Mit der NCL Sun von San Fransisco nach Alaska - 11. bis 30. Mai 2017

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    • Mit der NCL Sun von San Fransisco nach Alaska - 11. bis 30. Mai 2017

      Eine Reise vom sonnigen Kalifornien durch die Inside Passage zu eisigen Fjorden, die über den Pazifik hochragen. Schneebedeckte Bergkuppen, soweit das Auge reicht. Einzigartige Tierwelten und Naturschönheiten, Alaska wirkt einfach grenzenlos.


      1. Tag = Donnerstag, den 11. Mai 2017
      Anreise nach Nürnberg zum Flughafen und Weiterreise nach San Francisco / Kalifornien
      Sonnenaufgang ca. 6:04 Uhr – Sonnenuntergang ca. 20:08 Uhr

      Heute nun ist unser erster Urlaubstag. So richtig glauben können wir das noch nicht. Erst vor kurzem hatten wir die letzten Reisevorbereitungen für unsere anstehende Reise nach San Fransisco über Alaska nach Vancouver abgeschlossen und nun ist es tatsächlich soweit und es kann losgehen.

      Nachdem uns die Lufthansa einen kostenfreien Zubringerflug von Nürnberg nach Frankfurt angeboten hat, haben wir uns dieses Mal für die Anreise direkt ab Nürnberg entschieden. Somit beschränkt sich die Anreise zum Flughafen nur auf eine kurze Fahrt mit der S-Bahn zum Flughafen.

      Nach Ankunft am Flughafen geben wir bei der Lufthansa unser Gepäck auf. Nachdem es sich um einen Zubringerflug handelt, wird unser Gepäck gleich bis zu unserem Ankunftsflughafen SFO durchgecheckt und wir können nach der Landung in Frankfurt ganz entspannt zu unserem Anschlussflug spazieren.

      Nach einer rund 17-stündigen Anreise erreichen wir heute gegen die Mittagszeit unser erstes Reiseziel in den USA. San Francisco ist auf einer Fläche von rund 125 qkm auf 42 Hügeln erbaut. Die Stadt wird im Westen vom Pazifik im Norden vom Golden Gate und im Osten von der San Francisco Bay begrenzt.

      Noch vor der Weiterfahrt vom Flughafen nach Downtown kaufen wir uns an der Touristeninfo den MUNI 3-Tagespass, welcher uns erlaubt die öffentlichen Busse, Trolley Busse, Metro-Linien, die Straßenbahn und die Cabel Car unbegrenzt zu benützen.

      Vom Flughafen aus geht es mit unserem gebuchten Privattransfer zu unserem Hotel Pier 2620 im Herzen von San Francisco. Gegen 16.00 Uhr beziehen wir dort unser gebuchtes Zimmer.

      Nachdem der Tag noch jung ist, wollen wir den heutigen Abend in Chinatown verbringen. Vor allem müssen wir dem Jetlag noch ein wenig im Griff behalten und heute Abend etwas länger wach bleiben.

      Von unserem Hotel aus befindet sich fußläufig die Haltestelle „North Point Street“ der Cable Car Linie „Powell-Hyde“. Mit dieser geht es nun in Richtung Chinatown.

      San Franciscos Chinatown ist eines der größten chinesischen Viertel außerhalb Asiens und zählt zu den Attraktionen der Stadt. Es gibt zwar viele Chinesenviertel in amerikanischen wie in europäischen Städten, doch hat man dort nicht unbedingt das Gefühl, in einem anderen Kontinent zu sein. Schon beim Betreten des Chinatown von San Francisco fühlt man sich tatsächlich nach Asien versetzt.

      Wir bummeln am heutigen Abend noch ein wenig durch das das Zentrum von Chinatown, welches zwischen der Kearny- und der Powell Street liegt. In der Grant Avenue suchen wir uns noch chinesisches Restaurant und nehmen einen kleinen Imbiss zu uns. Anschließend geht es zu Fuß und auch mit der Cabel Car wieder zurück zum Hotel. Nach einem langen Tag geht es erst einmal ab ins Bett.


      2. Tag = Freitag, den 12. Mai 2017
      Ein Tag in San Francisco / Kalifornien
      Sonnenaufgang ca. 6:03 Uhr – Sonnenuntergang ca. 20:09 Uhr

      Heute ist unser erster Tag in San Francisco und nach dem Frühstück starten wir von unserem Hotel aus zu Fuß zur Station der Cabel Car Linie „Powell-Mason“ an der Bay Street. Dort angekommen geht es mit der Cabel Car bis zur Endstation Powell Street / Market Street.

      Von hier aus geht es gemütlich zu Fuß zum Ferry Building. Das Ferry Building mit dem schönen Glockenturm sieht man schon von weitem. Es wurde vor einigen Jahren komplett restauriert und beherbergt heute eine Markthalle, welche ein sehr beliebter Treffpunkt für die Einheimischen ist.

      Zu Fuß geht es dann bis zum Pier 7. Ursprünglich befand sich hier einmal das älteste auf dem Wasser stehende Gebäude welches als Terminal für Passagierschiffe benutzt wurde. Heute ist es mit der schönste Pier in SF mit den schmiedeeisernen Gittern und den herrlichen alten Straßenlaternen. Der Blick von dort aus auf die Insel Yerba Buena, Treasure Island und die Oakland Bay Bridge ist von hier aus einfach fantastisch.

      Am Pier 9 steigen wir in die Straßenbahnlinie F und fahren weiter bis zum Pier 39. Die Pier 39 ist der Anlaufpunkt der Touristen und der wahre Mittelpunkt von Fisherman’s Wharf. Auf 300 Meter Länge aus Holz gebaut findet man über 100 Geschäfte und 10 Restaurants. Die dort errichteten Gebäude, so heißt es, wurden aus den Holzplanken der alten Schiffe gebaut.

