Angepinnt Wir sind für Euch dabei - AIDAvita 17.08.-04.09.2018 von New York City nach Hamburg

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    • Wir sind für Euch dabei - AIDAvita 17.08.-04.09.2018 von New York City nach Hamburg

      Hallo Ihr Lieben,

      AIDA hat das Wasserurlaub Forum eingeladen, an der tollen Reise der AIDAvita vom 17. August bis zum 04. September 2018 teilzunehmen. Ich werde also für Euch von New York City nach Hamburg fahren.

      Ich freue mich sehr, denn für mich ist das eine absolute Traumroute von New York City über Boston, Portland, Halifax, St. John's, Qaqortoc, Prinz-Christian-Sund, Reykjavik, Invergordon, Leith/Edinburgh nach Hamburg.

      Ihr dürft Euch auf tägliche Berichte, Fotos und Videos freuen.

      Mehr dazu dann an dieser Stelle.

      Edit: Auf Instagram findet Ihr ab sofort laufend neue Fotos und kurze Videos zur Reise: Wasserurlaub.info auf Instagram


      Gerne könnt Ihr auch Fragen stellen und Themenwünsche äußern. Ich werde dann wieder versuchen, möglichst viele davon von unterwegs zu beantworten.

      Hierfür habe ich hier einen gesonderten Thread eröffnet.

      Viele liebe Grüße
      Alicia

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    • Guten Morgen aus Los Angeles :)

      Hier ist es 5.00 Uhr morgens und wir kämpfen noch etwas mit den Jetlag. Wir sind schon eine Woche früher in die USA geflogen und werden uns erstmal ein wenig in anderen Gegenden des Kontinents umschauen.

      Der Flug führte über Island und Grönland nach Los Angeles. Das bot uns traumhafte Aussichten besonders in den nördlichen Gebieten.

      Hier der Blick auf Grönland und viele Eisberge

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      Auf unserem Instagram Account findet Ihr hierzu auch ein kurzes Video. Demnächst werden wir ja auch mit der Vita dort vorbei kommen. Natürlich aus einer völlig anderen Perspektive. Jetzt freuen wir uns noch mehr darauf.

      Die Einreise war völlig unproblematisch und hat inklusive Automaten und kurzem Inaugenscheinnehmen durch den Offizier für uns zwei zusammen gerade mal 5 Minuten gedauert. Und es waren wirklich viele Fluggäste dort. Tipp von mir: Nehmt unbedingt die Esta Automaten, das erspart Euch viel Zeit. Am Automaten waren noch einige Fragen zu beantworten, die vorher auch im Flugzeug bereits auf der Zollerklärung standen. Für diejenigen, die nicht so gut Englisch können: Keine Sorge, an den Automaten kann man auch deutsch auswählen. Die meisten werden ja in New York einreisen, aber dort habe ich vor zwei Jahren dieselbe Erfahrung gemacht.

      Die Einreiseprozedur erkläre ich nochmal genauer, da es hierzu Fragen gab. Also: erst an den Automaten und zwar zusammenreisende Familien auch bitte gemeinsam. Nach dem dort nacheinander pro Person die Pässe eingelesen, Fingerabdrücke genommen, die Fragen alle beantwortet wurden und von jedem ein Foto gemacht wurde , erhält man pro Person einen Ausdruck mit den Daten und dem Foto. Unbedingt mitnehmen. Dann geht man als Familie zusammen ansonsten einzeln zum Immigration Offizier und gibt ihm die Pässe und die Ausdrucke aus dem Automaten. Der wird in der Regel fragen, wo man wohnt bzw was man machen wird (Antwort in beiden Fällen „Cruise with Aida“) und wie lange man in den USA bleiben wird (Antwort Datum letzter Hafen in den USA - also 21. August). Stempel auf die Ausdrucke und weiter geht es zu den Koffern. Beim Verlassen des Sicherheitsbereiches muss man noch die gestempelten Ausdrucke einem weiteren Offizier geben und dann ist es geschafft.

      Wir warten jetzt darauf, dass es hell wird und dann gönnen wir uns ein leckeres amerikanisches Frühstück.

      Bis später dann.
      Eure Alicia
    • 17.08.2018 New York City

      Einen wunderschönen guten Morgen aus New York von der AIDAvita.

      Dass wir es hierher schaffen würden, war zuerst gar nicht so sicher. Denn zwei Tage vor dem Flug bekamen wir eine E-Mail von Delta Airlines, mit einer Wetterwarnung für NYC und dem Angebot, kostenlos auf einen anderen Flugtag umzubuchen. Nun hatten wir hinsichtlich des Flugdatums ja keine andere Wahl und beschlossen, auf das Beste zu hoffen. Das Wetter hatte dann auch ein Einsehen und wir einen ruhigen und guten Flug.

      Wir hatten einem Tipp aus dem Forum für einen Transfer und so haben wir Carmel Limousines über Aviator gebucht. Nun ja. Ich kann nur abraten. Nach einer vergeudeten Stunde haben wir schließlich ein Uber gerufen. Das klappte super. Ich schreibe noch mehr zu dem Thema im NYC Anreise Thread.

      Es geht doch kaum etwas über die Freude, bei der Anreise zu einer Kreuzfahrt das erste Mal die AIDA zu sehen. Das Einchecken verlief schnell und problemlos und auch unsere Kabine war schon bereit für uns.



      Wir buchen sonst nur Balkon und aufwärts. Diesmal reisen wir ja auf Einladung von Aida und bekamen eine Innenkabine spendiert. Der erste Eindruck ist trotz des fehlenden Ausblicks sehr gut. Gemütlich und schön eingerichtet.

      Zuerst ging es zur Bar, um Getränkekarten zu kaufen. Eigentlich nehmen wir immer Genießerkarten, aber da wir viele Seetage haben und mich meine Tochter begleitet und wir dann immer kaum Alkohol trinken, ist es diesmal das Light Paket geworden. Den nicht inkludierten Rest zahlen wir dann so. Am Ende der Reise werde ich berichten, ob sich das gerechnet hat.

      Auf dem Oberdeck mit Sicht auf die überwältigende Skyline New Yorks gab es dann erstmal den ersten (alkoholfreien) Cocktail. Jetzt sind wir richtig angekommen und voller Vorfreude auf eine tolle Reise.

      Für das leckere Abendessen nahmen wir uns nur wenig Zeit, denn New York wartete auf uns. Trotzdem blieb Gelegenheit für ein nettes Gespräch mit den Tischnachbarn. Das ist eben Aida, überall freundliche nette Menschen.

      Dann die Kamera gegriffen und schnell runter vom Schiff. Ich hatte uns die Aussichtsplattform Top of the Rocks im Rockefeller Center zum Sonnenuntergang vorgebucht. Das tolle am Rockefeller Center ist, dass man von dort einen super Blick auf das Empire State Building hat. Es war schon etwas besonderes, langsam die Lichter der Stadt angehen zu sehen.

      Unser Uber Fahrer war besonders nett und fuhr uns noch ungefragt extra am Times Square vorbei und wartete dort solange , bis wir ausreichend Fotos gemacht hatten. Die Leute in den USA sind einfach sehr, sehr nett.

      Zurück am Schiff gab es noch zwei Cocktails wieder mit Blick auf die Skyline bevor uns eine Regenfront ins Schiffsinnere und dann ziemlich schnell auch ins Bett schickte.

      Ein gelungener erster Tag. Wir sind gespannt, was morgen bringt.
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    • Hallo Ihr Lieben,

      hier ist alles bereit zum Auslaufen. Falls die Verbindung hält, streame ich das Auslaufen live auf Instagram.

      Eben kam eine bedrohlich aussehende Starkregenfront auf uns zu, die drehte aber dann doch im letzten Moment ab Richtung Manhattan. Damit ist also ein schönes Auslaufen für alle gesichert.

      Heute Abend gibt es dann eine ausführlichen Bericht über unseren Tag in New York und auch viele Bilder.

      Lieben Gruß
      Alicia
    • 18.08.2018 New York City und Sail Away

      Hallo Ihr Lieben,

      wir hatten einen wirklich schönen Tag in dieser tollen Stadt. Nach einem schnellen aber leckeren Frühstück sind wir los und haben die Stadt erkundet.

      Die Vita liegt ja sehr zentral und so haben wir in den anderthalb Tagen wirklich viel gesehen. Hier noch ein schönes Bild vom Times Square am Vorabend

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      Mit einem oben offenen Doppeldeckerbus sind wir durch Midtown und Lower Manhattan bis rüber nach Brooklyn gefahren. Von dort gab es eine grandiose Aussicht auf Lower Manhattan und das neue One World Trade Center

      ...

      Rechts im Bild die Brooklyn Bridge

      ...

      Unterwegs einige für New York typische Ansichten

      ...

      In China Town haben einen Lunchstop eingelegt und lecker Dim Sum im berühmten Nom Wah Tea Parlour gegessen. Dies war 1920 das erste Restaurant, das diese Spezialitäten in New York angeboten hat. Wie in allen guten Restaurants in New York geht auch dort nichts ohne Anstehen, aber wir hatten Glück und es warteten hauptsächlich 3er und 4er Gruppen, sodass wir recht schnell einen Tisch für uns zwei bekamen.

      ...

      Um 16:30 hieß es „alle Mann an Bord“ und um 17:00 Uhr ging es zur Seenotrettungsübung. Alle waren schnell dabei, so wurde den Passagieren dann auch zur zügigen Durchführung gratuliert. Das habe ich auf meinen vielen Aida Reisen auch noch nicht erlebt. Top.

