Mar- 29.9.-6.10.18

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    • Mar- 29.9.-6.10.18

      Nun bin ich seit gestern zu Hause und sitze hier und denke: hm! Das war es irgendwie nicht!

      Eine sehr durchwachsene Woche liegt hinter uns und es gibt doch sehr viel, was mir dieses mal nicht gefallen hat bzw. sogar stark verärgert hat.
      Ganz eklatant war der Umgang mit Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien. Ich fahre ja eigentlich mit Aida, weil es hier noch nie gravierende Probleme gab. Diesmal war es anders....
      Der Schonkostkoch war bemüht, aber komplett ungeschult, dazu hatte er keinerlei Unterstützung vom Chef des BellaDonna... der Chef trat auch sehr unangenehm auf, das fing mit kreativ getragener Berufskleidung an (man könnte meinen er sei in da Hood- leider war er aber kein bro, yoyo) und endete mit ausgestrahlter Arroganz... ausserdem wurde definitiv falsch deklariert und als ich ihn einmal auf eine wirklich gefährliche Situation hinwies sah er es überhaupt nicht ein und ich als Gast musste sehr massiv werden, dass die falsche Deklaration entfernt wurde... Der Erfolg dieser Aktion war, dass ich selbst im BellaDonna ab da quasi nichtsmehr zu essen fand... der krönende Abschluss war am Farewellabend eine Beilage (Kartoffeln), eine Fleischart und ein Gemüse, was eigentlich zum Fisch gehörte...
      Im Brauhaus gab es eine pfiffige Bedienung, die mich sehr unterstützte und ich dank ihr dort kontaminationsfrei essen konnte... das war aber auch ein Akt bis wir dahin kamen, CaliforniaGrill versagte mir direkt die Bedienung, ich solle ins BellaDonna gehen (zu dem Zeitpunkt hatte nichts anderes auf).... dort musste ich die Rezeption einschalten und bekam dann etwas vom RossiniChef zubereitet.... Marktrestaurant bestach ebenfalls durch schlechte Deklaration und es war uns zu wuselig, daher waren wir nur 2x dort.... im East waren wir einmal zur Kaffeezeit (top, auch ich bekam sofort etwas leckeres gebracht) und einmal sind wir abends duschgeschlendert, ausser puren Reis hätte ich aber garnichts essen dürfen...
      Kulinarisch war also die Fahrt mit Ausnahme des Buffalo ein Vollversagen (und ich rede hier noch nicht von der Qualität, aber hier ist leider auch so einiges an Tier umsonst gestorben, die Zutaten selbst waren ja ok, aber an der Zubereitung hat es echt oft ausgesetzt.... )
      Die Bars waren durchschnittlich, es gab keine Höhen, es war aber auch ok.... also.... durchschnitt. Nicht der Service und die Begeisterung, die ich von anderen Fahrten kannte... irgendwie wirkte es oft nach "Dienstnachvorschrift". Aber ich glaube, das liegt auch daran, dass sich eben die Führungspositionen nicht zeigten. Es gab wenig Präsens der Höherrangigen... und der Fisch stinkt ja bekanntlich vom Kopf her.... Trauriges Highlight hierbei waren eindeutig Stefan Hosfeld und Silvia Fürst... Herrn Hosfeld sah man eigentlich nur zur Primetime- und die war ohne Elan und schlichtweg langweilig... Frau Fürst sah ich ein einziges Mal auf der ganzen Reise- dort sass sie am Nebentisch und hofierte eine Gruppe goldener Fahrer.
      Ich gehöre gewisslich nicht zu den Leuten die Wert auf Bespassung und Ansprache rund um die Uhr wert legen- aber so komplett fehlende Präsenz und kaum ein Guten Morgen, guten Tag auf den Gängen... selbst Gastgeber gingen Grußlos an einem vorbei...
      Es gab da Gottseidank ein paar Ausnahmen, motiviert, frisch, freundlich.... aber erschreckend, dass sie diesmal die Ausnahme boten.

      Nichtsdesto trotz gab es natürlich auch gute Momente an Bord, aber alles zusammengenommen reicht es diesmal nur für ein absolut durchschnittlich..... ich hoffe, die nächsten beiden Touren werden wieder besser.... Ach, mein Highlight der Reise: Kapitän Miklitza - sehr informativ und ich musste doch bei jeder seiner durchsagen lachen, auch die nautische Fragestunde absolvierte er mit Humor, Wortwitz und einer blitzschnellen Gedankenleistung, Chapeau!
    • Ich muss aber doch nochmal erwähnen, dass der Schonkostkoch wirklich sehr bemüht und interessiert war! Er hat wirklich alles versucht, was in seinen Möglichkeiten war. Wenn man aber erst kurz damit zu tun hat und sich alles selbst erarbeiten muss ist das natürlich fies. Er schien aber auch nicht ganz unglücklich zu sein bald das Schiff wechseln zu dürfen.