      Eine der beliebten Attraktionen dort sind die Seelöwen denen man direkt in der unmittelbaren Nähe von Pier 39 viele schwimmende Stege gebaut hat. Seit 1990 sind die Seelöwen im Hafen bereits heimisch. Hier sonnen sich oft bis zu vierhundert von ihnen und sie werden dabei immer wieder von den vielen Touristen fotografiert.

      Den heutigen Nachmittag verbringen wir mit Seelöwen gucken, Mittagessen bei Bubba Gump sowie shoppen am Pier 39.

      Am späteren Nachmittag geht es dann jedoch zu Fuß in Richtung Pier 33. Wir haben uns nämlich bereits im Vorfeld für 18:00 Uhr Tickets für eine Night Tour nach Alcatraz gekauft. Von der Pier 33 aus überqueren wir mit der Fähre die Bucht von San Francisco zur Insel Alcatraz.

      Alcatraz gehört natürlich mit zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in San Francisco. Die Gefängnisinsel eröffnete als ausbruchsicherer "Superknast" und endete leider als marodes Relikt. 1963 schloss Alcatraz seine Pforten. Angekommen auf der Insel erkunden wir das alte Gefängnis sowie die Gärten und genießen den tollen Blick auf das Festland. Gegen 20.30 Uhr geht es zum Sonnenuntergang mit der letzten Fähre wieder zurück zum Festland.

      Die Straßenbahnlinie F bringt uns bis zur Endstation an der Fisherman’s Wharf. Mit einem kleinen Spaziergang durch die nächtliche Fisherman’s Wharf endet unser erster Tag in San Francisco.






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    • 3. Tag = Samstag, den 13. Mai 2017
      Ein Tag in San Francisco / Kalifornien
      Sonnenaufgang ca. 6:02 Uhr – Sonnenuntergang ca. 20:10 Uhr

      Unser zweiter Tag in San Francisco liegt heute vor uns. Den Tag wollen wir in der Lombard Street beginnen. Die Lombard Street wird oft als die kurvenreichste Straße der Welt bezeichnet und verläuft vom Telegraph Hill bis zum Presidio quer durch San Francisco und führt direkt zur Golden Gate Bridge.

      Die Cabel Car Linie „Powell-Mason” bringt uns bis zur Lombard Street. Am besondern kurvenreichen Stück steigen wir aus und laufen diese dann zu Fuß bis zur Columbus Ave runter. Von hier aus führt uns unser Spaziergang weiter bis zum Ghiradelle Square und bis zum historische Hyde Street Pier.

      Gegen 13.00 Uhr holen wir unsere Freunde von Ihrer Segway Tour in der Jefferson Street ab und fahren ein längeres Stück mit der historischen Straßenbahnlinie F. Unsere Fahrt führt entlang am Wasser und dann die Market Street hoch bis zur Station Market & Van Ness Ave. Hier steigen wir aus und sehen uns die City Hall, das Rathaus von San Francisco, an. Zu Fuß geht es dann weiter Richtung Civic Center zum Fotostopp.

      Zu Fuß geht es, den Haupteingang der City Hall im Rücken, immer gerade aus bis zur Market Street. Von hier aus bringt uns der Linienbus bis zur Haltestelle Powell Street. Hier findet man viele Shopping Center, kleine Geschäfte und Boutiquen. Ebenso liegt der Union Square gleich um die Ecke.

      Die großen Kaufhäuser wie Macys, Bloomingdales oder Barneys New York und viele andere, sind dort zu Hause. Unzählige bekannte und exklusive Boutiquen wie Dior, Gucci, Canel, Prada, Luis Viton, Giorgio Armani u.s.w. lassen ganz bestimmt jedes Frauenherz höher schlagen. Ebenso findet man hier auch den Disneystore.

      Am Ende des Tages geht es für uns dann mit der Cable Car wieder zurück zum Hotel. Die Fußtour heute war ganz schön anstrengend und wir wollen Kräfte für den morgigen Tag sammeln, da geht es nämlich raus in die Natur.


      4. Tag = Sonntag, den 14. Mai 2017
      Ein Tag in San Francisco / Kalifornien
      Sonnenaufgang ca. 6:01 Uhr – Sonnenuntergang ca. 20:11 Uhr

      An unserem dritten Tag in San Francisco wollen wir einmal raus in die Natur. Wir haben uns daher bei Hertz vorab einen Mietwagen reserviert. Den Mietwagen holen wir heute Vormittag um 10:00 Uhr ab. Danach soll es erst einmal zum Muir Woods Forest und nach Sausalitos gehen.

      Der Muir Woods Forest liegt nur rund 45 Minuten nördlich von San Francisco entfernt und ist der letzte Ausleger der Redwoods. Auf unserem Weg zum Muir Woods Forest stoppen wir natürlich noch an einem tollen Aussichtspunkt mit Blick auf die Golden Gate Bridge. Die Golden Gate Bridge ist das Wahrzeichen der Stadt und eine der berühmtesten Brücken dieser Welt und wurde schon als eines der sieben Weltwunder der Moderne bezeichnet.

      Angekommen im Muir Woods Forest bestaunen wir hier die sehr alten und hohen Bäume. Wir spazieren rund 2,5 Stunden durch diesen idyllischen Wald bevor es am frühen Nachmittag dann weiter in Richtung Sausalitos geht. Am Hafen von Sausolitos legen wir einen Stopp für unser Mittagessen ein, bevor wir anschließen das Städtchen erkunden.

      Am späten Nachmittag geht es mit dem Mietwagen wieder über die Golden Gate Bridge zurück nach San Francisco.

      Unser nächstes Ziel ist das Viertel Haight Ashbury, das ehemalige Viertel der Hippies von San Francisco. In der Haight Street war 1967 der Teufel los. Die "Jugend der Welt", oder zumindest diejenigen, die diese Welt verändern wollten traf sich hier. In der Haight Street kann man allerdings auch heute noch ein wenig des damaligen "Flairs" erahnen. Einige schrille Cafés, Second Hand Shops und neumoderne Boutiquen liegen hier.