      Für 18.00 Uhr war dann das Auslaufen geplant. Hierfür gibt es nur ein Wort: Spektakulär! Ich hätte Euch gerne diesen Moment live auf Instagram gezeigt, aber leider brach die Verbindung nach einigen Sekunden zusammen. Ich werde hierzu auch noch einige kurze Videos auf Instagram hochladen. Schaut doch da immer mal vorbei.

      Das Gefühl an der imposanten Skyline Manhattans entlang hinaus zu fahren ist unbeschreiblich. Wir waren schon öfters mal in New York, aber sind noch nie mit dem Schiff ausgelaufen. Das ist schon etwas ganz besonderes. Wir haben dort bestimmt eine ganze Stunde an der Reeling gesessen und auf das immer kleiner werdende New York geschaut. Da konnte uns auch ein Regenschauer zwischendurch nicht vertreiben.

      Eigentlich wollten wir nun zum ersten Mal das Calypso Restaurant ausprobieren, aber eine nette Offizierin wies uns schon am Eingang darauf hin, dass momentan keine Plätze frei wären. Das fand ich richtig gut, so erspart man sich die unnötige Suche nach Plätzen. Wir sind dann wieder ins Marktrestaurant gegangen, wo wir sofort freie Plätze fanden. Das Essen war lecker und mit den netten Mitreisenden am Tisch gab es interessante Themen zu besprechen.

      So ging es zufrieden zur Farewell Party. Auf dem Pooldeck war schon der Tisch mit dem Sekt aufgebaut. Tatsächlich im Muster der US Amerikanischen Flagge. Eine tolle Idee. Ich hoffe, jemand hat ein Foto davon. Auf meinen ist das Muster leider nicht sichtbar.

      Es folgte die Begrüßung durch GM (jetzt Hoteldirektor) Thomas Scharfenberg und EM Frau Merkel. Beide machten einen richtig guten ersten Eindruck. Dann kam ein fröhliches „Sie haben Urlaub!“ und die Party konnte beginnen. Die Aida Stars tanzten und sangen ein Best of Madonna und die Lasershow war auch richtig gut. Ich kannte ja bisher nur die großen Schiffe und bin immer mehr begeistert von der Vita.

      Jetzt ist es spät und wir gehen erstmal schlafen. Morgen ist Seetag und es gilt, das Schiff zu entdecken. Und wir freuen uns auf das Fantreffen!

      Gute Nacht
      Eure Alicia

      PS Momentan lassen sich die Fotos leider nicht hochladen. Sobald es funktioniert, werde ich die Platzhalter ... mit Bildern füllen. Ansonsten schaut gerne auch mal bei Instagram vorbei.

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    • clubschiff-profis.de
    • 19.08.2018 1. Seetag auf dem Weg nach Boston

      Wir haben geschlafen wie die Könige. In unser Kabine ist einfach alles neu und kuschelig. Neue Matratze, neue Bettdecke, neue Kopfkissen, neue Handtücher. Alles so flauschig. Wir haben uns so wohlgefühlt, dass wir das Frühstück ausfallen lassen mussten. Eine Wohltat nach den doch gewöhnungsbedürftigen amerikanischen Betten, bei denen die Decker aus einer in eine Art Laken gewickelten Unterdecke besteht. Die Vita hat uns im Sturm erobert.

      Um 11.00 Uhr musste ich dann aber doch raus in die Welt und zum Fantreffen. Nochmals herzlichen Dank an @bfr007 für die gelungene und besonders liebevolle Organisation. Die Aida Papierschiffchen und Namensschilder für alle müssen richtig viel Arbeit gemacht haben. Es gab eine freundliche Begrüßung vom GM, EM und unserem @bfr007 und dann nette Gespräche. Es hat mich gefreut, einige von Euch persönlich kennenzulernen.

      Die Aida Crew hat sich etwas besonderes für diese Reise ausgedacht. Selection Wichteln für die Göste. Jeder Teilnehmer besorgt in einem der angelaufenen Häfen ein typisches Souvenir für um die 5 € und am Ende der Reise wird unter den Teilnehmern verteilt. Eine super Idee. Ich hoffe, dass viele mitmachen werden.

      Die erste Kunstauktion der Reise fand zu meiner Überraschung in der Aida Bar statt. Aber klar, es gibt ja hier kein Theatrium. Es gab eine schöne Mischung an Kunstwerken und auch die Blind Dates waren wirklich attraktive Bilder. Ich konnte nicht anders und musste eines der vorab bereits ausgestellten Bilder ersteigern. Dafür wird sich sicher noch ein Plätzchen zuhause an der Wand finden.

      Heute gab es in der Nightfly Bar die Ausgabe der Schiffslogbücher für alle Gäste. Am Eingang noch ein Foto mit Dodo für alle (ja, auch die Erwachsenen) und dann wurde jedes Schiffslogbuch gestempelt und signiert vom Hotel Direktor Thomas Scharfenberg, der Entertainmentmanagerin Marie-Christin Merkel und last not least dem Kapitän Herrn Carsten Wätge. In dem schön gestalteten Büchlein können die Erinnerungen an die Reise festgehalten werden. Wieder so eine nette Selection Idee.

      Nach einem wirklich leckeren Abendessen - ich weiß jetzt, was mit dem besseren Essen auf den Selectionschiffen gemeint ist! - ging es für uns das erste Mal ins Theater. Das kannten wir in dieser Form auf Aida noch nicht und waren beeindruckt. Super Sicht von allen Plätzen und gute Akustik. Es gab eine sehr liebevoll gestaltete Lasershow zur Reiseroute und dann die Offiziers- und Kapitänsvorstellung. Sehr humorvoll übrigens. Wir haben uns sehr amüsiert.



      Im Anschluss wurden die Aida Stars einzeln vorgestellt. Da sind einige sehr talentierte Leute dabei. Wir sind gespannt auf die kommenden Shows.

      Da der Jetlag und noch immer nicht ganz losgelassen hat, ging es nach der Show nicht mehr in eine der Bars sondern wieder zurück in die gemütlichen Betten.

      Gute Nacht. Morgen wartet Boston auf uns.

      Liebe Grüße
      Eure Alicia

      Bitte schaut Euch die Bilder auf Instagram an (siehe erster Beitrag), den zum Hochladen hier reicht die Verbindung leider nicht aus.
    • Guten Abend,

      Aida hat uns für diese Reise 5 Ausflüge spendiert und so ging es heute früh los zum AIDA Ausflug Boston01 - Boston und Harvard.

      Dieser führte vorbei an zahlreichen Schauplätzen der amerikanischen Geschichte. So sahen wir den Ort der Boston Tea Party, wo 1773 erboste Bürger als Widerstand gegen die britische Steuerpolitik Teesäcke ins Hafenbecken warfen. Dies war der Beginn zahlreicher Aktionen im ganzen Land, die letztendlich zum Ausbruch des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges in 1775 führten. Schon beeindruckend, solche Orte mal persönlich zu besuchen.

      Wir sahen den alten Zollturm, die Trinity Church und den John Hancock Tower, das höchste Gebäude der Stadt. John Hancock unterzeichnete übrigens die amerikanische Unabhängigkeitserklärung und sein Name wurde dadurch in den USA zu einem Synonym für das Leisten einer Unterschrift. Seinen Namen sieht man eigentlich überall in der Stadt.

      Unsere Fahrt führte auch vorbei an dem Restaurant, in dem John F. Kennedy seiner Jackie den Heiratsantrag machte. Witzigerweise heißt es „The Last Hurrah“.

      Wir hatten uns für diesen Ausflug entschieden, da ein Besuch der weltweit renommiertesten Harvard Universität beinhaltet war. Dort absolvierten 7 Präsidenten der Vereinigten Staaten und 30 Gewinner des Nobelpreises ihr Studium. Auf 22.000 Studenten kommen fast 5.000 Lehrkräfte. Da denke man mal an unsere Universitäten und die überfüllten Hörsäle. Diese Leistung hat aber auch ihren Preis. Die Studiengebühr beträgt pro Jahr rund 60.000 US Dollar und das Studium dauert 4 Jahre. Nur 6% der Bewerber haben das Glück dort als Student angenommen zu werden. Damit ist eine erfolgreiche Laufbahn aber eigentlich auch schon garantiert. Natürlich nur, wenn das Studium auch abgeschlossen wird.

      Um dem Erfolg etwas nachzuhelfen, reiben viele die Schuhspitzen der Statue des Gründers der Universität John Harvard. Das soll der Legende nach zu lebenslangen Erfolg verhelfen. Die Schuhspitzen sind übrigens blitzblank gerieben und die Schlange vor der Statue lang.

      Auf dem Gelände befindet sich die größte Universitätsbibliothek des Landes, dahinter steckt eine tragische Geschichte. Namensgeber Harry Whitmore fuhr mit seinen Eltern nach England, um dort eine original Gutenberg Bibel zu erwerben. Um diese dann nach Harvard zurück zu bringen, entschieden sie sich für das schnellste Verkehrsmittel ihrer Zeit - die Titanic. Er war mit seinen Eltern bereits im Rettungsboot, als er nochmals in die Kabine zurück rannte, um die Gutenberg Bibel zu retten. Er ging mit der Titanic unter.

