Samana

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    • Wir haben mit AIDA den Ausflug zur Playa Rincon gemacht und es war einer der schönsten der ganzen Reise! Diese Bucht ist einfach
      ein Traum und auch der Weg dorthin ist sehr interessant!
      Jungfernfahrt Cara Juni 1996
      Transatlantik 1997 im April
      östl. MM Juni 1998
      Milleniumstour 1999/00 Karibik
      Jungfernfahrt Vita Mai 2002
      Mein Schiff 2 Dez./Jan. 2011/12 Karibik
      AURA Karibik 6 Dezember 2012
      Aida Bella Dezember 2013
      Aida Bella Dezember 2014
      Aida Diva Dezember 2015
      Mein Schiff 5 Dezember 2016
      Aura Selection Dezember 2017
    • Reisebericht

      Schiff: AIDAaura
      Route: Karibik 6
      Zeit: 15.12.2012 - 29.12.2012 (Weihnachtsreise)
      Reisende: Paar, ca. 30 Jahre


      Letzter Stop vor dem Ausschiffen war Samana. Hier hatten wir uns für den Pferderitt zum Wasserfall (Mit den Pferden zum Wasserfall El Limón SMN 04) entschieden. Der Ausflug erschien reizvoll und die Angebote von lokalen Anbietern waren nicht deutlich günstiger, sodaß wir uns für den AIDA-Ausflug entschieden.

      In diesem Fall bestand der Service des Scouts darin, uns bis zum Tenderboot zu führen. Kurzfristig schloß sich noch ein Mädel vom Fototeam an, die zwar grundsätzlich AIDA-Vertreter ist, aber kein Scout.
      Vormittags gab es immer wieder Regenschauer, sodaß man ein wenig naß wurde. Das dürfte insb. die Insassen der offenen Schnellboote zur Cayo Levantado getroffen haben.
      Der Steg war "landestypisch", aber der Security Officer warnte die Gäste vorab sehr ordentlich und wies gleichzeitig auf das zu erwartende Sauna-Klima ab Mittag hin.

      Die Busse standen abfahrtbereit da und vor der Abfahrt wunderten wir uns nur, daß die Bike-Scouts so viele Fahrräder zurücktenderten (schlechte Kalkulation?). Die Busfahrt ging zügig vonstatten und unser lokaler Guide erzählte uns so einiges. Er beherrschte grundsätzlich gut deutsch, klang aber in der Aussprache ein wenig wie Jorge von Germany's Next Topmodel - man mußte sich also ein wenig einhören. Der Bus erfüllte problemlos deutsche Standards und war einzige Gefährt, daß ich dort gesehen habe, von dem man das behaupten konnte.

      Vor Ort gab es erstmal eine Kaffeefahrt-Verkaufsveranstaltung für Kaffee, Kakao und Tand made in Taiwan. Da dies nicht übermäßig aufdringlich war, hat es uns nicht weiter gestört, aber dafür waren wir eben nicht gekommen. Dafür entfiel dann die Sicherheitseinweisung - diese bestand in einem: "Wer keinen Helm anzieht, ist nachher ggf. selbst schuld!", das von Gast zu Gast weitergegeben wurde.
      Die angebotenen Gummistiefel muß man vor Ort ebenfalls nicht nehmen - es empfiehlt sich aber, wg. des Drecks alte Schuhe anzuziehen.

      Bzgl. der Pferde waren einige Mitreisende regelrecht entsetzt. Ich bin kein Pferdekenner und kann es daher nicht wirklich beurteilen. Mein Eindruck ist, daß der Zustand der Tiere nicht unbedingt dt. Standards entspricht. Umgekehrt muß man sich fragen, ob es diesen Tieren nach Landesverhältnissen nicht entsprechend gut geht? - muß jeder für sich ausmachen.

      Zum Besteigen und Absteigen von den Zossen sind jeweils 3stufige Betonpodeste vorhanden - das macht es etwas einfacher.
      Mein erstes Mal auf einem Pferd! - ach Du Sche****, das wackelt ja. Das sieht in den Winnetou-Filmen einfacher aus....