      Von hier aus geht es dann weiter in Richtung Alamo Square. Die hier gebauten malerischen viktorianischen Reihenhäuser am Alamo Sqaure sind die mit am meist fotografierten Gebäude in ganz San Francisco. Die auf der ganzen Welt bekannten Häuser werden liebevoll auch "The Painted Ladies" genannt. Der Ausdruck "Painted Ladies" stammt noch aus dem 19. Jahrhundert und die Gebäude geben heute noch eine gute Vorstellung davon, wie San Francisco am Ende des 19. Jahrhunderts ausgesehen haben muss.

      Unser letztes Ziel für heute ist der Aussichtspunkt auf den Twin Peaks. Über enge Serpentinen geht es vom Portola Drive aus über den Twin Peaks Boulevard zu den Twin Peaks, zwei kleinen Hügeln, hinauf. Von beiden Hügeln aus haben wir einen atemberaubenden Blick auf San Francisco und die Bay.

      Nach einem rundum gelungen Tag geht es dann von hier oben am Abend mit dem Mietwagen zurück nach Downtown. Wir geben unseren Mietwagen ab und zu Fuß geht es zum Hotel zurück.


      5. Tag = Montag, den 15. Mai 2017
      Einschiffung in San Francisco / Kalifornien – Liegezeit bis 17:00 Uhr – Pier 27
      Sonnenaufgang ca. 6:00 Uhr – Sonnenuntergang ca. 20:11 Uhr

      Heute ist bereits unser letzter Tag in San Francisco. Wir wollen den Vormittag noch sinnvoll ausnützen lassen uns mit dem Taxi zum Japanische Tea Garden fahren.

      Ursprünglich wurde der Tea Garden als japanisches Dorf im Rahmen der Expo 1893 angelegt. Dieser einmalig schön angelegte Garten hat eine Gesamtfläche von ca. 5 Hektar. Im wunderschönen Teich schwimmen zahlreiche Kois. Der Ausbau des Gartens ist dem Japaner Makoto Hagiwara zu verdanken. Er selbst bearbeitete den Garten zusammen mit seiner Familie bis ins Jahr 1942.

      Am frühen Nachmittag geht es von hier aus für uns mit dem Taxi zurück zum Cruiseterminal. Hier erwartet uns bereits unser schwimmendes Hotel für die nächsten 14 Tage. Wir checken auf der NCL Sun ein und beziehen unsere Balkonkabine auf Deck 9.

      Pünktlich um 17.00 Uhr heißt es dann „Tschüss“ San Francisco und wir begeben uns nun auf unsere Reise in Richtung Alaska. Das Auslaufen sehen wir uns ganz entspannt vom Pooldeck aus an. Bei strahlendem Sonnenschein durchfahren wir die Golden Gate Bridge. Der Pazifik hat es heute ganz schön in sich, und die Schiffsbewegungen werden wir auch an den nächsten Tag noch spüren.

      Am heutigen Abend geht es für uns ins Four Seasons Hauptrestaurant zum Abendessen und im Anschluss sehen wir uns die Welcome Show im Theater an.






    • 6. Tag = Dienstag, den 16. Mai 2017
      Erholsamer Tag auf See – Seetag
      Sonnenaufgang ca. 5:42 Uhr – Sonnenuntergang ca. 20:41Uhr

      Heute ist unser erster Seetag dieser Reise. Gestern Mittag sind wir in San Francisco an Bord der Norwegian Sun gegangen und vor uns liegt nun unsere 14-tägige Alaska Kreuzfahrt mit einem Seaplan Ausflug in Ketchikan zum Misty Fjord, Whale Watching in Icy Strait und einem Gletscherbesuch in Skagway.

      Außerdem werden wir im Laufe dieser Reise noch Astoria, Juneau, Sitka, Prince Ruppert und Nanaimo anlaufen. Ebenso werden wir auch den Sawyer Gletscher, die Glacier Bay, den Hubbard Gletscher und die Inside Passage passieren.

      Das Programm für die nächsten 14 Tage ist somit recht gut gefüllt und nach spannenden fünf Tagen in San Francisco tut heute ein Tag zur Erholung richtig gut.

      Einziger Programmpunkt für heute ist der Besuch eines der fünf Spezialitätenrestaurants auf der Norwegian Sun. Wir haben uns für 18:30 Uhr einen Tisch im Cagney's Steakrestaurant reserviert und genießen heute Abend erstklassige Angus Beef Steaks und die berühmten Trüffelpommes.


      7. Tag = Mittwoch, den 17. Mai 2017
      Astoria / Oregon – Liegezeit 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr
      Sonnenaufgang ca. 5:41 Uhr – Sonnenuntergang ca. 20:43 Uhr

      Wir sind heute in Astoria im US Bundesstaat Oregon und haben unser erstes Reiseziel erreicht. Astoria hat eine Vielzahl von viktorianischen Häusern und liegt am Columbia River. Die kleine Stadt selbst hat knapp 10.000 Einwohner und wurde im Jahre 1811 von Europäern besiedelt und entwickelte sich zu einer wichtigen Hafenstadt.

      In Astoria haben wir für den heutigen Tag einen Ausflug von NCL gebucht. Wir sind eine kleine Gruppe von rund 35 Personen die mit dem Bus zuerst in Richtung Canon Beach aufbrechen. Unser erstes Ziel ist der Haystack Rock ein 72 mtr. hoher Monolith, welcher sich am Strand von Canon Beach befindet.

      Danach geht es weiter in die Kleinstadt Canon Beach, ein schöner Ausflugsort mit ca. 1.500 Einwohnern. Als nächstes steht die Kleinstadt Seaside mit auf dem Programm. In beiden Orten haben wir ein wenig Freizeit und können durch die hübschen Strassen laufen.