      Zum Abschluss des Ausfluges besuchten wir Beacon Hill, das mit Quadratmeterpreisen von 37.000 $ Bostons beliebtestes aber auch teuerstes Wohnviertel ist. Dort lebt z.B. auch der ehemalige US Außenminister John Kerry. Wenn er zuhause ist, hängt die US Fahne draußen am Haus.

      Boston hat viel Wasser und ist mit seinem architektonischen Mix aus historischen und modernen Gebäuden und dem vorherrschenden rotem Klinker recht charmant. Grundsätzlich würden wir uns auf einem Ausflug jedoch mehr Informationen über die besuchten Orte und weniger über die Person des Reiseleiters wünschen. In unserem Fall schien die deutsche Abstammung und somit die vorhandenen deutschen Sprachkenntnisse doch die ausschlaggebende Qualifikation gewesen zu sein. Es ist schon ärgerlich, wenn die anderen Reisegruppen um einen herum interessante Infos bekommen und man selbst vorrangig nur etwas aus dem Leben des Reiseleiters hört und Fragen nicht beantwortet werden können. Es kommt bei Ausflügen eben immer auf den Reiseleiter an.

      Zurück auf dem Schiff ging es mit einem kühlen Getränk in eine der lauschigen Ecken im Außenbereich der Oceanbar. Erstmal das Internet nutzen, um ein paar Bilder für Euch auf Instagram hochzuladen.

      Das Auslaufen war sehr, sehr schön. Die untergehende Sonne über der Skyline Bostons und die davor zur Landung ansetzenden Flugzeuge. Magisch.

      Eines der Verspechen bei Selection lautet ja längere Liegezeiten. Und auch auf dieser Reise werden die Zeiten in den Häfen angepasst, wenn möglich. In Boston lagen wir eine Stunde länger als ursprünglich geplant und auch in Portland wird uns eine zusätzliche Stunde geschenkt. Wir werden dort entsprechend früher anlegen. Klasse Sache.

      Nach einem wieder sehr leckeren Abendessen im Calypso Restaurant ging es ins Theater. Die Prime Time mit dem Entertainment Manager auf den großen Schiffen heißt hier Boulevard und sollte eigentlich nur 15 Minuten dauern. Mit guten Entertainment Managern dauern die Shows meist etwas länger und so auch hier. Sehr lustig, das Ganze! Marie-Christin Merkel ist erst seit einem Monat in dieser Position, doch das merkt man ihr nicht an. Für mich ist sie schon jetzt eine der Besten.

      Zum Abschluss spielte noch Gastkünstler Jens Heinrich Claassen sein Programm.

      Dann schnell ab ins Bett. Morgen früh um 7.00 Uhr wartet schon Portland auf uns.

      Bilder wie immer auf Instagram unter unserem Account Wasserurlaub.info

      Videos folgen nach der Reise. Dies ist dem Netz hier geschuldet.

      Liebe Grüße
      Eure Alicia


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    • 21.08.2018 Portland, Maine

      Heute hieß es früh aufstehen, denn unsere Vita hat extra eine Stunde früher angelegt, damit wir möglichst viel Zeit im schönen Portland verbringen können.

      Also ließen wir wieder mal das Frühstück ausfallen und runter vom Schiff. Normalerweise legen die Kreuzfahrtschiffe noch rund 500 Meter weiter weg von der Innenstadt an, aber wir hatten wieder einen richtig tollen Liegeplatz. So waren wir nur nach ein paar Schritten im schönen Stadtviertel Old Port.

      Direkt vor dem Hafenausgang standen zwei Anbieter von Rundfahrten. Wir haben uns für den Trolley entschieden, da die Tour auch eine halbe Stunde Aufenthalt am Leuchtturm am Cape Elisabeth beinhaltete. Da der Trolley vor der Hafeneinfahrt uns jedoch nur bis zum Verkaufsbüro der Tickets gebracht hätte, sind wir die paar hundert Meter schnell gelaufen. So war dann die Schlange dort nicht so lang. Lasst Euch nicht vom Fahrplan im Prospekt irritieren, wenn Kreuzfahrtschiffe dort sind, fahren die Trolleys morgens im 15-30 Minutentakt. Wir haben 28 Dollar pro Ticket für eine 90 minütige Tour bezahlt. Diese führt durch den Ort vorbei an der Gedenkstätte für die aus Portland stammenden Opfer des Anschlages vom 11. September in New York City und vielen wirklich hübschen Häusern Portlands. In dem Ort wohnten früher auch viele berühmte Leute wie Bette Davies, Rita Hayworth, Liv Tyler und Billy Joel. Ich kann das gut verstehen. Dieser Ort wirkte so nett, den könnte ich mir auch als Zuhause vorstellen.

      Am Cape Elisabeth steht der berühmte Leuchtturm von Portland. Dieser wurde damals von keinem geringeren als George Washington persönlich in Auftrag gegeben. Dort lassen sich tolle Fotos machen und im Souvenirshop auch originelle Mitbringsel finden.

      Ein großes Lob auch an Scott, den Trolleyfahrer. Dieser kommentierte auch die Fahrt auf sehr unterhaltsame Weise (auf Englisch) und wirkte auf uns wie ein echtes Portland Original.

      Auf dem Weg zurück bot sich von der großen Brücke über die Bucht noch ein schöner Blick auf unsere AIDAvita.

      Maine ist ja berühmt für seine Hummer und praktischerweise liegt der Anfangs- und Endpunkt der Tour genau vor einem der beiden von der Touristeninformation empfohlenen Hummerrestaurants. Wer Hummer mag, wird ihn dort so frisch und so günstig wie an kaum einem anderen Ort bekommen.

      Bei strahlendem Sonnenschein machten wir noch einen kurzen Spaziergang einen der Wharfs entlang. Dort legten gerade viele Ausflugsboote ab, die alle gut gefüllt waren. Auf einem der Boote sahen wir sogar ein paar Mennoniten in ihrer für unsere Zeit doch sehr ungewöhnlichen Kleidung.

      Wir hätten gerne auch noch eine Bootstour gemacht, doch wir mussten zurück zum Schiff. Um 14:30 hieß es alle Mann an Bord.

      Wir suchten uns einen schönen Platz im Außenbereich der Anytime Bar, um von dort das Auslaufen zu beobachten. Da sich dieses aufgrund einer noch fehlenden Familie etwas verzögerte, konnten wir noch viele kleine Schiffe sehen, die vor uns durch die Bucht fuhren. Da war vom Segelschiff über Ducktoursboote und Fischerboote und viele weitere viel zu sehen. Sehr interessant.

      Irgendwann ging es dann doch los und wir fuhren durch die schöne Bucht Portlands vorbei am Vormittag besuchten Leuchtturm aufs offene Meer.

      Unser Fernglas haben wir auf Kreuzfahrten immer dabei, aber ausgerechnet auf dieser Reise nicht. Zum Glück gibt es den Bordshop und der hatte noch einige wenige übrig. Mal sehen, vielleicht haben wir ja Glück und sehen noch einige Wale. Drückt uns mal die Daumen.

      Den Abend begannen wir mit einem wieder sehr leckeren Essen im Calypso. Zum Essen schreibe ich später auf der Reise noch mehr. Bis jetzt sind wir einfach nur begeistert. Alles ist vielfältig und sehr lecker. Auch für die Vegetarier gibt es viel Auswahl.

      Abends wurde im Theater die Show Weltenwandler gespielt. Da haben wir es aber leider nicht mehr hin geschafft.

      Dies war der letzte US amerikanische Hafen. Morgen wartet Halifax in Kanada auf uns.

      Viele Bilder wie immer auf Instagram.

      Liebe Grüße
      Eure Alicia
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    • 22.08.2018 Halifax Nova Scotia

      Wir sollten erst gegen 14.00 Uhr in Halifax ankommen und so blieben noch einige Stunden, um die Fahrt der Vita durch den Nebel auf dem Oberdeck im Außenbereich der Anytime Bar zu genießen. Erstaunlicherweise waren dort nur wenige Gäste, dabei war die Stimmung auf dem Meer wirklich sehr schön. Hierzu gibt es auch ein Video auf Instagram.

      Pünktlich zum Mittagessen fing es dann an zu regnen, sodass wir dann ins Calypso Restaurant wechselten. Lecker Mittagessen :- )

      Pünktlich um 12.30 Uhr kam der Lotse an Bord und es begann die Einfahrt nach Halifax. Der Nebel und der Regen dabei haben nicht gestört. Wie gesagt, das ergab eine ganz besondere Stimmung. Halifax liegt in der kanadischen Provinz Nova Scotia, also Neu Schottland. 65 Prozent der Einwohner haben auch schottische Wurzeln. Und so wurden wir im Hafen stilecht von einem Dudelsackspieler im Schottenrock begrüßt. Bilder und Videos hierzu habe ich für Euch auf Instagram hochgeladen.

      Um 16.00 Uhr sollte es losgehen, zu unserem zweiten von AIDA gesponserten Ausflug. Halifax16 - Peggy‘s Cove und Fairview-Lawn-Friedhof. Ich schreibe „sollte“, denn zuerst war die Klimaanlage einigen Gästen zu kalt und musste erst neu eingestellt werden. Das erwies sich als recht schwierig, sodass wir erst um 16:18 loskamen. Alles kein Problem, denn die Zeit ging uns nicht verloren. Klasse organisiert!

      Unsere Reiseleiterin war eine sehr unterhaltsame schottisch stämmige Kanadierin, deren englische Erklärungen wirklich ausnehmend gut von einer Aida Mitarbeiterin übersetzt wurden. Zuerst ging es durch Halifax vorbei am Denkmal für den Gründer der Cunard Reederei (z.B. Queen Mary 2) und Citadel Hill, einer achteckigen Fortanlage auf einem Hügel.

