Carnivalaktien: Bordguthaben daraus (Zusammenfassung in Beitrag 153)

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  • Hallo,


    das ist doch klar. Die Ausschüttung ist zu versteuern. Wir bekommen das sofort abgezogen.
    Beim Verkauf könnte der Gewinn auch versteuert werden, das ist aber nicht unser Ziel.


    Gruß
    Wolfgang

  • Wenn beim kontoführenden Institut ein Sparerfreibetrag eingetragen wird, werden die Kapitaleinkünfte aus den Dividenden automatisch abgeführt. Kapitaleinkünfte aus BGH müssen in der Steuererklärung angegeben werden. Denke mal, das diese bisher keiner gemacht hat. Wenn aber nun ausdrücklich darauf hingewiesen wird, sollte man sich schon Gedanken machen.

  • Vorstellbar ist, dass bei AC eine Betriebsprüfung stattgefunden hat. Dabei hat man die Zahlungen des BGH an die Aktionäre festgestellt. Irgendwo in den Aufwendungen müssen diese schließlich verbucht werden. Möglicherweise ist dieser Hinweis eine daraus resultierende Auflage seitens des zuständigen Finanzamtes.


    Dass das BGH irgendeine Art von Einkunft - sei als Kapitaleinkunft oder als geldwerter Vorteil - zu werten ist, ist eigentlich schon lange klar. Nur wurde dem bisher anscheinend weder seitens AC noch seitens der Aktionäre Bedeutung beigemessen.


    Jeder muss nun selber entscheiden, was zu tun ist.

    :daumen:


    Wir sind die Guten, nicht die Netten. (Morris)


    Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst, die keiner kann. (Busch)


    Die zom Laache in dr Keller jonn, die kann ich nit nur nit verstonn, die däue mir erheblich op et Heenz. (Niedecken)

  • clubschiff-profis.de
  • Sollte eine Betriebsprüfung stattgefunden haben , können diese auch Kontrollmitteilungen an die Finanzämter der Bordguthabenbezieher schicken.

    Das ist richtig. Möglicherweise ist denen das zu aufwändig - viele kleine Beträge lohen sich nicht. Möglicherweise macht man AC für eine Steuerzahlung verantwortlich (Ähnlich wie bei einer Bank, die in bestimmten Fällen für nicht abgeführte Kapitalertragsteuer haftet.) Und nun weist AC ab sofort darauf hin. Vorstellbare sind hier viele Möglichkeiten.

    :daumen:


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  • Vielen Dank für eure Antworten :sdanke:
    Schon möglich, dass bei einer wie auch immer gearteten Kontrolle die Zahlung der Bordguthaben aufgefallen ist.
    Egal, auf jeden Fall sind damit mMn alle Zweifel ausgeräumt, was die Steuerpflicht des BGH angeht. :serledigt:

    04/09 bella Kanaren| 02/10 bella Kanaren| 03/11 luna Karibik| 12/11 MS1 Kanaren| 03/12 diva Transasien| 07/12 diva ÖMM| 08/12 mar Nordeuropa| 30.12.12 mar Rotes Meer| 02/13 diva SOA| 07/13 diva ÖMM| 09/13 stella Kanaren| 02/14 luna Karibik| 07/14 MS3 WMM| 09/14 luna Nordamerika4| 02/15 stella Kanaren| 03/15 luna Transatlantik2| 07/15 MS3 Adria| 09/15 bella Metropolen| 02/16 mar Transatlantik| 07/16 prima Metropolen| 12/16 blu Weihnachten| 03/17 MS3 Orient| 09/17 diva Transamerika| 03/18 mar Karibik| 07/18 mar Ostsee| 09/18 prima Mittelmeer| 12/18 stella Weihnachten| 02/19 blu Indischer Ozean|

    07/19 sol Fjorde| 09/19 nova MM| 02/20 mira Südafrika

  • Naja so klar ist das nicht. ( *bitte keine Rabattdiskussionen. Danke * )
    Staat will mal wieder abzocken.

    ca. 40 AIDA Buchungsnummer bisher aber sche... drauf - AIDA ist nur 5mal im Jahr :-)
    nächste Touren: AIDAvita Singapur nach Hongkong, AidaNova Kanaren, Carnival Inspiration (Los Angeles - Ensenada - Los Angeles), AidaBella Bangkok nach Shanghai, AidaBella Aidapur Tour Dubai bis Palma de Mallorca.... und dann mal weiterschauen

    Einmal editiert, zuletzt von el-capitano ()

  • clubschiff-profis.de
  • Bekomme ich dann in Zukunft eine Steuerbescheinigung aus Rostock :gruebel:


    Dass AIDA eine Meldung über gezahlte BGH ans Finanzamt macht, halte ich datenschutzrechtlich für ausgeschlossen. Der Weitergabe meiner Daten habe ich nicht zugestimmt :lechz:


    LG, Bini

  • Im Zweifel müssen Finanzgerichte klären, wie das zu werten ist. Imho: Einkünfte. Naturaldividenden können ja auch Einkünfte sein (gab's früher schon Diskussionen drum bei einer großen Leverkusener Chemiefirma).