      Zurück in Astoria geht es noch auf den Coxcom Hill. Von hier haben wir einen tollen Überblick über Astoria. Ein Fotostopp an der Astoria Säule darf natürlich auch nicht fehlen.

      Zurück an Bord der Norwegian Sun wollen wir heute Abend die einzige Tapas Bar auf einem NCL Schiff ausprobieren. Die Auswahl an Tapas war leider nicht so groß, so dass wir hier hätten hier zu Abend essen können. Somit gehen wir noch einmal ins Four Seasons Hauptrestaurant um unseren Hunger zu stillen.


      8. Tag = Donnerstag, den 18. Mai 2017
      Erholsamer Tag auf See – Seetag
      Sonnenaufgang ca. 5:40 Uhr – Sonnenuntergang ca. 20:44 Uhr

      Heute ist unser zweiter Seetag dieser traumhaften Reise. Nachdem wir gestern bereits erste Eindrücke an Land sammeln durften, steht heute wieder ein ganzer Tag für Entspannung und Erholung an. Wir haben heute kein großartiges Programm eingeplant und leben einfach so in den Tag hinein.

      Einzig und allein haben wir für den heutigen Abend bereits für 18:30 Uhr einen Tisch beim Franzosen im Le Bistro reserviert. Hier hatte es uns seinerzeit auf der Norwegian Jewel recht gut gefallen. Jetzt sind wir gespannt ob es uns auf der Norwegian Sun genau so gut gefällt. Wir wurden nicht enttäuscht. Ambiente, Essen, Bewirtung alles ist hier auch auf einem sehr hohem Niveau.


      9. Tag = Freitag, den 19. Mai 2017
      Ketchikan / Alaska – Liegezeit 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr – Liegeplatz 4
      Sonnenaufgang ca. 4:30 Uhr – Sonnenuntergang ca. 20:56 Uhr

      Nach gut 40 Stunden und etwas mehr als 700 Seemeilen erreichen wir durch die Inside Passage am vierten Tag unserer Kreuzfahrt unseren ersten Hafen in Alaska.

      Ketchikan liegt an einer Felsenküste, die die Südwestspitze der Revillagigedo Island säumt. Das Städtchen ist eingerahmt von bewaldeten Berghängen und dem felsigen Deer Mountain. Zur Seeseite hin öffnet es sich zur Tongass Narrows, einer Wasserstraße, auf der sich Wasserflugzeuge, Fischerboote, Fähren und Lastenkähne drängeln. Die Stadt hat knapp 13.000 Einwohnern und erstreckt sich über eine Länge von 50 Kilometern, ist aber maximal 10 Häuserblocks breit.

      Für den heutigen Vormittag haben wir bei Family Air Tours einen Wasserflugzeug-Ausflug zum Misty Fjord gebucht. Wie vereinbart hat uns das Team von Familiy Air Tours pünktlich um 10:00 Uhr am Cruiseship Terminal abgeholt und zur Seaplane Station gebracht.

      Unser Flug beginnt in Ketchikan und wir fliegen durch den Tongass National Forest zum Misty Fjords National Monument. Wir überfliegen dabei Wasserfälle, Granit Klippen und Bäume; ein Wunderland das sich durch Jahrtausende aus Feuer (Vulkane) und Eis (Gletscher) gebildet hat. Im Misty Fjord haben wir einen rund 20 minütigen Stopp und können den Fjord und die Landschaft auf uns einwirken lassen.

      Gegen 12:30 Uhr sind wir wieder an der Seaplan Station zurück und Kendra von Family Air Tours bringt uns bis nach Ketchikan Downtown zur Creek Street.

      Die Creek Street ist die Hauptattraktion von Ketchikan. Der auf Pfählen aufgebaute Holzsteg läuft am Ketchikan Creek entlang. Die Creek Street ist die wohl bekannteste Straße der Stadt, wobei Straße etwas zu viel gesagt ist, denn eigentlich handelt es sich um eine Reihe von Pfahlhäusern am Bach, die durch einen Fußweg verbunden sind. Creek Street, dass steht auch für das verruchte Ketchikan in den 1920er Jahren. Hier regierten Fischer, Schmuggler und Prostituierte. Zu dieser Zeit soll es hier allein 20 Rotlichtvierteletablissements gegeben haben.

      Gegen ca. 14:30 Uhr machen wir uns langsam zu Fuß von Downtown Ketchikan auf den Rückweg zum Schiff. Die Norwegian Sun hat leider etwas außerhalb in Newtown angelegt. Der Fußweg zurück zum Schiff beträgt aber nur rund ca. 20 Minuten.

      Zurück an Bord der Norwegian Sun genießen wir um 16:00 Uhr das Auslaufen von Ketchikan auf dem Tongass Narrows, der Wasserstraße von Ketchikan. Unseren nächster Hafen Juneau erreichen wir bereits am morgigen Nachmittag nach rund 290 Seemeilen.

      Heute Abend probieren wir das Tepanyaki Restaurant auf der Norwegian Sun aus. Nachdem unser Besuch auf unserer ersten Alaska Cruise im Tepanyaki Restaurant leider nicht so gut abgelaufen ist, wollen wir es auf dieser Reise noch einmal wagen. Wir haben daher für 18:30 Uhr einen Tisch reserviert und hoffen nun auf eine bessere Erfahrung. Fazit: Das Essen war sehr gut, das ganze drum herum könnte man sich aber schenken.


      10. Tag = Samstag, den 20. Mai 2017
      Vormittag Tracy Arm Fjord Fahrt mit Fahrt zum Sawyer Gletscher – Durchfahrt 7:00 Uhr bis 11:00 Uhr
      und Nachmittag Juneau / Alaska – Liegezeit 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr – Liegeplatz AS Dock
      Sonnenaufgang ca. 4:21 Uhr – Sonnenuntergang ca. 21:27 Uhr

      Heute Vormittag sollten wir eigentliche den Tracy Arm Fjord durchqueren. Die Wettervorschau für den Fjord war aber grottenschlecht und so hatte sich unser Kapitän für den Endicott Arm Fjord entschieden.