      Im Gegensatz zu unserem Ausflug in Boston war dies nun wirklich eine gute Reiseleitung und wir haben viel über Land und Leute und die Geschichte von Halifax erfahren. So stelle ich mir das vor, wenn ich einen geführten Ausflug buche.

      Unter anderem wurde uns von dem tragischen Unglück in der Bucht von Halifax erzählt. Dort war 1917 ein Kohlefrachter mit einem mit Munition beladenen Schiff zusammengestoßen. Es entstanden Funken und es kam zur größten durch Menschen verursachten Explosion in der Geschichte bis später dann Nuklearwaffen entwickelt wurden. Die Explosion vernichtete große Teile des Stadtgebiets, tötete ca. 2.000 Menschen und löschte den am anderen Ufer lebenden Stamm der Ureinwohner und auch dessen 10.000 jährige Kultur komplett aus.

      Vorbei an Wäldern und Seen führte unser Weg durch kleine Siedlungen mit traditionellen kanadischen Holzhäusern. Das war eine sehr schöne Landschaft, die jedoch durch Peggy‘s Cove noch übertroffen wurde. Peggy’s Cove ist ein wirklich schnuckeliges Fischerdörfchen. Dort finden sich direkt am Meer große Granitfelsen, die vor rund 450 Millionen Jahren durch die Gletscher der damaligen Eiszeit in ihre jetzige Form geschliffen wurden. Beeindruckend schön.

      Im oberen Stock im Souvenirshop am Leuchtturm kann man sich einen Stempel von Peggy‘s Cove in den Pass machen lassen. Da waren wir aber lieber vorsichtig und haben darauf verzichtet, denn ein nicht offizieller Stempel macht den Pass ungültig.

      Die Granitfelsen sind recht trittsicher und man kann darauf gut herumgehen. Trotzdem sollte man vorsichtig sein. Überall stehen Warnschilder und erst letzte Woche ist eine Frau von einer unerwartet großen Welle ins Meer gespült worden und ertrunken. Also passt da bitte auf, wenn Ihr mal vorbei kommen solltet.

      Wir hatten fast eine volle Stunde Freizeit in Peggy‘s Cove. Die haben wir auch gebraucht. So schön war es.

      Vor dem Einsteigen in den Bus gab es noch eine Begegnung mit einem lebenden Hummerpärchen. Wir erfuhren so einiges über die Tiere und wer sich traute, durfte sich auch mit ihnen fotografieren lassen.

      Auf dem Rückweg sahen wir auch das Haus des Künstlers Ivan Frazer, der seine Fassade mit Motiven von Peggy‘s Cove bemalt hat.

      Die Straße nach Halifax führt vorbei am Swiss Air Flight Memorial, das den 227 Opfern des Flugzeugabsturzes in 1998 an dieser Stelle gewidmet ist.

      Zum Schluss besuchten wir den berühmten Fairview-Lawn-Friedhof in Halifax. Berühmt deshalb, weil dort 121 Opfer des Untergangs der Titanic begraben wurden. Die in der Form eines Schiffsrumpfes angeordneten Grabsteine sind sehr anrührend. Viele davon tragen auch keinen Namen, da viele Opfer nie identifiziert werden konnten. Pünktlich zu unserer Ankunft dort begann es in Strömen zu regnen. Trotzdem blieben alle Ausflugsgäste bei den Gräbern und hörten den Erklärungen der Reiseleiterin zu. Ich persönlich fand das Wetter dem Anlass auch völlig angemessen.

      Hierzu noch eine kleine Geschichte am Rande. Jeder, der James Camerons Kinofilm Titanic gesehen hat, wird sich an die Hauptfigur Jack Dawson gespielt von Leonardo di Caprio erinnern. Der Namensgeber J. Dawson hat ebenfalls auf dem Fairview-Lawn-Friedhof zusammen mit anderen Titanic Opfern seine letzte Ruhe gefunden. Nur dass er nicht Jack sondern Joe hieß. Seine Aufgabe auf der Titanic war, Kohle in die Öfen zu schaufeln und er hatte nur drei Zähne. Es hätte Joe Dawson sicher sehr amüsiert, wenn er wüsste, dass sehr viele Menschen zuerst an ihn denken, wenn es um die Titanic und ihren Untergang geht.

      Eine der Besonderheiten bei Selctionreisen ist ja, dass unterwegs sogenannte Local Heroes, also Leute aus den besuchten Häfen an Bord geholt werden. So auch in Halifax. Es sollte eine Jugendgruppe an Bord kommen, die Musik machen, singen und tanzen sollte und auch eine lokale Künstlerin mit einer kleinen Ausstellung ihrer Bilder. Beides hätten wir gerne gesehen, aber beides haben wir verpasst, da unser Ausflug leider eine halbe Stunde zu spät und somit erst kurz vorm Auslaufen zurück kam. Sonst hätte ich Euch natürlich darüber berichtet.

      Den Abend beendeten wir dann mit einem wieder sehr leckeren Essen im Calypso (Themenabend Thailand) und den Aida Stars, die eine Schlagernacht aufführten.

      Morgen ist Seetag. Darauf freue ich mich auch ganz besonders.

      Wie immer findet Ihr Bilder und Videos auf Instagram.

      Bis morgen dann.
      Eure Alicia
    • 23.08.2018 2. Seetag auf dem Weg nach St. John‘s

      Bisher haben wir es noch kein einziges Mal zum Frühstück geschafft. Auch heute sollte dies nicht anders sein.

      Denn pünktlich um 10.15 war die Küchenführung angesagt. Und da ich noch nie auf solch einem kleinen Schiff war, war das natürlich mal interessant anzusehen. Der Treffpunkt war das Selectionsrestaurant, wo es erstmal zur Begrüßung ein Glas Sekt bzw. Orangensaft gab. Dann rein in die modischen Schutzanzüge, die schicken Häubchen auf den Kopf und schnell ein Foto von allen Teilnehmern gemacht. Auf der Führung selbst durften leider keine Fotos gemacht werden.

      Wir sahen die Küche des Selectionsrestaurants und fuhren dann runter auf Deck 3. Dort wurden wir durch alle Bereiche der verschiedenen Fertigungsbereiche der Küche und auch durch die Provision (Lager) geführt. Dazu gab es allerlei Erklärungen. Unter anderem erfuhren wir, dass es insgesamt
      15 bzw. 18 verschiedene Themen für das Marktrestaurant und
      65 verschiedene Themen für das Calypso Restaurant gibt.

      Insgesamt arbeiten 88 Leute in der Küche (ohne die Provision Abteilung) . Schon beeindruckend, was diese doch recht geringe Anzahl Menschen jeden Tag so für uns Gäste zaubert. So gut wie auf der Vita habe ich bisher noch auf keinem Aida Schiff gegessen.

      Überhaupt hat mich die Vita völlig überzeugt. Da wir bisher nur mit den größeren Schiffen gefahren sind, war ich mir nicht sicher, wie mir solch ein kleines Schiff gefallen würde. Aber es ist einfach nur wunderbar. Zu dem Schiff schreibe an einem der kommenden Seetage mehr und dann gibt es auch die gewünschten vielen Bilder von der Vita selbst. Ich bin schon fleißig am Fotografieren dafür.

      Da wir wie bereits erwähnt, wieder kein Frühstück hatten, gönnten wir uns erstmal ein wieder sehr leckeres Mittagessen im Calypso Restaurant.

      Die folgenden vier Stunden verbrachten wir damit, an der Reeling sitzend auf das Meer und das Schraubenwasser zu schauen. Für mich gibt es auf einer Kreuzfahrt nichts schöneres. Das Meer sieht immer wieder anders aus und es ist herrlich entspannend. Wir wurden auch belohnt und hatten das Glück, zweimal Wale in relativer Nähe vom Schiff beobachten zu können.

      Natürlich hatte Aida für den Seetag viel Programm aufgeboten. Wer also etwas mehr Action wollte, konnte auch zur Kunstauktion, Kochschule, diversen Sport Workshops, Vorträgen des Lektors und der Edutainerin, einer Lesung, Workshops im Spa, der Probe des AIDAvita Gästechores und und und gehen.

      Im Calypso gab es heute den Themenabend „aus dem Land der Trolle“ und da waren wir natürlich gespannt, was sich dahinter verbirgt. Wir wurden natürlich nicht enttäuscht. Unter anderem gab es Wildschweinbraten auf Apfel-Cranberrysalat und Fjordforelle in Senfmarinade. Sogar ein Rentierbraten wurde frisch für die Passagiere aufgeschnitten. Auch eine Premiere für uns. Natürlich gab es auch diverse gute Sachen für die Vegetarier.

      Nach einer Trollcreme zum Dessert schauten wir kurz im Theater vorbei, wo bereits der erste Teil des Reisefilms Unvergessliche Momente gezeigt wurde.

      Dorthin kehrten wir nach einer Stippvisite an die Aida Bar (ja, es gibt jeden Abend Happy Hour) zurück. Heute wollte die neue Entertainment Managerin Marie-Christin Merkel den Beweis für ihre frühere Karriere als Volksmusiksängerin in ihrer Show Boulevard zeigen. Und so sahen wir ein Video ihres Auftritts vor einigen Jahren in einer ZDF Show mit Marianne und Michael. Dies war die Auflösung eines Rätsels von vor ein paar Tagen. Wer das Forum regelmäßig liest, war hier klar im Vorteil, denn hier hatte schon mal jemand eine Video von ihr gepostet. Die Leute im Publikum hatten dies nicht gesehen und daher auch leider keinen Cocktailgutschein gewonnen.

