja mehr direkte ausländische Fluggäste p.J. als z. B. Frankfurt oder München.
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      Das der Flug gecancelt ist, ist schon erstaunlich. Der Gegenflug von LH796 ist heute um 16:16 Ortszeit pünktlich angekommen, der Rückflug von Hong Kong, LH797 ist schon in Hong Kong cancelled, d. h. er fehlt dann natürlich in Frankfurt. Kann auch nicht nach München geflogen sein, denn der Münchener Flug ist angekommen und fliegt auch heute wieder.

      Sieht so aus, als ob das nichts mit dem Streik zu tun hat.
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      Ich sehe schon einen Zusammenhang mit dem Streik: Die Maschine macht für Lufthansa in HKG mehr Sinn, sonst hätte sie womöglich leer von FRA nach HKG fliegen müssen. So streicht man einfach 1x den Umlauf HKG-FRA-HKG und bucht die Passagiere auf andere Flüge um.

      So oder so: Auch bei einem Streik des Sicherheitspersonals sind Fluggesellschaften idR zu Ausgleichszahlungen verpflichtet , siehe BGH X ZR 111/17
      12/2018: AIDAnova - Kanaren & Madeira
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      geko schrieb:

      Ich sehe schon einen Zusammenhang mit dem Streik: Die Maschine macht für Lufthansa in HKG mehr Sinn, sonst hätte sie womöglich leer von FRA nach HKG fliegen müssen. So streicht man einfach 1x den Umlauf HKG-FRA-HKG und bucht die Passagiere auf andere Flüge um.

      So oder so: Auch bei einem Streik des Sicherheitspersonals sind Fluggesellschaften idR zu Ausgleichszahlungen verpflichtet , siehe BGH X ZR 111/17
      Sehr eigenwillige und einseitige Interpretation des Urteils. Aus dem Volltext des Urteils ist "idR" für mich jedenfalls nicht ersichtlich.

      juris.bundesgerichtshof.de/cgi…Blank=1&file=dokument.pdf

      Vielmehr hat der BGH entschieden: "Ein Streik begründet, auch wenn er sich als solcher nicht vermeiden lässt, nicht ohne weiteres außergewöhnliche Umstände. Eine Annullierung ist vielmehr nur dann streikbedingt, wenn der Streik zu Folgen führt, die sich mit zumutbaren Maßnahmen nicht abwenden lassen, und wenn diese Folgen die Annullierung rechtlich oder tatsächlich notwendig machen.."

      Ich gehe mal davon aus, das die Juristen der Rechtsabteilung der LH die Ausführungen des Urteils im Detail kennen und folglich auch wissen, wie damit umzugehen ist.
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