      Am Ende des Endicott Arm Fjord erwartete uns der Dawoss Gletscher. Die Wetter- und Lichtverhältnisse setzen den Gletscher und die Landschaft in eine Traumlandschaft. Einfach ein wahrer Augenschmaus.

      Am späteren Vormittag ging es dann über die Stephans Passage zu unserem nächsten Tagesziel. Für den Nachmittag stand der Besuch von Alaskas Hauptstadt auf dem Programm. Juneau ist eigentlich, wenn das Wetter mitspielt, eine der schönsten Städte Alaskas und gehört mit zu den meistbesuchten Orten in Alaska.

      Downtown Juneau, dicht eingerahmt von Mount Juneau, Mount Roberts und dem Gastineau Channel, ist ein Gewirr aus engen Straßen mit einer Mischung aus neuen Gebäuden, alten Ladenfronten und malerischen Häuschen. Am Hafen herrscht meist reges Treiben, ein Kommen und Gehen von Kreuzfahrtschiffen, Fischerbooten und Wasserflugzeugen. Juneau ist zudem die einzige Hauptstadt in den USA, die keinen Straßenzugang hat und nur aus der Luft oder zu Wasser erreichbar ist.

      Die wohl bekannteste Attraktion ist aber der 12 Meilen außerhalb von Juneau liegende Mendenhall Glacier. Wir hatten geplant das wir mit dem öffentlich Bus zum Mendenhall Glacier fahren. Leider hat uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Petrus der Wettergotte hatte uns für heute Nachmittag flüssigen Sonnenschein geschickt.

      Unser Besuch in Juneau beschränkte sich daher nur auf einen Bummel durch die Vielzahl der Läden und einem Besuch im Red Dog Saloon. Der Red Dog Saloon in Downtown Juneau ist eigentlich eine historische Kneipe aus Goldgräberzeiten. In dieser Kneipe in Alaskas Hauptstadt sollte man auf jeden Fall mal ein Bier getrunken haben.

      Der Saloon ist meist voll und etwas laut, die Decken und Wände sind voller Trödel. Die Musik, eine ein Man Band, spielt Country zum mitsingen und macht mächtig Stimmung. Man muss hier keine Stunden verbringen, aber einen Blick auf die Bar und ein Bier sollte die Kneipe wert sein. Wir fanden es toll.






    • 11. Tag = Sonntag, den 21. Mai 2017
      Fahrt zur Glacier Bay – Durchfahrt 6:00 Uhr bis 15:00 Uhr
      Sonnenaufgang ca. 4:20 Uhr – Sonnenuntergang ca. 21:29 Uhr

      Eigentlich ist heute ein ganz normaler Tag auf See, aber wir dürfen am heutigen Tag ein weiteres Highlight der Reise erleben. Wir durchfahren den Glacier Bay Nationalpark, eines der spektakulärsten Gletschergebiet Alaskas.

      Ganz am südöstlichen Ende Alaskas liegt das Natur belassene Refugium: Der Glacier Bay National Park - unberührte Wildnis in atemberaubender Schönheit. Hier findet man schneebedeckte Gipfel, Fjorde, Wälder, Strände, Buchten und vor allem Gletscher.

      Vor 250 Jahren war die Glacier Bay eine Bucht aus Eis, ein einziger Gletscher, der dem Gebiet auch seinen Namen gegeben hat. In den letzten beiden Jahrhunderten haben sich die Eismassen jedoch in die Bucht zurückgezogen und Land freigegeben. Strände, Bäume und Flüsse haben sich erst danach entwickelt.

      Im Park gibt es über 50 benannte Gletscher, sieben davon reichen bis in das von den Gezeiten beeinflusste Wasser. Die Glacier Bay teilt sich in zwei größere Abzweigungen auf, das Tarr Inlet und das Johns Hopkins Inlet.

      Wir fahren am Vormittag in das Tarr Inlet. Hier befindet sich am Ende der Margerie Gletscher. Der Margerie Gletscher entspringt an der Südflanke des Mount Root an der Grenze zur kanadsichen Provinz British Columbia und fließt mit einer Geschwindigkeit von knapp zwei Metern pro Jahr in nordöstlicher Richtung parallel zum Grenzverlauf in das Tarr Inlet. Die Eisfront erhebt sich rund 75 Meter über das Wasser des Fjords, etwa 30 Meter liegen unter Wasser.

      Bei der Durchfahrt des John Hopkins Inlet sehen wir u. a. den Gilman Gletscher, Hoonah Gletscher und den Topeka Gletscher. Am Lamplugh Gletscher legen wir eine längern Fotostopp ein, so das wir alles schön auf unseren Bildern festhalten können.

      Nach einem gelungen Tag in der Glacier Bay gibt es für uns heute Abend noch ein kulinarisches Highlight dieser Reise. Wir gehen um 18:30 Uhr ins Moderno zum Abendessen. Das authentische brasilianische Steakhaus ist ein absolutes Muss. Den Anfang macht heute Abend eine beeindruckende Salatbar mit verschiedenen Käsesorten, Oliven, geräucherten Fleischsorten und besonderen Salaten. Im Anschluss werden uns direkt am Platz die köstlichen Bratspieße aus gebratenem Rindfleisch, Schweinefleisch, Lamm und Huhn von den Pasadores direkt am Tisch serviert.