    Kontrollmitteilungen von einem Finanzamt an das nächste unterliegen nun nicht der DSGVO oder dem BDSG-nF.

    :daumen:


    Wir sind die Guten, nicht die Netten. (Morris)


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    Die zom Laache in dr Keller jonn, die kann ich nit nur nit verstonn, die däue mir erheblich op et Heenz. (Niedecken)

    Einmal editiert, zuletzt von Morris ()

  • In den vorangegangenen Posts ging es darum, dass evtl. eine Betriebsprüfung bei AIDA durchgeführt wurde und diese Prüfer des Finanzamtes dürfen Kontrollmitteilungen an die zuständigen Finanzämter der Aktionäre mit erhaltenem Bordguthaben schreiben .

    19 Reisen mit AIDA und noch kein Ende :)

    Ab 01.06.2019 AIDA Sol :abfahrt:

  • Hallo,
    wobei jedoch zu berücksichtigen wäre, dass es ja keine Auszahlung von nicht genutztem BGH gibt. Wie will/soll/darf/kann das noch jemand nachvollziehen ob ich dann auch wirklich das BGH verbraucht habe?

    2009: 07: Vita ÖMM
    2010: 07: Vita WMM
    2011: 07: Bella WMM 10: Blu NE1
    2012: 04: Blu RM1 06: Diva ÖMM 07: Diva ÖMM 09: Blu Kurz
    2013: 03: Sol Kanaren 07: Blu WMM 12: Mar WMM
    2014: 04: Diva ÖMM 05: Luna Kurz 07: Mar Ostsee 12: Diva Orient
    2015: 03: Mar NE 05: Sol Kurz 08: Vita Adria 12: Diva Karibik
    2016: 03: Mar Metropolen 09: Luna NY, Fl&Kar 12: Sol Kanaren
    2017: 03: Luna Karibik&Mexiko1 07: Prima Metropolen 09: Stella Med-Highlights2
    2018: 02: Mar Karibik&Mittelamerika 05: Blu Adria 09: Sol Norw.Fjorde 11: Sol Perlen des MM
    2019: 02: Prima Orient 06: Aura Schottische Highlights 10: Cara Bari nach Mallorca

  • clubschiff-profis.de
  • Hallo,
    wobei jedoch zu berücksichtigen wäre, dass es ja keine Auszahlung von nicht genutztem BGH gibt. Wie will/soll/darf/kann das noch jemand nachvollziehen ob ich dann auch wirklich das BGH verbraucht habe?

    Es ist aber dem Finanzamt doch egal ob du das BGH verbraucht hast oder nicht. Für die zählt nur das du es bekommen hast.


    Ähnlich verhält es sich z.B. auch mit Tankgutscheinen die du vom Arbeitgeber bekommst. Du musst sie versteuern egal ob du sie einlöst oder verfallen lässt.

  • ... und die nöchste Stufe wird dann sein, dass auch noch das BGH aus Clubstufe steuerpflichtig sein soll. :gruebel:

    2005 – AIDAvita / 2006 – AIDAcara / 2007 – AIDAdiva / 2008 – AIDAbella / 2008 – AIDAaura / 2009 – AIDAluna / 2009 – AIDAluna / 2010 – AIDAaura / 2010 – AIDAluna / 2011 – AIDAsol / 2011 – AIDAblu / 2011 – AIDAluna / 2012 - AIDAmar / 2012 - AIDAaura / 2013 - AIDAstella / 2013 - AIDAaura / 2013 - AIDAcara / 2013 - AIDAluna / 2014 - AIDAstella / 2014 - AIDAsol / 2015 - AIDAsol / 2015 - AIDAstella / 2015 - AIDAbella / 2016 - AIDAmar / 2016 - AIDAprima / 2016 - AIDAstella / 2017 - AIDAprima / 2017 - AIDAcara / 2017 - AIDAsol / 2017- AIDAstella / 2018 - AIDAperla / AIDAaura / 2019 - 2x AIDAnova /

  • Es ist aber dem Finanzamt doch egal ob du das BGH verbraucht hast oder nicht. Für die zählt nur das du es bekommen hast.
    Ähnlich verhält es sich z.B. auch mit Tankgutscheinen die du vom Arbeitgeber bekommst. Du musst sie versteuern egal ob du sie einlöst oder verfallen lässt.

    Ich bin kein Finanzmensch, daher kann ich auch nur spekulieren. Eine Naturaldividende in Form eines Guthabens, das jeder Aktienbesitzer bekommen kann, ist aus meiner Sicht durchaus steuerpflichtig; jedoch gibt es das Bordguthaben ja nur in Verbindung mit einer Buchung. Ich muss erst was zahlen, um etwas zu bekommen. Dann wäre das ein Sonderrabatt. Ob das wiederum steuerpflichtig ist, das kann ich nicht sagen?