      Im Anschluss trat der Gastkünstler Niko Formanek mit seinem Programm „Der Eheflüsteter 1.0“ auf. Wir haben uns sehr amüsiert. Die Schlange für die Autogrammkarten und Fotos mit ihm war uns dann aber doch zu lang.

      Morgen müssen wir früh raus. St. John‘s in Neufundland steht auf dem Programm. Also schnell ins Bett, damit wir morgen früh fit sind.

      Gute Nacht und liebe Grüße
      Eure Alicia
    • clubschiff-profis.de
    • 24.08.2018 St. John‘s Neufundland

      Um 8.30 Uhr sollte unser Ausflug beginnen. Also schnell fertig gemacht und wieder einmal ohne Frühstück raus zu dem Bussen. Wir wollten diesmal auf‘s Wasser und die Papageientaucher besuchen.

      Diese befinden sich mit ihren Brutkolonien unter anderem auf einer Insel im Witness Bay Ecological Reserve. Dort wollten wir also hin. Unser neufundländischer Reiseleiter war wieder sehr informativ und unterhaltsam. Auf der rund dreiviertelstündigen Busfahrt von St. John’s erzählte er uns so einiges über seine Heimat. So war Neufundland bis ins letzte Jahrhundert ein eigenständiger Staat, der sich dann Kanada anschloss.

      Die Uhren laufen anders in Neufundland. Nicht nur dass die Uhrzeit um eine halbe Stunde von den angrenzenden Provinzen Kanadas abweicht, sondern es gibt auch eine sehr eigenwillige Regelung bezüglich eines Feiertags. Am ersten Mittwoch im August ist eigentlich ein Feiertag. Wenn - und nur wenn - das Sport Komitee zu dem Schluss kommt, dass das Wetter gut ist. Woher weiß ein Neufundländer nun, ob er an diesem Mittwoch zur Arbeit muss oder ob er frei hat? Nun, er muss an dem Morgen wie sonst auch pünktlich aufstehen und Radio hören. Ist das Wetter gut, ist alles gut und er kann zuhause bleiben. Ist das Wetter nach der Meinung dieses Komitees schlecht, muss er zur Arbeit und das Spiel wiederholt sich solange, bis es einen Tag mit gutem Wetter gibt.

      Eine Zeitzone mit einer halben Stunde Abweichung gibt es übrigens nur zweimal auf der Welt.

      Angekommen in Bay Bulls sind wir auf ein Ausflugsboot von O‘Brien‘s Whale and Bird Tours umgestiegen. Der Guide vom Boot erzählte uns, dass Neufundländer gerne und eigentlich überall singen und fing auch gleich damit an. Aus dem Stand und ohne Begleitung. Respekt. Bis zur Rückfahrt wurden dann vom Band neufundländische Shantys gespielt, die wunderbar zur Stimmung beitrugen.

      Auf den Ausflugstickets wurde extra nochmal darauf hingewiesen, dass es keine Garantie für die Sichtung von Papageientauchern gäbe. Verständlich, aber wir und viele andere machten uns nun doch Gedanken, ob wir auch welche zu Gesicht bekämen. Schon bald tauchten aber einige vereinzelte Papageientaucher auf den Wellen schwimmend auf. Und es dauerte nicht lange, bis tausende von ihnen über unserem Boot flogen. Sie waren aufgescheucht von drei Weißkopfseeadlern, die auf der Insel jagten. Das war ein atemberaubender Anblick. Den Jagdversuch eines Adlers, der letztendlich von Möwen angegriffen und verjagt wurde, konnte ich aufnehmen. Das Video findet Ihr auf Instagram.

      Papageientaucher verbringen ihr Leben eigentlich weit draußen auf dem Meer und kommen nur für die Aufzucht der Jungtiere an Land. Und zwar immer an die selbe Stelle zurück. Wir waren zum richtigen Zeitpunkt dort, denn bald werden sie mit ihren flüggen Jungen zurück auf‘s Meer ziehen. Papageientaucher sind recht ungeschickte Flieger und so nennen sie die Neufundländer auch liebevoll „fliegende Kartoffeln“. Das trifft es eigentlich ziemlich gut. Sie sind auch wirklich sehr niedlich.

      Die Insel war bevölkert von tausenden Vögeln wie Papageientauchern, Trottellummen und verschiedenen Möwenarten. Das Boot kam nah an die Insel heran, so könnten wir alles gut beobachten. Irgendwann fing der Guide vom Boot wieder an zu singen und es ging zurück auf‘s Land.

      Noch schnell ein paar schöne Souvenirs im Shop am Hafen gekauft (wann kommt man schon wieder mal nach Neufundland) und mit dem Bus zurück nach St. John‘s. Zum Schluss gab es noch eine kleine extra Rundfahrt durch die Stadt für uns und dann fuhr die AIDAvita um 14:00 Uhr auch schon wieder ab.

      St. John‘s ist ein Naturhafen und so wurde es eine wirklich schöne Ausfahrt bei strahlendem Sonnenschein.

      Abends hatten wir Plätze im Selectionsrestaurant gebucht. Es gab ein viergängiges Hummermenü und dazu eine Krimilesung mit dem Bordschauspieler. Wir bekamen eine schönen Fensterplatz, über den wir uns sehr freuten. Der Service war klasse, das Essen gut. Der Schauspieler hat auch gut vorgelesen, nur der Lesestoff hätte nach unserem Geschmack etwas moderner sein dürfen.

      Natürlich dauert so ein gemütlicher Abend seine Zeit, sodass wir es nicht zu Marie‘s Boulevard und die anschließende Show mit einem Travestiekünstler geschafft haben.

      Also jeder noch einen Cocktail in der Aida Bar und dann heisst es gute Nacht.

      Bis morgen,
      Eure Alicia

      Bilder wie immer auf Instagram.
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    • 25.08.2018 3. Seetag Auf dem Weg nach Grönland

      Und wieder haben wir es nicht zum Frühstück geschafft. Das Wetter war einfach zu schön. Zwar kühl, aber dafür strahlender Sonnenschein. Und so machten wir es uns wieder am Heck des Schiffes gemütlich. Es gibt ja die gelben Decken zum Einwickeln.

      Diesmal sahen wir zwar keine Wale, aber Seeadler und Eissturmvögel. Auch sehr interessant.

      Auch am dritten Seetag hatte Aida wieder so einiges geboten. Es gab diverse Workshops aus verschiedenen Abteilungen, Vorträge über Grönland und Achtsamkeit, Lesungen und und und...

      Das Fototeam hatte Postkarten ausgedrückt, die man erwerben und beschriften konnte und dann werden diese von Grönland aus verschickt. Eine super Idee. Die Schlange ging zwar fast über das ganze Pooldeck, aber wann sind wir schon mal in Grönland.

      Dazu gab es lecker Poolbrunch und Sangria ausgeschenkt von mexikanisch verkleideten Crewmitgliedern.

      Bei der Kunstauktion konnte ich mich noch gerade so zurückhalten, ein schönes Kunstwerk zu ersteigern. Dafür nahmen es dann andere Glückliche mit.

      Nach dem wie immer sehr guten Abendessen im Calypso sind wir noch nach oben auf Deck 11. Die Abendstimmung war einfach wunderschön. Am Schiff waren auch noch zwei Eissturmvögel, die anscheinend zur eigenen Freude immer wieder um das Schiff einmal ganz herumflogen und dabei sogar Rollen um die eigene Längstachse drehten. Eine Freude, dies anzusehen!

      Abends gab es dann im Theater wieder Maries Boulevard und die Bryan Adams Show mit den Aida Stars.

      Morgen werden wir in Grönland sein. Hoffentlich bekommen wir ein paar Eisberge zu sehen. Wir sind sehr gespannt auf diesen Landgang.

      Liebe Grüße
      Eure Alicia
    • 26.08.2018 Qaqortoq

      Da wir heute ab 9.00 Uhr die Tenderkarten bei den Scouts abholen mussten, bot sich nun endlich auch mal die Gelegenheit, auf dem Schiff zu frühstücken. Wie von früheren Aida Reisen gewöhnt, war alles sehr vielfältig und lecker.

      Draußen war es leider zu feucht, daher verzogen wir uns beladen mit Decken und dicken Sweatshirts in die Aida Bar. Von unserem Tee dort wurden wir durch eine Durchsage des Kapitäns weggeholt, denn draußen trieb unser erster Eisberg vorbei! Das war schon etwas ganz besonderes, denn wir hatten nie zuvor einen Eisberg gesehen.

      Eine Stunde früher tendern. Super ! Selection hält, was es verspricht. Das frühe Aufstehen hatte sich auch gelohnt, denn so kamen wir bereits mit dem vierten Tenderboot an Land. Im Souvenirladen wurden schnell ein paar Erinnerungen an Grönland erworben, aber die super weichen Handgelenkwärmer aus Moschusochsenwolle haben wir dann doch liegen gelassen. Umgerechnet 100 Euro waren uns dann doch zu teuer. Natürlich haben wir den Artenschutz beachtet und auch keine der kunstvollen Schnitzereien aus Walknochen oder Seehundklauen gekauft.