      12. Tag = Montag, den 22. Mai 2017
      Skagway / Alsaka – Liegezeit 7:00 Uhr bis 21:00 Uhr – Liegeplatz BRD Dock am Ende der Main Street
      Sonnenaufgang ca. 4:18 Uhr – Sonnenuntergang ca. 21:31 Uhr

      Heute ist unser Tagesziel die Stadt Skagway in Alaska. In der Hafenstadt Skagway wurde im Jahr 1898 zum ersten Mal eine Lokomotive unter Dampf gesetzt, um die Goldsucher in den Yukon zu bringen. Heute rattert eine Museumsbahn den Berg bis zum kleinen Städtchen Carcross in Kanada hinauf.

      Die Stadt Skagway selbst hat viel an Geschichte zu bieten, dennoch wurden viele Gebäude am Broadway, der Hauptstraße von Skagway, mit künstlichen Fassaden versehen damit mehr Goldgräber-Flair entsteht. In den Gebäuden sind zahlreiche Juweliere, Giftshops und Restaurants untergebracht.

      Wir haben heute einen guten Liegeplatz in Skagway und erkunden am Vormittag das kleine Städtchen ein wenig zu Fuß. Für den Nachmittag haben wir nämlich bei Alaska Excursions die Glacier Point Wilderness Safari gebucht.

      Unser Guide erwartet uns hierzu pünktlich um 13:15 Uhr am Ende der Pier unseres Schiffes. Laut Tourenbeschreibung werden wir rund 6 Stunden unterwegs sein.

      Unsere Abenteuer beginnt zuerst mit einer 70-minütigen Katamaran Tour durch den tiefsten Fjord Nordamerikas. Nach Ankunft am abgelegenen Glacier Point Strand geht es mit einem alten Schulbus zum Basislager unserer Wilderness Safari. Hier erhalten wir Stiefel und Rettungswesten. Nach einem kurzen Fußmarsch öffnet sich der Wald und wir blicken auf den atemberaubenden Davidson-Gletscher.

      Wir besteigen hier unser Kanu und paddeln auf dem Gletschersee bis zum Davidson-Gletscher. Wir genießen dabei die unglaubliche alaskische Wildnis. Am Ende des Gletschersees steigen wir aus und laufen noch ganz nach vorne bis zur Gletscherzunge. Wir haben Gänsehautfeeling. Einfach nur genial.

      Nach unserer Rückkehr zum Basislager genießen wir noch ein Picknick bevor es mit dem Katamaran wieder zurück nach Skagway geht.


      13. Tag = Dienstag, den 23. Mai 2017
      Icy Strait Point / Alaska – Liegezeit 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr – Liegeplatz am neuen Pier
      Sonnenaufgang ca. 4:16 Uhr – Sonnenuntergang ca. 21:33 Uhr

      Heute Morgen erreichen wir den kleinen Ort Icy Strait Point, welcher zum Dorf Hoonah gehört. Er bildet den Eingang zum Glacier Bay Nationalpark. Der Ort ist des weiteren Startpunkt der Icy Strait, einer 64 Kilometer langen Meerenge im südöstlichen Teil des US-Bundesstaates Alaska.

      In früherer Zeit war Icy Strait Point nicht mehr als eine Anlegestelle, an der die gefangenen Fische der Icy Strait angelandet wurden. Im Jahr 1912 errichtete die Hoonah Packing Co. eine große Konservenfabrik etwa zwei Kilometer vor der Stadt und gründete damit Icy Strait Point.

      Für den heutigen Vormittag haben wir bei Icy Strait Whale Adventures eine Whale Watching Tour gebucht. Unser Guide erwartet uns heute Morgen bereits um 8:30 Uhr. Zuerst geht es mit dem Bus ins nahe gelegene Hoonah. Vor dort aus geht es mit Kapitän Duane auf eine rund 3 stündige Whale Watching Tour zum Point Adolphus.

      Von Anfang bis zum Ende der Tour fahren wir durch die Gewässer der Icy Strait, die Heimat einer breiten Palette von Wildtieren einschließlich Orcas, Seelöwen, Seeotter, Schweinswale und der prächtigen Buckelwale. Die Buckelwalpopulation ist hier in der Icy Strait besonders hoch. Wir sehen mehrfach eine ganze Gruppe springender Buckelwale. Ein Erlebnis welches man nicht wirklich in Worte packen kann.

      Nach unserer Rückkehr nach Hoonah lassen wir wieder zurück nach Icy Strait Point bringen. Icy Strait Point selbst wurde vor vielen Jahren direkt für den Kreuzfahrttourismus umgestaltet. Es gibt ein Museum, Souvenirläden, eine Ureinwohner-Tanzshow und eine Crab-Station.

      Der Wettergott meint es heute besonders gut. Wir haben strahlenden Sonnenschein und verbringen den Nachmittag mit einem Spaziergang und einem Mittagessen in der Sonne in Icy Strait Point. Kurz vor dem Auslaufen gehen wir zurück an Bord der Norwegian Sun.

      Das Auslaufen aus dem Hafen sehen wir uns von unserem Balkon aus an. Von der tollen Landschaft können wir uns gar nicht satt sehen. Es ist einfach viel zu schön.


      14. Tag = Mittwoch, den 24. Mai 2017
      Fahrt zum Hubbard Gletscher
      Sonnenaufgang ca. 4:14 Uhr – Sonnenuntergang ca. 21:35 Uhr

      Zwischenzeitlich sind wir nun am nördlichsten Teil unserer Kreuzfahrt angekommen. Nach den tollen Tagen in Ketchikan, Juneau, Skagway und Icy Strait Point steht heute ein weiterer Tag auf See an. Eigentlich mit einem Highlight, denn es erwartet uns der Hubbard Gletscher, welchem wir uns heute von der Seeseite nähern.

      Der Gletscher erstreckt sich auf eine Länge von über 122 km von seiner Quelle im Yukon Territorium bis hin zu seinem Ende in die Yakutat Bay und die Disenchantment Bay. Er ist damit der längste in einem Gewässer endende Gletscher Alaskas.