      Die Pferdeführer achten darauf, größere schwerere Gäste auf eher starke und große Pferde zu setzen.
      Die Pferde werden jeweils durch einen Führer begleitet. Das zeigt, daß man den Weg auch zu Fuß bewältigen kann - die Jungs sind aber zweifelsohne topfit.


      Nach einem kurzen Eingewöhnungspfad, auf dem ich mich bestenfalls ansatzweise an das Tier gewöhnt hatte, gings dann in den Gebirgspfad. Hier begann dann das eigentliche Abenteuer. Der Pfad war eng, nach dem Regen sehr rutschig, und die Pferde hatten mit dem Weg und Ihrer Last sichtlich Mühe. Zudem gabs es auf dem engen Pfad auch noch Gegenverkehr durch andere Gruppen oder Kuhherden. Ein ausgleitender Huf war keine Ausnahme und spätestens jetzt war das subjektive Sicherheitsempfinden dahin. Da die Sitzstabilität unter dem Auf und Ab auch kräftig litt, waren meine Hände fast ausschließlich damit beschäftigt, meinen Sitz zu stabilisieren.
      Wir hatten eine erfahrene Reiterin dabei, die derartige Probleme nicht hatte und auch meine bessere Hälfte, die über leidliche Basiserfahrung verfügt, kam mit dem ungewöhnlichen Reisemittel besser klar als ich.
      Auch wenn ich normalerweise Helme hasse - auf dieser Tour habe ich nach einigen 100 m doch bereut, dieser ausgeschlagen zu haben. Auch grundsätzlich hätte ich die Tour wahrscheinlich nicht mitgemacht, wenn ich vorab geahnt hätte, was für eine Strecke zu bewältigen ist. 2 Reisende hatten den Ritt auf den ersten Metern abgebrochen und sind nicht zu den Wasserfällen gekommen.

      Endlich angekommen muß man sagen, daß der Anblick doch für vieles entschädigt. Ich schreibe es aber meinem guten Nervenkostüm zu, daß ich nicht völlig verkrampft von dem Gaul heruntergezogen werden mußte. Hätte man oben einen alternativen Rückweg (Bus, Seilbahn etc.) angeboten - ich hätte sicherlich diesen gewählt.

      Der Wasserfall ist wirklich sehr schön. Man muß über einen langgezogenen Stufenweg dort heruntersteigen und auf der anderen Seite wieder hinaus, was etwas anstrengend ist.

      Nach rund einer Stunde geht es dann zurück. Der Ritt zurück war dann subjektiv schneller und besser, was ich 3 Faktoren zuschreibe:

      1.) Höhere Routine des Reiters
      2.) Fatalismus (wenn der Gaul ausrutscht, kann ich es eh nicht ändern)
      3.) Angenehmerweise kein Gegenverkehr

      Der Ritt durch den Fluß war im Gegensatz zum Bergpfad relativ problemfrei.

      2 Reisende protestierten oben gegen den Rückritt und waren erstaunt, daß es keine wirklich Alternative gebe. So sehr mich selbst der Pfad überrascht hat, so konsequent muß man leider auch beim Rückweg sein. Die Reisenden zogen den Fußweg vor...

      Kurz vor Ende der Reise wollte mein gutes Tier mich zum Abschied nochmal quer durch rostigen Stacheldraht ziehen und ließ sich in höchster Not und letzter Sekunde noch davon abbringen.

      Wohlbehalten zurück haben wir unseren Pferdeführer noch ein ordentliches Trinkgeld gegeben - sicherlich aus Erleichterung, der Todesgefahr entronnen zu sein, aber auch, weil die Jungs sich wirklich sehr angestrengt und bemüht haben.