      Ausflüge wurden außer einem anspruchsvollen Bikingausflug von Aida nicht angeboten. So schauten sich alle Nicht-Biker den Ort an. Es machte Spaß, entlang der vielen bunten Holzhäuser zu schlendern und immer wieder einen neuen schönen Ausblick auf die Bucht und die Vita zu entdecken. Die hauptsächlich Innuit stämmigen Bewohner des Ortes waren sehr freundlich. So wurden wir wirklich von jedem nett gegrüßt.

      Das Wetter meinte es gut mit uns und so konnten wir einige sehr angenehme Stunden in Qaqortoq verbringen.

      Abends im Calypso Restaurant gab es dann passend zum Tag das Thema Grönland. Wer dann noch Lust hatte, konnte sich im Theater Maries Boulevard und eine Vorstellung der Gastkünstlerin Ingrid Kühne ansehen. Wahlweise gab es auch eine Lesung des Schauspielers in der Nightflybar.

      Ein wirklich gelungener Tag geht zu Ende. Morgen geht es dann in den Prinz-Christian-Sund. Hoffentlich ist die Passage möglich. Bitte drückt uns die Daumen.

      Bilder und Videos wie immer auf Instagram.

      Liebe Grüße
      Eure Alicia
    • 27.08.2018 Prinz-Christian-Sund Passage

      Die Fahrt durch den Prinz-Christian-Sund sollte der Höhepunkt der Reise sein. Davon wollten wir uns keine Minute entgehen lassen und standen trotz erneuter Zeitumstellung um eine Stunde in der Nacht sehr früh auf.

      Bereits um 6:30 traten wir gespannt auf Deck 11 ins Freie. Uns bot sich eine mystische Szenerie. Unsere Vita lag auf der ruhigen See vor der Einfahrt in die Passage. Vor dieser hing eine Nebelwand und der Vollmond beschien dies alles. Magisch. Obwohl es mit knapp über 0 Grad sehr kalt war, suchten wir uns mit unseren Decken ein gutes Plätzchen und konnten von dort aus die Einfahrt in den Sund mit bester Sicht beobachten.

      Die Passage durch den Prinz-Christian-Sund kann man mit Worten kaum beschreiben. Man muss dies eigentlich selbst erlebt haben. Das Wasser ist ganz ruhig und glatt, nur unser Schiff glitt langsam hindurch. An den Seiten zuerst recht zerklüftete Berge und dann gegen dem östlichen Ende der Passage flachere, abgerundete Hügel. Dieses Gestein gehört zu den ältesten der Erde. 3 Milliarden Jahre alt, so etwas bekommt man nur sehr selten zu Gesicht. Unterwegs vielfältige Eindrücke. Mein persönliches Highlight war eine Robbe, die es sich auf einem kleinen den Sund entlang schwimmenden Eisberg in der Sonne gemütlich gemacht hatte. Schaut Euch hierzu bitte mal mein Video auf Instagram an.

      Wir passierten den einzigen bewohnten Ort im Sund, das Innuit Dorf Aappilattoq. Einer der Bewohner begrüßte uns in seinem kleinen Boot und fuhr eine Zeit lang winkend neben uns her.

      Auf der Strecke immer wieder Gletscher und Eisberge. Es war atemberaubend. Und das alles unter blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein.

      Die Fahrt über gab es Erklärungen durch den wirklich sehr guten Bordlektor David Bobisch.

      An der Ausfahrt aus dem Prinz-Christian-Sund dachten, wir das wäre es nun gewesen mit den tollen Eindrücken. Aber nein. Vor uns reiten sich sehr große Eisberge wie in einer Reihe auf. Einer davon so groß wie eine Kathedrale. Und das war nur der Teil, der über Wasser sichtbar war. Die 65-85% seiner Masse unter Wasser könnten wir uns kaum vorstellen. Und um das Ganze noch zu krönen, schwamm in kurzer Distanz zur Vita noch ein großer Wal vorbei und blies seine Atemfontainen zum Abschied von Grönland.

      Unfassbar schön. Ich habe schon viel gesehen in meinem Leben, aber das gehört nun sicher zu meinen persönlichen Höhepunkten.

      Der Kapitän warnte uns nun per Durchsage vor einem aufziehenden starken Sturm und bat uns, auf uns zu achten und die Regel „eine Hand für‘s Schiff, eine Hand für sich“ auch zu beachten und alle losen Dinge in den Kabinen zu verstauen.

      Nach dem Abendessen mit dem Thema Ranchero im Calypso hätte es noch eine musikalische Lesung gegeben. Die Show der Aida Stars fiel wegen einer Erkrankung aus, statt dessen trat einer der Gastkünstler nochmals auf.

      Wir jedoch sind müde und noch recht ausgekühlt auf die Kabine gegangen.

      Morgen wird es wieder einen Seetag geben. Mal sehen, was der Sturm uns bringen wird.

      Gute Nacht und liebe Grüße
      Eure Alicia
    • 28.08.2018 Seetag

      Nach dem unvergesslichen Tag gestern im Prinz-Christian-Sund sind wir den Seetag ruhig angegangen. Zum Glück werde ich nicht seekrank, denn die vorangegangene Nacht und auch dieser Tag wurden von recht starkem Seegang geprägt. Das spürt man auf einem kleinen Schiff natürlich stärker, aber für mich macht das auch den Reiz einer Schiffsreise aus. Ich möchte ja schließlich bemerken, dass ich mich auf dem Meer befinde. Anscheinend teilten viele Mitreisende diese Auffassung, denn die Restaurants und Bars waren den ganzen Tag über trotzdem sehr gut gefüllt. Das habe ich auf den Sphinx Schiffen schon anders erlebt. Unser Kapitän Wätge fand auch eine Route, die uns das heftigste ersparte.

      Draußen war es mit 3-6 Grad Celsius immer noch grönländisch kühl und so spielte sich das Bordleben bis auf ein paar Ausnahmen innen ab.

      An dieser Stelle gleich ein paar Anmerkungen zum gefühlten Platzverhältnis auf solch einem kleinen Schiff. Ich wurde ja im Vorfeld gebeten, hierauf zu achten. Also, ich bin wirklich überrascht, wie großzügig die im Verhältnis zu den Sphinx und Hyperion Schiffen doch recht kleine Vita auf mich wirkt. Im Gegenteil, ich habe hier zumindestens gefühlt mehr Platz als auf den großen Schiffen. Und das obwohl noch Ferienzeit ist und somit etliche Kinder und Teens an Bord sind. Es gibt immer einen Stuhl an der Bar, es gibt immer einen Tisch in den Restaurants und auch auf den Oberdecks findet sich immer ein Plätzchen. Und das alles ohne, dass es irgendwie überfüllt wirkt. Natürlich ist das Theater zu den vielen Veranstaltungen bis auf den letzten Platz gefüllt, aber wenn man nicht erst nach Veranstaltungsbeginn dort ankommt, findet sich auch dort immer ein Sitzplatz. Also Daumen hoch zum Platz auf der Vita.

      Den Tag über gab es viele interessante Veranstaltungen. Einen spannenden Vortrag des wirklich hervorragenden Lektors David Bobisch über unser nächstes Ziel Island, eine Lesung, die nautische Stunde mit den nautischen Offizieren, die üblichen Workshops und Aktivitäten mit den Gastgebern und dann nachmittags die Neptuntaufe. Die Kunstauktion fiel wegen des Wellengangs leider aus.

      Abends ließen wir uns dann nochmals mit einem 6 Gänge Menü zum Thema Transatlantik im Selectionsrestaurant verwöhnen. Wie das so ist, gutes Essen dauert seine Zeit und daher haben wir es leider nicht mehr geschafft, für die zweite Show des Gastkünstlers Nico Formanek einen Platz zu ergattern. Schade, aber 20 Minuten nach Beginn der Show nicht anders zu erwarten.

      Stattdessen beendeten wir den Tag noch mit einem Drink in der Aida Bar. Nur schade, dass bereits in Grönland die Limetten ausgegangen waren und wir jetzt für den Test der Reise auf unseren alkoholfreien Lieblingscocktail Ipanema verzichten müssen. Mal sehen, was sich da als Alternative finden lässt. Finden werden wir auf jeden Fall etwas.

      Morgen kommen wir nach Reykjavik. Eine weitere Premiere für uns, auf die wir uns sehr freuen.

      Gute Nacht und liebe Grüße
      Eure Alicia
    • clubschiff-profis.de
    • 29.08.2018 Reykjavík Island

      Während der Nacht beruhigte sich der Seegang und als wir aufstanden, fuhr das Schiff wieder durch ruhige Gewässer.

      Um 9.45 Uhr ging es für uns los zum Ausflug REY02 Gullfoss, Geysire und Thingvellir. Unser erster Besuch in Island.

      Wir hatten wieder Glück und eine gute Reiseleiterin im Bus. So erfuhren wir viel über Land und Leute. Z.B. dass Reykjavik die nördlichste Hauptstadt der Welt ist. Dort leben im Stadtgebiet selbst 100.000 Einwohner, mit dem Umland von Reykjavik sogar 200.000 Menschen. Bei einer Gesamtbevölkerung von 350.000 Menschen in Island bleiben da nicht viele für die restlichen Regionen des Landes. Dieses hat mit 103.000 Quadratkilometern immerhin die Größe der neuen Bundesländer.