      Wir hatten heute natürlich auf super tolles Wetter gehofft, aber wir hatten genau das Gegenteil. Die Wolken hängen tief, leichter Nieselregen, die Sicht äußert schlecht, die Zufahrt zum Gletscher vom Eisfeld verschlossen.

      Tja eigentlich wäre der Hubbard Gletscher das Highlight der Reise gewesen, aber so sollte es leider nicht sein. Den Gletscher haben somit nicht gesehen.

      Wir lassen uns am Nachmittag an Bord schön verwöhnen, so ist die Traurigkeit schnell verflogen. Am Abend gehen wir um 18.30 Uhr noch einmal ins Cagney's Steakhouse und genießen erstklassige Steaks und diverse leckere Beilagen.






    • 15. Tag = Donnerstag, den 25. Mai 2017
      Sitka / Alaska – Liegezeit 7:00 Uhr bis 16:00 Uhr – Liegeplatz an der Pier 5 Milen ausserhalb der Stadt
      Sonnenaufgang ca. 4:25 Uhr – Sonnenuntergang ca. 21:31 Uhr

      Heute Morgen haben wir den letzten Hafen unserer Reise in Alaska erreicht. Die Norwegian Sun legt heute am Old Sitka Dock rund 5 Milen außerhalb von Downtown Sitka an. Mit dem kostenfreien Transferbus fahren wir am Vormittag nach Downtown.

      Im Ort gibt es eine russische Kathedrale – St. Michael Kathedrale - welche ca. 1850 errichtet und durch einen Brand im Jahre 1966 zerstört wurde. Die Kathedrale wurde wieder aufgebaut und zeigt heute viele Schätze der russischen Kunst.

      Der Ort selbst ist sehr überschaubar und wir bummeln ein wenig durch die hübschen zahlreichen Straßen von Sitka. Für 12:00 Uhr Mittag haben wir bei Gallantadvetures eine rund 3 stündige Wildlife Tour gebucht. Unseren Kapitän treffen wir am Visitorcenter in Downtwon. Mit Paul Davis geht es dann mit einem 6 Mann Boot raus in die Fjordlandschaft.

      Unsere Tour führt uns zuerst zu den Seeottern und im Anschluss nach Lazaria Island wo die Papageientaucher zu Hause sind. Unter anderem sehen wir an diesem Tag noch Buckelwale und Seelöwen.

      Am Ende der Tour bringt uns dann unser Kapitän Paul Davis direkt mit dem Boot zurück zur NCL Sun. Das Auslaufen von Sitka sehen wir uns um 16.00 Uhr von unserem Balkon aus an.

      Am heutigen Abend probieren wir noch eines der Spezialitätenrestaurants aus. Wir lassen uns von der italienischen Küche verwöhnen und gehen um 18.30 Uhr ins La Cucina zum essen. Wir genießen dort die toskanische Küche und klassische italienische Gerichte, bei denen man die Frische jeder Tomate schmeckt.


      16. Tag = Freitag, den 26. Mai 2017
      Prince Rupert / British Columbia – Liegezeit 13:00 Uhr bis 22:00 Uhr
      Sonnenaufgang ca. 5:21 Uhr – Sonnenuntergang ca. 21:56 Uhr

      Wir befinden uns heute in Prince Rupert / Kanada auf der abgelegenen Insel Kaien Island. Die Stadt liegt knapp 1.000 Kilometer nördlich von Vancouver an der Nordpazifikküste und gehört mit gerade einmal 15.000 Einwohnern zu den größten Städten im Norden der Provinz Britsh Colulmbia in Kanada.

      Die Innenstadt von Prince Rupert bietet den Besuchern doch so einiges. Das Zentrum selbst besteht aus der Haupt- und Parellelstrasse mit mit einigen kleinen Geschäften. Ei zweistöckiges Eikaufszentrum ist aber der Hauptanziehungspunt in Prince Rupert.

      Totempfähle stehen repräsentativ für die Geschichte der Firts Nations aus deren Kultur an verschiedenen Stellen in der Stadt. Der Stamm der Tshimshian lebt seit tausenden von Jahren in diesem Landstrich und hat eine lange Tradition.

      Die Cow Bay gehört aber mit zu den Lieblingsattraktionen der Stadt. Hierbei handelt es sich um eine kleine historische Hafenanlage im knalligen Rot mit kleinen Läden, Galerien, Cafes und Restaurants.

      Da wir heute erst gegen die Mittagszeit in Prince Rupert anlegen, wollen wir keinen großartigen Ausflug
      machen. Wir gehen daher ganz gemütlich um 14.00 Uhr von Bord und laufen durch das Städtchen.

      Wir verbringen den Nachmittag an Land. In einem schönen Lokal nehmen wir unser Abendessen ein. Zu späterer Stunde geht es zurück an Bord der NCL Sun. Dort beobachten wir den Sonnenuntergang und das Auslaufen, bevor ein weiterer ereignisreicher Tag zu Ende geht.






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    • clubschiff-profis.de
    • 17. Tag = Samstag, den 27. Mai 2017
      Fahrt durch die Inside Passage
      Sonnenaufgang ca. 5:20 Uhr – Sonnenuntergang ca. 21:06 Uhr

      Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Unser letzter Tag auf See liegt heute nun vor uns. Der heutige Tag sollte jedoch noch ein kleines Highlight der Reise werden. Wir passieren die Inside Passage und erleben die unglaubliche Schönheit der Natur: Wasserfälle, dichte Wälder und Gletscherzungen. Die Inside Passage hat eine Küstenlinie von ca. 24.000 Kilometern und schlängelt sich von Alaska in den USA nach British Columbia in Kanada. Unzählige Inseln befinden sich entlang dieses Seeweges.

      Links und rechts des Schiffs türmen sich heute in nächster Nähe dicht bewaldete Berge auf, welche sich mit Insel, mit Festland und schroffen Felsküsten sowie tiefen Fjordlandschaften abwechseln.