      Vor Ort wurde dann noch ein völlig überteuertes Foto für 10 $ angeboten, das zu Beginn aufgenommen worden war. Unterm Strich erhärtete sich der Eindruck, daß das "Fototeam" aber auch jeden Preis akzeptiert, bevor sie das Foto nachher in die Tonne werfen.
      Dann wurde noch zu einem Buffet zum Preis von 10 $/Person eingeladen. Für Landesverhältnisse war das sicher ganz gut, dennoch entstand ob der vielen aufpreispflichtigen Features der Eindruck im Vordergrund, daß es nur um unser Bestes geht - unser Geld.

      Irgendwann kamen dann auch die Fußgänger an, auf die die Gruppe wegen des Bustransfers hatte warten müssen. Sie erweckten aber nicht unbedingt den Eindruck, als seien sie gerade für feinsinnige Sozialkritik empfänglich. (Als Referenz: Mein Pferd stand auf dem Weg einmal knietief im Schlamm - kein Spaß für Fußgänger) Das bekam der lokale Guide mit dem Jorge-Akzent auch prompt und mehrfach zu spüren. :)

      Mit dem Bus ging es zurück zum Tender. Nach kurzem Rundumblick entschieden wir, daß das Städtchen nicht wahnsinnig viel zu bieten hatte und nahmen den Tender zurück.
      Dort erfuhren wir auch, warum morgens so viele Bikes zurückverschifft wurden - die Tour wurde wegen des schlechten Wetters abgesagt...! Daß das Wasser auf die Mühlen insb. der 2 Fußgänger war, kann man sich wohl vorstellen.

      Fazit: Der Ausflug ist grundsätzlich sehr schön. Zumindest unerfahrenere Reiter wie ich müßten aber vor dem Buchen ein klareres Bild von dem Pfad haben. Je nach Wetterlage muß man die Durchführbarkeit sicherlich besonders kritisch prüfen. Ferner sollte man seitens AIDA und der Veranstalter überlegen, ob es keine Alternativen zum Pferderitt gibt. Man konnte eine Hütte zu den Wasserfällen setzen, Betonpodeste hinschaffen und bei den Wasserfällen Stufen anlegen. Viell. kann man künftig den Pferdepfad etwas wegbarer machen und den Ritt dann durch eine geführte Wanderung ersetzen.

      Viele Grüße

      Stephan
    • stephanbde19 schrieb:

      Schiff: AIDAaura
      Route: Karibik 6
      Zeit: 15.12.2012 - 29.12.2012 (Weihnachtsreise)
      Reisende: Paar, ca. 30 Jahre











      stephanbde19 schrieb:

      Bzgl. der Pferde waren einige Mitreisende regelrecht entsetzt. Ich bin kein Pferdekenner und kann es daher nicht wirklich beurteilen. Mein Eindruck ist, daß der Zustand der Tiere nicht unbedingt dt. Standards entspricht. Umgekehrt muß man sich fragen, ob es diesen Tieren nach Landesverhältnissen nicht entsprechend gut geht? - muß jeder für sich ausmachen.

      stephanbde19 schrieb:

      Zum Besteigen und Absteigen von den Zossen sind jeweils 3stufige Betonpodeste vorhanden - das macht es etwas einfacher.
      Mein erstes Mal auf einem Pferd! - ach Du Sche****, das wackelt ja. Das sieht in den Winnetou-Filmen einfacher aus....

      stephanbde19 schrieb:

      Die Pferdeführer achten darauf, größere schwerere Gäste auf eher starke und große Pferde zu setzen.
      Die Pferde werden jeweils durch einen Führer begleitet. Das zeigt, daß man den Weg auch zu Fuß bewältigen kann - die Jungs sind aber zweifelsohne topfit.

      stephanbde19 schrieb:

      Nach einem kurzen Eingewöhnungspfad, auf dem ich mich bestenfalls ansatzweise an das Tier gewöhnt hatte, gings dann in den Gebirgspfad. Hier begann dann das eigentliche Abenteuer. Der Pfad war eng, nach dem Regen sehr rutschig, und die Pferde hatten mit dem Weg und Ihrer Last sichtlich Mühe. Zudem gabs es auf dem engen Pfad auch noch Gegenverkehr durch andere Gruppen oder Kuhherden. Ein ausgleitender Huf war keine Ausnahme und spätestens jetzt war das subjektive Sicherheitsempfinden dahin. Da die Sitzstabilität unter dem Auf und Ab auch kräftig litt, waren meine Hände fast ausschließlich damit beschäftigt, meinen Sitz zu stabilisieren.
      Wir hatten eine erfahrene Reiterin dabei, die derartige Probleme nicht hatte und auch meine bessere Hälfte, die über leidliche Basiserfahrung verfügt, kam mit dem ungewöhnlichen Reisemittel besser klar als ich.
      Auch wenn ich normalerweise Helme hasse - auf dieser Tour habe ich nach einigen 100 m doch bereut, dieser ausgeschlagen zu haben. Auch grundsätzlich hätte ich die Tour wahrscheinlich nicht mitgemacht, wenn ich vorab geahnt hätte, was für eine Strecke zu bewältigen ist. 2 Reisende hatten den Ritt auf den ersten Metern abgebrochen und sind nicht zu den Wasserfällen gekommen.

      stephanbde19 schrieb:

      Endlich angekommen muß man sagen, daß der Anblick doch für vieles entschädigt. Ich schreibe es aber meinem guten Nervenkostüm zu, daß ich nicht völlig verkrampft von dem Gaul heruntergezogen werden mußte. Hätte man oben einen alternativen Rückweg (Bus, Seilbahn etc.) angeboten - ich hätte sicherlich diesen gewählt.

      1.) Höhere Routine des Reiters

      stephanbde19 schrieb:

      2.) Fatalismus (wenn der Gaul ausrutscht, kann ich es eh nicht ändern)
      3.) Angenehmerweise kein Gegenverkehr

      stephanbde19 schrieb:

      Der Ritt durch den Fluß war im Gegensatz zum Bergpfad relativ problemfrei.

      stephanbde19 schrieb:

      2 Reisende protestierten oben gegen den Rückritt und waren erstaunt, daß es keine wirklich Alternative gebe. So sehr mich selbst der Pfad überrascht hat, so konsequent muß man leider auch beim Rückweg sein. Die Reisenden zogen den Fußweg vor...

      stephanbde19 schrieb:

      Kurz vor Ende der Reise wollte mein gutes Tier mich zum Abschied nochmal quer durch rostigen Stacheldraht ziehen und ließ sich in höchster Not und letzter Sekunde noch davon abbringen.

      stephanbde19 schrieb:

      Wohlbehalten zurück haben wir unseren Pferdeführer noch ein ordentliches Trinkgeld gegeben - sicherlich aus Erleichterung, der Todesgefahr entronnen zu sein, aber auch, weil die Jungs sich wirklich sehr angestrengt und bemüht haben.

      stephanbde19 schrieb:

      Vor Ort wurde dann noch ein völlig überteuertes Foto für 10 $ angeboten, das zu Beginn aufgenommen worden war. Unterm Strich erhärtete sich der Eindruck, daß das "Fototeam" aber auch jeden Preis akzeptiert, bevor sie das Foto nachher in die Tonne werfen.
      Dann wurde noch zu einem Buffet zum Preis von 10 $/Person eingeladen. Für Landesverhältnisse war das sicher ganz gut, dennoch entstand ob der vielen aufpreispflichtigen Features der Eindruck im Vordergrund, daß es nur um unser Bestes geht - unser Geld.

      stephanbde19 schrieb:

      Irgendwann kamen dann auch die Fußgänger an, auf die die Gruppe wegen des Bustransfers hatte warten müssen. Sie erweckten aber nicht unbedingt den Eindruck, als seien sie gerade für feinsinnige Sozialkritik empfänglich. (Als Referenz: Mein Pferd stand auf dem Weg einmal knietief im Schlamm - kein Spaß für Fußgänger) Das bekam der lokale Guide mit dem Jorge-Akzent auch prompt und mehrfach zu spüren. :)

      stephanbde19 schrieb:

      Mit dem Bus ging es zurück zum Tender. Nach kurzem Rundumblick entschieden wir, daß das Städtchen nicht wahnsinnig viel zu bieten hatte und nahmen den Tender zurück.
      Dort erfuhren wir auch, warum morgens so viele Bikes zurückverschifft wurden - die Tour wurde wegen des schlechten Wetters abgesagt...! Daß das Wasser auf die Mühlen insb. der 2 Fußgänger war, kann man sich wohl vorstellen.

      stephanbde19 schrieb:

      Fazit: Der Ausflug ist grundsätzlich sehr schön. Zumindest unerfahrenere Reiter wie ich müßten aber vor dem Buchen ein klareres Bild von dem Pfad haben. Je nach Wetterlage muß man die Durchführbarkeit sicherlich besonders kritisch prüfen. Ferner sollte man seitens AIDA und der Veranstalter überlegen, ob es keine Alternativen zum Pferderitt gibt. Man konnte eine Hütte zu den Wasserfällen setzen, Betonpodeste hinschaffen und bei den Wasserfällen Stufen anlegen. Viell. kann man künftig den Pferdepfad etwas wegbarer machen und den Ritt dann durch eine geführte Wanderung ersetzen.


      Es ist mir immer wieder unverständlich, warum seitens Aida da nicht besser nachgehakt wird, wie gut jemand reiten kann
      bzw. ob der Urlauber überhaupt schon mal geritten ist!

      Ich habe im Bekanntenkreis einige sehr gute Reiter und die schütteln nur den Kopf über solche Ausflüge und wundern sich,
      daß da nicht mehr passiert!
      Jungfernfahrt Cara Juni 1996
      Transatlantik 1997 im April
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    • clubschiff-profis.de
    • Sehr zu empfehlen sind Ausflüge mit Manfred Kellermann. ( googeln)
      Er hat versch. Ausflüge im Angebot. Am besten ist es wenn man ihn von zu Hause aus kontaktiert und alles klar macht.
      Wir hatten den Ausflug in den Nationalpark mit einem Abstecher in ein schönes Dschungelhotel.
      Manfred gibt sich sehr viel Mühe und kann viel erklären und erzählen. Schön war, dass wir mehr sahen als über den AIDA Ausflug (Nationalpark), da Manfred eine ausführlichere Route fährt.
      Und da wir nur zu 9.waren,(wir hatten uns über dieses Forum schon vorab zu diesem Ausflug zusammengetan) war es auch in der Höhle nicht überfüllt. So hatte man Zeit diese in Ruhe zu erkunden.
      Seefest sollte man schon sein, denn der Rückweg war doch sehr schaukelig und für den ein oder anderen sehr nass.
      Aber alles in allem, fanden wir diesen Ausflug mehr als gelungen und können diesen deshalb nur weiterempfehlen!!!
    • Hallo,

      wir waren schon 3x auf Samana, aber nicht per Kreuzfahrt. Als erfahrener Reiter mit eigenen Pferden möchte ich kurz einige Anmerkungen zu den Reitausflügen auf Samana machen:

      Die Pferde, die ich dort gesehen habe, sehen zwar für Nichtpferdekenner gruselig aus (abgemagert, rausstehende Rippen- und Hüftknochen, zotteliges Fell, etc)
      Sie sind aber weder von der Rasse noch von den Haltungsbedingungen mit deutschen Warmblutpferden zu vergleichen.

      In solchen Ländern sind Pferde Arbeitstiere und nicht mehr! Sie werden kaum gepflegt, Wurmkur werden sie auch nicht kennen und täglichen Koppelgang mit Gras erst recht nicht. Auch kein Kraftfutter (Getreide wie Hafer, etc.). Daher der unschöne Anblick.

      Der Ausflug zum Wasserfall ist meiner Meinung nach auf keinen Fall für einen Anfänger geeignet. Selbst ich als erfahrener Reiter hatte Angst wegen den holprigen Matschpfaden. Gut die Pferde haben Routine darin, trotzdem kann schlimmes passieren, wenn ein Pferd ausrutscht und auf seinen Reiter fällt. Ein Helm hilft hier auch nicht mehr...