      Die Isländer nennen ihre Heimat das Land der Gegensätze:
      Eis und Feuer
      Gletscher und Vulkane
      Dunkelheit und Helligkeit

      Unser Glück mit dem Wetter auf dieser Reise hielt weiter an. Lt. Reiseleiterin gab es in diesem Jahr in Island insgesamt nur 5 bis 6 schöne Tage und heute war einer davon. So konnten wir uns Island bei Sonnenschein ansehen. Sogar Kapitän Wätge hat die Passagiere der Vita abends dazu nochmals beglückwünscht.

      Island liegt auf einem geografischen Hot Spot, da unter der Insel zwei Kontinentalplatten aufeinandertreffen. So gehört Island geologisch teilweise zu Amerika und teilweise zu Europa. An der Plattenverwerfung wächst Island ständig. 2 cm pro Jahr. Jeweils ein Zentimeter in Richtung Amerika und Europa. Im geologischen Maßstab rasant.

      Genau an diesem spannenden Ort war unser erster Halt. Wir hatten die Gelegenheit, entlang der Verwerfung einen Spaziergang zu machen.

      An dieser Stelle, dem Thingvellir - (ausgesprochen wie „sszingvedlir“)
      fand ab dem Jahr 930 der jährliche Thing, die Versammlung der Stammesfürsten – quasi das erste Parlament Europas – statt. Für die Isländer ein sehr bedeutender Ort.

      Der nächste Halt war am Geysir Center. Dort bekamen wir ein inkludiertes typisch isländisches Mittagessen bestehend aus
      Gemüsesuppe, gebratenen Lachs mit isländischem Risotto (Getreidegrütze) und Kartoffeln, dazu isländisches Wasser. Der Lachs war übrigens hervorragend.

      An dieser Stelle befindet sich der Geysir, der Namensgeber für alle Geysire wurde. Dieser bildet zwar seit Jahren keine Fontaine mehr, aber das Wasser an der Stelle ist noch heiß. Dies ist jedoch kein Grund zur Enttäuschung, denn nur ein paar Meter entfernt gibt es einen weiteren imposanten Geysir namens Strokkur. Dieser bildet zuverlässig alle paar Minuten eine beeindruckende Wassersäule.

      Wer übrigens noch nach ein paar Mitbringseln von Island sucht, sollte sich doch vielleicht bereits am ersten Stop der Tour danach umschauen. Der Souvenirshop am Geysir hatte schon, bis auf die allerdings sehr hochpreisigen Kleidungsstücke, recht kitschige Sachen.

      Vom Geysir Center fuhren wir nur 15 Minuten zum Wasserfall Gullfoss. Dieser sehr schöne Wasserfall wurde Anfang des letzten Jahrhunderts von der jungen Isländerin Sigridur Thomasdottir praktisch ganz alleine gegen viele Widerstände vor der Verwertung als Wasserkraftwerk gerettet. Heute gilt der Gullfoss als Naturdenkmal und die erste Umweltaktivistin Islands als Nationalheldin.

      Vom Besucherzentrum gibt es drei Möglichkeiten, sich den Wasserfall anzuschauen. Ein 300 Meter langer Weg zu einer Aussicht am oberen Rand der Schlucht mit Sicht von oben. Dann kann man auch vorher abbiegen und rund 100 Stufen nach unten gehen. Dort bietet sich ein noch schönerer Anblick. Man kann auch noch den Weg zur Kante des Wasserfalls hinabgehen. Das ist natürlich der beste Ausblick. Allerdings ist der Weg zurück dann etwas anstrengender. Man wird übrigens nicht so nass wie anfänglich erwartet.

      Während des Ausfluges boten sich immer wieder sehr schöne Aussichten auf die isländische Landschaft mit ihren Ebenen, Gletschern und Vulkanen. So sahen wir den nach Voraussage der Geologen wohl demnächst ausbrechenden Vulkan Hekla und auch den Eyjafjallajökull. Letzter dürfte vielen noch aus 2010 in Erinnerung sein, als sein großer Ausbruch den Flugverkehr zu großen Teilen und für mehrere Wochen stilllegte. Wir sahen auch viele der Islandpferde und Schafe, die während des Sommers in der freien Natur leben.

      Nach der Rückkehr wartete das Calypso Restaurant mit dem Themenabend Island auf uns. Perfekt.

      Im Theater wurde von den Aida Stars die Party Show „Dabei ist alles“ und im Anschluss in der AIDA Bar ein Gastauftritt von Bine, Ron und den Schlagertörtchen gegeben. Wir waren dafür leider zu müde.

      Also wünsche ich Euch eine gute Nacht. Morgen wartet wieder ein Seetag auf uns.

      Liebe Grüße
      Eure Alicia
    • 30.und 31.08.2018 6. und 7. Seetag auf dem Weg nach Invergordon

      Zwei Seetage. Zeit genug, sich die vielfältigen Eindrücke zu verarbeiten. Es gab nun wieder weniger Seegang; es war
      jedoch noch sehr kühl. Daher konnten wir uns immer nur relativ kurz auf die Außendrucks setzen. Aber wir hatten Glück und haben Wale gesichtet und wurden von etlichen Eissturmvögeln und zwei Basstölpeln begleitet.

      Es gibt wieder Limetten. Eine große Freude, nachdem es hieß, diese wären erst wieder ab Hamburg verfügbar. Darauf einen Ipanema. Prost!

      Wie bereits an anderer Stelle beschrieben hat das Schiff kurz gewendet wegen Fischermarkierungen, die Rettungswesten zum Verwechseln ähnlich sahen. Auch hier möchte ich nochmals meinen Respekt gegenüber Kapitän Wätge zum Ausdruck bringen, der trotz Zweifeln an der Notsituation kein Risiko eingehen wollte. Hut ab!

      An den Seetagen wurde uns wieder von Aida vieles geboten. Ich kann hier nur eine kleine Auswahl nennen. Vom Lektor unterhaltsame Vorträge über die Geschichte des Vereinigten Königreiches und über Schottland. Abends Megy B Travestie und Captain‘s Talk in der Nightfly Bar. Zwei Kunstauktionen. Vernissage und Präsentation Weltreise Aura durch Galeristin und Filme dazu.

      Heute wurde ja das 13. Aida Schiff, die AIDAnova getauft. Die Taufe wurde live im Theater übertragen. Genau im Moment der Taufe selbst brach allerdings der Live Stream zusammen. Unser Kapitän Wätge holte die Taufe dann später auf dem Pooldeck mit Champagnergläsern für uns nach. Echt cool.

      Die Tauftorte für die AIDAnova wurde dann auch von ihm angeschnitten.

      Es gab Kuchen und Sekt für alle. Dann sangen erst der Gästechor und dann der Shantychor der Offiziere mit dem Kapitän. Es war eine super Stimmung und es gab eine Zugabe nach der anderen.

      Die Taufparty sollte noch bis in die frühen Morgenstunden dauern.

      Da es aber auch noch sehr kalt ist, wünsche ich gute Nacht.

      Morgen stehen Invergordon und die schottischen Highlands auf dem Programm.

      Viele liebe Grüße
      Eure Alicia
    • 01.09.2018 Invergordon

      Für heute hatte uns Aida zu dem Ausflug INV01 eingeladen. Loch Ness mit Urquhart Castle und Inverness standen auf dem Programm.

      Bereits im Hafen sahen wir einige Ölplatformen. Der Ort hat sich auf die Reparatur derselbigen spezialisiert. Ausserdem ist in Invergordon die Destillerie Dalmore ein Begriff. Für eine Besichtigung kann man vorab reservieren.

      In der Förde gibt es viele Robben und trotz eigentlich zu hohem Wasserstand konnten wir zwei auf Steinen liegen sehen.

      Die Fahrt führte vorbei an Wildgänsen auf den Feldern und über die Brücke beim Ort Canon Bridge zum Loch Ness.

      An dessen Ufern liegt die pittoreske Ruine des Urquhart Castles. Nach eintausend Jahren der wiederholten Zerstörung und des Wiederaufbaus wurde die Burg 1692 endgültig zerstört. Und zwar überraschender Weise vom Burgherren selbst, nachdem er beschlossen hatte, Urquhart Castle aufzugeben.

      Vom Castle aus hat man eine gute Sicht auf den weitläufigen Loch Ness. Nessie wollte sich uns dann aber doch nicht zeigen.

      Daher ließen wir Loch Ness hinter uns und passierten auf der Fahrt auch noch den Strand am Ende des Sees, genannt Loch End.

      Inverness ist ein kleines Städtchen mit einer Kathedrale, ein paar Kirchen und einer Einkaufsstraße. Nach einem Bummel durch den Ort ging es wieder zurück nach
      Invergordon. Dort machte der Fahrer extra einen Umweg, um uns noch die Wandbilder links und rechts der Hauptstraße zeigen zu können.

      In der Förde von Invergordon gibt es eine Gruppe von rund 100 Delphinen. Diese sind deutlich größer als ihre Artgenossen anderswo, da sie in dem lachsreichen Gewässer besonders gute Lebensbedingungen vorfinden. Also sind wir mit unserem Fernglas auf das Oberdeck in die Ocean Bar. Dort hat es tatsächlich auch nur 10 Minuten gedauert, bis mehrere kleinere Gruppen der großen Delphine direkt an der AIDAvita vorbei schwammen. Ein toller Anblick.

      Vor dem Auslaufen kam dann noch eine lokale Folkloregruppe an Bord, die schottische Tänze, Lieder und einen Dudelsack mitbrachten. Sehr zur Freude der Gäste. Abgelöst wurden sie von einigen Offizieren, die die Gäste vor dem Auslaufen noch mit dem Offiziersshaken unterhielten.