      Ja so langsam neigt sich die Reise dem Ende entgegen. Wir haben uns daher entschieden heute Abend noch einmal das Moderno Restaurant aufzusuchen. Der Besuch beim Brasilianer ist für Fleischesser ein wahres Genusshighlight.


      18. Tag = Sonntag, den 28. Mai 2017
      Nanaimo / British Columbia – Liegezeit 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
      Sonnenaufgang ca. 5:19 Uhr – Sonnenuntergang ca. 21:07 Uhr

      Wir sind heute nochmals für einen weiteren Tag in Kanada. Genau genommen sind wir in Nanaimo in British Columbia. Die Stadt ist mit rund 80.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt auf der kanadischen Pazifikinsel Vancouver Island.

      Nanaimo an sich ist kein aufregender Ort, lediglich die Uferpromenade und der am Wasser gelegene Maffeo Sutton Park sind es wert, einen Spaziergang zu unternehmen.

      Nachdem wir jedoch keine große Lust auf eine erneute Stadtbesichtung haben, haben wir bereits im Vorfeld bei „Tours by Locals“ einen privaten Guide gebucht. Wie vereinbart wartet unser Guide pünktlich um 9.30 Uhr am Hafenausgang. Heute geht es nun für uns noch einmal raus in die Natur.

      Unser erstes Ziel sind der Englishman River Falls im Provincial Park. Auf unserem Weg zum Provincial Park genießen wir die schöne Landschaft und den Blick auf die Arrowsmith Mountains. Im Park angekommen machen wir eine rund 45-minütige Wanderung durch den Regenwald zum wunderschönen Englishman River Fall, der im Frühjahr absolut herrlich ist.

      Anschließend geht es für uns in das Dorf „Coombs“. Hier gibt es ein einzigartiges Sortiment an lokalen und leckeren Delikatessen sowie die berühmtesten Ziegen auf dem Dach.

      Nach unserem Besuch in Coombs geht es weiter in den Cathedral Grove Rainforest. Auf unserem Weg dahin passieren wir den Mysterious Cameron Lake. Bei einem Fotostop halten wir den Blick auf den 477 Hektar großen Mysterious Cameron Lake im Bild fest.

      Nach unserer Ankunft im Cathedral Grove Reinforest durchwandern wir den Wald. Der Wald mit dem alten Baumbestand ist sehr friedlich und voller Geschichte und spiritueller Kraft. Die Einheimischen behaupten, dass ein Spaziergang durch den Wald „Balsam für die Seele“ ist.

      Gegen 14:00 Uhr sind wir wieder in Nanaimo. Hier besuchen wir noch eine lokale Brauerei und machen ein Biertastig. Vier Biersorte, alle sind sehr lecker.

      Der Abschluss unserer Kreuzfahrt in kulinarischer Hinsicht ist heute Abend unser nochmaliger Besuch beim Franzosen. Für 19:00 Uhr haben wir einen Tisch im Le Bistro reserviert und lassen uns noch einmal richtig schön kulinarisch verwöhnen.


      19. Tag = Montag, den 29. Mai 2017
      Vancouver / Kanada – 8:00 Uhr Ende der Kreuzfahrt
      Sonnenaufgang ca. 5:15 Uhr – Sonnenuntergang ca. 21:05 Uhr

      Ab den frühen Morgenstunden können wir bereits das Einlauf in Vancouver von unserem Balkon aus beobachten. Nach 14 Tagen auf der Norwegian Sun endet nun unsere Kreuzfahrt in Vancouver. Die Norwegian Sun macht am Canada Place fest und die Ausschiffung beginnt gegen 8.30 Uhr.

      Von Vancouver aus geht es dann heute Nachmittag um 16:20 Uhr für uns zurück nach Frankfurt. Wir wollen die Zeit am Vormittag noch sinnvoll in Vancouver verbringen und haben uns für den heutigen Tag nochmals über „Tours by Locals“ einen privaten Guide gebucht.

      Unser Guide Winston erwartet uns um 9.00 Uhr am Cruiseship Terminal. Nachdem wir Vancouver bereits von unserer ersten Alaska Reise her kennen, beschränken wir uns nur auf die für uns wichtigsten Punkte.

      Unsere Highlight Punkte sind der Stanleypark mit dem schönen Seawall, den Totem Poles und einigen anderen Aussichtspunkten.

      Chinatown starten wir heute ebenfalls noch einen kleinen Besuch ab, bevor wir in Gastown das Denkmal von Gassy Jack und die Dampfuhr besuchen.

      Gegen 13.30 Uhr geht es dann in Richtung Flughafen. Die Fahrtzeit von der City bis zum Flughafen beträgt ca. 30 Minuten. Die Lufthansa hat bereits die Schalter geöffnet und wir können unser Gepäck abgeben. Die Zeit bis zum Abflug vergeht ziemlich schnell und dann heißt es doch tatsächlich „Tschüss Kanada“ und es geht nach Hause.


      20. Tag = Dienstag, den 30. Mai 2017
      Abreise vom Flughafen Frankfurt nach Hause
      Sonnenaufgang ca. 5:23 Uhr – Sonnenuntergang ca. 21:22 Uhr

      Wir landen heute Mittag pünktlich um 11.05 Uhr in Deutschland. Um 12.00 Uhr nehmen wir unser Gepäck vom Band und machen uns auf den Weg zum Bahnhof. Selbst unser gebuchter Zug ist pünktlich. Mit dem Zug geht es dann das letzte Stück in 3:11 Std. vom Flughafen Frankfurt zurück nach Hause.

      Eine wirklich fantastische Reise liegt nun hinter uns. Wir haben viele neue Eindrücke erleben dürfen. Der Flug, das Hotel, das Schiff und die Reise waren einfach top. Wir haben viel erlebt und vor allem Dinge, die man nicht wirklich in Worte fassen kann. Alaska ist auf jeden Fall immer eine Reise wert.






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