      Wenn was passiert, kommt ja noch das Risiko der schlechten Infrastruktur dazu, wer soll einen hier aufseits der normalen Straßen retten???

      Ich denke jeder muss das für sich selber entscheiden. Aber der Wasserfall-Ausflug kann einen Nichtreiter sehr verängstigen!

      Bei uns wurde damals gefragt, wer Reiterfahrung hat. Ich bekam dann ein Pferdchen zugeteilt, was noch nie diese Tour gegangen war. Wurde mir aber erst hinterher gesagt. Sehr verantwortungslos!!!

      Als Anfänger lieber einen Strandritt buchen, wo die Bodenverhältnisse wenigstens reitplatzähnlich sind.

      Gegen die Reitausflüge an sich habe ich nichts, doch man sollte überlegen, was man Anfängern zumuten kann. Gerade auch unter dem Anspekt der Sicherheit!!!

      LG Julie

      PS: Lieber Whale-Watching oder Cayo Levanthado
    • Julie2013 schrieb:

      Hallo,

      wir waren schon 3x auf Samana, aber nicht per Kreuzfahrt. Als erfahrener Reiter mit eigenen Pferden möchte ich kurz einige Anmerkungen zu den Reitausflügen auf Samana machen:

      Die Pferde, die ich dort gesehen habe, sehen zwar für Nichtpferdekenner gruselig aus (abgemagert, rausstehende Rippen- und Hüftknochen, zotteliges Fell, etc)
      Sie sind aber weder von der Rasse noch von den Haltungsbedingungen mit deutschen Warmblutpferden zu vergleichen.

      In solchen Ländern sind Pferde Arbeitstiere und nicht mehr! Sie werden kaum gepflegt, Wurmkur werden sie auch nicht kennen und täglichen Koppelgang mit Gras erst recht nicht. Auch kein Kraftfutter (Getreide wie Hafer, etc.). Daher der unschöne Anblick.

      Der Ausflug zum Wasserfall ist meiner Meinung nach auf keinen Fall für einen Anfänger geeignet. Selbst ich als erfahrener Reiter hatte Angst wegen den holprigen Matschpfaden. Gut die Pferde haben Routine darin, trotzdem kann schlimmes passieren, wenn ein Pferd ausrutscht und auf seinen Reiter fällt. Ein Helm hilft hier auch nicht mehr...

      Wenn was passiert, kommt ja noch das Risiko der schlechten Infrastruktur dazu, wer soll einen hier aufseits der normalen Straßen retten???

      Ich denke jeder muss das für sich selber entscheiden. Aber der Wasserfall-Ausflug kann einen Nichtreiter sehr verängstigen!

      Bei uns wurde damals gefragt, wer Reiterfahrung hat. Ich bekam dann ein Pferdchen zugeteilt, was noch nie diese Tour gegangen war. Wurde mir aber erst hinterher gesagt. Sehr verantwortungslos!!!

      Als Anfänger lieber einen Strandritt buchen, wo die Bodenverhältnisse wenigstens reitplatzähnlich sind.

      Gegen die Reitausflüge an sich habe ich nichts, doch man sollte überlegen, was man Anfängern zumuten kann. Gerade auch unter dem Anspekt der Sicherheit!!!

      LG Julie

      PS: Lieber Whale-Watching oder Cayo Levanthado

      Da kann ich nur beipflichten und als Ausflug die Playa Rincón empfehlen - ein Traum!
      Jungfernfahrt Cara Juni 1996
      Transatlantik 1997 im April
      östl. MM Juni 1998
      Milleniumstour 1999/00 Karibik
      Jungfernfahrt Vita Mai 2002
      Mein Schiff 2 Dez./Jan. 2011/12 Karibik
      AURA Karibik 6 Dezember 2012
      Aida Bella Dezember 2013
      Aida Bella Dezember 2014
      Aida Diva Dezember 2015
      Mein Schiff 5 Dezember 2016
      Aura Selection Dezember 2017
    • Julie2013 schrieb:

      PS: Lieber Whale-Watching oder Cayo Levanthado


      Bzgl. Cayo Levantado kann ich nur empfehlen, sich rechtzeitig zu informieren, ob noch weitere Schiffe vor Samana auf Reede liegen. Bei uns lag im Dezember einer NCL auf Reede und es war sehr sehr voll auf der Insel Levantado. Es gab auch von AIDA mehrere Touren zur Insel. Die Passagiere, die mit der letzten Tour kamen, mussten sich erst bei den Scouts beschweren, damit Sie einen im Preis inbegriffenen Liegestuhl bekamen. Das hat ne ganze Weile gedauert. Wir waren zum Glück eine der ersten AIDA-Gruppen und hatten noch etwas Auswahl.
      Wir waren von Cayo Levantado etwas enttäuscht! Hatten uns extra die Ausflugspräsentation angeschaut, aber der Ausflug wurde schöner beschrieben als er tatsächlich war. Positiv sind einzig die variablen Rückfahrten, sodass man relativ flexibel ist.
    • clubschiff-profis.de
    • auf jeden Fall einen Ausflug machen!
      Wir sind mit dem Tenderboot rüber und waren zu Fuß unterwegs. Keine sehenswerten Dinge dabei gesichtet. Auch durch die wenigen Touristen-Souvenir-Läden waren wir schnell durch.
      Haben dann einen kleinen Umweg durch eine Seitenstrasse wieder Richtung Hafen genommen und dabei einige authentische Eindrücke von den Einheimischen gesammelt. Dies war noch der spannenste Teil. Am Hafen war Spießrutenlaufen angesagt, um den fliegenden Händlern aus dem Weg zu gehen.
      Gruß
      Stefan
      bisher:
      23 x AIDA
      1 x RCC

      gebucht:
      05/2017 AIDAsol Kurzreise
      09/2017 NCL Jewel Alaska
    • clubschiff-profis.de
    • Ausflug mit Manfred Kellermann in Samana - nicht unbedingt empfehlenswert

      gruenefee77 schrieb:

      Sehr zu empfehlen sind Ausflüge mit Manfred Kellermann. ( googeln)
      Er hat versch. Ausflüge im Angebot. Am besten ist es wenn man ihn von zu Hause aus kontaktiert und alles klar macht.
      Wir hatten den Ausflug in den Nationalpark mit einem Abstecher in ein schönes Dschungelhotel.
      Manfred gibt sich sehr viel Mühe und kann viel erklären und erzählen. Schön war, dass wir mehr sahen als über den AIDA Ausflug (Nationalpark), da Manfred eine ausführlichere Route fährt.
      Und da wir nur zu 9.waren,(wir hatten uns über dieses Forum schon vorab zu diesem Ausflug zusammengetan) war es auch in der Höhle nicht überfüllt. So hatte man Zeit diese in Ruhe zu erkunden.
      Seefest sollte man schon sein, denn der Rückweg war doch sehr schaukelig und für den ein oder anderen sehr nass.
      Aber alles in allem, fanden wir diesen Ausflug mehr als gelungen und können diesen deshalb nur weiterempfehlen!!!


      Wir haben auf unserer Karibik-Tour jetzt auch gerade einen Ausflug mit Mnafred Kellermann gemacht - allerdings habe ich hierzu einige Bemerkungen, man sollte sich auf jeden Fall gut überlegen, ob dies der geeignete Ausflug ist!

      Als wir am Anleger ankamen herschte erstmal Chaos. Manfred brauchte fast eine dreiviertel Stunde, bis alles geregelt war und er alle Ausflügler auf die entsprechenden Boote verteilt hatte. Dann das erste Befremden: das Bott war eine absolute Nussschale. Wir bekamen Schwimmwesten, die allerdings vom Salzwasser total klebrig waren. Dann ging die Fahrt los. Der Hinweg ging ja noch (wenn man ein Handtuch unterlegte, war das Geschaukel auch für weniger gepolsterte Kehrseiten erträglich. Aber wir wurden teilweise sehr nass. Der Rückweg war teilweise unerträglich. Die Wellen mussten quer genommen werden, und da der Steuermann das Boot bzw. dessen Fahrt trotz mehrfacher Bitten nicht verlangsamte, teilweise mehr als nur etwas schmerzhaft. Ein Mitreisender hat jetzt zB. nach mehr als 5 Tagen immer noch massive Rückenprobleme!!!