      Passend zum Tagesziel gab es abends im Calypso landestypische Gerichte wie z.B. Haggis. Diejenigen, die sich da ran trauten, waren positiv überrascht. Ich kannte Haggis bereits von mehreren Schottland Besuchen.

      Abends gab es dann die Musical Night mit den Aida Stars im Theater, einen Pub Quiz mit den Gastgebern in der Nightfly Bar und eine Late Night Vorstellung des Gastkünstlers Nico Formanek in der Anytime Bar.

      Morgen wartet Edinburgh auf uns. Also heißt es früh aufstehen für die Tendertickets.

      Gute Nacht und liebe Grüße von der Vita
      Eure Alicia
    • 02.09.2018 Edinburgh

      Edinburgh. Eine sehr schöne Stadt, die ich schon öfters besucht habe. Daher haben wir uns gegen einen geführten Ausflug entschieden.

      Wir waren von den Hafenbehörden vom Anleger in Leith auf den Tenderposition vor Leith verschoben worden, was weder Crew einschließlich Kapitän noch die Gäste sonderlich erfreute. Die im Vorfeld diskutierte Liegeposition im weiter entfernten South Queensferry hat sich somit nicht bewahrheitet. Aber es ist nunmal wie es ist und so hieß es heute früh aufstehen und sich zwischen 8.00 und 10.00 Uhr Tendertickets besorgen. Obwohl ich bereits kurz vor Beginn der Ausgabe der Tendertickets in der Schlange stand, haben wir nur noch die Abfahrt um 11.30 Uhr erhalten können. Dies liegt natürlich auch daran, dass zuerst die Gäste zu ihren gebuchten Ausflügen gebracht werden müssen. Wie bereits erwähnt, war auch die Crew nicht begeistert, was auch der Kapitän deutlich zum Ausdruck brachte.

      Wir machten jedenfalls das beste aus der gegebenen Situation und gingen erstmal in Ruhe frühstücken. Danach einen guten Cappuccino mit Blick auf den Firth of Forth und die Brücken. Die schöne Aussicht hätten wir sonst in Leith selbst so nicht genießen können.

      Um 11.45 durften wir dann ins Tenderboot, das uns in ca 20 Minuten ans Festland brachte. Es wartete auch gleich der Shuttlebus, der uns für 9,95 Euro p.P. ins Stadtzentrum brachte.

      Edinburgh ist eine sehr schöne Stadt mit vielen alten Gebäuden und Monumenten, sodass es viel Freude machte, einfach nur durch die Straßen zu schlendern. Wir schauten uns die Royal Mile, das Edinburgh Castle und den Grassmarket an. In einem typisch schottischen Pub haben wir einen Steak and Ale Pie gegessen. Lecker. Und ein Pint lokal gebrautes Bier gab es sich noch dazu.

      An der Royal Mile gibt es wie bereits in Inverness eine Statue mit einem Einhorn. Man mag es kaum glauben, aber das Einhorn ist tatsächlich das Nationaltier Schottlands. Warum denn das? Nun, es heißt, das Einhorn sei das einzige Tier, dass den Löwen Englands besiegen könnte.

      Das berühmte Edinburgh Castle ist übrigens auf einem seit 350 Millionen Jahren alten Vulkan gebaut worden. Das hatte ich auch noch nicht gewusst.

      Nach ein paar schönen Stunden in Edinburgh sind wir zeitig zurück zur Bushaltestelle des Shuttles und das war auch gut so. Nach einiger Zeit kamen dann allerdings gleich zwei Busse auf einmal. Am Tender dann eine Schlange die gesamte Kaimauer entlang. Das war natürlich mit Wartezeit verbunden. Allerdings mit Punch versorgt von der Aida Crew. Die Situation mit den Tendern ist dann auch der einzige Punkt an dieser fantastischen Reise, der für etwas Missmut bei einigen Passagieren sorgte. Man muss dazu aber auch sagen, dass dies nicht in der Verantwortung von Aida liegt. Auch für die Crew ist ein am Hafen festliegendes Schiff wesentlich weniger arbeitsaufwendig als ein Platz auf Reede. Dies wurde auch durch Durchsagen des Kapitäns deutlich gemacht.

      Wieder an Bord gab es noch einen erfrischenden Drink in der gemütlichen Aida Bar und dann im Calypso das Abendessen, diesmal zum Thema Philippinen. Für uns toll, mal das Essen eines Landes zu probieren, aus dem viele Crewmitglieder stammen.

      Im Theater lief abends die Show Cotton Club mit den Aida Stars.

      Morgen ist dann wieder Seetag und Zeit zum Ausruhen.

      Gute Nacht und liebe Grüße
      Eure Alicia

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    • Seetag auf dem Weg nach Hamburg
      Zeit für Eure Fragen

      Eigentlich ist der Hoteldirektor (vormals General Manager/Clubdirektor) ein viel beschäftigter Mann. Trotzdem hat sich Thomas Scharfenberg die Zeit genommen, mir einige Fragen zu beantworten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für das nette Gespräch. Herr Scharfenberg ist wirklich ein sehr sympathischer und sehr netter Hoteldirektor.

      Es würde ja im Vorfeld der Reise die Frage gestellt, wieviel Kinder und Teens diese Transreise mit gemacht haben. Nun es waren insgesamt rund 200 an Bord, davon ungefähr gleich verteilt in jeder der beiden Gruppen. Zum Vergleich: Auf der nächsten Reise werden nur 27 Kinder mitfahren, alle jünger als schulpflichtiges Alter, da keine dann keine Ferien mehr sein werden.

      Kinder und Teens sind gern gesehen bei Aida und es wird viel getan, dass sie sich wohlfühlen. Es gibt nicht nur die bekannten speziellen Kids und Teens Programme und auch Teens Ausflüge, sondern es wird auch bei aktuellen Bedarf noch erweitert. So gab es auf dieser Reise spezielle Angebote im Fitness Bereich und es wurden auch extra Rückzugsorte geschaffen, wie den ansonsten tagsüber nicht genutzten Innenbereich der Anytime Bar.

      Insbesondere den Teens gefällt es, auf den Reisen viele neue Freunde kennenzulernen. Durch die sozialen Medien haben die Freundschaften auch oft nach den Reisen noch Bestand.

      Die höchstzulässige Passagierzahl bei Vollbelegung mit Familien beträgt 1.582.
      Auf dieser Reise waren rund 1.400 Passagiere dabei. Ich möchte nochmal betonen, dass es wirklich nie überfüllt wirkte.

      Der Anteil der Vielfahrer mit Clubstufen Gold/ Grün insgesamt 153. Hiervon waren 121 bei der Sternstunde dabei. Diesmal wurde ein Segeltörn in Hallifax [nach Hinweis geändert. Danke!] angeboten, der in zwei Gruppen durchgeführt wurde.

      An dieser Reise haben auch etliche Alleinreisende teilgenommen. Am ersten Seetag gab es den Kennenlerntreff und später so eine Art Speed Kennenlernen. Es gab auch so viele Angebote für gemeinsame Unternehmungen für alle Gäste auf dem Schiff, sodass es eigentlich immer die Möglichkeit gab, mit Leuten ins Gespräch zu kommen. Bei Aida scheint mir das im Vergleich zu anderen Reedereien am einfachsten zu sein. Aida ist sich der wachsenden Zahl von Alleinreisenden bewusst. Dies wurde mit den Einzelkabinen auf der AIDAnova auch umgesetzt.

      Auf den Selectionreisen wird das Entertainment an Bord durch Einladung lokale Folkloregruppen oder auch andere Talenter ergänzt. Eine meiner Meinung nach ganz tolle Idee. Beide Gastgruppen haben den Aida Gästen viel Freude gemacht.

      Hierzu kam die Frage auf, wie diese ausgewählt werden. Hier ist teilweise die Entertainment Abteilung in Hamburg beteiligt, aber es gibt auch Künstler, die während der Reisen von der Entertainment Abteilung an Bord entdeckt und dann gebucht werden.

      Mir war auf meinen Reisen aufgefallen, dass man immer wieder bekannte Gesichter unter den Crewmitgliedern sieht, die im Laufe der Zeit an Bord die Karriereleiter aufgestiegen sind. Hierzu wurde mir gesagt, dass es ein großes Anliegen von Aida ist, die eigenen Leute weiter zu entwickeln mit dem Aida eigenen Developmentprogramm. Ich finde, das zeigt sich auch in der Motivation der Crew.

      Ein sensibler Punkt sind immer die Tenderboote und die Frage, wieso nicht mehr davon eingesetzt werden. Auf der Vita gibt es nur 4 zugelassene Tenderboote. Die anderen sind lediglich reine Rettungsboote und dürfen nicht für das Tendern eingesetzt werden. Das kann man übrigens wie folgt unterscheiden:
      Zwei Propeller - Tender
      Ein Propeller - Rettungsboot

      Für mich wurde im Laufe dieses Gespräches wieder einmal deutlich, mit wieviel Freude und Enthusiasmus auch die führenden Offiziere eines Schiffes daran arbeiten, dass alle Gäste eine schöne Reise haben.

      Nochmals vielen Dank für dieses sehr freundliche Gespräch.

      Über den letzten Seetag und die Ankunft in Hamburg berichte ich dann in einem gesonderten Beitrag.

      Viele liebe Grüße
      Eure Alicia

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