    Ich würde das tatsächlich so machen, dass ich das Finanzamt anrufen würde.
    Unser Finanzamt war -vor zumindest vor einigen Jahren, als ich dort eine spezielle Frage hatte- sehr hilfsbereit.
    Und mir wäre es auch egal, dort "schlafende Hunde" zu wecken.
    Sollte das steuerpflichtig sein, dann gebe ich das auch bei der Steuer an. Fertig.
    Ich kann nicht über "die das oben" meckern und gleichzeitig Einkünfte verschweigen.

  • Hier mal zwei links zum Thema Steuer auf das BGH von Aktien.
    Frage ist auch, was ist denn mit den anderen BGHs die man von Aida bekommt, zum Beispiel bei der Buchung einer Reise an Bord, der der Buchung von Pauschalangeboten wo bis zu 400 € BGH gewährt werden.


    Vielleicht haben wir ja einen Steuerberater oder Finanzbeamten unter uns, der mal Licht in die Angelegenheit bringen kann.



    https://www.dealdoktor.de/user…ch-costa-cunard-carnival/
    https://www.dividendenadel.de/…n-naturaldividenden-aida/

  • Rabatte sind aber keine Kapital Einkünfte!

    Nun, das BGH aus dem shareholder Programm wird doch ausschließlich Aktionären gewährt. Damit sind es nach meiner Einschätzung tatsächlich Einkünfte aus Kapitalvermögen.


    Denn: "Einnahmen sind alle Güter, die in Geld oder Geldeswert bestehen und dem Steuerpflichtigen im Rahmen einer der Einkunftsarten des § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 bis 7 zufließen". So § 8 Abs. 1 Einkommensteuergesetz. Der Gesetzestext ist seit vielen, vielen Jahren unverändert (ob das immer der § 8 war weiß ich allerdings nicht mehr). Also nichts neues.


    @Morris: Finanzgerichtsverfahren halte ich für sehr unwahrscheinlich, da das Kostenrisiko im Vergleich zum Streitwert (= BGH * individueller Steuersatz, derzeit max. 42%) den meisten viel zu hoch sein dürfte. Da ich in der Steuerberatung arbeite, denke ich, kann ich mir ein diesbezügliches pauschales Urteil erlauben.


    Und die Vermutung mit der Betriebsprüfung halte ich für sehr plausibel, ob nun durch deutsche oder sonst welche Steuerbehörden spielt dabei keine Rolle. Vermutlich wird AIDA (oder wie der Steuerpflichtige richtig heißt) für die Prüfungsjahre mit dem Finanzamt eine pauschale Versteuerung vereinbart haben (ist in solchen Fällen durchaus üblich und im Gesetz so auch vorgesehen). Und für die Zukunft wurde eben vereinbart, das die Empfänger der BGH auf die Steuerpflicht hingewiesen werden und somit für die ordnungsgemäße Versteuerung selbst verantwortlich sind.


    @derJan1977: Mit "Abzocke" hat die Anwendung bestehender Gesetze nun wahrlich nichts zu tun. Umgekehrt wären ja dann auch alle, die ihr BGH bisher nicht in der Steuererklärung angegeben haben, im Sinne der Gesetze "Steuerhinterzieher" und damit "Straftäter".


    Und noch ein Hinweis an alle: AIDA ist zu Weitergabe entsprechender Daten an die Finanzverwaltung verpflichtet. Das war schon immer so und verstößt weder gegen das bisherige Bundesdatenschutzgesetz noch gegen die DSGVO, da die Daten beim Finanzamt unter dem besonderen Schutz des Steuergeheimnisses stehen.


    Sollte es tätsächlich so sein, das dieser Hinweis seinen Ursprung in einer Prüfung bei AIDA hat, ist davon auszugehen das die Finanzverwaltung hier in diesem Forum gezielt mitlesen wird.


    Ob das gutgeschriebene BGH tatsächlich verwendet wird spielt für die Versteuerung keine Rolle, denn mit der Gutschrift kann der Kunde über das BGH frei verfügen.


    Es war hier ja auch schon mal die Diskussion, in welcher Reihenfolge AIDA BGH mit der Bordrechnung verrechnet, d.h. ob zunächst nicht auszahlbare BGH und dann erst die auszahlbaren BGH. Damit Kunden keine steuerlichen Nachteile (= Steuer auf nicht verwendetes BGH) haben, halte ich die beschriebene Art der Verrechnung für die einzig richtige.


    Ich weiß, ist jetzt viel Text. Aber die Informationen schienen mir in dem Umfang für alle wichtig.


    Wer Detailfragen hat, kann mich gerne per PN anschreiben. Ich versuche dann diese zu Beantworten.

  • clubschiff-profis.de