      Von anderen Ausflugsteilnehmern, die eine Fahrt zu den Walen (ohne sie zu sehen) gemacht haben, hörten wir, dass diese echte Ängste ausgestanden haben, da sie auch nur in einer Nussschale unterwegs waren und die Wellen zwischen 6 und 8 m hoch waren. Die waren Stunden danach noch völlig sprachlos und blass um die Nasen....

      Dies nur mal zur Info. Muss sich ja auch jeder selbst entscheiden, was er will.
      2009- Diva + Bella WMM
      2010 - Diva ÖMM + Blu West-Europa
      2011 - Vita Transamazonas + Bella WMM
      2012 - Aura Adria + Nordamerika + Jahreswechsel 2012/13 - Karibik6
      2013 - Stella Nordeuropa + Luna Nordamerika
      2014 - Cara Südamerika, Vita WMM + Bella Nordamerika
      2015 - Luna Karibik, Stella ÖMM + Mein Schiff1 - Dubai trifft Singapur
      2016 - Mein Schiff 4 Mittelmeer mit Ibiza und AIDAmar NY - Jamaika
      2017 - AIDAbella Shanghai - Singapur
    • Wir können uns dem Hamburg Cruiser nur anschliessen, wir waren froh noch unser Leben zu haben nach der Tour in den Nußschalen.
      Die Organisation und die Einteilung der ankommenden Gäste verlief völlig chaotisch. Keinerlei Information was uns beim Walewatching erwartet. Schön wäre gewesen man hätte uns vorher gesagt lasst eure Rucksäcke (alles was nicht nass werden darf) im Office. Wir haben schon oft Ausflüge zu Delphinbeobachtunge ect auf die OFFENE See gemacht , deshalb haben wir auch nicht damit gerechtnet mit soll einen Böötchen zu fahren. Rückenschmerzen tagelang waren die Folge, von der Angst wenn so große Wellen auf einen zu kommen will ich garnicht sprechen. Wir haben unseren Bootmann mehrfach gebeten um zu kehren uns war der Spass an Walen vergangen aber er fuhr einfach weiter raus. Dann steuerte er endlich zurück zu dem "angeblich" 2. schönsten Strand :lol1: :sironie: Ein Dreckhaufen am anderen, voller fliegender Zigarrenhändler (Zigarren aus Bananenblättern) und dann sollten wir auch noch 5$ pro Liege bezahlen. :sdagegen: Also in meinen Augen Abzocke.
      Endlich wieder am Office angekommen wurden wir von Manfred Frau empfangen und sollten nun zu einem anderen Strand gekarrt werden, wir haben dankend abgelehnt. Wir waren bedient im wahrsten Sinne des Wortes. :meinung: Ihr Verständnis das uns 6 - 8m Wellen zu viel waren hielt sich in Grenzen.

      Unsere Tochter hat einen Reitausflug vor Ort mit der deutschen Karin gemacht, der sehr schön war: lahaciendahostel.com/cruise_ship_excursions.htm
      2000 AIDA CARA Karibik :Boot1: 2004 Costa Alegra WMM/>Kanaren :Boot1: 2008 AIDA DIVA Kanaren :Boot1: 2009 AIDA DIVA Transarabien :Boot1: 2010 AIDA LUNA Karibik :Boot1: 2011 AIDA BELLA WMM :Boot1: 2012 AIDA BLU Rotes Meer :Boot1: 2012 AIDA AURA Karibik :Boot1: 2013 AIDA SOL Nordeuropa :Boot1: 2014 AIDA AURA Orient-Indien
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